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	<title>Grafschaft Dagsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:40:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Dagsburg&amp;diff=1103337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dubbe928: Karte mit unleserlicher Schrift wegen zu geringer Bildauflösung durch höher aufgelöste Karte, welche ebenfalls die Grafschaft Dagsburg enthält, ersetzt</title>
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		<updated>2025-05-03T18:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Karte mit unleserlicher Schrift wegen zu geringer Bildauflösung durch höher aufgelöste Karte, welche ebenfalls die Grafschaft Dagsburg enthält, ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Dagsburg-Wappen.jpg|100px|Wappen von Dagsburg]]&amp;amp;nbsp;[[Datei:Leiningen (Adelsgeschlecht) (COA).svg|120px|Stammwappen der jüngeren Linie Leiningen nach GHdA]]&lt;br /&gt;
|Name = Leiningen-Dagsburg-Hardenburg-Apremont&lt;br /&gt;
|Karte Reichskreis = &lt;br /&gt;
|Alternativnamen= Comté de Dabo; Leiningen-Dagsburg&lt;br /&gt;
|Vorläufer = &lt;br /&gt;
|Regierungsform = Grafschaft&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Graf]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[Département Moselle|FR-57]], [[Département Bas-Rhin|FR-67]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = [[Kuriatstimme]], Grafen und Herren, Reichsfürstenstand im [[Wetterauer Grafenverein|Wetterauischen Grafenkollegium]] ab 1779&lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = Ross 3 Fuß 9 oder 36 Gulden (1521) (für alle Territorien der Linie Leiningen-Dagsburg)&lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Oberrheinischer Reichskreis|Oberrheinischer Kreis]]&lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Dabo]] – [[Eguisheim]] – [[Hardenburg]] – [[Bad Dürkheim|Dürkheim]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = bis 1241 [[Etichonen]]; ab 1241 [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen-Dagsburg]]; ab 1467 [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen-Dagsburg-Hardenburg]]&lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]], vereinzelt [[Amische]], [[Mennoniten]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Lothringisch (fränkisch)|Rheinfränkisch]], [[Oberrheinalemannisch]], [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Französische Sprache|Französisch]]&lt;br /&gt;
|Fläche = 16.000 ha&lt;br /&gt;
|Einwohner = ca. 600 (1764)&lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Frankreich]], 1793&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:C. 1250 Burgundy and Lothringen.jpg|rahmenlos|hochkant=1.1]]&lt;br /&gt;
|Lage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Dagsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im heutigen [[Lothringen]] mit dem gleichnamigen Hauptort, der heute nach der [[Vogesisch|vogesischen]] Aussprache&amp;lt;ref&amp;gt;„Da“ für &amp;#039;&amp;#039;Dags&amp;#039;&amp;#039; und „bo“ für &amp;#039;&amp;#039;Burg&amp;#039;&amp;#039;, wie Sabo für Saarburg/Sarrebourg oder Strabo für Straßburg/Strasbourg.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Dabo]] genannt wird, bestand im 11.&amp;amp;nbsp;und 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, als die Gegend noch zum [[Elsass]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzen und Ursprung der Grafschaft Dagsburg ==&lt;br /&gt;
