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	<title>Grafschaft Ribagorza - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:02:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GünniX: /* Liste der Grafen der Ribagorza */ Mehrspaltige Liste</title>
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		<updated>2026-04-30T04:15:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Liste der Grafen der Ribagorza: &lt;/span&gt; Mehrspaltige Liste&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Ribagorza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (spanisch) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ribagorça&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (katalanisch) war eine der [[Grafschaft]]en in dem Bereich, der von [[Karolinger|karolingischen]] [[Chronik|Chronisten]] der ersten Hälfte des [[9. Jahrhundert]]s als [[Spanische Mark]] [[Karl der Große|Karls des Großen]] bezeichnet wurde. Die Grafschaft umfasste die Täler der Flüsse [[Ésera]], [[Isábena (Fluss)|Isábena]] und einen Großteil des Beckens des Flusses [[Noguera Ribagorzana]]. Die Grafschaft umfasste während der Hauptzeit ihres Bestehens die Gebiete der heutigen Comarcas [[Ribagorza]] in [[Aragonien]] und [[Alta Ribagorça]] in [[Katalonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge der Grafschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Eroberung des von den Arabern auf der iberischen Halbinsel gehaltenen Südrandes der [[Pyrenäen]] unter Karl dem Großen, besetzte [[Wilhelm von Aquitanien]] den [[Grafschaft Pallars|Pallars]] und die [[Ribagorza]] und gliederte sie als &amp;#039;&amp;#039;[[Pagus|pagi]]&amp;#039;&amp;#039; seiner [[Grafschaft Toulouse]] ein. [[833]] bemächtigte sich [[Aznar I. Galíndez]], Graf von [[Grafschaft Urgell|Urgell]] und der [[Grafschaft Cerdanya|Cerdanya]] dieser &amp;#039;&amp;#039;pagi&amp;#039;&amp;#039;, die so der toulouser Herrschaft entzogen waren. Aznar Galíndez verlor 834 die Grafschaften Urgel und Cerdanya, die von [[Ludwig der Fromme|Ludwig dem Frommen]] an [[Sunifred I. (Barcelona)|Sunifred I. von Barcelona]] verliehen wurden. Im Pallars und in der Ribagorza konnte er sich bis 844 halten, als er von [[Fredelo (Toulouse)|Fredelon von Toulouse]] vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
872 geriet die Grafschaft Toulouse nach der Ermordung des Grafen [[Bernhard II. (Toulouse)|Bernhard II.]] durch Anhänger von [[Bernard Plantevelue]] in eine Krise. Bernard Plantevelue wurde anschließend von [[Karl der Kahle|Karl dem Kahlen]] als Graf anerkannt. Ein lokaler Herr, [[Raimund I. (Pallars-Ribagorza)|Raimund]], nutzte die Krise, um die Gebiete südlich der Pyrenäen, Pallars und Ribagorza, von Toulouse zu lösen und eine eigene Grafendynastie zu begründen. Er regierte als Raimund I. von Pallars und Ribagorza von 872 bis 920. Er war Sohn des Grafen [[Lope de Bigorre]] und Urenkel von [[Lope Centulo]], der 818 zum Herzog der [[Basken]] ernannt worden war, die hauptsächlich in den inneren Pyrenäen lebten. Um die Unabhängigkeit seiner Herrschaft zu sichern, bemühte sich Raimund I., ein [[Bistum]] im Pallars einzurichten, was er durch Intrigen des Geistlichen [[Esclua]] erreichte. Er bemühte sich ferner Verbündete gegen die Grafen von Toulouse zu finden, die ihr ehemaliges Territorium zurückgewinnen wollten, und näherte sich daher dem [[Königreich Navarra]], indem er dort 905 einen Thronsturz unterstützte, der zur Herrschaft seines Neffen [[Sancho I. (Navarra)|Sancho I. Garcés]] führte. In [[Saragossa]] verstärkte er die Beziehungen zu den regierenden Haus [[Banu Qasi]]. Allerdings änderte 904 der Banu Qasi [[Lope ibn Muhamad]] die Verständigungspolitik seines Vaters und unternahm einen Angriff auf Ribagorza und Pallers. 907 eroberten die Banu Qasi unter Führung von [[al-Tawil von Huesca]] [[Roda de Isábena]] und [[Montpedrós]] in der Ribagorza. Raimund gab daher die Verständigungspolitik auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod im Jahre 920 wurde seine Herrschaft unter seinen Söhnen geteilt. Miró und Bernard Unifred regierten die Ribagorza, während Isarn und Llop gemeinsam die [[Grafschaft Pallars]] regierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die erste Dynastie der Ribagorza ==&lt;br /&gt;
