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	<title>Grafschaft Oldenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:47:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Oldenburg&amp;diff=1651125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ÖPNV-Fahrgast: Vorlage Spk-digital</title>
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		<updated>2025-04-16T17:23:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage Spk-digital&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Grafschaft Oldenburg; zu &amp;#039;&amp;#039;Oldenburg&amp;#039;&amp;#039; als Land mit historisch unterschiedlichen Herrschaftsformen siehe den Überblicksartikel [[Oldenburg (Land)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich |Name=Grafschaft Oldenburg |Wappen =  [[File:Arms of the County of Oldenburg.svg|100px]] |Karte =[[Datei:Locator County of Oldenburg (1560).svg|200px]] |Bildtext = |Alternativnamen = |Periode = |Vorläufer = |Regierungsform = [[Grafschaft]] |Staatsoberhaupt = [[Graf]] |Region-ISO = [[DE-NI]]  |Reichstag = [[Niederrheinisch-Westfälisches Reichsgrafenkollegium]]: 1 Stimme; ab 1647 2 Stimmen wegen [[Grafschaft Delmenhorst|Delmenhorst]] |Reichsmatrikel = 1663: Oldenburg: 8 Reiter, 30 Fußsoldaten; Delmenhorst: 2 Reiter, 14 Fußsoldaten |Reichskreis = [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälisch]] |Karte Reichskreis = |Kreistag = |Hauptstädte/Residenzen = |Dynastien = |Konfession/Religion = ab Anfang 16. Jahrhundert größtenteils [[lutherisch]]|Sprache/n = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]/Niederdeutsch|Fläche = |Einwohner = 70.000 (1774; Oldenburg/Delmenhorst) |Währung = |Nachfolger = [[Herzogtum Oldenburg]] |Siehe auch = |Lage = }}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Lateinisch|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Oldenburgensis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Oldenburgicus Comitatus&amp;#039;&amp;#039;) war ein Territorium im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], das ab 1500 dem [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis]] und ab 1653 dem [[Westfälisches Reichsgrafenkollegium|Westfälischen Reichsgrafenkollegium]] des [[Reichstag (HRR)|Reichstages]] angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oldenburg_1500.png|mini|Die Grafschaft Oldenburg im Jahre 1500]]&lt;br /&gt;
Die Grafschaft entwickelte sich rund um die 1108 erstmals erwähnte Siedlung [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]. Die Herkunft der [[Liste der Grafen von Oldenburg|Oldenburger Grafen]] ist aufgrund der dürftigen Quellenlage ungewiss. Der (vermutlich legendäre) Ahnherr Huno wird als „Graf von [[Rüstringen]]“ bezeichnet, was aber nicht zwangsläufig auf eine [[Friesen|friesische Herkunft]] schließen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste historisch gesicherte Graf [[Egilmar I. (Oldenburg)|Egilmar I.]] könnte aus dem Osnabrücker Nordland stammen und somit [[Sachsen (Volk)|sächsischer Herkunft]] gewesen sein. Im Laufe der Geschichte konnten die Grafen größere Gebiete hinzugewinnen. Nach der [[Schlacht bei Altenesch]] erwarben die Oldenburger 1234 das Land der ebenfalls friesischen [[Stedingen|Stedinger]], später mehrere friesische Gebiete (Butjadingen, Rüstringen, Wurden). Anfangs noch Vasallen des [[Stammesherzogtum Sachsen|sächsischen]] [[Welfen]]fürsten [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]] nutzten sie dessen Entmachtung durch [[Friedrich I. (HRR)|Kaiser Barbarossa]] zur Selbständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Größere Bedeutung erlangte das [[Haus Oldenburg]], als Graf [[Dietrich von Oldenburg]] († 1440) eine Tochter [[Gerhard VI. (Holstein-Rendsburg)|Gerhards VI. von Schleswig-Holstein-Rendsburg]] heiratete. Dietrichs jüngerer Sohn führte die gräflich-oldenburgische Linie weiter, die 1667 erlosch. Dietrichs älterer Sohn Christian wurde 1448 als [[Christian I. (Dänemark, Norwegen und Schweden)|Christian I.]] zum König von [[Dänemark]] und 1460 zum Landesherrn der Herzogtümer [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] und [[Herzogtum Holstein|Holstein]] gewählt. Nach der [[Schlacht an der Hartwarder Landwehr]] 1514 verdoppelte die Grafschaft ihr Territorium und ihre Bevölkerung, indem sie [[Stadland]] und [[Butjadingen (Landschaft)|Butjadingen]] unter ihre Kontrolle brachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christine Aka |Titel=Bauern, Kirchen, Friedhöfe. Sachkultur und bäuerliches Selbstbewusstsein in der Wesermarsch vom 17. bis 19. Jahrhundert |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Cloppenburg |Datum=2012 |ISBN= |Seiten=20f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1575 erbte das Haus Oldenburg die [[Herrschaft Jever]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert wurde die Grafschaft im Zuge der [[Reformation]] [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|lutherisch]], mit Ausnahme der [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbaren]] [[Herrschaft Kniphausen]] (einer Herrschaft bei [[Accum]], am heutigen Ortsrand von [[Wilhelmshaven]]), die [[Reformierte Kirche|reformiert]] wurde. Dieser Prozess der [[Konfessionalisierung]] zog sich von ersten lutherischen Predigten im [[Kloster Rastede]] 1524 über den Machtwechsel vom katholischen [[Johann VI. (Oldenburg)|Johann VI.]] zum lutherischen [[Anton I. (Oldenburg)|Anton I.]] 1529 bis zur Einführung der [[Kirchenordnung]] 1573 durch den Theologen [[Hermann Hamelmann]] hin. Für die Grafschaft war die Spaltung der Grafendynastie in einen katholischen (Johann VI.) und einen lutherischen Teil ([[Christoph von Oldenburg|Christoph]] und Anton I.) bezeichnend, die gegenüber anderen Territorien eine lange Verzögerung in der Einführung der Reformation verursachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1647 wurde die [[Grafschaft Delmenhorst]], ursprünglich Sitz einer Nebenlinie, der Grafschaft Oldenburg wieder zugesprochen. 1667, nachdem Graf [[Anton Günther (Oldenburg)|Anton Günther]] ohne in der Grafschaft nachfolgeberechtigte Nachkommen verstorben war, erbte diese Linie auch Oldenburg, das somit in [[Personalunion]] mit der Krone Dänemarks verbunden war und die [[Dannebrog|dänische Flagge]] führte. Administrativ wurde das Territorium durch die [[Deutsche Kanzlei (Kopenhagen)|Deutsche Kanzlei in Kopenhagen]] verwaltet. Als Statthalter wurde [[Anton I. von Aldenburg]], ein illegitimer Sohn des Grafen Anton Günther, eingesetzt. Allerdings waren Jever und Kniphausen davon nicht betroffen. Die Herrschaft Jever fiel aufgrund seines [[Anton Günther (Oldenburg)#Tod und Teilung|Testaments]] an den Erben seiner 1657 verstorbenen Schwester Magdalene, Fürst [[Johann VI. (Anhalt-Zerbst)|Johann VI.]] von [[Fürstentum Anhalt-Zerbst|Anhalt-Zerbst]], und kam als „[[Kunkellehen]]“ bei der [[Zerbster Teilung]] 1795 in den Besitz der Zarin [[Katharina II. (Russland)|Katharina II.]], einer geborenen Prinzessin von Anhalt-Zerbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstständigkeit und Erhöhung in den Reichsfürstenstand ===&lt;br /&gt;
Nach Ländertausch im [[Schleswig-Holstein-Gottorf|Haus Gottorf]] durch den [[Vertrag von Zarskoje Selo]] 1773 (die verbliebenen Besitzungen des Hauses Gottorf in [[Holstein]] gingen an Dänemark, während Oldenburg und Delmenhorst an die jüngere Linie des Hauses Gottorf gingen) wurde die bis dahin von [[Königreich Dänemark|dänischen]] Statthaltern regierte Grafschaft 1774 durch [[Kaiser (HRR)|Kaiser]] [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] in den [[Reichsfürstenstand]] erhoben und fortan als [[Herzogtum Oldenburg]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grafen von Oldenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Albrecht Eckhardt]], [[Heinrich Schmidt (Historiker)|Heinrich Schmidt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landes Oldenburg. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Holzberg, Oldenburg 1987. ISBN 3-87358-285-6.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, S. 559 ({{Google Buch | BuchID = Fc9r8BbvIsUC | Seite = 559}}).&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|25|579|1131|1132|Oldenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|040434656| TEXT=Publikationen zur}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|&amp;quot;Grafschaft Oldenburg&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|&amp;quot;Grafschaft Oldenburg&amp;quot;|NAME=Grafschaft Oldenburg|SBB=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4043465-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Niedersachsen)|Oldenburg Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oldenburgische Geschichte| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Oldenburg, Grafschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ÖPNV-Fahrgast</name></author>
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