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	<title>Grafschaft Schauenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:39:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Schauenburg&amp;diff=337860&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raubdinosaurier: /* Einleitung */ Linkfix: „Wallenstein (hessisches Adelsgeschlecht)“ → „Wallenstein (Adelsgeschlecht)“</title>
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		<updated>2025-06-28T18:41:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Linkfix: „Wallenstein (hessisches Adelsgeschlecht)“ → „Wallenstein (Adelsgeschlecht)“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Territorium im heutigen Niedersachsen siehe [[Grafschaft Schaumburg]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Schauenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem Stammsitz der [[Graf]]en auf der [[Schauenburg (Schauenburg)|Schauenburg]] im [[Landkreis Kassel]] in [[Nordhessen]], war eine nur relative kleine und kurzlebige Amtsgrafschaft, die von etwa 1089 bis in das erste Quartal des 13. Jahrhunderts bestand. Das Grafengeschlecht starb 1252 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Hessencourrierradweg Ruine Schauenburg.JPG|mini|Standort der [[Schauenburg (Schauenburg)|Schauenburg]] im nordhessischen Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Grafen Adalbert von „Scouwenburg“ findet sich im Jahre 1089. Zu dieser Zeit waren die Schauenburger im Besitz des [[Gericht Ditmelle|Obergerichtes „Ditmelle“]] (der Name hat sich in den Kasseler Ortsteilnamen [[Kirchditmold]] und [[Rothenditmold]] erhalten), das mehrere [[Zentgericht]]e (Hunderschaftsgerichte) umfasste. Der Grafentitel war mit dieser Gerichtsherrschaft verbunden. Sie waren gleichzeitig die [[Vogt|Vögte]] der Kirche in Kirchditmold – Graf Albert de Scovvenborch ist im Jahre 1170 als Vogt der Kirche zu Ditmelle bezeugt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=hYIAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA290#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Friedrich Christoph Schmincke: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer genauen und umständlichen Beschreibung der Hochfürstlich-Hessischen Residenz- und Hauptstadt Cassel....&amp;#039;&amp;#039;. Hochbuchdruckerei Schmiedt, Kassel, 1767, S. 290, fn. b] und [https://books.google.de/books?id=CngAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA84#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Johann Christian Martin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Nachrichten von Niederhessen.&amp;#039;&amp;#039; Dritter Band, Erstes Heft, Grießbach, Kassel, 1796, S. 84]&amp;lt;/ref&amp;gt; – und wahrscheinlich auch der Klöster [[Kloster Weißenstein|Weißenstein]] und [[Kloster Kaufungen|Kaufungen]]. 1132 soll zudem im [[Kloster Breitenau]] ein Graf Adelbert von „Schœnberg“, tatsächlich wohl „Schauenburg“, Mönch gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Trithemius: [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/goToPage/bsb11055254.html?pageNo=187 &amp;#039;&amp;#039;Chronicon Insigne Monasterii Hirsaugiensis, Ordinis S. Benedicti.&amp;#039;&amp;#039;] Parcus, Basileæ 1559, S. 160. Die Adelsgeschlechter [[Schönberg (Adelsgeschlecht)|Schönberg]] und [[Schönburg (Adelsgeschlecht)|Schönburg]] standen in keiner Beziehung zum Kloster, anders als die Grafen von Schauenburg; siehe Christoph Noll, Johannes Burkardt: &amp;#039;&amp;#039;Breitenau.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Sektion der [[Benediktinische Akademie Salzburg|Bayerischen Benediktinerakademie]] München, [[Ildefons Herwegen|Abt-Herwegen]]-Institut [[Abtei Maria Laach|Maria Laach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; [[Germania Benedictina]], Bd. 7: Hessen. EOS, St. Ottilien 2004, S. 94, 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Schauenburg war zu klein, um sich auf Dauer erfolgreich im Interessenkonflikt zwischen der [[Landgrafschaft Thüringen]], später der [[Landgrafschaft Hessen]], und dem [[Kurmainz|Erzbistum Mainz]] behaupten zu können. Das erklärt wohl, warum Graf Albert V. von Schauenburg im Jahr 1223 die [[Burgruine Wallenstein|Burg Wallenstein]] im [[Knüllgebirge]] als Lehen von der [[Abtei Hersfeld]], die auf der Seite von Mainz stand, annahm. Er nannte sich danach nicht mehr „von Schauenburg“, sondern „Albert (I.) von [[Wallenstein (Knüllwald)|Wallenstein]]“. Er oder sein Vorgänger hatte um diese Zeit, vermutlich 1219, bereits die Schauenburg und das Gericht Ditmelle an das Erzbistum Mainz verkauft und den Grafentitel damit verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Jahre 1219 bilden vierzehn Märker das Schöffenkollegium am Gericht Ditmelle, und ein Vogt ist nicht erwähnt. ( {{Webarchiv|text=Kirchditmolder Daten - eine chronologische Stadtteilgeschichte |url=http://www.kirchditmold-kassel.de/pages/posts/kirchditmolder-daten---eine-chronologische-stadtteilgeschichte-120.php |wayback=20150617123227 }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann von [[Wolfershausen (Adelsgeschlecht)|Rengoldehusen]] ([[Rengshausen]]) wurde in der Folge vom Erzstift mit dem Gericht belehnt, aber spätestens 1225 von den [[Ludowinger]] Landgrafen aus diesem Amt verdrängt und durch deren Kasseler [[Schultheiß]]en ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Kirchditmolder Daten - eine chronologische Stadtteilgeschichte |url=http://www.kirchditmold-kassel.de/pages/posts/kirchditmolder-daten---eine-chronologische-stadtteilgeschichte-120.php |wayback=20150617123227 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1250 ist dann die Verpfändung der Schauenburg und des Gerichts Ditmelle durch Mainz an den Ritter [[Hund (Adelsgeschlecht)|Hund]] von [[Holzhausen (Hahn)|Holzhausen]] beurkundet. Das Grafengeschlecht der Schauenburger starb 1252 mit Graf Berthold aus, vermutlich einem Bruder Alberts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1271 ist allerdings noch ein Albert von Schauenburg erwähnt, dem in diesem Jahr vom hessischen Landgrafen die Landrichterstelle am alten Gaugericht [[Maden (Gudensberg)|Maden]] übertragen wurde und der dort die Grafengewalt als „vicecomes“ (Vizegraf) ausübte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Burgruine Wallenstein-01.jpg|mini|hochkant=0.5|[[Burgruine Wallenstein]]]]&lt;br /&gt;
Direkte Nachkommen der Schauenburger Grafen nannten sich seit 1223 nach ihrem neuen Stammsitz „[[Wallenstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Wallenstein]]“ und lebten als [[Lehen|Lehnsmannen]] zunächst der Abtei Hersfeld und ab 1648 der [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]] in dieser Region bis 1745. Sie hatten ihren Sitz auf der [[Burgruine Wallenstein|Burg Wallenstein]], die sie bis zu ihrem Aussterben 1745 besaßen, doch verlegten sie ihren Hauptsitz nach 1250 auf die neuerbaute [[Burg Neuenstein (Saasen)]]. Nach dem Wallenstein-Zweig der Schauenburger ist das [[Stift Wallenstein]] benannt, dessen Stiftungsfortführung heute in der [[Althessische Ritterschaft|Althessischen Ritterschaft]] erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Kassel)|Schauenburg, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Hessen)|Schauenburg, Grafschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raubdinosaurier</name></author>
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