[[Bernhard Unifred]], der mit Tota, einer Tochter von [[Galindo II. Aznárez]], verheiratet war, konnte die von den Arabern 907 eroberten Gebiete zurückerobern. Da Miró ohne Kinder verstarb, wurde [[Raimund II. (Ribagorza)|Raimund II.]], Sohn von Bernard Unifred und Tota, der Alleinerbe der Grafschaft. Nach dem Tod Raimunds II. (970) folgten ihm seine Söhne Unifred (970–979), Arnau (979–990) und Isarn (990–1003) nach. Nach dem Tod Isarns regierte seine Schwester Tota, die mit [[Suñer (Pallars)|Suñer von Pallars]] verheiratet war, die Grafschaft. Nachdem sie 1011 Witwe geworden war, machte sie ihren Neffen Guillermo (Wilhelm), einen unehelichen Sohn von Isarn, zum Mitregenten. Diesem gelang mit der Hilfe seines Cousins [[Sancho I. Garcés|Sancho Garcés]], [[Grafschaft Kastilien|Graf von Kastilien]], die weiteren Angriffe der muslimischen Herrscher abzuwehren. Nach dem Tod Guillermos im Jahr 1017 wurde die Ribagorza an das [[Königreich Navarra]] angeschlossen, das auch die ehemalige [[Grafschaft Aragón]] umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaft Sanchos III. von Navarra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge einer Auseinandersetzung mit der lokalen Führungsschicht im [[Val d’Aran]], die gegen seine Herrschaft waren, starb Graf Guillermo im Jahr 1017, ohne Nachfahren oder einen designierten Nachfolger zu hinterlassen. Dies verursachte eine Krise, die die muslimischen Herrscher von Saragossa nutzten, um den Süden und das Zentrum der Grafschaft anzugreifen. Sie eroberten Roda und [[Santa Liestra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1018 besetzte der König [[Sancho III. (Navarra)|Sancho III. von Navarra]], der mit [[Mayor von Kastilien|Mayor, Gräfin von Kastilien]] verheiratet war, einer Urenkelin Raimunds II., aus eigenem Antrieb oder durch lokale Adlige gerufen das Zentrum der Ribagorza. Von diesem Teil aus, der das Gebiet nördlich der Burg von [[Llaguarres]] und die mittleren Becken von Ésera und Isábena umfasste, führte er Krieg gegen die muslimischen Herrscher. Gleichzeitig erwarb Graf [[Ramon III. (Pallars Jussà)|Raimund III.]] von [[Pallars Jussà]] den nördlichen Teil der Ribagorza, also das [[Vall de Sos]] und die Oberläufe von Ésera und Isábena im Norden von [[Ballabriga]] und [[Turbó]] sowie das gesamte Becken des Flusses [[Noguera Ribagorzana]]. Raimund IV. von Pallars Jussà war seinerseits mit Major, einer Enkelin Raimunds II. von Ribagorza verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1020 verstieß Raimund IV. von Pallars Jussà seine Frau, die in den Norden der Ribagorza floh. Raimund versuchte, sie von dort zu vertreiben, um ihr die Herrschaft zu nehmen. Sie wurde schließlich nach einem Aufstand im Jahre 1025 der Grafschaft enthoben, die an Sancho III. von Navarra fiel. Major zog sich nach Kastilien zurück, wo sie Äbtissin des Klosters [[San Miguel de Pedroso]] wurde. Die Ribagorza wurde nun bis auf den Bereich des Flusses Noguera Ribagorzana, den Raimund III. von Pallars Jussà hielt, von Sancho III. beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter Herrschaft Aragoniens ==&lt;br /&gt;
