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	<title>Grafschaft Brehna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-47294-3: quelle wikipedia</title>
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		<updated>2026-01-29T10:59:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;quelle wikipedia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sachsen Wittenberg, Grafschaft Brehna, Burggrafschaft Magdeburg - Grenzen.png|miniatur|400px|Ungefähre Grenzziehung der Grafschaft Brehna um 1480]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Grafen zu Brehna 1226.JPG|miniatur|Siegel der Grafen zu Brehna 1226]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Brehna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lag zwischen der [[Markgrafschaft Meißen]] und dem Herzogtum [[Sachsen-Wittenberg]] und erhielt ihren Namen von dem Ort [[Brehna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Graf [[Dietrich I. (Lausitz)|Dietrich&amp;amp;nbsp;II. von Wettin]] erbte 1017 die Besitzungen seines Onkels, des Grafen [[Friedrich I. von Wettin|Friedrich von Eilenburg]], da jener nur Töchter hatte, die nicht erbberechtigt waren. Nach der Ermordung [[Dietrich I. (Lausitz)|Dietrichs&amp;amp;nbsp;II.]] 1034 teilten seine Söhne den väterlichen Besitz:&lt;br /&gt;
* Eilenburg ging an [[Dedo II. (Lausitz)|Dedo II.]], der es 1075 seinem Sohn [[Heinrich I. (Meißen)|Heinrich&amp;amp;nbsp;I.]] vererbte,&lt;br /&gt;
* die Grafschaft Brehna ging an: [[Thimo von Wettin|Thimo&amp;amp;nbsp;I.]], der Ältere, und [[Gero von Wettin|Gero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brehna ==&lt;br /&gt;
Erstmals traten 1053 der Ort und die Grafschaft unter der Bezeichnung Brehna &amp;#039;&amp;#039;(Brene)&amp;#039;&amp;#039; in Erscheinung. Schon vor 1053 ließ Graf Thimo&amp;amp;nbsp;I. in [[Brehna]] eine Burg errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst verwalteten beide Brüder gemeinsam die Grafschaft. Später erhielt Thimo&amp;amp;nbsp;I. Wettin und Gero Brehna sowie [[Camburg]]. Beide Brüder nahmen an den [[Sachsenkrieg (Heinrich IV.)|Kämpfen des sächsischen Adels]] gegen [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;IV.]] teil und unterstützten zeitweilig den Gegenkönig [[Rudolf von Rheinfelden|Rudolf von Schwaben]]. Als nächster Graf wird Thimo&amp;amp;nbsp;II., der Jüngere, genannt, wobei seine Existenz allerdings nicht belegt ist; einige Forscher leiten sie davon ab, dass Thimo I. (geb. vor 1034) als möglicher Vater Konrads&amp;amp;nbsp;I. bei dessen Geburt (um 1098) bereits ein beachtliches Alter gehabt haben müsste. Er oder Thimo&amp;amp;nbsp;II. hinterließ zwei Söhne, [[Dedo IV. von Wettin|Dedo&amp;amp;nbsp;IV.]] und [[Konrad I. (Meißen)|Konrad&amp;amp;nbsp;I.]]  Da die Söhne Geros, Dietrich, Wilhelm von Camburg und Günther, keine Kinder hatten, fiel die Grafschaft Brehna 1106 an Konrad&amp;amp;nbsp;I., der ab 1127 [[Markgrafschaft Meißen|Markgraf von Meißen]] und seit 1136 der [[Mark Lausitz|Niederlausitz]], Graf von Brehna, Camburg und Herr über die [[Eilenburg|Herrschaft Eilenburg]] war. Konrad&amp;amp;nbsp;I. hielt sich gelegentlich in [[Brehna]] auf. Vor seinem Eintritt in das Augustinerchorherrenstift auf dem [[Petersberg (bei Halle)|Petersberg bei Halle]] &amp;#039;&amp;#039;(Lauterberg)&amp;#039;&amp;#039; übergab er. seinen gesamten Besitz seinen Söhnen.&lt;br /&gt;
