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	<title>Grafschaft Neuburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:40:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Neuburg&amp;diff=1453407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-18T09:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grafschaft Neuburg 1674.jpg|miniatur|Die Grafschaft Neuburg am Inn mit den Burgen [[Schloss Neuburg am Inn|Neuburg]] und [[Burg Wernstein (Oberösterreich)|Wernstein]] von [[Georg Matthäus Vischer]] aus dem Jahre 1674.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Neuburg am Inn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbare]] Grafschaft im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Sitz der [[Reichsgrafschaft]] war [[Schloss Neuburg am Inn]] (heute Gemeinde [[Neuburg am Inn]] im [[Niederbayern|niederbayerischen]] [[Landkreis Passau]]). Die Grafschaft entstand im Mittelalter und bestand mit oft wechselnden Herrschern bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1803.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Neuburg am Inn (alt).jpg|miniatur|Wappen der Grafschaft Neuburg am Inn in der Darstellung auf dem äußeren Burgtor der [[Schloss Neuburg am Inn|Neuburg]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafen von Formbach ===&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Neuburg am Inn entstand aus den Grafenrechten der [[Grafschaft Formbach|Formbacher]]. Diese verlegten ihren Sitz von ihrem namensgebenden [[Burg Vornbach|Stammsitz Vornbach]] ein paar Kilometer innabwärts. Dort errichteten sie um 1050 die [[Schloss Neuburg am Inn|Feste Neuburg]]. Schon bald gab es eine Linie des Hauses Formbach, welche sich nach der Feste benannte. Zu jener Zeit basierte der Reichtum der Grafschaft auf den Mauteinnahmen des Schiffshandels am [[Inn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren verloren die Formbacher immer mehr Einfluss im niederbayerischen und oberösterreichischen Raum um den Inn. Erst verloren sie aufgrund ihrer Papsttreue im [[Investiturstreit]] 1077 reiche Besitzungen südlich von Passau sowie nördlich und südlich der Donau durch Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] und 1144 starb die Linie zu Formbach-Viechtenstein aus. Ein Großteil ihres Besitzes ging an die Grafen von Wasserburg und die aufstrebenden [[Reichsgrafschaft Ortenburg|Grafen von Ortenburg]] verloren. Lediglich der Besitz um Neuburg am Inn blieb den Formbachern erhalten. 1158 starb der letzte Formbacher, Ekbert III. von Neuburg, den „Heldentod“ vor Mailand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafen von Andechs ===&lt;br /&gt;
Erbe der Grafschaft Neuburg am Inn und der restlichen Formbacher Besitzungen wurde das mächtige Geschlecht der [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Andechser]]. Im Laufe der Zeit eigneten sich die Ortenburger und deren Gefolgsmänner die restlichen ehemaligen Formbacher’schen Besitzungen zwischen Donau und Inn an. Lediglich die Grafschaft Neuburg blieb den Andechsern erhalten. Ihre einstige Vormachtstellung zwischen der [[Donau]] und Inn hatte die Grafschaft im 12. Jahrhundert dadurch endgültig verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzöge von Bayern ===&lt;br /&gt;
1248 starb das Geschlecht der Andechser aus und ihr Erbe fiel an die bayerischen Herzöge aus dem Hause [[Wittelsbach]]. Diese eigneten sich in den Folgejahren auch den Besitz der Ortenburger an und wurden so zur einflussreichen Macht in Ostbayern. In den Folgejahren sollte Neuburg aufgrund ihrer bedeutenden strategischen Lage Zankapfel zwischen den Herzogtümern [[Herzogtum Bayern|Bayern]] und [[Erzherzogtum Österreich|Österreich]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Habsburger ===&lt;br /&gt;