Sancho III. von Navarra, der 1035 starb, vererbte seine Herrschaft an seine Söhne. [[Ferdinand I. (León)|Ferdinand]] erhielt Kastilien, [[García III. (Navarra)|García]] Navarra, [[Gonzalo I. (Ribagorza)|Gonzalo]] die Ribagorza und [[Ramiro I. (Aragón)|Ramiro I.]] Aragonien. Jeder von ihnen erhielt den Königstitel und errichtete in seinem Herrschaftsgebiet ein jeweils eigenständiges Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gonzalo I. starb 1043. Seine Herrschaftsgebiete, der [[Sobrarbe]] und die Ribagorza, wurden daraufhin dem Reich Ramiros I. eingegliedert, das bis dahin nur die alte [[Grafschaft Aragón]], also die [[Jacetania]], umfasst hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Annexion Navarras durch Aragonien unter [[Sancho I. (Aragón)|Sancho I. Ramírez]] im Jahr 1076 und infolge der Krise im [[Taifa-Königreich]] [[Taifa Saraqusta|von Saragossa]] nach dem Tod von König [[Al-Muqtadir (Saraqusta)|Al-Muqtadir]] (1081) begann die aragonesische Expansion. [[Peter I. (Aragón)|Peter I.]], Sohn von Sancho I. Ramírez, eroberte noch zu Lebzeiten seines Vaters [[Estada (Huesca)|Estada]] (1087) und [[Monzón]] (1089), sowie nach dessen Tod selbst als König (1096–1104) [[Huesca]] (1096) und [[Barbastro]] (1100). [[Alfons I. (Aragón)|Alfons I.]] (1104–1134), Peters Bruder und Nachfolger, setzte die Expansion mit der Eroberung von [[Saragossa]] (1118), [[Tudela (Navarra)|Tudela]] und [[Tarazona]] fort. Er versuchte sich auch an der Einnahme von [[Lleida]] und [[Tortosa]], scheiterte aber an der Allianz des Emirs von Lleida mit [[Raimund Berengar III. (Barcelona)|Raimund Berengar III. von Barcelona]]. Alfons I. starb 1134 bei der Belagerung von [[Fraga (Huesca)|Fraga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Alfons Tod wurde sein Bruder [[Ramiro II. (Aragón)|Ramiro II.]] &amp;#039;&amp;#039;der Mönch&amp;#039;&amp;#039; (1134–1147) sein Nachfolger, da er selbst keine Nachfahren hatte. 1137 verlobte Ramiro II. seine Tochter [[Petronella von Aragón]] mit dem Grafen [[Raimund Berengar IV. (Barcelona)|Raimund Berengar IV. von Barcelona]]. Die Ehe bildete den Ursprung der [[Krone Aragonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Dynastie der Ribagorza ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PauITrevaConstCAT.png|thumbnail|rechts|Kapitel der [[Usatges de Barcelona]] über Frieden und Waffenruhe (katalanisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund Aragoniens mit [[Katalonien]] brachte die Notwendigkeit territorialer Abgrenzungen mit sich, die Raimund Berengar IV. während seiner Herrschaft nicht vollends erledigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1244 legte daher [[Jakob I. (Aragón)|Jakob I.]] den Fluss [[Cinca]] als Grenze zwischen Aragonien und Katalonien zwischen dem [[Bielsa-Tal]] und dem [[Ebro]] fest. Auf diese Weise gehörte ein Teil der Ribagorza fortan – trotz Protesten aus Aragonien – zu Katalonien. Im Jahr 1300 allerdings beschloss die von [[Jakob II. (Aragón)|Jakob II.]] in Saragossa einberufenen Ständeversammlung [[Cortes de Aragón]] ein Kapitel, das der König ratifizierte und in dem festgelegt wurde, dass die Grafschaft Ribagorza, der Sobrarbe und die Comarca [[La Litera]] (inklusive [[Almacelles]]) zum Königreich Aragonien gehören sollten. Als Protest gegen dieses Kapitel verabschiedeten 1305 die [[Cortes de Cataluña]] in Barcelona eine gegensätzliche Resolution, die erklärte, dass das Gebiet von [[Salses]] bis zum Cinca zu Katalonien gehöre. Da Jakob II. dieses aber nicht ratifizierte, blieb die Ribagorza aragonesisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise, um der Entscheidung von 1305 abzumildern, gewährte Jakob II. 1322 die Grafschaft Ribagorza mit Ausnahme der [[Baronat]]e Castro und Monclús, der Fueva sowie des Gistaín- und des Bielsatales und der Stadt [[Monzón]] seinem Sohn, dem [[Infant]]en Peter. Die neue Linie der Grafen von Ribagorza waren [[Vasall]]en des Königs, die an den Cortes de Aragón teilzunehmen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zweite