<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grafschaft_Limburg</id>
	<title>Grafschaft Limburg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grafschaft_Limburg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Limburg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T02:51:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Limburg&amp;diff=55467&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: eine hochformatige Abbildung verkleinert, Literaturformatierung, Verweis auf englische WP entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Limburg&amp;diff=55467&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-21T14:43:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;eine hochformatige Abbildung verkleinert, Literaturformatierung, Verweis auf englische WP entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; das gleichnamige [[Herzogtum Limburg]] in den Niederlanden und Belgien.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Graafschap Limburg wapen.svg|mini|Wappen der Grafschaft Limburg]]&lt;br /&gt;
Die historische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Limburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasste einen etwa 118&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer großen Bereich zwischen der unteren [[Lenne (Ruhr)|Lenne]] und der [[Ruhr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Territorium ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GrafsLim.PNG|mini|Grafschaft Limburg (Lenne) und ihre Besitzungen (rot), die unterlegte Karte zeigt die Verwaltungsgrenzen der Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens.]]&lt;br /&gt;
[[File:Hagen Blick auf Hohenlimburg.JPG|mini|[[Schloss Hohenlimburg]] über dem Tal der Lenne bei Hagen, Residenz der Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Broich 0504.jpg|mini|[[Schloss Broich]] in [[Broich (Mülheim)|Broich]] (Mülheim an der Ruhr), Sitz der [[Herrschaft Broich]], zeitweise Residenz der Nebenlinie Limburg-Broich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossStyrumDomenicoQuaglio1840.jpg|miniatur|[[Schloss Styrum]], Sitz der [[Herrschaft Styrum]], bis 1806 regiert von der Nebenlinie [[Limburg-Styrum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossGemen01.jpg|mini|[[Burg Gemen]], Sitz der [[Herrschaft Gemen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bedburg 6.jpg|mini|[[Schloss Bedburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Letmathe-HausLetmathe2-Bubo.JPG|mini|[[Haus Letmathe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldschloesschen linnep ratingen.JPG|mini|[[Schloss Linnep]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen - Vittinghoffstraße - Haus Vittinghoff - Hauptburg 02 ies.jpg|mini|Burgstelle [[Haus Vittinghoff]], Essen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Grafschaft Limburg zählten im 17. Jahrhundert die sieben [[Kirchspiel]]e und Herrensitze [[Haus Berchum|Berchum]], [[Kloster Elsey]], [[Ergste]], [[Burg Gerkendahl|Gerkendahl]], [[Hennen]], [[Letmathe]] und Ohle. Im Hoch- und Spätmittelalter gehörten auch die Herrschaften [[Herrschaft Broich|Broich]] und [[Herrschaft Styrum|Styrum]] bei [[Mülheim an der Ruhr]] sowie die Herrschaften [[Bedburg]] und [[Hackenbroich]] bei [[Dormagen]] dazu. Im 16. und 17. Jahrhundert kamen noch die Herrschaften [[Herrschaft Linnep|Linnep]] bei [[Ratingen]] und [[Herrschaft Gemen|Gemen]] bei [[Borken]] hinzu. Darüber hinaus besaßen die Regenten der Grafschaft zahlreiche Güter, Höfe und Rechtsansprüche im [[Bergisches Land|Bergischen Land]], im [[Rheinland]] und in [[Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bis zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] (1806) bestehende, 1808 aufgelöste kleine Territorium umfasste nach der preußischen Gebietsreform 1816 den westlichen Teil des [[Kreis Iserlohn|Kreises Iserlohn]] mit den Gemeinden [[Berchum]], [[Elsey (Hagen)|Elsey]], Ergste, Hennen, Letmathe (seit 1935 Stadt), Limburg an der Lenne (1876 umbenannt in [[Hohenlimburg]] und seit 1903 Stadt), [[Oestrich (Iserlohn)|Oestrich]] und [[Reh (Hagen)|Reh]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 erstreckt es sich auf den Stadtteil Ergste der Stadt [[Schwerte]] im [[Kreis Unna]], die Stadtteile Hennen, Letmathe und Oestrich der Stadt [[Iserlohn]] im [[Märkischer Kreis|Märkischen Kreis]] und die Stadtteile Berchum, Elsey, Hohenlimburg und Reh der kreisfreien Stadt [[Hagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Territoriums ==&lt;br /&gt;