1283 erlangte König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] von Habsburg den Besitz der Grafschaft. Die Situation änderte sich jedoch nicht, die bayerischen Herzöge versuchten die verloren gegangene Grafschaft wieder zu erlangen. 1309 gelang es den Bayern, Burg und Grafschaft gewaltsam einzunehmen und die Feste zu zerstören. Ein Jahr später wurde im Friedensschluss von [[Passau]] die Feste Herzog [[Friedrich der Schöne|Friedrich III.]] von Österreich zugesprochen. Dieser errichtete daraufhin die Zentralburg neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1389 wurde die Feste jedoch von aufgebrachten Passauer Bürgen niedergebrannt. Der Auslöser dieser Unruhen ist nicht bekannt. In der Folgezeit wurde die Grafschaft durch die Habsburger mehrfach an unterschiedliche Personen verpfändet. 1463 erwarb [[Johann von Rohrbach]], Kammerherr Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrichs III.]], für 36.000 [[Taler]] die Burgen Neuburg, [[Ruine Weißenstein (Niederbayern)|Weißenstein]], Frauenhaus und Neufels. Daraufhin wurde er vom Kaiser zum neuen Reichsgrafen von Neuburg ernannt. Des Weiteren schloss er einen Erbvertrag mit Friedrich III., worin festgelegt wurde, dass die Grafschaft heimfallen sollte, wenn sein Geschlecht in der männlichen Linie erlöschen würde. Erbberechtigte Töchter müsse der Kaiser mit 2.000 [[Gulden]] ausbezahlen. Dass diese Regelung jedoch sehr bald in Kraft treten sollte, ahnte Hans von Rohrbach nicht. Kurz nach dem Erwerb der Grafschaft begann er mit dem Ausbau der Feste. Johann von Rohrbach starb jedoch bereits 1467 und hinterließ seine Witwe Scholastika von Weißpirach und seine zwei verheirateten Töchter. Die Grafschaft blieb vorübergehend noch unbeachtet vom Kaiser im Besitz seiner Witwe, welche jedoch die Arbeiten an der Zentralburg einstellen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1469 besetzte der Kaiser schließlich die Feste und die Grafschaft als [[Heimfall|heimgefallenes Lehen]]. Dabei wurde Johanns Witwe und eine seiner beiden Töchter, Maria, festgenommen. Das führte zu weiteren Problemen, da Maria mit dem benachbarten Reichsgrafen [[Sebastian I. (Ortenburg)|Sebastian &amp;#039;&amp;#039;der Kämpfer&amp;#039;&amp;#039;]] von [[Reichsgrafschaft Ortenburg|Ortenburg]] verheiratet war. Als dieser von der Gefangennahme seiner Frau erfuhr, eilte er nachts nach Neuburg. Er bestach die kaiserlichen Wachen und befreite seine Frau und seine Schwiegermutter. Anschließend vertrieb er die kaiserlichen Truppen und beanspruchte die Grafschaft als sein Erbe. Kaiser Friedrich III. konnte dies nicht hinnehmen. Er zog mit seinen Truppen nach Neuburg und belagerte einige Tage die Feste. Sebastian und seine Ortenburger Männer verteidigten die Feste tapfer, so dass Friedrich unverrichteter Dinge abziehen musste. Sebastian blieb somit bis 1473 im Besitz der Reichsgrafschaft. In diesem Jahr vermittelte Herzog [[Ludwig IX. (Bayern)|Ludwig IX.]] von [[Bayern-Landshut]] zwischen den Streitparteien. Sebastian übergab die Grafschaft dem Kaiser und erhielt die im Erbvertrag von 1463 festgeschriebene Abfindung von 2.000 Gulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. war in finanziellen Schwierigkeiten, sodass er die Grafschaft an Herzog [[Georg (Bayern)|Georg &amp;#039;&amp;#039;den Reichen&amp;#039;&amp;#039;]] von [[Bayern-Landshut]] verpfänden musste. Die [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] behielt er sich jedoch inne, sodass Neuburg am Inn unter seiner Landeshoheit blieb. 1497 erwarb Herzog Georg jedoch die Grafschaft für 36.000 Gulden ganz, jedoch mit der Möglichkeit auf Wiedereinlösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft blieb jedoch nicht lange in bayerischem Besitz. Im Dezember des Jahres 1503 starb Herzog Georg von Bayern-Landshut, woraufhin der [[Landshuter Erbfolgekrieg]] ausbrach. Für die Vermittlung und die Wiederherstellung des Friedens durch den [[Kölner Schiedsspruch]] im Juli 1505 verlangte der [[Römisch-deutscher König|römisch-deutsche König]] [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] große Entschädigungen, so kam unter anderem die Grafschaft Neuburg wieder an Österreich. Die Übergabe an Maximilian I. erfolgte 1507.