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	<title>Grafschaft Rietberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;C-we: Anpassung nach Artikelteilung</title>
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		<updated>2026-04-30T10:35:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anpassung nach Artikelteilung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Wappen Rietberg Spießen T262.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Amt Reckenberg.jpg]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Grafschaft Rietberg 1797&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = &lt;br /&gt;
|Vorläufer = &lt;br /&gt;
|Regierungsform = [[Grafschaft]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Graf]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-NW]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = &lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|niederrheinisch-westfälisch]]&lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Schloss Rietberg (Rietberg)|Schloss Rietberg]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = 1237–1807 Grafen von Rietberg, siehe auch [[Liste der Grafen von Rietberg]]&lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[römisch-katholisch]], ab 1535 zeitweise [[protestantisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Königreich Westphalen]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Lage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Rietberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Territorium im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Es lag an der oberen [[Ems]] in [[Westfalen]], im Grenzgebiet der Hochstifte [[Hochstift Paderborn|Paderborn]] und [[Hochstift Münster|Münster]]. Es bestand als eigenständiges Territorium von 1237 bis 1807.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Das Haus der Grafen von Rietberg wurde durch eine Abspaltung von den [[Grafschaft Arnsberg|Grafen von Arnsberg]] begründet. Zu einer ersten Erbteilung kam es 1092, als [[Heinrich (Rietberg)|Heinrich]] mit der Grafschaft Rietberg abgefunden wurde, während Friedrich die Herrschaft über die [[Grafschaft Arnsberg|Grafschaft Werl-Arnsberg]] übernahm. In einer weiteren Herrschaftsteilung zwischen [[Gottfried III. (Arnsberg)|Gottfried III.]] von Arnsberg und [[Konrad I. (Rietberg)|Konrad I. von Cuyk-Arnsberg]] erhielt Konrad durch einen Abfindungs- und Teilungsvertrag vom 1. September 1237 die nördlich der [[Lippe (Fluss)|Lippe]] gelegenen Teile der Grafschaft Arnsberg. Diese erklärte er zum eigenständigen Territorium und nannte sie nach der bereits um 1100 gegründeten [[Burg Rietberg]] an der Ems „Grafschaft Rietberg“.&amp;lt;ref&amp;gt;Alwin Hanschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Rietberg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Berghaus]], [[Siegfried Kessemeier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köln, Westfalen 1180–1980&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Klein, Lengerich 1980, S. 190–193, hier S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Konrad I. Graf von Rietberg resignierte 1263/64 ob der politischen Bedeutungslosigkeit seiner Grafschaft und wurde [[Deutscher Orden|Deutschordensritter]]. Er starb um 1284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Friedrich I. (Rietberg)|Friedrich I.]] Graf zu Rietberg, der erstgeborene Sohn Konrads und seiner Frau Oda zur [[Haus Lippe|Lippe]], folgte seinem Vater und regierte von 1264 bis 1282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kinder Konrads besetzten einflussreiche Posten: Der Sohn [[Konrad II. von Rietberg|Konrad]] wurde Bischof von [[Bistum Osnabrück|Osnabrück]], [[Otto von Rietberg|Otto]] wurde Bischof von [[Erzbistum Paderborn|Paderborn]], Simon wurde Deutschordensritter, Hermann [[Domherr]] in Osnabrück und Paderborn sowie [[Propst]] zu [[Tongern]], die Tochter Oda wurde [[Abt|Äbtissin]] des [[Alte Pfarr- und Stiftskirche St. Aegidii|Ägidiiklosters]] zu Münster. Auch in den nachfolgenden Generationen besetzten das Haus Rietberg immer wieder einflussreiche Positionen im westfälischen Gebiet; so wurde zum Beispiel Friedrichs Sohn [[Otto III. von Rietberg|Otto]] 1301 [[Bistum Münster|Bischof von Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unabhängige Grafschaft ==&lt;br /&gt;