Dynastie der Grafen von Ribagorza bestand aus [[Peter IV. (Ribagorza)|Peter IV.]] (1322–1381), [[Alfonso de Aragón y Foix|Alfons IV.]] (1381–1412) und [[Alfonso de Aragón y Arenós|Alfons V.]] (1412–1425). Alfons IV. und Alfons V. waren auch [[Herzog von Gandía|Herzöge von Gandia]]. Da Alfons V. ohne Erben starb, kam die Grafschaft an König [[Alfons V. (Aragón)|Alfons V. von Aragonien]] zurück. Dieser gewährte sie seinem Bruder Johann, der sie, als er 1458 als [[Johann II. (Aragón)|Johann II.]] selbst König wurde, seinem Sohn Ferdinand, dem späteren [[Ferdinand II. (Aragón)|Ferdinand II., der Katholische]]. 1469 kam die Ribagorza schließlich an [[Alfonso de Aragón y Soto]], einen legitimierten Sohn Johanns II., der auch [[Herzog von Villahermosa]] war und 1469–1485 als Alfons VI. von Ribagorza regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierung der Grafschaft ==&lt;br /&gt;
Die Ribagorzaner waren keine [[Vasall]]en des Grafen, sondern [[Lehen]]smänner (der Unterschied ist nur im spanischen Kontext bedeutend). In [[Patrimonium|Patrimonialfragen]] regierten sie nach örtlichem Gewohnheitsrecht, das demjenigen der [[Grafschaft Pallars]] sehr ähnlich war, oder nach den [[Fueros de Aragón]]. Sie benutzten in der Regel die Umgangssprache des [[ribagorzanisch]]en [[Aragonesische Sprache|Aragonesisch]], auch in Regionen, in denen heute [[Spanische Sprache|kastilisches Spanisch]] gesprochen wird, und beriefen sich in öffentlichen Schreiben immer wieder auf das aragonesische Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft wurde vom Generalrat der Ribagorza regiert, der aus Vertretern aller Orte und Städte zusammengesetzt war und sich am Gedenktag des [[Vinzenz von Valencia|Hl. Vinzenz von Saragossa]] (22. Januar) in [[Benabarre]] traf. Als Patron der Grafschaft Ribagorza erscheint in einem Kupferstich aus dem 16. Jahrhundert der [[Medardus von Noyon|Bischof Medardus]], der als Regenbringer galt. Medardus ist noch immer Patron von Benabarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft umfasste nach einem Ende des 16. Jahrhunderts in Saragosse gedruckten Inventar der Dörfer das Gebiet von [[Benasque]] bis Monzón am Cinca und die unbewohnten Gebiete von [[Ráfales]] im Süden von [[Altorricón]] und [[Binéfar]]. Das Dokument stellt auch dar, dass der Graf der Ribagorza eigene Rechtsprechungskompetenz hatte und sie in Prozessen mit dem [[Justicia de Aragón]] behielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso geriet die weltliche Gerichtsbarkeit mitunter in Konflikt mit dem [[Bistum Lleida|Bischof von Lleida]], zu dessen Gebiet mehr als 100 Kirchspiele auf aragonesischem Territorium gehörten, besonders an der durch das rechte Ufer des Noguera Ribagorzana und die Dörfer [[Albelda (Huesca)|Albelda]], Altorricón etc. gebildeten Grenze der Grafschaft. Bis 1571 gehörte die gesamte Ribagorza zum Bistum Lleida und den freien Gerichtsbarkeiten von [[San Beturián]] und [[Alaón]], bevor das Tal des Ésera, ein Großteil des Tals Beckens des Isábena y und die Gebiete des Beckens des Cinca nördlich von Monzón an das [[Bistum Barbastro-Monzón|Bistum Barbastro]] kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Intervention Philipps II. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Regierung von Graf Martin I. (1550–1578) kam es immer wieder zu Aufständen in der Grafschaft, weil viele Ribagorzaner es vorzogen, unter direkter königlicher Herrschaft zu stehen. 