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft war trotz ihrer geringen Größe dennoch weiterhin ein bedeutender Zankapfel zwischen Bayern und Österreich. Neuburg lag wie ein Riegel vor dem [[Hochstift Passau]] und kontrollierte den gesamten Zugang zur Stadt, selbst die Hauptstraßenverbindungen zur Stadt verliefen durch den [[Neuburger Wald]]. So kam es auch noch in den folgenden 150 Jahren immer zu Streitigkeiten zwischen den beiden Staaten über die Zugehörigkeit der Grafschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuburg blieb nicht lange im Besitz der Habsburger, bereits 1514 wurde die Grafschaft erneut verpfändet. Am 9. August erhielt Graf [[Johann von Canissa]] die Grafschaft für 40.000 Gulden. Im Oktober versuchte er mit Verhandlungen die Grafschaft auf Lebenszeit und darüber hinaus zu erhalten sowie das Wappen und den Titel des &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Neuburg&amp;#039;&amp;#039; führen zu dürfen. Die steigende finanzielle Not des Kaisers ermöglichte es Johann von Canissa 1518, durch Vorstreckung weiterer Geldmittel seine Forderungen durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafen von Salm-Neuburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Salm2 CoA.jpg|mini|hochkant|Wappen der Grafen [[Salm-Neuburg]] (geviert von [[Salm (Adelsgeschlecht)|Salm]] und Grafschaft Neuburg) im Siebmacher 1605]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arolsen Klebeband 02 163 2.jpg|mini|hochkant|Julius II. von Salm-Neuburg (1600–1654)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Verdienste um die erfolgreiche Abwehr der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|ersten Wiener Türkenbelagerung]] erhielt 1529 der kaiserliche Feldherr [[Niklas Graf Salm der Ältere|Niklas]] Graf von [[Salm (Adelsgeschlecht)|Salm]] (aus der Luxemburger Linie dieses Geschlechts) die Grafschaft als Lehen und wurde so zum regierenden Grafen Nikolaus I. von [[Salm-Neuburg]]. Er starb jedoch bereits ein Jahr später. Nachfolger wurde sein Sohn [[Nikolaus II. von Salm-Neuburg|Nikolaus II.]] (1503–1550). Dieser ließ die Neuburg in ein [[Renaissance]]schloss umgestalten. 1563 führte dessen Sohn [[Nikolaus III. von Salm-Neuburg|Nikolaus III.]], Neffe des Passauer Bischofs [[Wolfgang von Salm]], die [[Reformation]] in Neuburg ein. Im Gegensatz zu der nahegelegenen [[Reichsgrafschaft Ortenburg]] konnte Neuburg den lutherischen Glauben nicht beibehalten, da es habsburgisches Lehen war. Nach der erstarkten [[Rekatholisierung]] in Österreich ab 1620 wurde auch in Neuburg die Reformation rückgängig gemacht. Die Grafschaft blieb noch bis 1654 im Besitz der Grafen von Salm-Neuburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafen von Sinzendorf ===&lt;br /&gt;
Reichsgraf [[Karl I. von Salm-Neuburg|Karl I.]] († 1662) veräußerte nach dem Ableben seines Bruders [[Julius II. von Salm-Neuburg|Julius II.]] die Grafschaft für 400.000 Gulden an Graf [[Georg Ludwig von Sinzendorf]]. Bestätigt durch den Kaiser wurde dieser Handel jedoch erst im Jahre 1662. Georg Ludwig war nach Erhalt der Grafschaft erpicht darauf, den eigenen Streit mit Bayern um die Grafschaft beizulegen, was ihm rasch gelang.&lt;br /&gt;
Zeitgleich ließ er die Feste Neuburg in ein [[Barock]]schloss umwandeln. Des Weiteren hatte er das Ziel die Grafschaft zu einem bedeutenden [[Merkantilismus|merkantilen]] Zentrum auszubauen. So plante er die Einführung der Münzprägung, Errichtung einer Gold- und Silberdrahtfabrik, einer Kalk- und Ziegelbrennerei sowie Förderung der Wirtschaft durch Tabakanbau, Salpetergewinnung und Errichtung einer Brauerei. Seine Bautätigkeit führte zu einem geringfügigen wirtschaftlichen Aufstieg der Reichsgrafschaft. Für ihn selbst war dies ein großes Verlustunternehmen. 1680 wurde Graf von Sinzendorf jedoch des [[Hochverrat]]s, [[Majestätsbeleidigung]] und anderer vergehen angeklagt. Ebenso wurde er des Betrugs überführt, allein 1.000.000 Gulden fehlten in den Kassen der Grafschaft Neuburg. Daraufhin wurde er allen Ämtern enthoben und die Grafschaft von der kaiserlichen [[Hofkammer]] in [[Wien]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Habsburg, Lamberg, Passau ===&lt;br /&gt;