Von 1282 bis 1313 regierte [[Konrad II. (Rietberg)|Konrad II.]] die Grafschaft. Als Mitregent mit ihm und seinem Sohn Otto regierte von 1302 bis 1322 Friedrich II. Von 1313 bis 1347 übernahm [[Otto I. (Rietberg)|Otto I.]] die Herrschaft über Rietberg. Ihm folgte sein Sohn [[Konrad III. (Rietberg)|Konrad III.]] von 1347 bis 1365. In dieser Zeit wurde die [[Schloss Rietberg (Rietberg)|neue Burg]] außerhalb der Siedlung Rietberg errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad III. erweiterte, indem er seine „Freiheiten“ dem Reich zu Lehen auftrug, planmäßig die Herrschaftsrechte, um sie mit dem Recht zur Setzung von Freistühlen vom Kaiser als freie Grafschaft zurückzuerhalten. Die erste bezeugte Ernennung eines Freigrafen durch den Kaiser ist allerdings erst für 1377 belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrads Sohn übernahm als [[Otto II. (Rietberg)|Otto II.]] von 1365 bis 1389 die Herrschaft über Rietberg. Von 1389 bis 1428 folgte [[Konrad IV. (Rietberg)|Konrad IV.]], 1428 bis 1472 sein Sohn [[Konrad V. (Rietberg)|Konrad V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter der Lehnsherrschaft der Landgrafen zu Hessen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rietberg historische Ansicht.png|mini|Historische Ansicht von [[Rietberg]] (1647)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1456 musste [[Konrad V. (Rietberg)|Graf Konrad V.]] die bisher reichsunmittelbare Grafschaft dem hessischen Landgrafen [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]] für 600 rheinische [[Gulden]] zu Lehen auftragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Georg Wilhelm Sante&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Wilhelm Sante]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Länder – „Territorien-Ploetz“.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Territorien bis zum Ende des alten Reiches&amp;#039;&amp;#039;. A.-G.-Ploetz-Verlag, Würzburg 1964, S. 397.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit verlor Rietberg seine Unabhängigkeit und lag unter der Lehnsherrschaft der Landgrafen von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]]. Die letzte Belehnung mit der Grafschaft Rietberg durch die hessischen Landgrafen ist datiert vom 27. Juli 1814.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrads Sohn [[Johann I. (Rietberg)|Johann I.]] zu Rietberg regierte von 1472 bis 1516. Ihm folgte [[Otto III. (Rietberg)|Otto III.]], der von 1516 bis 1535 regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto III. heiratete in erster Ehe Anna Gräfin von [[Grafschaft Sayn|Sayn]]; aus dieser Ehe stammten zwei Söhne, von denen einer früh starb, der andere als [[Otto IV. (Rietberg)|Otto IV.]] zunächst die Herrschaft übernahm. Als dieser 1552 kinderlos starb, fiel die Herrschaft an Ottos Sohn [[Johann II. (Rietberg)|Johann II.]] zu Rietberg, der aus Ottos zweiter Ehe mit Onna (Anna), der Tochter des [[Ostfriesische Häuptlinge|ostfriesischen Häuptlings]] [[Hero Omken]], stammte. Durch diese zweite Heirat erwarb Otto die Anwartschaft auf das [[Harlingerland]], das sein Sohn 1540 nach dem Tod von Onnas Bruder [[Balthasar von Esens]] auch erhielt. Bis 1600 blieb es in Personalunion mit Rietberg verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1535 wurde in der Grafschaft Rietberg die [[Reformation]] eingeführt, später wurde die Grafschaft jedoch der [[Gegenreformation]] unterworfen, sie war „eines der wenigen weltlichen Gebiete Westfalens, in denen die Rekatholisierung gelang“.&amp;lt;ref&amp;gt;Alwin Hanschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Rietberg. Reformation unter hessischem, hoyaischem und ostfriesischem Einfluss&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Freitag (Historiker)|Werner Freitag]], [[Wilfried Reininghaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Reformation in Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Langzeitreformation, Konfessionskultur und Ambiguität in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff Verlag, Münster 2019, S. 47–66, hier S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann tom Ring 001.jpg|mini|Armgard und Walburgis – die letzten Herrscherinnen aus dem Haus Rietberg auf einem Gemälde von [[Hermann tom Ring]]]]&lt;br /&gt;
Der durch den Niederrheinisch-Westfälischen Kreis gefangengenommene [[Johann II. (Rietberg)|Johann II.]] von Rietberg starb 1562 im Gefängnis in Köln. Damit starb die männliche Linie der Grafen von Rietberg aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Georg Wilhelm Sante&amp;quot; /&amp;gt; Zunächst wurde das Lehen vom hessischen Landgrafen eingezogen, nach Protest von Johanns Töchtern [[Armgard (Rietberg)|Armgard]] und [[Walburgis (Rietberg)|Walburgis]] wurden diese jedoch 1565 wieder mit Rietberg belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walburgis heiratete 1581 den Grafen [[Enno III. (Ostfriesland)|Enno III.]] von [[Geschichte Ostfrieslands|Ostfriesland]]. Damit kamen die Grafschaft Rietberg und das Harlingerland an Ostfriesland.