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	<title>Grafschaft Pitten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:08:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Pitten&amp;diff=660990&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georei2050: Ausdruck Herrschaftsgebiet insinuiert sofort wieder Grafschaft, Gründung von Wiener Neustadt 1194 war unter NS Regime, jetzt einheitlich 1192 anerkannt</title>
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		<updated>2026-03-05T14:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ausdruck Herrschaftsgebiet insinuiert sofort wieder Grafschaft, Gründung von Wiener Neustadt 1194 war unter NS Regime, jetzt einheitlich 1192 anerkannt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pitten - Ortsansicht mit Burg.JPG|mini|[[Schloss Pitten|Burg Pitten]] (Blick Richtung Südwest)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Pitten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine unpräzise Bezeichnung für das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pittener Gebiet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einer Region im Bereich der heutigen Bezirke [[Bezirk Neunkirchen|Neunkirchen]], [[Bezirk Wiener Neustadt|Wiener Neustadt]] und [[Wiener Neustadt]] ([[Steinfeld (Niederösterreich)|Steinfeld]] mit Umland), das herrschaftsrechtlich gesehen keine [[Markgraf|Grafschaft]], aber zeitweilig im Besitz von Grafen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und Umfang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzau am Steinfelde mit dem Schneeberg.jpg|mini|[[Steinfeld (Niederösterreich)|Steinfeld]] in der Nähe von Pitten]]&lt;br /&gt;
Für die historische Landschaft zwischen Semmering und Piestingfluss, die nie eine politische Einheit war, gibt es unterschiedliche Bezeichnungen – „Mark Pitten“, „Grafschaft Pitten“, „Pittener Land“, „Wiener Neustädter Bezirk“, „Wiener Neustädter Distrikt“ oder „Pittener Gebiet“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Härtel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zugehörigkeit des Pittener Gebietes zu Österreich oder Steier im späten Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Landeskunde von Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039; 50/51 (1984/85), S.&amp;amp;nbsp;53–134 ([https://www.zobodat.at/pdf/Jb-Landeskde-Niederoesterreich_50-51_0053-0134.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung „Pittner Gebiet“ hat den Vorzug, dass keine Zuschreibung von Eigenschaften erfolgt. Der Landstrich liegt im Süden des heutigen [[Niederösterreich]] nordöstlich des [[Semmering-Pass|Semmering]], südöstlich des [[Wienerwald]]es und südlich der [[Piesting]] mit der Landschaft der [[Bucklige Welt (Niederösterreich)|Buckligen Welt]] und den Orten [[Pitten]], [[Gloggnitz]], Klamm, [[Payerbach]], [[Pottschach]] und [[Neunkirchen (Niederösterreich)|Neunkirchen]]. Zwei wichtige alte Pässe liegen an der Südgrenze des Gebiets, der [[Wechsel (Pass)|Wechsel]] in die [[Oststeirisches Hügelland|Oststeiermark]] und das [[Preiner Gscheid]] in das obere [[Mürztal]]. Verwaltungszentrum war das [[Schloss Pitten]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Pütten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Butino&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Putine&amp;#039;&amp;#039;) oberhalb der Ortschaft Pitten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Pittener Gebiet Com Butine südöstliche Mark Deutschland vor 1180 Karte Spruner 1838.jpg|mini|Pittener Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Com Butine&amp;#039;&amp;#039; als südöstliche Mark Deutschlands bis 1180]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 9. bis in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts war die Pittner Mark ein Teil des [[Geschichte_Kärntens#Herzogtum_Kärnten|Herzogtums Kärnten]] auch mit Teilen der Oststeiermark.