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	<title>Grafschaft Haag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */ VIAF</title>
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		<updated>2025-03-08T03:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; VIAF&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:DEU Haag (Oberbayern) COA.svg|100px]]&lt;br /&gt;
|Karte = &lt;br /&gt;
|Bildtext = Lage der Grafschaft und der angrenzenden [[Herrschaft Burgrain]]&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = &lt;br /&gt;
|Vorläufer = &lt;br /&gt;
|Regierungsform = [[Grafschaft]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Graf]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-BY]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = &lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = &lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Bayerischer Reichskreis]]&lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Haag in Oberbayern|Haag]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = [[Fraunberg (Adelsgeschlecht)|Fraunberger]], [[Wittelsbach]]er&lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = &lt;br /&gt;
|Sprache/n = &lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Königreich Bayern]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Lage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Haag östliche Ansicht.jpeg|mini|[[Burg Haag]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Haag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ab 1509 eine Freie [[Reichsgrafschaft]] auf dem Gebiet der heutigen Landkreise [[Landkreis Mühldorf am Inn|Mühldorf]], [[Landkreis Erding|Erding]], [[Landkreis Rosenheim|Rosenheim]] und [[Landkreis Ebersberg|Ebersberg]]. Sie fiel 1567 an die [[Wittelsbach]]er und war in die fünf Ämter [[Albaching]], [[Rechtmehring|Mering]], [[Kirchdorf (bei Haag in Oberbayern)|Kirchdorf]], [[Großschwindau|Schwindau]] und Rieden gegliedert. Zudem umfasste sie die [[Hofmark]]en Hampersberg, [[Schönbrunn (Sankt Wolfgang)|Schönbrunn]], [[Armstorf (Sankt Wolfgang)|Armstorf]], [[Sankt Wolfgang (Oberbayern)|St. Wolfgang]] und [[Preisendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Haag in Oberbayern|Ort Haag]] wurde erstmals um das Jahr 980 als Sitz des freien Herrengeschlechts „de Haga“ erwähnt. Es ist nicht bekannt, über welche Herrschaftsrechte die Familie damals verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1200 ging die Herrschaft an die Familie der [[Gurren (Adelsgeschlecht)|Gurren von Kirchdorf]] (benachbartes Pfarrdorf) über, die sich „Gurren von Haag“ nannten. Vermutlich entstanden damals die unteren Geschosse des [[Wohnturm]]es der [[Burg Haag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg der Herrschaft zu einer Reichsgrafschaft fand unter einem Familienzweig des Geschlechtes der [[Fraunberg (Adelsgeschlecht)|Fraunberger]] statt. Im Jahr 1245 wurde Haag nach dem Aussterben der Gurren von Haag von Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] an Sigfrid von Fraunberg übertragen. Gleichzeitig wurde dem „Comitat Haag“ die [[Hohe Gerichtsbarkeit]] als [[Reichslehen]] bestätigt. Im Jahre 1324 gewährte Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig IV.]] dem Ort Haag „zu dem Hage“ das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]]. Georg III. von Fraunberg führte 1421 bis 1422 einen Kriegszug gegen das Herzogtum [[Bayern-Landshut]] (den „[[Ochsenkrieg 1421–1422|Ochsenkrieg]]“), der aber keine erkennbaren Erfolge brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1465 wurden die [[Fraunberg (Adelsgeschlecht)|Fraunberger]] von Reichslehensträgern zu Reichsfreiherrn mit Reichsstandschaft und Zollrecht erhoben. Diese Standeserhöhung wurde durch den Ausbau der [[Burg Haag]] zu einem modernen, festen Schloss sichtbar. 1509 avancierte die Familie zu erblichen [[Reichsgraf]]en. Die so gebildete Reichsgrafschaft Haag war umschlossen vom Herzogtum/[[Kurfürstentum Bayern]]; lediglich im Westen war die [[Herrschaft Burgrain]], die zum [[Hochstift Freising]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Fraunbergers, Graf [[Ladislaus von Fraunberg-Haag]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/5U6HVE7YYWAT3O2ZXERVSCVZEJ2TLFKH |titel=&amp;#039;&amp;#039;Tod des Grafen Ladislaus zum Haag, diesbezügliche Testaments- und Erbschaftsregelungen und Übernahme von dessen Schloß, dann Tod des Fräulein Margarethe, Gräfin zum Haag, ferner Instruktion und Anordnung zur Erbhuldigung, die die Grafen zum Haag Herzog Ferdinand leisten sollen&amp;#039;&amp;#039; - Deutsche Digitale Bibliothek |sprache=de |abruf=2022-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der