&amp;lt;ref&amp;gt;Alwin Hanschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Rietberg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Berghaus]], [[Siegfried Kessemeier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köln, Westfalen 1180–1980&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Klein, Lengerich 1980, S. 190–193, hier S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt; Enno verzichtete schließlich zugunsten seiner Töchter im [[Berumer Vergleich]] auf die Grafschaft Rietberg; er erhielt dafür das Harlingerland. Walburgas und Ennos Tochter Sabina Catharina erbte die Grafschaft Rietberg und heiratete ihren Onkel [[Johann III. (Ostfriesland)|Johann]]. Sie begründeten das Haus Ostfriesland in Rietberg und rekatholisierten die Grafschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Alwin Hanschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Rietberg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Berghaus]], [[Siegfried Kessemeier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köln, Westfalen 1180–1980&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Klein, Lengerich 1980, S. 190–193, hier S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg wurde mit neuen Festungsanlagen versehen und zum Schloss im Stil der [[Weserrenaissance]] umgebaut. Das Haus Ostfriesland starb 1690 in männlicher Linie aus. Im Jahr 1699 kam die Grafschaft Rietberg aufgrund eines 1697 geschlossenen [[Ehevertrag]]es durch die Heirat der Erbtochter Maria Ernestine Franziska an die [[Kaunitz (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kaunitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alwin Hanschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Rietberg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Berghaus]], [[Siegfried Kessemeier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köln, Westfalen 1180–1980&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Klein, Lengerich 1980, S. 190–193, hier S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem gräflichen, später fürstlichen Hause Kaunitz-Rietberg konnte die Grafschaft Rietberg bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches ihre Eigenständigkeit behaupten. Erst [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] unterwarf die Grafschaft durch Dekret vom 18. August 1807 der Souveränität des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]]. Im Königreich Westphalen wurden auf dem Gebiet der Grafschaft die beiden [[Kanton (Frankreich)|Kanton]]e Neuenkirchen und Rietberg gebildet, die dem [[Distrikt Paderborn]] im [[Departement der Fulda]] zugeordnet waren. Auf dem [[Wiener Kongress]] wurde bestimmt, dass die Grafschaft an das [[Königreich Preußen]] kam und den Status einer [[Standesherrschaft]] erhielt; der Fürst von Kaunitz erhielt dadurch Sitz und Stimme im [[Provinziallandtag der Provinz Westfalen]] und Steuerprivilegien. Durch Erbhuldigung für Preußen wurde die Lehnsherrschaft des Hauses Hessen beendet und die Grafschaft Rietberg preußisches Thronlehen. Das Gebiet der Grafschaft gehörte seit 1816 zum [[Kreis Wiedenbrück]] im [[Regierungsbezirk Minden]] der preußischen [[Provinz Westfalen]] und bildete dort die beiden Ämter [[Amt Rietberg|Rietberg]] und [[Amt Verl|Verl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Rietberg.jpg|mini|[[Schloss Rietberg (Rietberg)|Schloss Rietberg]]]]&lt;br /&gt;
1822 verkaufte der letzte Fürst, [[Aloys von Kaunitz-Rietberg]], die Grafschaft – inzwischen ein [[Allod|allodifiziertes]] Lehen – an den bürgerlichen Kaufmannssohn [[Friedrich Ludwig Tenge]] aus Osnabrück. Dieser Vorgang führte zu Auseinandersetzungen einerseits mit dem [[Haus Liechtenstein]], das dem Verkauf durch Anmeldung von Erbansprüchen widersprach, und anderseits den preußischen Behörden, die dem Käufer Tenge keine adeligen Privilegien zugestehen wollten (mit dem Besitz war historisch die Stellung eines [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherrn]] verbunden). In einem Kompromiss wurde 1835 geregelt, dass Tenge als Besitzer des Grafschaftslehens anerkannt wurde, die standesherrlichen Rechte von Preußen kassiert wurden und der Grafentitel dem Haus Liechtenstein zugesprochen wurde. Bis heute tragen die Fürsten von [[Liechtenstein]] den Titel &amp;#039;&amp;#039;Graf zu Rietberg&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Liste der Herrscher von Liechtenstein]]). Das fürstliche [[Land- und Stadtgericht Rietberg]] wurde zum königlich preußischen Land- und Stadtgericht Rietberg. Die Familie Tenge-Rietberg besitzt bis heute den einstigen gräflichen Grundbesitz in Rietberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Territorium ==&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Rietberg umfasste&lt;br /&gt;
* die Stadt [[Rietberg]]&lt;br /&gt;
* die vier Dörfer [[Kaunitz (Verl)|Kaunitz]], [[Mastholte]], [[Neuenkirchen (Rietberg)|Neuenkirchen]] und [[Verl]]&lt;br /&gt;
* die zwölf [[Bauerschaft]]en [[Bokel (Rietberg)|Bokel]], [[Bornholte]], [[Druffel]], [[Liemke]], [[Mastholte]], [[Moese (Rietberg)|Moese]], [[Neuenkirchen (Rietberg)|Neuenkirchen]], [[Österwiehe]], Sende (heute [[Sende (Schloß Holte-Stukenbrock)]] &amp;amp; [[Sende (Verl)]]), [[Varensell]], [[Verl]] und [[Westerwiehe]] sowie&lt;br /&gt;