Im frühen Mittelalter gehörte das Gebiet zum &amp;#039;&amp;#039;Oberen [[Saargau]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Dagsburger Grafen waren zugleich Grafen des elsässischen [[Nordgau (Elsass)|Nordgaus]]. Dann wurden die Grafen von Dagsburg [[Lehnsmann|Lehensträger]] von Teilgebieten der [[Hochstift Metz|Metzer]] und [[Hochstift Lüttich|Lütticher]] geistlichen Herrschaften. So konnten sie als Lehensempfänger ihr Hoheitsgebiet und Stammgebiet nach Norden erweitern. Bei den Erbfolgekonflikten im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eroberten die Metzer ihr Land zurück. Bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts war die Grafschaft Dagsburg größer als nach dem Eigentumsübergang auf die [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leininger]]. Die Erbfolge von Albert&amp;amp;nbsp;II. von Dagsburg, Gemahl von [[Gertrud von Baden]], brachte Konflikte zwischen allen Erbberechtigten mit sich, unter anderen mit Baden und mit den gefürsteten Bischöfen von [[Bistum Metz|Metz]] und [[Bistum Lüttich|Lüttich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stammgebiet der Grafschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Oberes [[Mossig]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tal im Osten&lt;br /&gt;
*** [[Wangenbourg-Engenthal|Engenthal]]&lt;br /&gt;
*** Kloster [[Obersteigen]]&lt;br /&gt;
** Oberes [[Saar]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tal&lt;br /&gt;
*** [[Walscheid]]&lt;br /&gt;
*** [[Abreschviller]]&lt;br /&gt;
*** [[Voyer]]&lt;br /&gt;
*** Kloster [[Hesse (Moselle)|Hesse]]&lt;br /&gt;
*** Kloster [[Saint-Quirin]]&lt;br /&gt;
** Oberes [[Zorn (Fluss)|Zorn]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tal&lt;br /&gt;
*** [[Dabo]]&lt;br /&gt;
*** [[Hommert]]&lt;br /&gt;
*** [[Harreberg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lehnsträgerschaft und Burgvogtei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Mittleres Saartal und [[Albe (Fluss)|Albe]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tal&lt;br /&gt;
*** [[Sarrebourg]] (Bistum Metz)&lt;br /&gt;
*** [[Sarralbe]] (Bistum Metz)&lt;br /&gt;
** Burgen und Festungen&lt;br /&gt;
*** [[Burg Herrenstein (Elsass)|Herrenstein]] (Bistum Metz)&lt;br /&gt;
*** [[Burg Turquestein|Türkstein]] (Bistum Metz)&lt;br /&gt;
*** [[Wanze (Belgien)|Moha]] (Bistum Lüttich)&lt;br /&gt;
*** [[Burg Girbaden|Girbaden]] mit Land (elsässische Seite)&lt;br /&gt;
*** [[Burg Groß-Ringelstein|Ringelstein]] mit Land (elsässische Seite)&lt;br /&gt;
*** [[Burg Bernstein (Elsass)|Bernstein]] mit Land (elsässische Seite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grafschaft unter den Etichonen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dagspurg 2.jpg|mini|links|Dagsburg nach [[Matthäus Merian]], in &amp;#039;&amp;#039;Topographia Alsatiae&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stammburg in Dabo, die [[Dagsburg (Lothringen)|ältere Dagsburg]], kam kurz vor dem Jahr 1000 durch die Ehe von Hugo VI., Graf im [[Nordgau (Elsass)|Nordgau]] und [[Grafschaft Egisheim|Graf zu Egisheim]], mit Heilwig von Dagsburg († 1046) an die [[Etichonen]], die um 1150 im [[Département Haut-Rhin|Oberelsass]] eine weitere [[Dagsburg (Elsass)|Dagsburg]] errichteten. Zum Besitz der Familie, deren männliche Vertreter nun den Titel eines Grafen von Dagsburg und Grafen von Egisheim führten (später kam noch die [[Grafschaft Metz]] hinzu), gehörten zahlreiche Güter an der oberen [[Saar]], Moha, heute [[Wanze (Belgien)|Wanze]], und [[Villers-le-Bouillet|Waleffe]] sowie die [[Vogt]]ei über das [[Bistum Metz]]. Die Etichonen starben 1225 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud von Dagsburg, das letzte Mitglied der Familie, hinterließ elf Burgen (u. a. [[Burg Girbaden|Girbaden]]) sowie die Vogtei über neun Klöster. Der um Dagsburg