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	<title>Grafschaft Bentheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Karsten11: /* Landstände */</title>
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		<updated>2026-02-15T12:24:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Landstände&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die historische Grafschaft Bentheim; zum gleichnamigen Landkreis in Niedersachsen siehe [[Landkreis Grafschaft Bentheim]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Name = Grafschaft Bentheim&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:DEU Landkreis Grafschaft Bentheim COA.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Locator County of Bentheim (1560).svg|250 px]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Die Grafschaft Bentheim im Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis 1560&lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Bad Bentheim|Bentheim]]&lt;br /&gt;
|Regierungsform = [[Monarchie]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = Haus [[Bentheim-Steinfurt]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = Graf&lt;br /&gt;
|Region-ISO = &lt;br /&gt;
|Reichstag = &lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = &lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälisch]]&lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[Evangelisch-reformiert|ev.-reformiert]], [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Standarddeutsch|Deutsch]], [[Niederdeutsch]], [[Niederländische Sprache|Niederländisch]]&lt;br /&gt;
|Periode = ca. 1228–1806&lt;br /&gt;
|Fläche = 966,6 km²&lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte =&lt;br /&gt;
|Vorläufer = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Großherzogtum Berg|Berg]] (1806),&amp;lt;br /&amp;gt; [[Erstes Kaiserreich|Frankreich]] (1810),&amp;lt;br /&amp;gt; [[Königreich Hannover|Hannover]] (1815),&amp;lt;br /&amp;gt; [[Königreich Preußen|Preußen]] (1866)&lt;br /&gt;
|Bundesrat = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Reilly 290.jpg|miniatur|Die Grafschaft Bentheim um 1794/95 von [[Franz Johann Joseph von Reilly]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanse-Departments.png|miniatur|Landkarte der Hanseatischen Departements mit dem Departement Lippe 1812]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KrkHannover.png|miniatur|Karte des Königreichs Hannover 1815–1866]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Bentheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine historische Grafschaft, deren Hauptsitz auf der [[Burg Bentheim]] im heutigen [[Bad Bentheim]] in [[Niedersachsen]] lag. Das regierende gräfliche, später fürstliche Haus Bentheim gehörte dem [[Hochadel]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Region der späteren Grafschaft Bentheim lässt sich bis in das Jahr 1050 zurückverfolgen: Damals wurden Ortsnamen des Bentheimer Landes erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landkreis Grafschaft Bentheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zahlen, Daten, Fakten 2011.&amp;#039;&amp;#039; Nordhorn/Bentheim, 2011, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg Bentheim wurde bereits um 1020 als Eigentum des Grafen [[Otto von Northeim]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.burg-bentheim.de/index.php/Geschichte?MttgSession=2b7ed828f5cc3aa90eea48f45c4412b7 |wayback=20140329110855 |text=Burg Bentheim: Geschichte }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schüttorf ist die älteste Stadt der Grafschaft Bentheim. Der Ort wurde 1154 das erste Mal urkundlich genannt unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;curtis Scutthorp&amp;#039;&amp;#039; als Besitz der damaligen Grafen, die auch Bentheim besaßen. Die [[Stadtrecht]]e wurden Schüttorf am 6.