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	<title>Grafschaft Ratzeburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-05-18T19:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Ratzeburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1143 begründet und bestand als solche weniger als ein Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Herzog [[Heinrich der Löwe]] von [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]] belehnte im Jahre 1143 den durch [[Adolf II. (Schauenburg und Holstein)|Adolf II. von Schauenburg]] aus [[Holstein]] und [[Stormarn]] verdrängten Grafen [[Heinrich von Badewide]] mit Gebieten im Siedlungsbereich der von ihm unterworfenen [[Abodriten|abodritischen]] [[Polaben]]. Die neu geschaffene Grafschaft umfasste die Landschaften Ratzeburg, [[Wittenburg]] und [[Gadebusch]], sowie [[Rehna]], [[Zarrentin am Schaalsee|Zarrentin]] und die Vogtei [[Mölln]] – d. h., den Nordteil des heutigen [[Kreis Herzogtum Lauenburg|Kreises Herzogtum Lauenburg]] und Teile des westlichen [[Mecklenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Grafschaft um die wohl im 11. Jahrhundert vom polabischen Fürsten [[Ratibor (Fürst)|Ratibor (Ratse)]] errichtete und 1062 erstmals erwähnte abodritische Gauburg war sächsisches [[Lehnswesen|Lehen]]. Sie blieb bis zu deren Aussterben im Mannesstamm mit dem schon im Kindesalter verstorbenen Bernhard III. († 1199) im Besitz der [[Badwiden]]. Durch die Heirat mit Bernhards verwitweter Mutter [[Adelheid von Wassel]] erlangte [[Adolf I. von Dassel]] im Jahre 1200 die Regentschaft, verlor diese aber schon kurze Zeit später auf Grund der [[Schlacht bei Waschow]] (25. Mai 1200 oder 1201), in der er und seine Verbündeten gegen ein Heer mecklenburgischer Vasallen des Dänenkönigs [[Knut VI.]] unterlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kreis-swm.de/Wittenburg/Tourismus/Geschichte/index.jsp | wayback=20120122163951 | text=Die Schlacht bei Waschow, auf der Webseite von Stadt &amp;amp; Amt Wittenburg.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grafschaft kam daraufhin unter die Oberherrschaft des dänischen Königs, und dessen Bruder und Nachfolger [[Waldemar II. (Dänemark)|Waldemar II.]] gab sie im Jahre 1202 an seinen Neffen, den Grafen [[Albrecht II. (Weimar-Orlamünde)|Albrecht II. von Orlamünde]], der als Graf von Holstein, Stormarn, Ratzeburg und [[Wagrien]] dänischer Statthalter von [[Nordalbingien]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1204 gab Waldemar II. den [[Grafschaft Schwerin|Grafen von Schwerin]] als Belohnung für ihre Unterstützung der dänischen Expansion alle Gebiete der Grafschaft Ratzeburg östlich der heutigen Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg. Als Ausgleich wurde die [[Sadelbande]], die bis zu diesem Zeitpunkt immer unter der direkten Herrschaft der sächsischen Herzöge gewesen war, der Grafschaft angeschlossen. Damit waren der Nord- und der Südteil des heutigen Kreises Herzogtum Lauenburg erstmals administrativ vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Grafschaften Holstein Ratzeburg Schwerin Dannenberg Luechow 1250.svg|mini|250px|Grafschaft Ratzeburg um 1250, nach ihrer Eingliederung in das Herzogtum Sachsen (dunkelgrün)]]Nach der [[Schlacht bei Bornhöved (1227)|Schlacht bei Bornhöved]] im Jahre 1227, mit der die dänischen Expansionsbestrebungen in Norddeutschland beendet wurden, kam das Gebiet der Grafschaft an den [[Askanier]]-Herzog [[Albrecht I. (Sachsen)|Albrecht I. von Sachsen]]. Da die Badwiden bereits 1199 ausgestorben waren, hatte sich Albrecht als Preis für seine Beteiligung am Krieg gegen König Waldemar bereits im Voraus zusichern lassen, die Grafschaft Ratzeburg als erledigtes sächsisches Lehen einziehen zu können. Schon 1225, nach der Gefangennahme Albrechts von Orlamünde in der [[Schlacht bei Mölln]], hatte sich Albrecht von diesem auch das Lauenburger Land abtreten lassen. Nach Albrechts Tod im Jahre 1260 übernahmen seine Söhne [[Johann I. (Sachsen-Lauenburg)|Johann I.]] und [[Albrecht II. (Sachsen-Wittenberg)|Albrecht II.]] gemeinsam die Herrschaft im Herzogtum Sachsen. Der jüngere Bruder Albrecht II. regierte den Teil, der bei der offiziellen Teilung des Herzogtums im Jahre 1296 zum Herzogtum [[Sachsen-Wittenberg]] wurde. Johann I. herrschte über die ehemalige Grafschaft Ratzeburg und das Lauenburger Land. Dieses Gebiet wurde unter seinen Söhnen [[Johann II. (Sachsen-Lauenburg)|Johann II.]], [[Erich I. (Sachsen-Lauenburg)|Erich]] und [[Albrecht III. (Sachsen-Lauenburg)|Albrecht III.]] 1296 formell zum Herzogtum [[Sachsen-Lauenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grafen von Ratzeburg ==&lt;br /&gt;
* 1143–1163: [[Heinrich von Badewide]]&lt;br /&gt;
* 1164–1190: [[Bernhard I. von Ratzeburg]], Sohn Heinrichs&lt;br /&gt;
* 1190–1198: [[Bernhard II. von Ratzeburg]], Sohn Bernhards I.&lt;br /&gt;
* 1198–1199: Bernhard III. von Ratzeburg (Kind), Sohn Bernhards II. (Regentin: [[Adelheid von Wassel]], Witwe Bernhards II.)&lt;br /&gt;
* 1200–1201: [[Adolf I. von Dassel]] (durch Heirat mit Adelheid von Wassel)&lt;br /&gt;
* 1202–1227: [[Albrecht II. (Weimar-Orlamünde)|Albrecht II. von Orlamünde]], ([[Askanier]]), dänischer Statthalter von Nordalbingien, Graf von Holstein, Stormarn, Ratzeburg und Wagrien, Neffe König Waldemars II. von Dänemark&lt;br /&gt;
* 1227 Herzog [[Albrecht I. (Sachsen)|Albrecht I. von Sachsen]], ([[Askanier]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grafschaften Deutschlands]]&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Ratzeburg]]&lt;br /&gt;
* [[Bistum Ratzeburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Grafen von Ratzeburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Band 76 (1911), S. 1–160. ([https://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003435#b076_yb01_art01 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Eckardt Opitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herzogtum Lauenburg. Das Land und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Wachholtz Verlag, Neumünster 2003, ISBN 3-529-02060-5&lt;br /&gt;
* Peter von Kobbe: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Landesbeschreibung des Herzogtums Lauenburg, Erster Theil, Hammerich, Altona, 1836&amp;#039;&amp;#039;; photomechanischer Nachdruck 1979, Verlag Harro von Hirschheydt, ISBN 3-7777-0062-2 ({{Google Buch | BuchID=NRAbAAAAMAAJ | Seite=177 | Linktext=Vorschau | Hervorhebung=&amp;quot;Simon von Tecklenburg&amp;quot;}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Schleswig-Holstein)|Ratzeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Ratzeburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badwiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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