1554 erklärten die Anwälte des Hofes von [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II.]] das [[Lehen]] für erloschen, aber das Oberste Gericht von Aragonien verteidigte die Rechte des Grafen. Im Zuge des Aufstands von Benabarre im Jahr 1578 trat Martin I. zu Gunsten seines Sohnes Ferdinand II. ab, der 1587 einen erneuten Aufstand in Benabarre niederschlug. Die Ribagorzaner setzten den Aufstand jedoch mit Unterstützung von katalanischen Banditen und des [[Graf von Chinchón|Grafen von Chinchón]] fort. Letzterer war Schatzmeister des [[Consejo de Aragón]] und mit den Grafen von Villahermosa verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufstände führten schließlich zu offenen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Grafen und Anhängern des Königs. Sie fanden gleichzeitig mit den [[Alteraciones de Aragón]] statt. Schließlich zwang Philipp II. [[1591]] Ferdinand II. zum Rücktritt gegen eine Ausgleichszahlung, woraufhin die Grafschaft an die Krone zurückfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende der Grafschaft ==&lt;br /&gt;
1633 gewährte [[Philipp IV. (Spanien)|Philipp IV.]] der Stadt [[Graus]] einen zweiten [[Justicia de Aragón|Justicia]] für die Ribagorza und trennte dessen Rechtsprechungsbereich von demjenigen Benabarres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ribagorza nahm an den aragonesischen Aufstände gegen Philipp IV. teil, bis das aragonesische Heer in Fraga endgültig besiegt wurde, die die Ribagorza, La Litera und Lleida besetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Spanischer Erbfolgekrieg|spanischen Erbfolgekrieg]] von 1705 stellte sich die Ribagorza auf die Seite des [[Karl VI. (HRR)|Erzherzogs Karl]] und gegen den späteren König [[Philipp V. (Spanien)|Philipp V.]] Nach seinem Sieg schaffte Philipp V. mit den [[Decretos de Nueva Planta]] nicht nur wichtige aragonesische Sonderrechte ab, sondern machte auch die Ribagorza zum Korregiment (Vogtei) Aragoniens. Dieses wurde zum Gerichtsbezirk Benabarre, als 1834 die neue [[Provinz Huesca]] eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Grafen der Ribagorza ==&lt;br /&gt;
=== Erste Dynastie der Ribagorza ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|&lt;br /&gt;
* [[Raimund I. (Pallars-Ribagorza)|Raimund I.]] (872–920)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Unifred]] (920–950/955)&lt;br /&gt;
* [[Raimund II. (Ribagorza)|Raimund II.]] (950/955–970)&lt;br /&gt;
* [[Unifred (Ribagorza)|Unifred]] (970–979)&lt;br /&gt;
* [[Arnau (Ribagorza)|Arnau]] (979–990)&lt;br /&gt;
* [[Isarn (Ribagorza)|Isarn]] (990–1003)&lt;br /&gt;
* [[Tota (Ribagorza)|Tota]] (1003–1011)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm (Ribagorza)|Guillermo (Wilhelm)]] (1011–1017)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Teilung der Grafschaft ===&lt;br /&gt;
==== Rest-Grafschaft ====&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|&lt;br /&gt;
* [[Mundir I. (Saraqusta)|Mundir I.]] (1017–1018), König des Taifa-Reiches von Saragossa/Saraqusta&lt;br /&gt;
* [[Sancho III. (Navarra)|Sancho III. von Navarra]] (1018–1035)&lt;br /&gt;
* [[Gonzalo I. (Ribagorza)|Gonzalo I.]] (1035–1043), König von Ribagorza und Sobrarbe&lt;br /&gt;
* [[Ramiro I. (Aragón)|Ramiro I.]] (1043–1063), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Sancho I. (Aragón)|Sancho Ramírez]] (1063–1085), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Peter I. (Aragón)|Peter I.]] (1085–1104), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Alfons I. (Aragón)|Alfons I.]] (1104–1134), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Ramiro II. (Aragón)|Ramiro II.]] (1134–1137), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Petronella von Aragón|Petronella]] (1137–1162), Königin von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Alfons II. (Aragón)|Alfons II.]] (1162–1196), König von Aragonien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==== Becken des Noguera Ribagorçana ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Teil befand sich unter Herrschaft der Grafen von Pallars Jussà&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|&lt;br /&gt;