&amp;amp;nbsp;November 1295 von Graf Egbert zu Bentheim verliehen. Im Umkreis von 30&amp;amp;nbsp;km um Schüttorf gab es nur zwei weitere Städte: [[Horstmar]] und [[Oldenzaal]], was die junge Stadt zu einem bedeutenden Markt- und Umschlagplatz und bald zum Mitglied der [[Hanse]] machte. Die Grafschaft Bentheim als solche wurde erstmals 1228 genannt, davor ist nicht mit Gewissheit zu sagen, ob diese schon den Status einer Grafschaft hatte oder nur ein „Herrschaftsgebilde“ war, bestehend aus mehreren [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;1228 wurde das erste Mal der Begriff &amp;#039;&amp;#039;comitatus&amp;#039;&amp;#039;, also Grafschaft, in Zusammenhang mit Bentheim verwendet. Davor gab es zwar Grafen, die sich &amp;quot;von Bentheim&amp;quot; nannten, aber wohl nur Herren von Bentheim waren, was wiederum bedeutet, dass es zu dieser Zeit vielleicht noch keine Grafschaft Bentheim gegeben hat. Vgl.: Peter Veddeler: &amp;#039;&amp;#039;Die territoriale Entwicklung der Grafschaft Bentheim bis zum Ende des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren die Grafen Otto, Christian und Bernhard von Bentheim zeitweise [[Liste der Münsteraner Dompröpste|Dompröpste]] des [[Domkapitel Münster|Domkapitels Münster]]. 1421 erbte Eberwin I. von [[Götterswick]] die Grafschaft Bentheim und wurde 1425 auch Herr von [[Ahaus-Ottenstein|Ottenstein]], 1451 Herr von [[Herrschaft Steinfurt|Steinfurt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Vollmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Städtebilder. Berichte und Betrachtungen&amp;#039;&amp;#039;. C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1963, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon unter seiner Nachkommenschaft teilten sich die Herren zu Bentheim in die Linie [[Bentheim-Steinfurt]] und Bentheim. Nachdem durch Erbschaft weitere Herrschaften hinzugekommen waren ([[Herrschaft Gemen|Gemen]], [[Tecklenburg]]), fanden später noch weitere Erbteilungen in die Linien [[Bentheim-Tecklenburg]], Bentheim-Limburg und Bentheim-Alpen statt. Die Grafschaft Bentheim gehörte als [[Reichsunmittelbarkeit|unmittelbare]] [[Reichsgraf]]schaft&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[s:de:Reichsmatrikel von 1521|Reichsmatrikel von 1521]].&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Zeumer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quellensammlung zur Geschichte der Deutschen Reichsverfassung in Mittelalter und Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; 2. vermehrte Auflage, Verlag von J.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;B. Mohr, Tübingen 1913, S.&amp;amp;nbsp;316.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]] (1500–1806).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert begann mit dem Anlegen der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Piccardie&amp;#039;&amp;#039; (heute Alte Piccardie, Gemeinde [[Osterwald]]) durch [[Johan Picardt]] die [[Moorkolonisation]] in der Grafschaft Bentheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der jüngeren Geschichte hat sich die Zugehörigkeit der Grafschaft Bentheim oft verändert. Zunächst wurde die freie [[Reichsgrafschaft]] 1753 unter Graf Friedrich Karl an den König von [[Königreich Großbritannien|Großbritannien]] und Kurfürsten von [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweig und Lüneburg]] auf dreißig Jahre verpfändet. 