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	<title>Grafschaft Gimborn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Gimborn&amp;diff=554221&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-07-01T06:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Wappen der Fürsten von Schwarzenberg 1792.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|Karte =  [[Datei:Karte Mark Westfalen.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Freie Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt nach 1604&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = Reichsherrschaft&amp;lt;br /&amp;gt; Gimborn und Neustadt&lt;br /&gt;
|Vorläufer = Amt Neustadt der&amp;lt;br /&amp;gt; Grafschaft Mark&lt;br /&gt;
|Regierungsform = Monarchie&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = Graf / Oberamtmann&amp;lt;br /&amp;gt; 12 Landschöffen&lt;br /&gt;
|Region-ISO = &lt;br /&gt;
|Reichstag = &lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = 52 fl.&lt;br /&gt;
|Reichskreis = &lt;br /&gt;
|Kreistag =&lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = &lt;br /&gt;
|Dynastien = 1619/31: Schwarzenberg,&amp;lt;br /&amp;gt; 1782: Wallmoden&lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[Protestantismus]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
|Fläche =  3 1/2 Q.M.&lt;br /&gt;
|Einwohner = ca. 15000&lt;br /&gt;
|Währung =&lt;br /&gt;
|Nachfolger = 1806 [[Großherzogtum Berg]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch =&lt;br /&gt;
|Lage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Gimborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Territorium des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]] im [[Bergisches Land|Bergischen Land]]. Seit 1631 war sie [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbar]]. Sie umfasste unter anderem die Städte [[Bergneustadt]] und [[Gummersbach]] sowie [[Marienheide]]. Das namengebende Dorf [[Gimborn]] ist heute ein Ortsteil von Marienheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anno 1273 beginnt die Überlieferung mit der Verpfändung des bis dahin kleinen Rittersitzes der [[Herzogtum Berg|Grafen von Berg]] an die [[Haus Mark|Grafen von der Mark]], bevor [[Schloss Gimborn]]&amp;lt;!--wohl eher Burg Gimborn--&amp;gt; 1550 durch Heirat an das Geschlecht der aus Mainfranken stammenden [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberg]] kam. [[Adam von Schwarzenberg]] war erster brandenburgischer Minister und erreichte, dass Gimborn zur Unterherrschaft [[Mark Brandenburg|Brandenburgs]] und der [[Kurpfalz|Pfalz]] erhoben wurde. Infolge des Dreißigjährigen Krieges und des [[Jülich-Klevischer Erbfolgestreit|Erbfolgestreites]] um den Nachlass des [[Vereinigte Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg|Hauses Jülich-Kleve-Berg]] nutzte Adam von Schwarzenberg die Gunst seines Landesherrn, um das ganze Amt [[Bergneustadt|Neustadt]] als Reichsafterlehen an sich zu bringen (Neustadt-Gimborn) und damit die Reichsunmittelbarkeit zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1631 erfolgte die Belehnung Schwarzenbergs durch [[Georg Wilhelm (Brandenburg)|Kurfürst Georg Wilhelm]], was zur Anerkennung der [[Reichsunmittelbarkeit]] dieser Herrschaft durch den Kaiser führen sollte, aber erst 1658 mit einem Landvergleich bestätigt wurde; darin wurden zugleich Streitigkeiten zwischen Obrigkeit und Untertanen verglichen. 1667 unternahm Schwarzenberg einen vergeblichen Versuch, die Reichsstandschaft zu erreichen. 1682 erhielt das Haus Schwarzenberg dann wegen Gimborn und Neustadt Sitz und Stimme im [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Kreistag]], seit 1702 auch Sitz und Stimme bei den westfälischen Grafen im Reichstag, nachdem es zugesagt hatte, zu seinem Anteil von 1 zu Roß und 5 zu Fuß an dem Matrikel-Anschlag der Grafschaft Mark, die es als Kreisanschlag zu tragen hatte, weitere 20 fl. - bzw. 1 zu Roß und 2 zu Fuß – zu übernehmen; damit hatte Gimborn-Neustadt also einen Matrikel-Anschlag von 2 zu Roß und 7 zu Fuß, das sind 52 Gulden je Römermonat. Zur Unterhaltung des Kammergerichts war seit 1776 ein Beitrag von 8 Reichstaler 30 Kreuzer zu jedem Termin ([[Kammerzieler|= Ziel]]) festgesetzt. 