Um 1190 wurde die [[Grafschaft Altena]], in der eine Nebenlinie der [[Berg (bergisches Grafengeschlecht)|Grafen von Berg]], die [[Berg (bergisches Grafengeschlecht)#Linie Altena|Grafen von Altena]], regierte, zwischen den nunmehr entstehenden Linien Altena-[[Haus Mark (Adelsgeschlecht)|Mark]] und Altena-[[Isenberg (Adelsgeschlecht)|Isenberg]] geteilt. Bis 1225 war das Gebiet der späteren Grafschaft Limburg ein Teil des Isenberger Besitzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1220 entstand bei Elsey als Familienstiftung des Grafenhauses Isenberg das [[Kloster Elsey]], das vom Spätmittelalter bis zur Auflösung 1810 ein adeliges Damenstift war. Neben der Kirche in [[Hennen]] zählt die Stiftskirche in Elsey zu den ältesten erhaltenen Sakralbauten im Gebiet der früheren Grafschaft Limburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1226, ein Jahr nach dem von Graf [[Friedrich von Isenberg|Friedrich&amp;amp;nbsp;II. von Isenburg]] zu verantwortenden Tod des Kölner Erzbischofs [[Engelbert I. von Köln]] bei [[Gevelsberg]], wurde das Territorium des Grafen von Isenberg von seinem Cousin, Graf [[Adolf I. von der Mark]], als „herrenloses Gut“ eingezogen. Wahrscheinlich entstand zu dieser Zeit oder wenig später die [[Raffenburg]] der [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Erzbischöfe von Köln]]. Diese Befestigung sollte als [[Landesburg]] die Ostgrenze des Kölnischen Territoriums gegenüber der Grafschaft Mark und ab 1242 zusätzlich auch der Grafschaft Limburg sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landesherrschaft im Mittelalter == &lt;br /&gt;
Der Sohn [[Friedrich von Isenberg|Friedrichs von Isenberg]], Graf [[Dietrich von Altena-Isenberg]] (*&amp;amp;nbsp;um 1215, †&amp;amp;nbsp;1301), versuchte sein Erbe mit Hilfe seines Onkels, Herzog [[Heinrich IV. (Limburg)|Heinrich von Limburg]], der auch [[Herzogtum Berg|Graf von Berg]] war, militärisch durchzusetzen ([[Isenberger Wirren]]). Die Grafen, und später Herzöge, von Berg waren bis 1612 bzw. 1669 auch die Lehnsherren der Grafen von Limburg und deren Nachfolger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1242 erhielt Graf Dietrich von Altena-Isenberg einen kleinen Teil des väterlichen Territoriums zwischen Ruhr, Lenne und Hönne. In diesem Gebiet konnte er zwei Adelssitze als Lehen vergeben: [[Haus Berchum]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Haus_Berchum |titel=Haus Berchum | werk=wiki.genealogy.net | abruf=2025-04-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Haus Letmathe]]. Er nannte seine dortige Burg [[Schloss Hohenlimburg|Limburg]] und sich selbst danach auch &amp;#039;&amp;#039;Graf von Limburg&amp;#039;&amp;#039;, in Erinnerung an die Familie seiner Mutter Sophie aus dem Hause der [[Herzogtum Limburg|Herzöge von Limburg und Niederlothringen]], vielleicht auch zur vorsorglichen Begründung von Erbansprüchen, denn das Herzogshaus erlosch 1283, was den [[Limburger Erbfolgestreit]] auslöste, in den Dietrich verwickelt war. 1288 stand er auf Seiten des Kölner Erzbischofs [[Siegfried von Westerburg]]. Der Sieger der [[Schlacht bei Worringen]], Herzog [[Johann I. (Brabant)|Johann&amp;amp;nbsp;I. von Brabant]], stürmte im Nachhinein die Hohenlimburg und zwang Dietrich mit seiner Familie zur Flucht nach [[Styrum (Gemeinde)|Styrum]], wo er gemeinsam mit seinem Sohn Eberhard ein altes königliches Hofgut besaß, auf dem er 1289 ein erstes Burghaus mit Befestigung errichtete, das [[Schloss Styrum]]. Weitere Besitztümer besaß Graf Dietrich im Kirchspiel [[Mülheim an der Ruhr|Mülheim]], den Altenhof. Ihre Nachfolger vermehrten den Besitz 1370 durch das [[Haus Vitinghof]] bei [[Neue Isenburg|Neu-Isenburg]] in [[Essen]], 1422 durch die Herrschaften [[Bedburg]] und [[Hackenbroich]]. Kleine Güter und Rechte an Höfen und Einnahmen besaß das Grafenhaus Limburg in Dortmund und bei Unna. Über das Grafenhaus Neuenahr-Alpen wurde im 16. Jahrhundert auch die Herrschaft [[Schloss Linnep|Linnep]] bei [[Ratingen]] ein Zubehör der Grafschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Herrschaft Styrum|Styrum]] und [[Schloss Broich|Broich]] bildeten sich im 13. und 14. Jahrhundert die Nebenlinien [[Limburg-Styrum]] und Limburg-Broich. Letztere entstand durch die 1371 vollzogene Hochzeit [[Dietrich IV. von Limburg|Dietrichs IV. von Limburg]] mit Lukardis, Erbtochter der Edelherren von Broich, und den Tod von Lukardis Vater, [[Dietrich V. von Broich]], im Jahr 1372. Die Edelherren von Broich waren damit im Mannesstamm ausgestorben. Die [[Herrschaft Broich]], inklusive [[Schloss Broich]], fiel somit über Lukardis an Dietrich IV. von Limburg, d.