1757, während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] zwischen England und Frankreich, besetzte Graf Friedrich Karl sein ehemaliges Territorium mit seinem französischen Regiment und ließ sich wieder in den Besitz der Grafschaft setzen. Bereits 1758 jedoch besetzten hannoversche Truppen Bentheim und zwangen die Besatzer zum Abzug. Am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1781 kündigte Friedrich Karl den Pfandschaftsvertrag, schaffte es jedoch nicht, die erforderliche Summe zu beschaffen. Die Regierung in Hannover erklärte daraufhin, dass der Vertrag sich am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1783 automatisch um weitere dreißig Jahre verlängere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Franzosenzeit]] wurde die Grafschaft 1804 zunächst Graf Ludwig Wilhelm von Bentheim-Steinfurt als Erbe Friedrich Karls übergeben. 1806 beraubte [[Napoleon Bonaparte]] durch die [[Rheinbundakte]] die Grafen aller Rechte; Bentheim gehörte bis 1811 zum [[Département Ems]] des [[Großherzogtum Berg|Großherzogtums Berg]] im von ihm begründeten [[Rheinbund]]. Mit der Annexion des [[Königreich Holland|Königreichs Holland]] durch Frankreich 1810 änderte sich die Zugehörigkeit abermals: Mit Wirkung vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1811 gehörte die Grafschaft übergangsweise zu einem Teil (Distrikt Neuenhaus) zum Departement [[Ems-Occidental]] und zum anderen Teil (Bentheim als Teil des Distrikts Steinfurt) zum Departement [[Bouches-de-l’Yssel]]. Ab dem 27.&amp;amp;nbsp;April 1811 war die Grafschaft Teil des neuen [[Lippe (Département)|Departments Lippe]], das nach den weiteren französischen Annexionen als Teil der [[Hanseatische Departements|Hanseatischen Departements]] gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage Napoleons fiel die Grafschaft Bentheim dann im Rahmen des [[Wiener Kongress]]es 1815 dem [[Königreich Hannover]] zu. Im Rahmen dessen wurde die Grafschaft bei der [[Gaußsche Landesaufnahme|Gaußschen Landesaufnahme]] kartografiert und das zu dieser Zeit in der Grafschaft noch verwendete holländische Geld durch die gemeinsame [[Deutsche Währungsgeschichte vor 1871#Königreich Hannover|hannoversche Währung]] ersetzt. Mit Verlust der Unabhängigkeit des Königreichs Hannover kam auch die Grafschaft Bentheim 1866 nach dem [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] unter die Herrschaft des [[Königreich Preußen|Königreichs Preußen]]. Von 1866 bis zur [[Deutsche Reichsgründung|Reichsgründung]] 1871 war die Grafschaft Bentheim nunmehr Teil der [[Provinz Hannover]] des Königreichs Preußen im [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bund]], ab 1871 im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]]. Verwaltungsorganisatorisch gehörte die Grafschaft Bentheim zum [[Steuerkreis]] Lingen in der [[Landdrostei Osnabrück]] und war in die beiden [[Amt (Kommunalrecht)#Königreich Hannover|Ämter]] Neuenhaus und Bentheim gegliedert,&amp;lt;ref&amp;gt;Christian H. Ebhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gesetze, Verordnungen und Ausschreiben für das Königreich Hannover aus dem Zeitraume von 1813 bis 1839.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Hannover 1839, S.&amp;amp;nbsp;39 und 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; die beide Standort eines Amtsgerichts waren (Neuenhaus seit 1860,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus Amtsgericht wird Seniorenresidenz. Historisches Gebäude in Neuenhaus vollständig saniert – Krankenhausverein als Pächter&amp;#039;&amp;#039; in den [[Grafschafter Nachrichten]] vom 23.