liegende Besitz fiel 1241 an die [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leininger]]. Miterben waren die [[Zähringer]], die ihre Rechte zeitweise dem [[Erzbistum Straßburg|Bischof von Straßburg]] überließen, mit dem jedoch um das übrige Land gestritten wurde. Andererseits zog der [[Bistum Metz|Bischof von Metz]] Dagsburg als [[Heimfall|heimgefallenes Lehen]] ein, Moha und Waleffe gingen an den [[Bistum Lüttich|Bischof von Lüttich]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Grafen von Dagsburg ===&lt;br /&gt;
* Hugo VI., Graf im Nordgau und Graf zu Egisheim, um 1000 ⚭ Heilwig von Dagsburg&lt;br /&gt;
** Bruno von Egisheim-Dagsburg, später [[Leo IX.|Papst Leo IX.]]&lt;br /&gt;
* Hugo VII., Graf von Dagsburg; † 1046/49, Sohn Hugos VI.&lt;br /&gt;
* Heinrich I., Graf von Egisheim und Dagsburg; † wohl 1065, Sohn Hugos VII.&lt;br /&gt;
* Hugo VIII. von Egisheim, 1074 Graf von Dagsburg; † 1089, Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
* Albert I. von Egisheim, 1089 Graf von Dagsburg; † 1098, Bruder Hugos VIII.&lt;br /&gt;
* Hugo IX., 1103 Graf von Dagsburg, 1130/37 bezeugt, Sohn Alberts I.&lt;br /&gt;
* Hugo X., 1137/78 bezeugt, Graf von Dagsburg und Metz, Sohn Hugos IX.&lt;br /&gt;
* Albert II., 1175 Graf von Dagsburg; † 1212, Sohn Hugos X. ⚭ [[Gertrud von Baden]]&lt;br /&gt;
** Gertrud; † 1225, Tochter Alberts II., ⚭&lt;br /&gt;
*** (I) 1215 [[Theobald I. (Lothringen)|Theobald I.]], 1213 Herzog von Lothringen, 1216 Graf von Dagsburg und Metz; † 1217&lt;br /&gt;
*** (II) 1217 [[Theobald I. (Navarra)|Theobald IV. von Champagne]], König von Navarra, geschieden vor 1223&lt;br /&gt;
*** (III) 1224 Simon [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|von Leiningen]], 1234 Graf von Dagsburg; † 1234/36 – Nachkommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grafschaft unter Leiningen-Dagsburg ==&lt;br /&gt;
[[Friedrich III. (Leiningen)|Friedrich III. von Leiningen]] erwarb 1241 die Grafschaft Dagsburg und wurde somit Graf von Leiningen-Dagsburg. 1317 kam es unter den Enkeln Friedrichs III. zur Teilung in die beiden Linien Leiningen-Dagsburg und Leiningen-Hardenburg. Die ältere Linie Dagsburg starb im Jahre 1467 aus. Der Stammsitz der älteren [[Dagsburg (Lothringen)|Dagsburger Linie]] fiel an die Linie &amp;#039;&amp;#039;Leiningen-Hardenburg&amp;#039;&amp;#039;, die daraufhin den Namen Leiningen-Dagsburg-Hardenburg annahm, in der [[Reichsheeresverfassung#Reichsmatrikel von 1521|Wormser Reichsmatrikel von 1521]] &amp;#039;&amp;#039;Leiningen-Dagsburg-Hardenburg-Apremont&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die aus der Linie Leiningen-Hardenburg hervorgegangene jüngere Familie Leiningen-Dagsburg soll deshalb nicht mit der älteren Dagsburger Linie verwechselt werden. 1466 erwarb die Hardenburger Linie die [[Herrschaft Apremont]] in [[Lothringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Leiningen (Adelsgeschlecht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um neue Siedler in diese abgelegene ärmliche Gegend zu locken, gewährten die Grafen den Bewohnern in der Verordnung des 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1603 Privilegien, welche die Neukömmlinge trotz prekärer Lebensbedingungen und relativer Isolation zum Bleiben im nördlichen Donon-Massiv veranlassen sollten. So ließ der Graf im Jahr 1606 welsche Lothringer und teilweise Kolonisten aus der Auvergne in den romanischsprachigen Teil der Grafschaft kommen ([[Abreschviller]], [[Hesse (Moselle)|Hesse]], [[Voyer]]), während sich deutschsprachige Siedler im zentralen und östlichen Teil des Landes niederlassen konnten ([[Dabo]], [[Walscheid]], [[Obersteigen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Oktober 1648 wurde das Elsass im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] an das französische Königreich abgetreten. Die Grafen von Leiningen-Dagsburg (auf Französisch Linange-Dabo) weigerten sich, dem König [[Ludwig XIV.]] zu huldigen, und kämpften folglich gegen dessen [[Reunionspolitik]]. Die Auseinandersetzungen fingen 1672 an und endeten mit der Kapitulation der Dagsburger am 13.