&amp;amp;nbsp;h. die Grafen von Limburg Hohenlimburg. Durch Erbfolge gelangte Broich 1508 an das 1682 ausgestorbene Grafengeschlecht [[Wirich V. von Daun-Falkenstein|Daun-Falkenstein]], das bis 1542 auch die Grafschaft und das Schloss Hohenlimburg besaß. Das Haus Limburg-Styrum regierte in einem Zweig bis zu dessen Erlöschen im Jahr 1800 die [[Herrschaft Gemen]], in einem anderen Zweig bis zur Mediatisierung 1806 die [[Herrschaft Styrum]] (dieser Zweig erlosch 1809); ein dritter Zweig regierte über die [[Herrschaft Borculo]], dieser Zweig besteht noch heute in Belgien und den Niederlanden und führt seit 1522 den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Limburg-Stirum|Grafen von Limburg-Stirum]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bitte beachten! Für Prüfung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Graven van Limburg Hohenlimburg &amp;amp; Broich &amp;#039;&amp;#039; Leiden 2016, ISBN 978-94-92185-60-0 und ISBN 978-94-92185-59-4 (NL).&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bitte beachten!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Sehr problematisch ist hingegen die genealogische Einordnung der angeblich „direkten und noch lebenden Nachfahren“ der Grafen von Limburg in den Niederlanden, die der „Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.&amp;amp;nbsp;V.“ auf der Grundlage der „Familienforschung“ eines Angehörigen der bürgerlichen Familie mit dem Nachnamen „van Limburg“ seit einigen Jahren als „Nachkommen Dietrich&amp;amp;nbsp;I.“ der Öffentlichkeit auf Veranstaltungen und in Publikationen präsentiert. Diese heimatkundlichen „Forschungsergebnisse“ müssen sehr kritisch betrachtet und rezipiert werden.&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbstreitigkeiten um die Grafschaft ===&lt;br /&gt;
Das Grafenhaus Limburg war zum Ende des 15. Jahrhunderts finanziell ruiniert, politisch angeschlagen und stand vor dem Aussterben. Die Linie Alpen des Grafenhauses [[Grafschaft Neuenahr|Neuenahr]] versuchte seit dem 15. Jahrhundert in den Besitz der Grafschaft Limburg zu gelangen. Zwischen den Grafenhäusern Neuenahr und Limburg wurden Verhandlungen geführt und eine Heiratspolitik praktiziert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gumprecht II. (Münze).jpg - Kopie.jpg|miniatur|links|Weißpfennig Gumprechts&amp;amp;nbsp;II. von Neuenahr mit u.&amp;amp;nbsp;a. dem Limburger Wappen, 2.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 15. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
1442 vermachte Graf [[Wilhelm I. von Limburg-Broich]] nach einem Erbvertrag von 1425 die Grafschaft Limburg seiner 1406 geborenen Tochter Margarethe, die mit Graf [[Gumprecht II. von Neuenahr]] verheiratet war, der hohe politische Ämter in der Reichsverwaltung bekleidete. Bereits 1435 hatte das Ehepaar aus dem Besitz der Grafschaft die Herrschaft [[Bedburg]] erhalten. Das Grafenhaus Neuenahr erlangte jedoch nur zur Hälfte den Besitz an der Grafschaft. Mit der Grafschaft und dem Schloss Limburg wurde nach dem Tod von Graf Wilhelm&amp;amp;nbsp;I. von Limburg 1449 das Grafenhaus Limburg-Broich belehnt. Es kam zu einer Fehde zwischen den Grafen von Neuenahr, die das Schloss Hohenlimburg besetzt hielten, und den Grafen von Limburg-Broich. Die militärischen Aktionen führten zu keiner Lösung des Problems. Um die Rechtsverhältnisse abschließend zu klären, unterwarfen sich die beiden Parteien 1460 nach den langjährigen Erbstreitigkeiten einem Schiedsspruch der Kurfürsten von Köln. Danach besaßen die Grafenhäuser Limburg-Broich und Neuenahr jeweils zur Hälfte Anteile am Besitz der Grafschaft Limburg. 1461 teilte sich das Haus Neuenahr in die Linien [[Alpen (Gemeinde)|Alpen]] und Bedburg auf. Die Ansprüche auf die Grafschaft Limburg fielen an die Linie Neuenahr-Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landesherrschaft in der Frühen Neuzeit ==&lt;br /&gt;
=== Die Grafen von Daun-Falkenstein ===&lt;br /&gt;