&amp;amp;nbsp;November 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bentheim seit 1857&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Scherben auf der Mauer sollten das Gefängnis sichern – Das alte Amtsgericht in Bad Bentheim war früher das neue – Zwei Wachtmeister für bis zu 30 Gefangene&amp;#039;&amp;#039; in den Grafschafter Nachrichten vom 16. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Kreisreformen in Preußen#Hannover|preußischen Kreisreform 1885]] wurde der neue [[Landkreis Grafschaft Bentheim]] im [[Regierungsbezirk Osnabrück]] gegründet, der aus den beiden vorherigen Ämtern Bentheim und Neuenhaus hervorgegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wanderten auch zahlreiche Grafschafter in die [[Einwanderung in die Vereinigten Staaten|Vereinigten Staaten]] aus und ließen sich beispielsweise in der Region um [[Holland (Michigan)]] nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://german-immigrants.com Homepage des Projekts „German Immigrants“], abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.grafschafter-geschichte.de/06/1848-Auswanderung1/00.html |wayback=20190414134730 |text=Grafschafter Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Grafschaft nach Amerika&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 14. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postgeschichtlich bestehen aufgrund der Beziehungen zur Herrschaft Steinfurt enge Verbindungen der Grafschaft Bentheim mit der [[Postgeschichte von Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anton Friedrich Büschings Beschreibung der Grafschaft Bentheim (1771) ==&lt;br /&gt;
Der königlich preußische [[Oberkonsistorialrat]] und Direktor des Berliner Gymnasiums [[Anton Friedrich Büsching]] (1724–1793) behandelte in seiner &amp;#039;&amp;#039;Neuen Erdbeschreibung&amp;#039;&amp;#039; „das [[Königreich Böhmen]] sowie den [[österreich]]ischen, [[burgund]]ischen, westphälischen, chur-rheinischen ([[Kurrheinischer Reichskreis]]) und [[oberrheinisch]]en Kreis“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Westfalen|westfälischen]] Grafschaft Bentheim widmete der Theologe und Geograf ein kurzes Kapitel. Büsching erwähnt dort die Lage der Grafschaft – umgeben „von der niederländischen Provinz Ober-Yssel ([[Provinz Overijssel|Overijssel]]) und der Landschaft [[Provinz Drenthe|Drenthe]], und von dem [[Hochstift Münster]]“, ihre Ausdehnung: „10 Meilen lang und 2,3 bis 4 Meilen breit“, das von Flüssen durchzogene, fruchtbare Land, seine arbeitsamen Einwohner, deren Handel mit Garn, Wolle, [[Leinwand|Leinewand]], Honig, Vieh, Steinen, Holz und anderen Gütern, die zum größten Teil nach Holland ausgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsching zählte fünf Ämter auf: [[Schüttorf]], Northorn ([[Nordhorn]]), Emblicheim ([[Emlichheim]]), Nienhus oder [[Neuenhaus]] und Ulsen ([[Uelsen]]). Außerdem führt er die drei Städte der oberen und unteren Grafschaft an: Schüttorf, Northorn, Nienhus sowie den [[Flecken (Ort)|Flecken]] Bentheim. Erwähnung finden weiter alle damaligen [[Kirchspiel]]e und Dörfer, die „[[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] Emblicheim“, adlige Besitzungen, das [[Kloster Frenswegen]] und das adlige [[freiweltlich]]e [[Frauenstift]] [[Wietmarschen]], das zuvor eine „[[Benediktiner]]-Manns-Abtey“, dann ein Benediktinerinnen-Kloster war. Büsching notiert auch, wer Sitz und Stimme in den [[Landtag (historisch)|Landtagen]] hatte. Weiter geht der Theologe kurz auf die religiösen Gegebenheiten in der Grafschaft ein. Die Geschichte der Grafen von Bentheim erfährt eine etwas ausführlichere Darstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Friderich Büsching (1724–1793): &amp;#039;&amp;#039;D. Anton Friderich Büschings neuer Erdbeschreibung dritten Theils erster Band, worinnen das Königreich Böhmen, der östreichische, burgundische, westphälische, chur-rheinische und oberrheinische Kreis beschrieben werden.