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das Herzogthum Kärnten im 9ten, 10ten, 11ten und in der ersten Hälfte des 12ten Jahrhunderts |Sammelwerk=Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie. 1. 1849 |Hrsg=Geschichtsverein für Kärnten |Ort=Klagenfurt. |Datum=1849 |Sprache=de |Online=[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10008770?page=192,193 digitale-sammlungen.de] [[Münchener Digitalisierungszentrum|Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)]] |Abruf=2025-03-05 |Umfang=194 |Seiten=193}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pittener Gebiet (&amp;#039;&amp;#039;silva Putinensis&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;/ &amp;#039;&amp;#039;Pittener Wald&amp;#039;&amp;#039;) reichte im Süden über den Wechsel, der damals &amp;#039;&amp;#039;Hartperch&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;dobronuc&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;/ Eichenwaldgebirge) hieß, über &amp;#039;&amp;#039;Vorowe&amp;#039;&amp;#039; ([[Vorau]]), &amp;#039;&amp;#039;Stubenberch&amp;#039;&amp;#039; ([[Stubenberg (Steiermark)|Stubenberg]]) bis zur jetzigen Stadt [[Hartberg]] und auch im Südwesten über den Semmering&amp;amp;nbsp;/ Cerwald. Diese Ausdehnung zeichnete der Kartograf [[Karl Spruner von Merz]] 1838 in seiner Darstellung des &amp;#039;&amp;#039;Com Butine&amp;#039;&amp;#039; auf der Karte &amp;#039;&amp;#039;Die südöstlichen Marken Deutschlands bis zur Gründung der Herzogthümer Oesterreich &amp;amp; Steyermark&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert reichte die Grafschaft Pitten im Norden bis zur [[Piesting]] und im Osten etwa bis zur Linie [[Theresienfeld]], [[Wiener Neustadt]], [[Markt Sankt Martin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Dopsch]], [[Karl Brunner (Historiker)|Karl Brunner]] und [[Maximilian Weltin]]: &amp;#039;&amp;#039;1122–1278. Die Länder und das Reich. Der Ostalpenraum im Hochmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: Herwig Wolfram (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3. Ueberreuter, Wien 1999, ISBN 3-8000-3525-1, S.&amp;amp;nbsp;287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die südwestliche Grenze entspricht etwa der heutigen niederösterreichischen Landesgrenze von [[Kirchschlag in der Buckligen Welt]] bis in die Berge nördlich von [[Neuberg an der Mürz]]. Die nordwestliche Grenze verlief durch die Berge im Bereich [[Schwarzau im Gebirge]], [[Gutenstein (Niederösterreich)|Gutenstein]] und [[Pernitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pitten historischer Stich 1882.jpg|mini|Verwaltungszentrum war Burg Pitten (1882)]]&lt;br /&gt;
Aus dem 9. Jh., die Zeit der [[Awarenmark]] und des [[Plattensee-Fürstentum]]s (839~901) gibt es bisher nur wenige Hinweise zum Pittner Gebiet. Während die Archive der [[Erzdiözese Salzburg]] für die frühe Zeit oft eine gute Quelle sind, werden 860 im Pittner Gebiet bzw. im vorgelagerten burgenländisch-ungarischen Raum nur nebenbei und nicht genau lokalisiert ein &amp;#039;&amp;#039;Penninwang und eine ecclesie Ellodies, Anzonis et Miningonis&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weltin1998&amp;quot;&amp;gt;Maximilian Weltin: &amp;#039;&amp;#039;Das Pittner Gebiet im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. In: {{Literatur |Autor=Karin Kühtreiber, [[Thomas Kühtreiber]], Christina Mochty, [[Maximilian Weltin]] |Titel=Wehrbauten und Adelssitze Niederösterreichs |TitelErg=Das Viertel unter dem Wienerwald. Band 1|Sammelwerk=Studien und Forschungen aus dem Niederösterreichischen Institut für Landeskunde. Sonderreihe Band 1 |Verlag=NÖ Institut für Landeskunde |Ort=St. Pölten |Datum=1998 |Umfang=347 |Seiten=19-35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name Pitten wird erstmals in einer Freisinger [[Traditionsbuch|Traditionsnotiz]] im Jahr 869 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.burgen-austria.com/archive.php?id=446 |titel=Pitten |werk=burgen-austria.com |hrsg=Martin Hammerl |datum=2024-09-17 |abruf=2025-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Nonne von hoher Herkunft, &amp;#039;&amp;#039;Peretcunda ad Puttinu&amp;#039;&amp;#039;, wurde als Stifterin eines Hofs erwähnt. Ihre Abstammung erschließt sich nur indirekt. Überlegungen, dass sie eine Enkelin von [[Ratpot (Präfekt)#Familienverhältnisse|Ratpot]], dem Präfekten des bairischen Ostlandes war, wurden als weniger wahrscheinlich angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Michael Mitterauer]] |url=https://www.vlknoe.at/fileadmin/content/publikationen/heimat/_UH_1971.pdf |titel= 1100 Jahre Pitten, hrsg. von der Marktgemeinde Pitten, 1969, 222&amp;amp;nbsp;Seiten, 24&amp;amp;nbsp;Bildtafeln |titelerg=(Rezension) |werk=Unsere Heimat. Zeitschrift für Landeskunde von Niederösterreich und Wien |hrsg=Verein für Landeskunde von Niederösterreich |seiten=33–35 |datum=1971 |abruf=2025-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie könnte mit dem bayrischen Uradelsgeschlecht der [[Huosi]] und mit [[Arbeo von Freising]] verwandt gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gertrud Diepolder]]: &amp;#039;&amp;#039;Freisinger Traditionen und Memorialeinträge im Salzburger Liber Vitae und im Reichenauer Verbrüderungsbuch. Auswertung der Parallelüberlieferung aus der Zeit der Bischöfe Hitto und Erchanbert von Freising.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 58, 1995, S. 148–189 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00009465?page=164,165 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits zu ihrer Zeit gab es eine durch Gräben und Palisaden gesicherte Wallanlage. In der Zeit von der [[Schlacht bei Pressburg]] 907 bis zur [[Schlacht auf dem Lechfeld]] 955 war das Gebiet unter [[Magyaren|ungarischer]] Herrschaft. Großfürst [[Árpád]] hatte den [[Bajuwaren|bayerischen]] [[Heerbann]] vernichtend geschlagen. Bis zu dieser Zeit scheint die Gegend den Herren von Ebersberg gehört zu haben. Für die Ungarn wurde das Gebiet Teil des sogenannten Graslandes, des Gyepű, eine Art Niemandsland zum Schutz der ungarischen Grenzen, eine alte Verteidigungsstrategie der [[Awaren]], die die Ungarn übernommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer rund 100 Jahre dauernden Phase kam es zu einer [[Rekultivierung]] und Kolonialisierung der Gebiete östlich der [[Enns (Fluss)|Enns]] unter den [[Liudolfinger]]n. Für das Pittener Gebiet gibt es aus dem 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert keine Nachrichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weltin1998&amp;quot; /&amp;gt; Die aus der [[Karolinger]]zeit bekannten kirchlichen Grundbesitzer [[Stift Kremsmünster]], [[St. Andrä (Freising)|Stift Freising]] oder [[Stift Mattsee]] meldeten keine Ansprüche an frühere Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried von Pitten († 1050), der Sohn des Markgrafen der [[Mark an der Mur|Kärntner Mark bzw. späteren Steiermark]] Arnold&amp;amp;nbsp;II. von [[Lambach-Wels|Wels-Lambach]] und selbst Mit-Markgraf, schlug 1042 die eingefallenen Ungarn und erhielt dafür von König [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;III.]] großen Besitz im Gebiet, das man dann als die Grafschaft Pitten bezeichnete. 