1505 wurde Graf [[Gumprecht II. von Neuenahr-Alpen|Gumprecht (II.)&amp;amp;nbsp;IV. von Neuenahr-Alpen]] nach dem Tod seines Vaters [[Gumprecht I. von Neuenahr-Alpen|Gumprecht (I.)&amp;amp;nbsp;III. von Neuenahr-Alpen]] (1465–1504) schon als Kleinkind vom römisch-deutschen König [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian&amp;amp;nbsp;I.]] mit der Grafschaft Limburg belehnt. Die Grafschaft war jedoch keine Reichsgrafschaft, so dass Maximilian&amp;amp;nbsp;I. nicht der eigentliche Ansprechpartner war, sondern stand unter der Lehnsherrschaft der [[Grafschaft Berg|Herzöge von Berg]]. Die Vormünder von Gumprecht (II.)&amp;amp;nbsp;IV. verglichen sich 1505 mit Graf [[Johann von Limburg-Broich]], der 1484 von Herzog [[Wilhelm (Jülich-Berg)|Wilhelm von Jülich-Berg]] mit Broich und einem Anteil an Limburg belehnt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gerhard E. Sollbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Limburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Ralf Blank, Stephanie Marra, Gerhard E. Sollbach: &amp;#039;&amp;#039;Hagen. Geschichte einer Großstadt und ihrer Region.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2008, S. 127–164, bes. S.&amp;amp;nbsp;154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Johann von Limburg hatte seine adoptierte Erbtochter Irmgard von [[Grafschaft Sayn|Sayn]] 1505 mit Graf [[Wirich V. von Daun-Falkenstein]] verheiratet. Mit Graf Johann starb 1511 der letzte männliche Vertreter der alten Linie Limburg und Limburg-Broich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafen von [[Daun-Falkenstein]], ursprünglich aus der Eifel stammend und in der Pfalz begütert, wurden als Nachfolger der Grafen von Limburg-Broich mit dem Erbteil belehnt. Auf diesem Weg gelangten sie auch in den Besitz der Grafschaft Limburg. Graf Wirich&amp;amp;nbsp;V. von Daun-Falkenstein war ein einflussreicher Hofrat der Herzöge von Jülich-Kleve-Berg. Auch übte er 1535 das Amt des Oberbefehlshabers der kaiserlichen und erzbischöflichen Truppen aus, die das  [[Täufer]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;reich in [[Münster]] belagerten und niederschlugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grafen von Neuenahr erlangen die Landesherrschaft === &lt;br /&gt;
1542 schenkte Graf Wyrich seiner Tochter Amöna im Ehevertrag mit Graf Gumprecht (II.)&amp;amp;nbsp;IV. von Neuenahr-Alpen die Grafschaft Limburg mit Zubehör und Rechten und wurde im Mai 1546 durch die [[Grafschaft Berg|Herzöge von Berg]] mit der Grafschaft Limburg belehnt. Nach seinem Tod 1555 erbte sein einziger Sohn [[Adolf von Neuenahr|Adolf]] die Besitztümer. Adolf und seine Schwestern [[Amalia von Neuenahr-Alpen|Amalia]] und [[Magdalena von Neuenahr-Alpen|Magdalena]] wurden am Hof des [[Reformation|reformationsgeschichtlich]] bedeutenden Grafen [[Hermann von Neuenahr der Jüngere|Hermann von Neuenahr]] und Moers (1520–1578) auf [[Schloss Moers]] erzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1572 trat Adolf als Regent in Erscheinung. Er heiratete seine rund 20 Jahre ältere Tante [[Anna Walburga von Neuenahr]] und erbte so nach dem Tod seines Onkels Hermann den umfangreichen Besitz der Grafen von Neuenahr-Bedburg am Niederrhein. Zwischen 1583 und 1589 war Graf Adolf eine führende Gestalt im [[Kölner Krieg]] und befehligte das Heer des abtrünnigen Erzbischofs [[Gebhard I. von Waldburg]]. Bereits 1584 eroberten Truppen des Kaisers und des neuen Erzbischofs [[Ernst von Bayern (1554–1612)|Ernst von Bayern]] die Territorien von Graf Adolf. Nach mehrwöchiger Belagerung fiel auch [[Schloss Hohenlimburg]] in die Hände dieser Truppen, die erst 1610 die Grafschaft Limburg verließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Grafenhaus Bentheim-Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