&amp;amp;nbsp;März 1677. Unter der Besatzung der französischen Truppen wurde die Burg auf ihrem steilen Buntsandsteinfelsen auf Befehl des Kriegsministers [[François Michel Le Tellier de Louvois|de Louvois]] durch die lokale Bevölkerung Stein um Stein abgebaut. Die Grafen behielten trotz alledem das Steuer- und Fronarbeitsrecht sowie das Recht zu jagen und zu fischen. Anstelle der Burg steht heute eine später errichtete Kapelle, die dem lothringisch-elsässischen Papst [[Leo IX.]] aus der Stammfamilie der Egisheim-Dabo gewidmet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Frieden von Rijswijk]] im Jahre 1697 kam die stark bewaldete, dünn besiedelte und verarmte Grafschaft an Leiningen-Dagsburg zurück. Doch durch die Abtretung des größten Teils des Elsass an Frankreich wurde dieses Reichsterritorium zu einer Enklave zwischen zwei mächtigeren Staaten, die sein Fortbestehen nicht sehr lange zu dulden vermochten. Im Osten lag nun das französische Königreich, im Westen und Süden befand sich das wieder unabhängig gewordene [[Herzogtum Lothringen]]. Im Norden hatte [[Ludwig XIV.]] einen schmalen Landstreifen von dem herzoglichen Lothringen, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Elsass-Straße&amp;#039;&amp;#039;, annektiert, um das lothringische Territorium ungehindert und durchgehend auf französischem Hoheitsgebiet durchqueren zu können. Unweit der Dagsburger Grafschaft im Süden jenseits des [[Donon|Col du Donon]] lag ein anderes zwischen Lothringen und Frankreich eingeschlossenes reichsunmittelbares Territorium, die Grafschaft, später das [[Fürstentum]] [[Salm-Salm]]. Die Grafen wohnten nie in Dabo, sondern in ihrer Residenz in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]]. In Dabo ließen sie sich von einem [[Vogt]] vertreten, bis 1790 von [[Philippe Rühl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 gehörten die 1779 zu Reichsfürsten erhobenen Leiningen-Dagsburg-Hardenburger mit Besitz im republikanischen Frankreich zu denjenigen Herrschern, die durch den Nationalkonvent enteignet und de facto entmachtet wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian du Prel: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Verwaltung in Elsass-Lothringen 1870–1879. Denkschrift mit Benutzung amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Karl J. Trübner, Straßburg 1879, S. 3–50, insbesondere S. 11 ([https://books.google.de/books?id=ojsOAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA11 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Elsass-Lothringen&amp;#039;&amp;#039;, Anhang zu: [[Hermann von Schulze-Gävernitz|Hermann Schulze]], &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des deutschen Staatsrechtes&amp;#039;&amp;#039;. Zweites Buch: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Reichsstaatsrecht&amp;#039;&amp;#039;. Breitkopf &amp;amp; Härtel, Leipzig 1886, S. 354–389 ([https://books.google.de/books?id=hUNkr7b643EC&amp;amp;pg=PA354 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; um ein einheitliches Land ohne Enklaven und Sonderrechte zu schaffen. Die ehemalige Grafschaft Dagsburg und die Herrschaft [[Réchicourt-le-Château|Rixingen]] wurden