1050 wurde Gottfried von seinen Feinden auf Burg Lambach getötet. Sein reicher [[Allod]]ialbesitz in Pitten gelangte über seine Tochter Mathilde an deren Gemahl, Graf Ekbert&amp;amp;nbsp;I. von [[Graf von Formbach|Formbach-Neuburg]] aus [[Neuburg am Inn]]. Mathilde beerbte auch ihren Onkel Bischof [[Adalbero von Würzburg]] (1010–1090). Aus diesem Besitz stiftete sie über etliche Orte im [[Eferdinger Becken]] verstreute [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Hörige]] dem [[Kloster Vornbach]] (Stift Formbach). Große Schenkungen aus dem Pittener Gebiet waren das Dorf Neunkirchen mit dem Markt, zwei Pfarrkirchen, das Dorf Wörth, Weingärten in [[Pottschach]] und Würflach und weitläufige Ländereien um Gloggnitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weltin1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festigung der Grenzen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Neuburg am Inn (alt).jpg|mini|Wappen der Grafschaft Formbach-[[Grafschaft Neuburg|Neuburg]]-Pitten in der Darstellung auf dem äußeren Burgtor der [[Schloss Neuburg am Inn|Neuburg]] am Inn]]&lt;br /&gt;
Noch im 11. Jahrhundert konnten Eckbert&amp;amp;nbsp;I. und seine Gefolgsleute im Pittener Gebiet den Grenzstreifen zu einer Grenzlinie machen. Da die Formbacher im [[Investiturstreit]] auf der „richtigen“ Seite standen, konnten sie über drei Generationen ihren Einfluss sichern. 1144 wird von [[Zehnt|Zehent]]streitigkeiten der Klöster Vornbach und [[Stift Reichersberg]] im Pittenwald berichtet. Der &amp;#039;&amp;#039;silvia Putinensis&amp;#039;&amp;#039; war Eigengut der Formbacher und ein Gebiet, das erst teilweise durch Rodung erschlossen war und unklare Grenzziehungen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weltin1998&amp;quot; /&amp;gt; Im Bereich von Neunkirchen und Gloggnitz haben die Grafen die salzburgischen Zehentrechte vorerst nicht anerkannt. Graf Eckbert II. von Formbach von Pütten († 1144), er war dem Pittner Gebiet verbunden und führte seit 1114 das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;de Butine&amp;#039;&amp;#039;, ließ sich den einst von seinem Vater gestifteten Landstrich zwischen Gloggnitz und der Felsenenge von [[Schottwien]] regelrecht abkaufen. Zwar war laut Gründungsnotiz dem Kloster Vornbach Neunkirchen zur Gänze übertragen gewesen, aber man konnte keine Klosterherrschaft gleich Gloggnitz etablieren. Es war nicht gelungen, die Pittner Ministerialität von Neunkirchen fernzuhalten. Ganze Ortsteile waren als Lehen an diese Leute vergeben. Trotz des Versuchs einer Urkundenfälschung verblieben dem Kloster Vornbach in Neunkirchen letztlich nur Grundzinseinnahmen. Die 1149 erwähnten &amp;#039;&amp;#039;ministeriales Putinense&amp;#039;&amp;#039; saßen außer in Neunkirchen in den Dörfern und lebten auf befestigten Höfe, oft gebaut aus flechtwerkverstärkten [[Lehm]]mauern. Höhenburgen waren in formbachischer Zeit noch selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1158 fiel Graf Ekbert III. von Pitten (Sohn Graf Ekberts&amp;amp;nbsp;II. und der Willebirg, Tochter [[Ottokar II. (Steiermark)|Ottokars&amp;amp;nbsp;II.]] von Steyr) beim Kloster Chiaravalle im Kampf gegen die [[Mailand|Mailänder]] und die Grafschaft gelangte so an seinen Cousin, den steirischen [[Traungauer]] [[Ottokar III. (Steiermark)|Ottokar&amp;amp;nbsp;III.]] Der Hase in den Fängen des [[Greif]]s war das goldene Wappentier der alten Grafschaft Formbach-Neuburg-Pitten, das Otokar übernommern hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Werner Robl |url=https://www.robl.de/obergeschosskirchen/otokar/otokar.html |titel=Otokar III. von Steier, Markgraf der Steiermark |datum=2019-02-13 |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Gründung, das [[Kartäuserkloster Seiz]] ist nach dem „zajec“, deutsch dem „Hasen“, benannt. Auf einer barocke Grabplatte von 1696 von Markgraf Otokars&amp;amp;nbsp;III. in der Klosterkirche Rein hält der schlafend wirkende Markgraf den Hasen traulich im Arm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ministerialien der [[Otakare]] saßen