Der frühe und kinderlose Tod von Graf Adolf von Neuenahr, Limburg und Moers 1589 bei einer Sprengstoffexplosion in Arnheim führte zu Erbstreitigkeiten. Ansprüche auf die Grafschaft und den Besitz wurden unter anderem von Graf [[Wirich VI. von Daun-Falkenstein]] gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1592 wurde der Erbstreit durch die Belehnung des Grafen [[Arnold II. (IV.) von Bentheim-Tecklenburg|Arnold von Bentheim]], der mit Magdalena von Neuenahr verheiratet war, entschieden. Da die Grafschaft und das Schloss Limburg seit 1584 und bis 1610 durch kölnische Truppen besetzt war, trat Graf [[Konrad Gumprecht (Bentheim-Limburg)|Konrad Gumprecht von Bentheim]] erst 1612 die Regentschaft an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen frühen Tod 1619 folgte eine Krise. Seine Ehefrau Johannetta Elisabeth, Gräfin von [[Nassau-Dillenburg]] (1593–1654), übernahm für den gemeinsamen Sohn Wilhelm die vormundschaftliche Regentschaft. Als Wilhelm 1626 starb, erlosch auch die Nebenlinie Limburg des Grafenhauses Bentheim. Die Grafschaft wurde bis 1654 vertretungsweise durch Gräfin Johannetta Elisabeth regiert und fiel anschließend an den neuen Landesherrn Graf [[Moritz (Bentheim-Tecklenburg)|Moritz von Bentheim-Tecklenburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Bevölkerung der Grafschaft durch zahlreiche Einquartierungen, Brandschatzungen, Plünderungen und vieles mehr stark betroffen. Zwischen 1633 und 1636 wurde das Schloss und die Ortschaft von kaiserlichen Truppen und dem Generalwachtmeister von Bönninghausen besetzt gehalten. 1636 brach eine große Pestepidemie aus, die Hunderte von Todesopfer unter der Bevölkerung forderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur durch das Eingreifen des Grafen später Fürsten [[Johann Ludwig (Nassau-Hadamar)|Johann Ludwig von Nassau-Hadamar]], Bruder der Gräfin Johannetta Elisabeth und Gesandter am kaiserlichen Hof sowie bei den [[Westfälischer Friede|Friedensverhandlungen in Münster]], konnte die Grafschaft für das Haus [[Bentheim-Tecklenburg]] vor Ansprüchen des brandenburgischen Kurfürstenhauses gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Vergleich mit seinem Bruder [[Johann Adolf zu Bentheim-Tecklenburg|Johann Adolf]] nahm 1681 Graf [[Friedrich Moritz zu Bentheim-Tecklenburg]] seine ständige Residenz auf dem Schloss Hohenlimburg. Er übte bis zu seinem Tod die Landesherrschaft in der Grafschaft Limburg aus. 1709 verlieh er der Ortschaft [[Hohenlimburg|Limburg]] erweiterte Freiheitsprivilegien. Nach dem Tod seines Bruders Johann Adolf, der keine männlichen Nachfolger hinterließ, trat Graf Friedrich Moritz 1704 auch die Regentschaft in den übrigen Territorien des Grafenhauses an. Bereits 1707 verlor das Grafenhaus die restlichen Anteile an der Reichsgrafschaft Tecklenburg an [[Preußen]]. Als Herrschaft war dem Grafenhaus Bentheim-Tecklenburg der volle Besitz der Grafschaft Limburg und ein Anteil von 3/4 an der [[Herrschaft Rheda]] geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine letzte Blütezeit erlebte die Grafschaft Limburg in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter Graf [[Moritz Casimir I.]], der Graf Friedrich Moritz und seiner Mutter Christiane Marie von Lippe-Brake, die bis um 1720 für ihren Sohn regierte, nachfolgte. Ab 1720 diente das Schloss als Hauptresidenz der Grafen von Bentheim-Tecklenburg. Auf dem Schloss und in der Grafschaft entwickelte sich ein reiches gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben, das Auswirkungen bis in das 19. Jahrhundert haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1729 erlangte Graf Moritz Casimir&amp;amp;nbsp;I. von Bentheim-Tecklenburg im &amp;#039;&amp;#039;Berliner Vergleich&amp;#039;&amp;#039; mit [[Preußen]] die volle Lehnshoheit über sein Territorium. Gegen die Zahlung einer hohen Geldsumme sowie den Verzicht auf alle bestehenden und zukünftigen Ansprüche an der [[Grafschaft Tecklenburg]] wurde die Grafschaft Limburg reichsunmittelbar und von Preußen gegenüber dem [[Heiliges Römisches Reich|Reich]] vertreten. Die Herrschaft Rheda gelangte in den Vollbesitz des Grafenhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1756 verlegte Graf Moritz Casimir&amp;amp;nbsp;I. die Hauptresidenz nach [[Rheda]]. Seit dieser Zeit diente das [[Schloss Hohenlimburg]] nur noch als Sitz der Landesverwaltung und Nebenresidenz für Angehörige des Grafenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Grafschaft Limburg === &lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Heiliges Römisches Reich|&amp;#039;&amp;#039;Alten Reichs&amp;#039;&amp;#039;]] im August 1806 war die Grafschaft unter dem Landesherrn Graf [[Emil Friedrich I. (Bentheim-Tecklenburg)|Emil Friedrich&amp;amp;nbsp;I. zu Bentheim-Tecklenburg]] für kurze Zeit ein souveräner Kleinstaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] ergriff 1808 Besitz über die Region:&lt;br /&gt;