[[Friedrich I. von Brehna|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]], sein jüngste Sohn, geboren zwischen 1142 und 1145, war mit Hedwig, der Tochter [[Děpold|Theobald&amp;amp;nbsp;I. von Böhmen-Jamnitz]] verheiratet. Sie erhielt die Grafschaften Brehna und Camburg und gilt, obwohl es wettinische Grafen in Brehna bereits vor Konrad&amp;amp;nbsp;I. gegeben hatte, erstaunlicherweise als Begründer des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafengeschlechts von Brehna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Für die Grafschaft Brehna erwarb sie zahlreiche Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzberger Zeit ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod 1181 verlegten seine beiden Söhne, [[Otto I. von Brehna|Otto&amp;amp;nbsp;I.]] und [[Friedrich II. von Brehna und Wettin|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]], den Sitz der Grafschaft Brehna nach [[Herzberg (Elster)]], behielten aber den Namen &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Brehna&amp;#039;&amp;#039; bei. Der Grund für die Verlegung könnte ihre Teilnahme an der [[Ostexpansion|deutschen Ostexpansion]] gewesen sein.&lt;br /&gt;
Der durch den plötzlichen Tod Heinrichs&amp;amp;nbsp;VI. ausgelöste [[Thronstreit|staufisch-welfische Thronstreit]] führte die beiden o.&amp;amp;nbsp;g. Söhne Friedrichs auf die Seite König [[Philipp von Schwaben|Philipps von Schwaben]]. 1203 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den streitenden Parteien, die auch das Brehnaer Gebiet betrafen. Der böhmische König [[Ottokar I. Přemysl|Przemysl Ottokar&amp;amp;nbsp;I.]] und der Landgraf [[Hermann I. (Thüringen)|Hermann&amp;amp;nbsp;I.]] von Thüringen, die auf die welfische Seite übergewechselt waren, bedrängten mit ihren Truppen 1203 die Städte [[Halle (Saale)|Halle]] und [[Magdeburg]] und verwüsteten [[Brehna]] und [[Wettin]]. Otto&amp;amp;nbsp;I. konnte mit seinem Vetter, Graf [[Ulrich&amp;amp;nbsp;I. von Wettin]], in den Kämpfen bei [[Landsberg (Saalekreis)|Landsberg]] und [[Zörbig]] die Gegner schlagen. Am 23. Dezember 1203 starb Otto&amp;amp;nbsp;I. Er wurde im [[Kloster Brehna]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wettiner ==&lt;br /&gt;
Die Grafschaft verwaltete sein Bruder [[Friedrich II. von Brehna und Wettin|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] nun allein. Seit 1206 war dieser Vormund Graf Heinrich&amp;amp;nbsp;III. von Wettin. Da jener bereits im Alter von 12 Jahren starb, erlosch mit ihm 1217 die Linie der [[Grafschaft Wettin|Grafen von Wettin]]. Die Grafschaft fiel zu großen Teilen an das Haus Brehna. Am 6. Oktober 1220 starb seine Frau Judith, mit der er vier Kinder gehabt hatte. 1221 brach er zu einem [[Kreuzzug von Damiette|Kreuzzug]] ins [[Heiliges Land|Heilige Land]] auf, wo er dem [[Templerorden|Tempelritterorden]] beitrat und bald an einer Krankheit starb. Seine beiden Söhne, Otto&amp;amp;nbsp;II. und Dietrich&amp;amp;nbsp;I., übernahmen die Regierungsgeschäfte.&lt;br /&gt;
Die Brüder, die die Grafschaften Brehna und Wettin fest in ihrer Hand hatten, hielten sich vorwiegend in [[Herzberg (Elster)|Herzberg]], [[Schlieben]] und [[Löben]] auf. 1234 starb Otto&amp;amp;nbsp;II. kinderlos. Sein Erbe fiel an seinen jüngeren Bruder Dietrich&amp;amp;nbsp;I.  1252 finden wir ihn in einer Urkunde mit Conradus marchalus de [[Burgruine Schenkenberg (Aargau)|Sinkenberch]] im Zusammenhang einer Verschreibung mehrerer Güter im Dorf Ride.