&amp;#039;&amp;#039; Fünfte Auflage, 1771.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;D. Anton Friderich Büschings, königl. preussischen Oberconsistorialraths und Directors des berlinischen Gymnasii, neue Erdbeschreibung dritter Theil, welche das deutsche Reich nach seiner gegenwärtigen Staatsverfassung enthält. Fünfte rechtmässig verbesserte und stark vermehrte Auflage. Mit Röm. Kaiserl. und Churf. Sächs. wie auch der Eidgenossenschaft Zürich, Glarus, Basel, Appenzell, Reichstädte S. Gallen, Mühlhausen und Biel. Hamburg, bey Joh. Carl Bohn, 1771.&amp;#039;&amp;#039; Darin: „Der Westphälische Kreis.“, S.&amp;amp;nbsp;622–1012. „Die Grafschaft Bentheim“, S.&amp;amp;nbsp;931–940.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burg Bentheim ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Bentheim}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Burg Bentheim&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[frühmittelalter]]liche [[Höhenburg]]. Die Anfänge der Festung, welche auf den Resten einer germanischen [[Fliehburg|Volksburg]] errichtet wurde, lassen sich historisch nicht genau belegen; erstmals urkundlich wurde die mächtige Burganlage der Grafen von Bentheim um 1050 im zweiten [[Kloster Werden|Werdener Heberegister]] erwähnt. Die Burg steht auf einem großen [[Fels]]en aus [[Bentheimer Sandstein]] hoch über der Stadt; dieser auch &amp;#039;&amp;#039;[[Bentheimer Höhenrücken]]&amp;#039;&amp;#039; genannte Berg ist der letzte Ausläufer des [[Teutoburger Wald]]es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Impressionen der Burg Bentheim&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burg Bentheim Pulverturm.jpg|Pulverturm&lt;br /&gt;
Burg Bentheim Batterieturm.jpg|Batterieturm&lt;br /&gt;
Burg Bentheim Innenhof.jpg|Innenhof mit Blick auf die Kronenburg, links die Galerie und daneben das Dach des Batterieturms&lt;br /&gt;
Il_castello di Bentheim (Jacob Van Ruisdael).jpg|Die Burg gemalt von [[Jacob van Ruisdael]] (1653)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herren und Grafen von Bentheim ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bentheim-St-Wappen.png|mini|hochkant|Stammwappen der Grafen zu Bentheim]]&lt;br /&gt;
=== [[Salm (Adelsgeschlecht)|Haus Salm]] ===&lt;br /&gt;
* [[Otto I. von Salm|Otto]] (1080–1150), [[Pfalzgraf bei Rhein]], Herr von Bentheim, [[Burggrafschaft Rheineck|Graf von Rheineck]] ([[Wigeriche]]) bzw. [[Otto II. von Salm-Rheineck]] (ca. 1115–1149)&lt;br /&gt;
* [[Sophie von Salm-Rheineck|Sophie von Rheineck]], Erbin der Herrschaft Bentheim, dessen Tochter; ⚭ [[Dietrich VI. (Holland)|Dietrich VI.]] (ca. 1110–1157), [[Graf von Holland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Gerulfinger]] ===&lt;br /&gt;
* [[Otto I. (Bentheim)|Otto I.]], deren Sohn, Herr von Bentheim, 1166/1208 bezeugt&lt;br /&gt;