auf den Burgen [[Burgruine Starhemberg|Starhemberg]], [[Burgruine Emmerberg|Emmerberg]], [[Burgruine Klamm|Klamm]], [[Burg Kranichberg|Kranichberg]], [[Grimmenstein]] und [[Burgruine Landsee|Landsee]] (Landesehre). Namensgebende Sitze von Grafen und Edelfreien waren um diese Zeit [[Burgruine Waldegg|Waldegg]] und Pitten. Die [[Königspfalz|Pfalz]], der repräsentative Mittelpunkt der Ottokare war [[Bad Fischau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1192 wurde auf Pittener Gebiet durch [[Leopold V. (Österreich)|Herzog Leopold&amp;amp;nbsp;V.]] die Stadt [[Wiener Neustadt]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1254 wurden im [[Frieden von Ofen]] die Mark Pitten (und auch der [[Traungau]]) von der Steiermark abgetrennt: [[Ottokar II. (Böhmen)|Przemisl Ottokar&amp;amp;nbsp;II.]] von Böhmen erhielt Österreich mit Pitten (und dem Traungau), [[Bela&amp;amp;nbsp;IV.]] von Ungarn die restliche Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingliederung in das Erzherzogtum Österreich ==&lt;br /&gt;
Im [[Habsburgermonarchie|Reich der Habsburger]] war dann die Grafschaft Pitten bis Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Teil [[Innerösterreich]]s und wurde somit zeitweise wieder von Graz aus, also dem [[Herzogtum Steiermark|Herzogtums Steiermark]] regiert, bevor es dann im [[Erzherzogtum Österreich|österreichischen Erzherzogtum]] aufging. Den Titel des Grafen von Pitten führten die Habsburger bis an das Ende der Monarchie. Es war die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pittener Waldmark&amp;#039;&amp;#039; üblich, wenn von der heutigen Buckligen Welt gesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Härtel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zugehörigkeit des Pittener Gebietes zu Österreich oder Steier im späten Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Landeskunde von Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;50/51 (1984/85), S.&amp;amp;nbsp;53–134 ([https://www.zobodat.at/pdf/Jb-Landeskde-Niederoesterreich_50-51_0053-0134.pdf online]). &lt;br /&gt;
* Karin Kühtreiber, Thomas Kühtreiber, Christina Mochty, Maximilian Weltin: &amp;#039;&amp;#039;Wehrbauten und Adelssitze Niederösterreichs. Das Viertel unter dem Wienerwald.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1 (= &amp;#039;&amp;#039;Studien und Forschungen aus dem Niederösterreichischen Institut für Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1). NÖ Institut für Landeskunde, St.&amp;amp;nbsp;Pölten 1998.&lt;br /&gt;
* Rudolf Reichel: &amp;#039;&amp;#039;Abriss der Steirische Landesgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;gänzlich umgearbeitete und vermehrte Auflage. Leuschner &amp;amp; Lubensky, Graz 1884.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Posch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Besiedlung und Entstehung des Landes Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerhard Pferschy]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Werden der Steiermark. Die Zeit der Traungauer. Festschrift zur 800. Wiederkehr der Erhebung zum Herzogtum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Steiermärkischen Landesarchives&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;10). Verlag Styria, Graz u.&amp;amp;nbsp;a. 1980, ISBN 3-222-11281-9, S.&amp;amp;nbsp;23–62.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft&amp;lt;!--Territorium im Heiligen Römischen Reich--&amp;gt;|Pitten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Österreich)|Pitten, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Steiermark|Pitten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bucklige Welt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georei2050</name></author>
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