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad&amp;amp;nbsp;I., der einzige Sohn von Dietrich&amp;amp;nbsp;I. der im weltlichen Stand verblieb, trat die Nachfolge des Vaters an. Nachfolger Konrads&amp;amp;nbsp;I. wurde sein ältester Sohn Albrecht. Albrecht starb bereits 1284, ohne Kinder zu hinterlassen. Sein Bruder Otto&amp;amp;nbsp;IV. wurde sein Nachfolger. Graf Otto&amp;amp;nbsp;IV. nahm an dem von König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I.]] nach [[Erfurt]] im Juni 1290 einberufenen Reichstag teil. Dort verstarb er als Letzter seines Geschlechtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Askanier ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Otto&amp;amp;nbsp;IV. fiel die Grafschaft, da er keinen Erben benannt hatte, an König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I.]] Am 31. August 1290 verlieh der König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I.]] sie an seinen noch minderjährigen Enkel, den askanischen Herzog [[Rudolf I. (Sachsen-Wittenberg)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I. von Sachsen-Wittenberg]]. Die askanischen Herzöge nahmen Titel und Wappen der Grafen von Brehna an wie das unter König Rudolf I Brauch war (vgl. [[Albrecht von Löwenstein-Schenkenberg|Albrecht I. von Schenkenberg]]). Der Erwerb der Grafschaft Brehna bedeutete für den Herzog einen Machtzuwachs, denn das Einkommen der Grafen von Brehna soll sich nach der [[Erfurter Peterschronik]] auf 2.000 Mark Silber belaufen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der [[Sachsen-Wittenberg]]er Linie der [[Askanier]] 1422 gelangte die Grafschaft Brehna 1423 an [[Friedrich I. (Sachsen)|Friedrich (IV.)/I., den Streitbaren]], aus dem Hause [[Wettiner|Wettin]], der am 1. August 1425 in [[Budapest]] mit dem [[Kurfürstentum Sachsen]], dem [[Marschall|Erzmarschallamt]], der [[Pfalz Allstedt|Burg Allstedt]], der Grafschaft Brehna und der [[Burggrafschaft Magdeburg]] feierlich belehnt wurde.&lt;br /&gt;
Durch die [[Leipziger Teilung]] 1485 fiel die Grafschaft Brehna an die vom Kurfürsten [[Ernst (Sachsen)|Ernst]] begründete Ernestinische und 1547 an die Albertinische Linie. In der Zeit von 1658 bis 1738 gehörte Brehna zu [[Sachsen-Merseburg]]. 1815 kam es in der Folge des [[Wiener Kongress]]es an [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grafen von Brehna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DE-ST 15-0-82-340 Brehna COA.svg|miniatur|Wappen von Brehna]]&lt;br /&gt;
* [[Gero von Brehna]], 1020–1071 oder 1089&lt;br /&gt;
* [[Dietrich von Brehna]], 1071–1105&lt;br /&gt;
* [[Konrad der Große]] 1106–1156&lt;br /&gt;
* [[Friedrich I. von Brehna]] 1157–1181&lt;br /&gt;
* [[Otto I. von Brehna]] († 23. Dezember 1203) 1181–1203&lt;br /&gt;
* [[Friedrich II. von Brehna und Wettin]] († 16. Oktober 1221), 1181–1221&lt;br /&gt;
* Otto&amp;amp;nbsp;II. 1221–1234&lt;br /&gt;
* Dietrich&amp;amp;nbsp;I. 1221–1264&lt;br /&gt;
* Konrad&amp;amp;nbsp;II. 1264–1274&lt;br /&gt;
* Albrecht 1274–1282&lt;br /&gt;
* Otto&amp;amp;nbsp;III. (IV.) 1283–1290&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grafschaften Deutschlands]]&lt;br /&gt;
* [[Sächsische Münzgeschichte#Dynastenbrakteaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfram Schlenker: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Wettiner in Sachsen-Anhalt, Verbum Domini manet in aeternum; Geschichte in Mitteldeutschland&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Janos Stekovics, Halle (Saale) 1999, ISBN 3-932863-00-3.&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Grafschaft Brehna&amp;#039;&amp;#039;. Brehna 2003.&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|4|Brene|1249|1250|Brene, oder Braine, Brehne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Sachsen)|Brehna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Brehna]]&lt;/div&gt;</summary>
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