* [[Balduin I. (Bentheim)|Balduin I.]], dessen Sohn, kam 1209 in den Besitz der Herrschaft Bentheim und trug spätestens seit 1228 den Titel Graf von Bentheim&amp;lt;ref&amp;gt;1228 wurde das erste Mal der Begriff &amp;#039;&amp;#039;comitatus&amp;#039;&amp;#039;, also Grafschaft, in Zusammenhang mit Bentheim verwendet. Davor gab es zwar Grafen, die sich „von Bentheim“ nannten, aber wohl nur Herren von Bentheim waren, was aber bedeutet, dass es zu dieser Zeit vielleicht noch keine Grafschaft Bentheim gegeben hat. Vgl. Veddeler, 1970, S.&amp;amp;nbsp;53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Otto II. (Bentheim)|Otto II.]], dessen Sohn, 1248 Graf von Bentheim, 1264 [[Graf von Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Egbert I. (Bentheim)|Egbert I.]] († vor 1311), dessen (jüngerer) Sohn, Graf von Bentheim&lt;br /&gt;
* Johann († vor 1333), dessen Sohn, 1305 Graf von Bentheim&lt;br /&gt;
* Simon I. († 1344), dessen Sohn, 1333 Graf von Bentheim&lt;br /&gt;
* [[Otto III. von Bentheim|Otto III.]] († nach 1379), dessen Bruder, 1344 Graf von Bentheim, verzichtet um 1364&lt;br /&gt;
* [[Bernhard von Bentheim|Bernhard]] († 1421), dessen Bruder, 1364 Graf von Bentheim&lt;br /&gt;
** Hedwig, 1347/71 bezeugt, dessen Schwester; ⚭ Eberwin (Everwin) V. von [[Götterswick]] (aus [[Götterswickerhamm]]) († 1378)&lt;br /&gt;
*** Arnold I. von Bentheim (des Stammes Götterswick, † 1403), ⚭ Mechtild von [[Reifferscheid (Adelsgeschlecht)|Reifferscheidt]] (†&amp;amp;nbsp;1426)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bentheim-[[Götterswick]] ===&lt;br /&gt;
* 1421–1454: Eberwin I. Graf von Bentheim, Herr zu Steinfurt, Sohn Arnolds I.; ⚭ 1) Mathilde von Steinfurt, 1421 Erbin der [[Herrschaft Steinfurt]]; ⚭ 2) Gisberta von [[Bronkhorst (Adelsgeschlecht)|Bronkhorst]]-Borkulo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbteilung an seine Söhne (zweiter Ehe) Bernhard (Bentheim) und Arnold (Steinfurt), da aus erster Ehe nur eine Tochter stammte (Liutgard von Bentheim, †&amp;amp;nbsp;1445, ⚭ Willem von Polanen&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe niederländischen Artikel: [[:nl:Van Polanen|Van Polanen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Herr von Berg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bentheim-Bentheim ===&lt;br /&gt;
* 1454–1473: Bernhard von Bentheim&lt;br /&gt;
* 1473–1530: Eberwin von Bentheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter erbt Bentheim und heiratet Arnold III. von Bentheim-Steinfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bentheim-Steinfurt (bis 1606) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arms of the house of Bentheim-Tecklenburg-Rheda.svg|mini|hochkant|Gräfliches/Fürstliches Wappen zu Bentheim nach 1589]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bentheim-Steinfurt|Herrschaft Steinfurt}}&lt;br /&gt;
* 1454–1466: Arnold II. von Bentheim-Steinfurt&lt;br /&gt;
* 1466–1498: (Graf) Eberwin II. von Bentheim-Steinfurt, Steinfurt wird 1495 Grafschaft&lt;br /&gt;
* 1498–1544: Graf Arnold III. zu Bentheim und Steinfurt &amp;#039;&amp;#039;(in der Grafschaft Bentheim benannt als Arnold I.)&amp;#039;&amp;#039;, heiratet Marie Gräfin von Bentheim-Bentheim und vereinigt so die Grafschaften wieder&lt;br /&gt;
* 1544–1562: Graf [[Eberwin III. von Bentheim-Steinfurt|Eberwin III.]] zu Bentheim und Steinfurt (1536–1562), heiratet [[Anna von Tecklenburg-Schwerin|Anna]], Erbtochter der Grafschaft Tecklenburg&lt;br /&gt;