1782 verkaufte Schwarzenberg dieses Territorium an den hannoverschen General [[Johann Ludwig von Wallmoden-Gimborn]], der am 17. Januar 1783 in den Reichsgrafenstand erhoben und auch in das westfälische Reichsgrafenkollegium eingeführt wurde. Wallmoden beauftragte um 1800 den Militärkartographen Rummel, die Reichs-Herrschaft Gimborn-Neustadt messtechnisch aufzunehmen und in einer Karte abzubilden. Von dieser „[[Rummelkarte]]“ im Maßstab 1:11.300 sind drei Exemplare erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweifelhaft ist, ob damals (1783) aus der Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt förmlich eine Grafschaft wurde – in den zeitgenössischen topographischen Werken findet man jedenfalls nur die „wallmodischen Herrschaften Gimborn und Neustadt“. Vielleicht wurde nur der Titel des Eigentümers auf das Besitztum übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 kam die Herrschaft Gimborn-Neustadt an das [[Großherzogtum Berg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Art. 24 der Rheinbundakte&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde als Kanton Gummersbach im [[Arrondissement Siegen]] des [[Département Sieg|Départements Sieg]] verwaltet. Nach den Befreiungskriegen kam das Territorium im Juni 1815 als Teil der [[Provinz Großherzogtum Niederrhein]] an [[Preußen]] und bildete von 1816 bis 1819 den [[Kreis Gimborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Territorium ==&lt;br /&gt;
Das [[Herrschaft (Territorium)|Territorium]] der Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt umfasste um 1800 folgende Ortschaften:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Bonn 1898, S.&amp;amp;nbsp;353&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Gimborn:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Schloss Gimborn]] und die [[Bauerschaft]]en Ober- und Niedergimborn&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Neustadt:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Stadt [[Bergneustadt|Neustadt]]&lt;br /&gt;
** [[Kirchspiel]] [[Gummersbach]] mit den Bauerschaften [[Bernberg|Berrenberg]], Gummersbach, [[Kalsbach (Marienheide)|Kalsbach]], Obergelpe, [[Rospe]], [[Strombach (Gummersbach)|Strombach]] sowie die [[Adliges Gut|adeligen Güter]] [[Derschlag|Oberderschlag]] und [[Lützinghausen|Lützekausen]]&lt;br /&gt;
** Kirchspiel [[Lieberhausen]] mit der Bauerschaft Lieberhausen und den adeligen Gütern [[Bösinghausen (Bergneustadt)|Bösinghausen]] und [[Koverstein]]&lt;br /&gt;
** Kirchspiel [[Müllenbach (Marienheide)|Müllenbach]] mit der Oberen und der Unteren Bauerschaft, dem [[Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung (Marienheide)|Kloster Marienheide]] sowie den adeligen Gütern [[Gervershagen]], Müllenbach und „In der Wiegen“&lt;br /&gt;
** Kirchspiel [[Ründeroth]] mit dem Oberen und dem Unteren Kirchspiel sowie den adeligen Gütern Bocklerhausen, Ley, [[Ohl (Engelskirchen)|Ohl]], [[Remshagen]] und [[Haus Selbach|Selbach]]&lt;br /&gt;
** Kirchspiel [[Wiedenest]] mit der Bauerschaft Wiedenest, dem Athener Grund, dem [[Pernze]]r Grund und dem adeligen Gut Bruchhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Burghardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der schwarzenbergischen Herrschaft Gimborn-Neustadt 1610–1624&amp;#039;&amp;#039;. In: Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Bd. 9 (2007), S. 33–44.&lt;br /&gt;
* A. F. Büsching: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung…&amp;#039;&amp;#039;, Teil 6, 7. Aufl. 1790&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hoeckmann.de/geschichte/gimborn.htm Karte der Grafschaft Gimborn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fränkischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4021046-7|LCCN=no2021115012|VIAF=248510724}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Gimborn, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Nordrhein-Westfalen)|Gimborn, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Gimborn, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Oberbergischer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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