* die Schlösser [[Schloss Rietberg (Rietberg)|Rietberg]] und [[Schloss Holte|Holte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Stammwappen]] zeigt in Rot einen rechtssehenden, blau-bewehrten, goldenen Adler. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot-goldenen [[Helmdecke|Decken]] der Adler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemals [[Grafschaft Arnsberg|arnsbergische]] Wappen, ein silberner Adler in Rot, wurde für die Grafschaft Rietberg in einen goldenen Adler in Rot verändert. Später wurden dem Wappen durch [[Wappenmehrung]] Elemente des [[Harlingerland]]es, der Familie [[Cirksena]] und der Familie [[Kaunitz (Adelsgeschlecht)|Kaunitz]] hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Rietberg Spießen T262.jpg|Stammwappen der Grafen von Rietberg&lt;br /&gt;
 Wappenkaunitzrietberg.png|Gemehrtes Wappen der Grafschaft Rietberg in seiner Form ab 1699.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grablege ==&lt;br /&gt;
Durch die Verbindung von Konrads I. Frau Oda zum Haus Lippe wurde das [[Kloster Marienfeld (Münsterland)|Zisterzienserkloster Marienfeld]] für etwa 350 Jahre zur regelmäßigen Grablege der Grafen zu Rietberg, obwohl es in fremdem Territorium lag. Nachdem Gräfin Sabina Catharina und ihr Mann Johann zum katholischen Glauben zurückgekehrt waren, stifteten sie ein [[Franziskanerkloster Rietberg|Franziskanerkloster in Rietberg]], in das sie nach dessen Fertigstellung im Jahr 1629 umgebettet wurden. Das Kloster blieb Grablege für das Haus Ostfriesland. Die Kaunitzer hatten dagegen Familiengrüfte in [[Brünn]] und [[Austerlitz]]. Lediglich Gräfin Antoinette von Kaunitz-Rietberg-Questenberg wurde 1805 im Rietbergischen Franziskanerkloster beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Rietberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grafen von Rietberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grafschaften Deutschlands]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Rietberg (Rietberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archiv ==&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (bis 2008 Staatsarchiv Münster):&lt;br /&gt;
** A 250 I Grafschaft Rietberg – Urkunden&lt;br /&gt;
** A 250 III Grafschaft Rietberg – Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Joseph Rosenkranz: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Landes Rietberg und seiner Grafen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Westfälische Zeitschrift|Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde]], Band 14, 1853, S. 92–197, {{Google Buch |BuchID=xKkOAAAAYAAJ |SeitenID=RA-PA92 |Linktext=Google|KeinText=true}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Leesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Rietberg aus den Häusern Arnsberg und Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039;. [[Westfälische Zeitschrift]], Band 113, 1963, S. 281–376.&lt;br /&gt;
* [[Paul Leidinger (Historiker)|Paul Leidinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte der Grafschaft Rietberg&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zur Heimatkunde des Kreises Wiedenbrück 3, 1966, S. 43–49.&lt;br /&gt;
* [[Alwin Hanschmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Rietberg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Berghaus]], [[Siegfried Kessemeier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köln, Westfalen 1180–1980&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Klein, Lengerich 1980, S. 190–193.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|County of Rietberg|Grafschaft Rietberg}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rietberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hoeckmann.de/geschichte/rietberg.htm Die Geschichte der Grafschaft Rietberg]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.kaunitz-rietberg.de/ |text=Aus der Geschichte der Regenten der Grafschaft Rietberg |wayback=20150217171633}}&lt;br /&gt;
* {{HLFL|Titel=Rietberg (Grafschaft)|Autor=Evelin Oberhammer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Besitzungen und Provinzen Preußens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.799154|EW=8.434818|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104068-5|VIAF=239918887}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Rietberg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht|Rietberg, Grafen von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Rietberg, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rietberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kreis Gütersloh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Rietberg, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltliches Reichsfürstentum|Rietberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liechtensteiner Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Nordrhein-Westfalen)|Rietberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaunitz (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
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