dem [[Département Meurthe]] mit Präfektur in [[Nancy]] angeschlossen und kamen 1871 zum [[Bezirk Lothringen]], dem heutigen [[Département Moselle]]. Der östliche Teil der Grafschaft im oberen [[Mossig]]-Tal um die Dörfer Engenthal und Obersteigen wurde dem [[Département Bas-Rhin]] angeschlossen, sodass das einst einheitliche Dagsburger Land heutzutage administrativ zwischen zwei verschiedenen Regionen und Départements (jeweils am [[Liste der Vogesenpässe|Sandplatzpass]] und am [[Liste der Vogesenpässe|Valsberger Pass]]) geteilt ist. Als Entschädigung für diese territorialen Verluste bekamen die Fürsten zu Leiningen von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] im Vertrag von [[Lunéville]] (9.&amp;amp;nbsp;Februar 1801) [[Kloster Amorbach]], [[Miltenberg]] und [[Stiftskirche St. Juliana (Mosbach)|Kloster Mosbach]]. So sollte die ehemalige Grafschaft von Egisheim-Dagsburg nie zu dem 1803 durch Reichsabschluss gegründeten [[Fürstentum Leiningen]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Dagsburg brachte deutschsprachige bzw. rheinfränkische Bevölkerungsteile in die französische Republik, somit auch deutsche Reichsgeschichte, die durch revolutionäre Politik innerhalb eines Jahrhunderts völlig in Vergessenheit geriet. Dagegen zählt das ehemalige gräfliche Territorium zu den wenigen Regionen Ost-Lothringens, die heute noch die rheinfränkische Mundart pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Eguisheim A.JPG|[[Burg Egisheim]] (Elsass)&lt;br /&gt;
 Hardenburg 1580.jpg|Hardenburg bei Dürkheim um 1580&lt;br /&gt;
 Hardenburg29.jpg|Ruine der Hardenburg&lt;br /&gt;
 Dürkheim Schlosskirche Leininger Grabkapelle.JPG|Dürkheimer Grabkapelle der Linie Leiningen-Dagsburg-Hardenburg&amp;lt;ref&amp;gt;1508 seitlich angebaut an die Schlosskirche Bad Dürkheim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gustave Huffel&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Société d’impression typographique&lt;br /&gt;
   |Titel=Le Comté de Dabo dans les Basses-Vosges, ses forêts, ses droits d&amp;#039;usage forestiers&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Étude historique, forestière et juridique&lt;br /&gt;
   |Ort=Nancy&lt;br /&gt;
   |Datum=1924&lt;br /&gt;
   |Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Gerhard Köbler]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&lt;br /&gt;
   |Auflage=7., vollständig überarbeitete Auflage&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.H. Beck&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-406-54986-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Frank Legl&lt;br /&gt;
   |Titel=Studien zur Geschichte der Grafen von Dagsburg-Egisheim&lt;br /&gt;
   |Reihe=Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volkskunde&lt;br /&gt;
   |BandReihe=31&lt;br /&gt;
   |Ort=Saarbrücken&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |Online=https://digital.sulb.uni-saarland.de/viewer/image/1655718711}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Detlev Schwennicke]]&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Europäische Stammtafeln]]&lt;br /&gt;
   |Band=Band I.2, Tafel 200&amp;amp;nbsp;B&lt;br /&gt;
   |Datum=1999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Reichsmatrikel von 1521|Reichsmatrikel 1521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4517654-1|VIAF=234326005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Deutschland)|Dagsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Dagsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dubbe928</name></author>
	</entry>
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