* im Januar 1808 über das [[Großherzogtum Berg]],&lt;br /&gt;
* am 8. Mai über die [[Grafschaft Mark]],&lt;br /&gt;
* am 10. Mai über die Reichsstadt [[Dortmund]],&lt;br /&gt;
* am 12. Mai dann auch über die Grafschaft Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1813 kam die Grafschaft provisorisch zu [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Wiener Kongress]] 1815 wurde die Grafschaft endgültig Preußen zugesprochen. Seit 1817 war das Gebiet ein Teil des preußischen [[Kreis Iserlohn|Kreises Iserlohn]]. Der westliche Teil des früheren Territoriums mit [[Hohenlimburg]] wurde 1975 ein Teil der kreisfreien Stadt [[Hagen]]; die östlichen Teile gehören heute zu den Städten [[Schwerte]] im [[Kreis Unna]] und [[Iserlohn]] im [[Märkischer Kreis|Märkischen Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierende Grafen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1765 Graf Moritz Casimir II. von Bentheim-Tecklenburg.jpg|mini|hochkant|Graf Moritz Casimir&amp;amp;nbsp;II. von Bentheim-Tecklenburg (1735–1805)]]&lt;br /&gt;
* 1242–1301 [[Dietrich von Altena-Isenberg]] &lt;br /&gt;
* 1301–1304 [[Eberhard I. von Limburg-Styrum|Eberhard I. von Isenberg-Limburg]]&lt;br /&gt;
* 1304–1364 [[Dietrich III. von Limburg]]&lt;br /&gt;
* 1364–1400 [[Dietrich IV. von Limburg]], Enkel von Dietrich III. &lt;br /&gt;
* 1400–1412 [[Dietrich V. von Limburg-Broich]] &lt;br /&gt;
* 1400–1442 [[Wilhelm I. von Limburg-Broich]] &lt;br /&gt;
* 1442–1459 [[Gumprecht II. von Neuenahr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1459 bis 1546 als [[Kondominium]]:&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot; padding:0em 1em 0em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;400&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
:1459–1473 [[Wilhelm II. von Limburg-Broich]]&lt;br /&gt;
:1459–1478 [[Dietrich VI. von Limburg-Broich]]&lt;br /&gt;
:1459–1486 [[Heinrich von Limburg-Broich]]&lt;br /&gt;
:1473–1508 [[Johann von Limburg-Broich]] &lt;br /&gt;
:1508–1546 [[Wirich V. von Daun-Falkenstein]] &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;400&amp;quot; |&lt;br /&gt;
:1459–1484 Gumprecht&amp;amp;nbsp;II. von Neuenahr&lt;br /&gt;
:1484–1504 [[Gumprecht I. von Neuenahr-Alpen|Gumprecht (I.)&amp;amp;nbsp;III. von Neuenahr-Alpen]]&lt;br /&gt;
:1504–1546 [[Gumprecht II. von Neuenahr-Alpen|Gumprecht (II.)&amp;amp;nbsp;IV. von Neuenahr-Alpen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Als Vormünder amtierten zunächst Domdechant (später Erzbischof) [[Philipp II. von Daun|Philipp von Dhaun-Oberstein]] und Graf [[Philipp II. (Waldeck)|Philipp&amp;amp;nbsp;II. von Waldeck]] (Prozessakten, 1511–1527; Historisches Archiv der Stadt Köln (Bestand 310 Reichskammergericht – Buchstabe U, A&amp;amp;nbsp;2)), später sein Onkel 2.&amp;amp;nbsp;Grades Graf [[Wilhelm II. von Neuenahr]] (†&amp;amp;nbsp;1552) (vgl. Urkunde vom 6.&amp;amp;nbsp;August 1516; Historisches Archiv der Stadt Köln (Bestand 1 Haupturkundenarchiv, U&amp;amp;nbsp;2/15901)), spätestens 1521 handelte Gumprecht von Neuenahr eigenständig (vgl. inserierte Urkunde vom 4. Dezember 1521; Historisches Archiv der Stadt Köln (Bestand 102H Schreinsurkunden Hacht, U&amp;amp;nbsp;2/143)).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1546–1555 Gumprecht (II.)&amp;amp;nbsp;IV. von Neuenahr-Alpen, heiratete 1542 Amöna von Daun-Falkenstein&lt;br /&gt;
:1555–1570 [[Hermann von Neuenahr der Jüngere|Hermann von Neuenahr und Moers]] und Amöna von Daun-Falkenstein als Vormünder Adolfs von Neuenahr&lt;br /&gt;
:(1555–) 1570–1589 [[Adolf von Neuenahr]]&lt;br /&gt;
:1589–1602 [[Amalia von Neuenahr-Alpen]], Halbschwester von Adolf&lt;br /&gt;
:1602–1612 [[Magdalena von Neuenahr-Alpen]], Schwester von Adolf&lt;br /&gt;
:1612–1618 [[Konrad Gumprecht (Bentheim-Limburg)|Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg]], Sohn von Magdalena&lt;br /&gt;
:1618–1626 Wilhelm von Bentheim-Limburg, Sohn von Konrad Gumprecht&lt;br /&gt;
:(1618–1626 und 1629–1654) Regentin [[Johannetta Elisabeth von Nassau-Dillenburg|Johannetta Elisabeth von Bentheim-Limburg]], Witwe von Konrad Gumprecht&lt;br /&gt;
:1626–1629 [[Friedrich Ludolf (Bentheim-Tecklenburg)|Friedrich Ludolf von Bentheim-Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