* [[Raimund III. (Pallars Jussà)|Raimund III.]] (1017–1020), Graf von Pallars Jussà&lt;br /&gt;
* [[Major von Kastilien]] (1020–1025), Ehefrau Raimunds III. von Pallars Jussà und Enkelin Raimunds II. der Ribagorza&lt;br /&gt;
* Raimund III.(1025–1047), Graf von Pallars Jussà (erneut)&lt;br /&gt;
* [[Raimund IV. (Pallars Jussà)|Raimund IV.]] (1047–1098), Graf von Pallars Jussà&lt;br /&gt;
* [[Arnau Raimund I. (Pallars Jussà)|Arnau Raimund I.]] (1098–1111), Graf von Pallars Jussà&lt;br /&gt;
* [[Peter Raimund I. (Pallars Jussà)|Peter Raimund I.]] (1098–1111), Graf von Pallars Jussà&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Raimund I. (Pallars Jussà)|Bernhard Raimund I.]] (1111–1124), Graf von Pallars Jussà&lt;br /&gt;
* [[Arnau Mir (Pallars Jussà)|Arnau Mir]] (1124–1174), Graf von Pallars Jussà&lt;br /&gt;
* [[Raimund V. (Pallars Jussà)|Raimund V.]] (1174–1178), Graf von Pallars Jussà&lt;br /&gt;
* [[Valença (Pallars Jussà)|Valença]] (1178–1182): Gräfin von Pallars Jussà&lt;br /&gt;
* [[Dolça de So]] (1182–1192), Gräfin von Pallars Jussà&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Könige von Aragonien ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;In der Person Alfons II. wird die Grafschaft wiedervereinigt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|&lt;br /&gt;
* [[Alfons II. (Aragón)|Alfons II.]] (1192–1196), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Peter II. (Aragón)|Peter II.]] (1196–1213), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Jakob I. (Aragón)|Jakob I.]] (1213–1276), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Peter III. (Aragón)|Peter III.]] (1276–1285), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Alfons III. (Aragón)|Alfons III.]] (1285–1291), König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Jakob II. (Aragón)|Jakob II.]] (1291–1322), König von Aragonien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Zweite Dynastie der Ribagorza ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peter IV. (Ribagorza)|Peter IV.]] (1322–1381), Sohn Jakobs II.&lt;br /&gt;
* [[Alfonso de Aragón y Foix|Alfons IV.]] (1381–1412)&lt;br /&gt;
* [[Alfonso de Aragón y Eiximenis|Alfons V.]], (1412–1425)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Könige von Aragonien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann II. (Aragón)|Johann I.]] (1425–1458), als Johann II. König von Aragonien&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand II. (Aragón)|Ferdinand II.]] (1458–1516), König von Aragonien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aragonesische Dynastie der Herzöge von Villahermosa ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|&lt;br /&gt;
* [[Alfons von Aragonien und Escobar|Alfons VI.]] (1469–1485)&lt;br /&gt;
* [[Johann II. (Ribagorza)|Johann II.]] (1485–1512)&lt;br /&gt;
* [[Alfons VII. (Ribagorza)|Alfons VII.]] (1512–1533)&lt;br /&gt;
* [[Martin I. (Ribagorza)|Martin I.]] (1533–1565 und 1573–1581)&lt;br /&gt;
* [[Johann Alfons I. (Ribagorza)|Johann Alfons I.]] (1565–1573)&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand II. (Ribagorza)|Ferdinand II.]] (1581–1592)&lt;br /&gt;
* [[Franz I. (Ribagorza)|Franz I.]] (1592–1598)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft fällt an [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II. von Spanien]] (Philipp I. von Aragonien).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ribagorza, Grafschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Aragonien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katalanische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ribagorza]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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