1698 wurde die Grafschaft erneut verpfändet, diesmal an den schottischen Grafen [[Jakob von Hamilton]] aus dem Hause [[Clan Hamilton|Hamilton]], kaiserlicher Kämmerer und Landvogt der [[Markgrafschaft Burgau]]. Er erhielt für 300.000 Gulden die Grafschaft vorerst auf 10 Jahre, 1701 erhielt er sie vollständig, jedoch unter Einräumung des Vorkaufrechtes. Während seiner Regierungszeit hatte Neuburg im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] stark zu leiden, da es zwischen den beiden Streitparteien Österreich und Bayern gelegen war. 1716 starb Graf Jakob, ihm folgte sein Sohn Graf [[Julius Franz Xaver Leopold von Hamilton]]. Jedoch war er nicht lange im Besitz der Grafschaft, bereits 1719 wurde sie von Graf Carl Josef von [[Lamberg (Adelsgeschlecht)|Lamberg]]-Sprinzenstein für 440.000 Gulden gekauft. Elf Jahre später wechselte Neuburg erneut den Besitz, diesmal an das [[Hochstift Passau]]: Der Bruder des Besitzers, der Passauer Fürstbischof [[Joseph Dominikus von Lamberg]] erwarb die Grafschaft für 515.000 Gulden und 1.000 [[Dukat (Münze)|Dukaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Frieden von Teschen]] 1779 kam das bisher zu Bayern gehörende östliche Umland der Grafschaft als „[[Innviertel]]“ zu Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königreich Bayern ===&lt;br /&gt;
1803 wurde die Grafschaft, obwohl sie österreichisches Lehen war, infolge des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es dem [[Kurfürstentum Bayern]] zugeschlagen. Grund hierfür war die [[Säkularisation]] des [[Hochstift Passau|Hochstifts Passau]]. Das bayerische Herzogtum bekam darin Großteile des bistümlichen Besitzes zugesprochen, darunter auch die Grafschaft Neuburg am Inn, und gliederte diese seinem Staatsgebiet an. Die Reichsgrafschaft Neuburg am Inn hörte auf zu existieren und wurde geteilt, wobei der Ort Neuburg zu Bayern kam und der auf der gegenüberliegenden Seite des Inn liegende Ort [[Wernstein am Inn]] zu Österreich. Der [[Unterer Inn|Untere Inn]], der bis dahin in erster Linie ein [[Handelsweg]] gewesen war, wurde damit auch hier zum [[Grenzfluss]] zwischen Bayern und [[Österreich ob der Enns]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Gebiet der ehemaligen Reichsgrafschaft zwischen Österreich und Bayern aufgeteilt. Die Gebiete westlich des Inns gehören zu [[Bayern]], die östlichen mit der [[Burg Wernstein (Oberösterreich)|Burg Wernstein]] zu [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Herrscher der Grafschaft ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#dddddd&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;20%&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Name&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regierungszeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;30%&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckbert I. von Formbach&lt;br /&gt;
| 1067–1109&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckbert III. von Neuburg&lt;br /&gt;
| 1109–1158&lt;br /&gt;
| Enkel Eckberts I.; Aussterben derer von Formbach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berthold III. (Andechs)|Berthold III. von Andechs]]&lt;br /&gt;
| 1158–1188&lt;br /&gt;
| setzte sich im Erbstreit gegen Markgraf [[Ottokar III. (Steiermark)|Ottokar III.]] durch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berthold IV. (Andechs)|Berthold IV. von Andechs]]&lt;br /&gt;
| 1188–1204&lt;br /&gt;
| Sohn Bertholds III.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otto I. (Meranien)|Otto I. von Andechs-Meranien]]&lt;br /&gt;
| 1204–1234&lt;br /&gt;
| Sohn Bertholds IV.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  [[Otto II. (Meranien)|Otto II. von Andechs-Meranien]]&lt;br /&gt;
| 1234–1248&lt;br /&gt;
| Aussterben derer von Andechs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Herzogtum Bayern]]&lt;br /&gt;
| 1234–1283&lt;br /&gt;
| Grafschaft wurde als Bestandteil des Herzogtums angesehen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Herzogtum Österreich]]&lt;br /&gt;
| 1283–1463&lt;br /&gt;
| Grafschaft wurde als Bestandteil des Herzogtums angesehen, und mehrfach zu dieser Zeit verpfändet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johann von Rohrbach&lt;br /&gt;
| 1463–1467&lt;br /&gt;
| Erwarb Grafschaft käuflich vom Kaiser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scholastika von Weißpirach&lt;br /&gt;
| 1467–1469&lt;br /&gt;
| Witwe Johanns von Rohrbach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sebastian I. (Ortenburg)|Sebastian I. von Ortenburg]]&lt;br /&gt;
| 1469–1473&lt;br /&gt;
| Schwiegersohn Johanns von Rohrbach; besetzte gewaltsam die Grafschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Erzherzogtum Österreich]]&lt;br /&gt;