* 1562–1606: Graf [[Arnold II. (IV.) von Bentheim-Tecklenburg|Arnold IV.]] zu Bentheim und Steinfurt (1554–1606) &amp;#039;&amp;#039;(in der Grafschaft Bentheim benannt als Arnold II.)&amp;#039;&amp;#039;, erbt Tecklenburg und [[Herrschaft Rheda|Rheda]], heiratet [[Magdalena von Neuenahr-Alpen]], Erbin von [[Grafschaft Limburg|Limburg]], [[Alpen (Gemeinde)|Alpen]], [[Schloss Linnep|Linnep]], [[Stadt Wevelinghoven|Wevelinghoven]] und [[Helpenstein]] sowie der [[Kölner Erbvogtei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Graf Arnold 1606 wurde der Besitz nach seinem Testament von 1590 unter seinen Söhnen aufgeteilt. Der erstgeborene Adolf von Bentheim, der 1623 verstarb, erhielt die Reichsgrafschaft Tecklenburg sowie die Herrschaft Rheda, während seine nachgeborenen Brüder Arnold Jobst und Wilhelm Heinrich die Regentschaft in den Reichsgrafschaften Bentheim und Steinfurt und in Wevelinghoven antraten. Die jüngeren Söhne von Graf Arnold wurden aus der 1592 an Bentheim gefallenen Erbmasse der Mutter Magdalena von Neuenahr-Alpen abgefunden. [[Konrad Gumprecht (Bentheim-Limburg)|Graf Konrad Gumprecht]] erhielt die [[Grafschaft Limburg]] und Friedrich Ludolf die Herrschaft Alpen. Die Linien Limburg und Alpen starben schnell wieder aus und fielen an Steinfurt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haus Bentheim-Tecklenburg ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bentheim-Tecklenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häuser Bentheim und Steinfurt (bis 1918) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bentheim und Steinfurt (1606–1693) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blaeu 1645 - Comitatus Bentheim et Steinfurt.jpg|mini|Territorien der Grafschaften Bentheim und Steinfurt (Blaeu 1645)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss.Burgsteinfurt.jpg|miniatur|[[Schloss Burgsteinfurt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Altena nach Sprengung-1903.png|miniatur|[[Burg Altena (Schüttorf)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1606–1643: Graf Arnold Jobst zu Bentheim und Steinfurt (1580–1643)&lt;br /&gt;
* 1643–1693: Graf [[Ernst Wilhelm zu Bentheim und Steinfurt]] (1623–1693)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbteilung an seinen Sohn Ernst (Steinfurt) und seinen Neffen Arnold Moritz Wilhelm (Bentheim, s.&amp;amp;nbsp;u.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bentheim-Bentheim (1693–1819) ===&lt;br /&gt;
* 1693–1701: Graf Arnold Moritz Wilhelm von Bentheim-Bentheim (1663–1701)&lt;br /&gt;
* 1701–1731: Graf Hermann Friedrich von Bentheim-Bentheim (1693–1731)&lt;br /&gt;
* 1731–1753: Graf Friedrich Karl von Bentheim-Bentheim (1725–1803), verpfändet Bentheim 1753 an Hannover&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 fällt Bentheim von Hannover an die Linie Bentheim-Steinfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bentheim-Steinfurt (1693–1819) ===&lt;br /&gt;
* 1693–1713: Graf Ernst von Bentheim-Steinfurt (1661–1713)&lt;br /&gt;
* 1713–1733: Graf Karl Friedrich von Bentheim-Steinfurt (1703–1733)&lt;br /&gt;
* 1733–1780: Graf [[Karl Paul Ernst von Bentheim-Steinfurt]] (1729–1780)&lt;br /&gt;
* 1780–1817: Graf [[Ludwig Wilhelm von Bentheim-Steinfurt]] (1756–1817), wird am 17. Januar 1817 zum Fürsten ernannt&lt;br /&gt;
* 1817–1819: Fürst [[Alexius zu Bentheim und Steinfurt|Alexius zu Bentheim-Steinfurt]] (1781–1866), erhält 1819 das vorübergehend hannoversche Bentheim zugesprochen, seitdem wieder Haus &amp;#039;&amp;#039;zu Bentheim und Steinfurt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bentheim und Steinfurt (1819–1918) ===&lt;br /&gt;
* 1819–1866: Fürst Alexius zu Bentheim und Steinfurt (1781–1866)&lt;br /&gt;
* 1866–1890: Fürst [[Ludwig zu Bentheim und Steinfurt]] (1812–1890)&lt;br /&gt;
* 1890–1918: Fürst [[Alexis zu Bentheim und Steinfurt]] (1845–1919)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Oberhäupter des Hauses zu Bentheim und Steinfurt (ab 1919):&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1919–1961: [[Viktor Adolf zu Bentheim und Steinfurt]] (1883–1961)&lt;br /&gt;