:1629–1643 [[Moritz (Bentheim-Tecklenburg)|Moritz von Bentheim-Tecklenburg]] zusammen mit Bruder [[Friedrich Ludwig (Bentheim-Tecklenburg)|Friedrich Ludwig von Bentheim-Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
:1643–1674 Moritz von Bentheim-Tecklenburg&lt;br /&gt;
:1674–1681 [[Johann Adolf (Bentheim-Tecklenburg)|Johann Adolf von Bentheim-Tecklenburg]] zusammen mit Bruder [[Friedrich Moritz (Bentheim-Tecklenburg)|Friedrich Moritz von Bentheim-Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
:1681–1710 Friedrich Moritz von Bentheim-Tecklenburg&lt;br /&gt;
:1710–1768 [[Moritz Kasimir I. (Bentheim-Tecklenburg)|Moritz Kasimir I. von Bentheim-Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
:1768–1805 [[Moritz Kasimir II. (Bentheim-Tecklenburg)|Moritz Kasimir II. von Bentheim-Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
:1805–1806 [[Moritz Kasimir III. (Bentheim-Tecklenburg)|Moritz Kasimir III. von Bentheim-Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
:1806–1817 [[Emil Friedrich I. von Bentheim-Tecklenburg|Emil Friedrich von Bentheim-Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
Standesherrschaftliche Rechte (zum Beispiel Gerichtsbarkeit) durch die Fürsten von Bentheim-Tecklenburg von 1817 bis 1848. Die Schlossanlage und umfangreicher Grundbesitz in Hohenlimburg befinden sich noch heute im Eigentum der Familie [[Bentheim-Tecklenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Grafschaft Mark]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grafschaften Deutschlands]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Aders, H. Horstmann, Adam L. Hulshoff (u.&amp;amp;nbsp;a.): &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Limburg-Stirum und ihre Besitzungen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Geschiedenis der Graven van Limburg Stirum.&amp;#039;&amp;#039; T.&amp;amp;nbsp;I–III. Bde. 1–9). Van Gorcum, Assem / Amsterdam / Münster 1963–1976, ISBN 90-232-1354-8.&lt;br /&gt;
* Günter Aders: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden und Akten der Neuenahrer Herrschaften und Besitzungen Alpen, Bedburg, Hackenbroich, Helpenstein, Linnep, Wevelinghoven und Wülfrath sowie der Erbvogtei Köln.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1977. &lt;br /&gt;
* [[Ralf Blank]], [[Felicitas Schmieder]], Uta Kleine: &amp;#039;&amp;#039;Hagen. Eine moderne Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Studien und Quellen zur Westfälischen Geschichte). Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2021, ISBN 978-3-657-79197-2. &lt;br /&gt;
* Ralf Blank, Stephanie Marra, Gerhard E. Sollbach: &amp;#039;&amp;#039;Hagen. Geschichte einer Großstadt und ihrer Region.&amp;#039;&amp;#039; Essen 2008. &lt;br /&gt;
* Eva Cichy, Ralf Blank: &amp;#039;&amp;#039;Die Raffenburg in Hohenlimburg, kreisfreie Stadt Hagen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Frühe Burgen in Westfalen, 44). Münster 2020.&lt;br /&gt;
* Edeltraut Klueting: &amp;#039;&amp;#039;Das (freiweltliche) adelige Damenstift Elsey. Geschichte, Verfassung und Grundherrschaft in Spätmittelalter und Frühneuzeit&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Altenaer Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;14). Verl. „Der Märker“, Altena 1980.  &lt;br /&gt;
* [[Harm Klueting]]: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der Grafschaft Limburg.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog der Dresdner Bank AG. Hagen 1980.&lt;br /&gt;
* Harm Klueting: &amp;#039;&amp;#039;Daß sie ein Abspliß von der Grafschaft Mark ist, daran ist kein Zweifel – Die Grafschaft Limburg vom 13. bis zum 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark.&amp;#039;&amp;#039; Scholz, Dortmund, 93, 1995, {{ISSN|0937-1621}}, S.&amp;amp;nbsp;63–126.&lt;br /&gt;
* Harm Klueting: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Limburg vom 13. bis zum 19. Jahrhundert. Ein Territorium des „dritten“ Westfalen im Alten Reich&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, N.F., Bd. 63). Aschendorff, Münster 2023, ISBN 978-3-402-15146-4. &lt;br /&gt;
* [[Stephanie Marra]]: &amp;#039;&amp;#039;Tod auf der Kirchmeß. Präsenz und Renitenz militärischer Truppen in der Grafschaft Limburg 1633–1636.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Amt Wetter im Dreißigjährigen Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Dietrich Thier. Stadtarchiv, Wetter 1998, ISBN 3980577457, S.&amp;amp;nbsp;135–146.&lt;br /&gt;