| 1473–1497&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Georg (Bayern)|Georg der Reiche von Bayern]]&lt;br /&gt;
| 1497–1503&lt;br /&gt;
| Vorübergehend wieder zu Bayern gehörig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erzherzogtum Österreich&lt;br /&gt;
| 1503–1514&lt;br /&gt;
| Durch Schiedsspruch von Köln an Österreich gekommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johann von Canissa&lt;br /&gt;
| 1514– unbekannt&lt;br /&gt;
| Erwarb Grafschaft käuflich vom Kaiser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niklas Graf Salm der Ältere|Nikolaus I.]] von [[Salm-Neuburg]]&lt;br /&gt;
| 1528–1529&lt;br /&gt;
| Wurde mit Grafschaft belehnt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nikolaus II. von [[Salm-Neuburg]]&lt;br /&gt;
| 1529–1550&lt;br /&gt;
| Sohn Nikolaus’ I.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nikolaus III. von [[Salm-Neuburg]]&lt;br /&gt;
| 1550–1580&lt;br /&gt;
| Sohn Nikolaus’ II.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Julius I. von [[Salm-Neuburg]]&lt;br /&gt;
| 1580–1595&lt;br /&gt;
| Sohn Nikolaus’ II.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Weikart / Weichard von [[Salm-Neuburg]]&lt;br /&gt;
| 1595–1617&lt;br /&gt;
| Sohn Julius’ I.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Julius II. von [[Salm-Neuburg]]&lt;br /&gt;
| 1617–1654&lt;br /&gt;
| Sohn Weikarts&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karl I. von [[Salm-Neuburg]] &lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| Sohn Weikarts&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Georg Ludwig von Sinzendorf]]&lt;br /&gt;
| 1654–1680&lt;br /&gt;
| Erwarb Grafschaft von den Grafen von Salm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erzherzogtum Österreich&lt;br /&gt;
| 1680–1698&lt;br /&gt;
| Einzug des Besitzes von Sinzendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Hamilton]]&lt;br /&gt;
| 1698–1716&lt;br /&gt;
| Erwarb Grafschaft durch Kauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Julius Franz Xaver Leopold von Hamilton&lt;br /&gt;
| 1716–1719&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs von Hamilton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carl Joseph von Lamberg-Sprinzenstein&lt;br /&gt;
| 1719–1730&lt;br /&gt;
| Erwarb Grafschaft durch Kauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hochstift Passau]]&lt;br /&gt;
| 1730–1803&lt;br /&gt;
| Erwarb Grafschaft durch Kauf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef Hofbauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Neuburg am Inn.&amp;#039;&amp;#039; München 1969 ([[Historischer Atlas von Bayern]], Altbayern Reihe I, Heft 20).&lt;br /&gt;
* [[Richard Loibl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Herrschaftsraum der Grafen von Vornbach und ihrer Nachfolger.&amp;#039;&amp;#039; München 1997 (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe II, Heft 5).&lt;br /&gt;
* Joseph Klämpfl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Grafschaft Neuburg am Inn&amp;#039;&amp;#039;, Landshut 1865 [https://books.google.de/books?id=srJBAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover (online)]&lt;br /&gt;
* Herbert W. Wurster: &amp;#039;&amp;#039;Die reformatorische Bewegung in der Diözese Passau und die Grafschaft Ortenburg.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag vom 29. November 2007 [http://www.foerderkreis-schloss-ortenburg.de/images/vortrag_wurster.doc (online)] ([[Microsoft Word|MS Word]]; 87&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|County of Neuburg|Grafschaft Neuburg am Inn}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.eu/burgen/burgen_suche-burgen_detail.php?id=brn-0143 Burgschloss Neuburg am Inn] beim [[Haus der Bayerischen Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [http://www.neuburg-am-inn.de/geschichte/geschichte.htm Geschichte der Burg Neuburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neuburg, Grafschaft}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Neuburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuburg am Inn|Grafschaft Neuburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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