bayerische Herzog [[Albrecht V. (Bayern)|Albrecht V.]] 1567 mit Haag belehnt. Dessen Sohn Herzog [[Wilhelm V. (Bayern)|Wilhelm V.]] schenkte die Grafschaft 1588 seinem Bruder [[Ferdinand von Bayern (1550–1608)|Ferdinand von Bayern]] anlässlich dessen [[Morganatische Ehe|morganatischer Eheschließung]] mit [[Maria Pettenbeck]], die von dort stammte. Ihre Nachkommen bildeten die wittelsbachische Seitenlinie der [[Wartenberg (bayerisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Wartenberg]], welche 1736 erlosch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=HOZ4tbElp-oC&amp;amp;pg=PA115&amp;amp;dq=Heirathsgeschenk+seinem+Bruder+Grafschaft+Haag&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=Dl9pTs2fIYL_4QSiyPnjBA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Heirathsgeschenk%20seinem%20Bruder%20Grafschaft%20Haag&amp;amp;f=false Zur Übertragung an die wittelsbacher Seitenlinie der Grafen von Wartenberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1596 kam es zum [[Haager Bauernaufstand]], an dem sich alle 1500 Bauern beteiligten, welche die Wiederherstellung der alten Grafschafter Rechte forderten. Der Aufstand wurde niedergeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Blickle: &amp;#039;&amp;#039;Die Haager Bauernversammlung 1596&amp;#039;&amp;#039;, in: Peter Blickle (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauer, Reich und Reformation. Festschrift für Günther Franz zum 80. Geburtstag am 23. Mai 1982&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem blieb Haag bis 1804 eine bayerisch dominierte „Freie, den [[Kurfürstentum Bayern|bayrischen Kurlanden]] nicht eingegliederte Reichsgrafschaft“. Kurfürst [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian I.]] gab sie 1650 seinem Bruder [[Albrecht VI. (Bayern-Leuchtenberg)|Albrecht von Bayern]], im Tausch gegen die [[Landgrafschaft Leuchtenberg]], die dieser erheiratet hatte, und die der Kurfürst seinem zweiten Sohn [[Maximilian Philipp Hieronymus (Bayern-Leuchtenberg)|Maximilian Philipp Hieronymus]] geben wollte. Seit 1666 war die Grafschaft im persönlichen Besitz der bayerischen Kurfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 wurde die Grafschaft im [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Bayerischen Erbfolgekrieg]] vom Kaiser dem [[Andreas Hadik von Futak]], Feldmarschall und Präsident des Wiener [[Hofkriegsrat]]es, unterstellt. Dabei blieb es, bis zum Kriegsende mit dem [[Frieden von Teschen]] 1779. Erst mit der [[Mediatisierung]] 1804 kam die Grafschaft Haag staatsrechtlich endgültig an das Kurfürstentum Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Münch: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Grafschaft Haag.&amp;#039;&amp;#039; Geschichtsverein Reichsgrafschaft Haag e.&amp;amp;nbsp;V., 1984.&lt;br /&gt;
* [[Franz Dionys Reithofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronologische Geschichte des Marktes [[Haag in Oberbayern|Haag]] in Bayern, mit noch einem Anhange; aus Original-Handschriften&amp;#039;&amp;#039;. 1818 ([https://books.google.de/books?id=HAJDAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Bernhard Zöpf: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte der ehemaligen Reichsgrafschaft Haag&amp;#039;&amp;#039;. München 1857 ([https://books.google.de/books?id=-pdCAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Bernhard Zöpf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlichen Nachrichten über die ehemaligen Edelsitze [[Schwindkirchen]], [[Schiltern (Dorfen)|Schiltern]], [[Giebing (Vierkirchen)|Giebing]] und [[Schönbrunn (Sankt Wolfgang)|Schönbrunn]], Dulzheim, [[Lappach (Sankt Wolfgang)|Lappach]] und [[Burgrain (Isen)|Burgau]] im königlichen Landgericht Haag&amp;#039;&amp;#039;. München 1863 ([https://books.google.de/books?id=rL1BAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4237480-7}}&lt;br /&gt;
* [http://www.museum-haag.de/forschung/inhalt.htm Geschichtliche Forschungen des Haager Geschichtsvereins]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenseite.de/html/haag.html Burg Haag] auf burgenseite.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bayerischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4237480-7|VIAF=237789363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Haag, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft in Bayern|Haag, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haag in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerischer Reichskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Mühldorf am Inn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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