* Stephanie Marra: &amp;#039;&amp;#039;Das Rädern, Köpfen und Hencken, jedes vor eine Loisdor … – Von Scharfrichtern und Abdeckern in der Grafschaft Limburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Bonifatius, Paderborn, {{ISSN|0083-9043}}, 151 (2001), 152 (2002), S.&amp;amp;nbsp;243–256.&lt;br /&gt;
* Stephanie Marra: &amp;#039;&amp;#039;Gräfin Johannetta Elisabeth von Bentheim (1592–1654). Witwenherrschaft und Vormundschaftsregierung im Dreißigjährigen Krieg.&amp;#039;&amp;#039; In: Martina Schattkowsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Witwenschaft in der Frühen Neuzeit. Fürstliche und adlige Witwen zwischen Fremd- und Selbstbestimmung&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Sächsischen Geschichte und Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;6). Univers. Verl., Leipzig 2003, ISBN 3-936522-79-0, S.&amp;amp;nbsp;227–248.&lt;br /&gt;
* Stephanie Marra: &amp;#039;&amp;#039;Grafen von der Mark, Herzöge von Kleve-Mark&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jülich-Kleve (Hof).&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Paravicini (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fürstliche Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 4&amp;amp;nbsp;Bde. Residenzenforschung, Residenzenkommission der Akademie der Wissenschaften Göttingen. Thorbecke, Sigmaringen 2003&amp;amp;nbsp;ff., ISBN 3-7995-4515-8.&lt;br /&gt;
* Stephanie Marra: &amp;#039;&amp;#039;Allianzen des Adels. Dynastisches Handeln im Grafenhaus Bentheim im 16. und 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau-Verlag, Köln 2007, ISBN 3-412-31105-7.&lt;br /&gt;
* Stephanie Marra: &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Isenberg-Limburg (Stammlinie Isenberg-Limburg, Nebenlinien Broich und Styrum).&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Paravicini (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Grafen und Herren&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Residenzenforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;15.IV, Teilbd.&amp;amp;nbsp;1). Thorbecke, Ostfildern 2012, S.&amp;amp;nbsp;698–704.&lt;br /&gt;
* Fabrice M. J. Müllender: &amp;#039;&amp;#039;De leone Limburgo.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Eupen 2001.&amp;lt;!--([http://opteron1.kbr.be/cgi-bin/opac.cgi?P0=FKBR&amp;amp;P1=1_JAN&amp;amp;P9=&amp;amp;P5=20&amp;amp;P4=&amp;amp;P2=4&amp;amp;P3=R_BBH&amp;amp;P6=76_1314319 nicht mehr zugänglicher Weblink]).--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gerhard E. Sollbach: &amp;#039;&amp;#039;Der gewaltsame Tod des Erzbischofs Engelbert&amp;amp;nbsp;I. von Köln am 7.&amp;amp;nbsp;November 1225 – Ein mittelalterlicher Kriminalfall.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrb. des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark.&amp;#039;&amp;#039; Scholz, Dortmund, 93, 1995, {{ISSN|0937-1621}}, S.&amp;amp;nbsp;7–49. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hohenlimburger Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 85, Heft 10/2024, Blatt 356–360.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|County of Limburg}}&lt;br /&gt;
* http://www.hohenlimburg.de – Historische Linkliste mit Informationen&lt;br /&gt;
* [http://www.westfaelische-geschichte.de/arc147 Urkundenregesten aus dem Fürstlichen Archiv Rheda mit Bestand zur Grafschaft Limburg / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)]&lt;br /&gt;
* http://www.hoeckmann.de/geschichte/limburg.htm – Karten der Grafschaft mit historischer Beschreibung&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Burghardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zu den Grafen von Limburg a.&amp;amp;nbsp;d. Lenne.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: [http://www.burghardt-koeln.de/franzj/publik/limburg.pdf &amp;#039;&amp;#039;Eine Abstammung von den Herzögen von Limburg. 1000 Jahre Sozialgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;] Köln 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Limburg, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Nordrhein-Westfalen)|Limburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Hagen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4035753-3|LCCN=n/83/210482|VIAF=235470067}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
	</entry>
</feed>