* 1961–2023: Christian zu Bentheim und Steinfurt (1923–2023)&lt;br /&gt;
* seit 2023: Carl Ferdinand zu Bentheim und Steinfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landstände ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Landstände der Grafschaft Bentheim}}&lt;br /&gt;
Die Landstände in der Grafschaft Bentheim setzten sich im 18. Jahrhundert aus acht stimmberechtigten Mitgliedern zusammen aus:&lt;br /&gt;
* [[Liste der Herrscher der Niederlande|Statthalter der Niederlande]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Frenswegen]]&lt;br /&gt;
* [[Sünte Marienrode|Stift Wietmarschen]]&lt;br /&gt;
* Städte [[Neuenhaus]], [[Nordhorn]] und [[Schüttorf]]&lt;br /&gt;
* Landtagsfähige Rittersitze [[Gut Brandlecht]], Gut Langen, Gut Ravenhorst und [[Gut Wolda]]&lt;br /&gt;
Der Statthalter der Niederlande, das Kloster Frenswegen, das Stift Wietmarschen und die vier Rittergüter hatten je eine Stimme. Die drei Städte Neuenhaus, Nordhorn und Schüttorf sprachen zusammen mit einer Stimme. [[Gut Laar (Grafschaft Bentheim)|Gut Laar]] verlor 1724 seine Landtagsfähigkeit, weil es in den Besitz des Landesherrn gefallen war. Die Landstände trafen sich im Haus der Landstände in Bentheim. Die Landtage fanden fast in jedem Jahr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaftsraum ==&lt;br /&gt;
Der [[Kulturlandschaft]]sraum Grafschaft Bentheim umfasst ein 900 km² großes Gebiet. Diese Zuordnung zu den [[Kulturlandschaften in Niedersachsen]] hat der [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz]] (NLWKN) 2018 getroffen. Ein besonderer, rechtlich verbindlicher Schutzstatus ist mit der Klassifizierung nicht verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wiegang: &amp;#039;&amp;#039;K18 Grafschaft Bentheim&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Kulturlandschaftsräume und historische Kulturlandschaften landesweiter Bedeutung in Niedersachsen. Landesweite Erfassung, Darstellung und Bewertung&amp;#039;&amp;#039;, Hannover, 2019, S. 152–155&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grafschaft Bentheim wurde die inzwischen fast ausgestorbene Hausschweinrasse &amp;#039;&amp;#039;[[Bentheimer Landschwein]]&amp;#039;&amp;#039; gezüchtet.&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Friderich Büsching: &amp;#039;&amp;#039;D. Anton Friderich Büschings neuer Erdbeschreibung dritten Theils erster Band, worinnen das Königreich Böhmen, der östreichische, burgundische, westphälische, chur-rheinische und oberrheinische Kreis beschrieben werden.&amp;#039;&amp;#039; Fünfte Auflage, Johann Carl Bohn, Hamburg 1771 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10428947_00010.html Digitalisat] der Ausgabe von 1765).&lt;br /&gt;
* Irmgard Butke, &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der Textilindustrie in der Grafschaft Bentheim&amp;#039;&amp;#039; (Das Bentheimer Land, Bd. 14), Nordhorn 1939.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Online=https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10276711?page=4%2C5|Titel=Geschiedenis van het Graafschap Bentheim|Autor=Wessel Friedrich Visch|Ort=Zwolle|Verlag=J.L. Zeehuisen|Jahr=1820|Abruf=2025-08-16|Kommentar=Deutsche Übersetzung als: Geschichte der Grafschaft Bentheim. (Das Bentheimer Land, Band 103), Verlag Heimatverein der Grafschaft Bentheim, Bad Bentheim 1984|URN=nbn:de:bvb:12-bsb10276711-0}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Grote (Numismatiker)|Hermann Grote]]: &amp;#039;&amp;#039;Stammtafeln.&amp;#039;&amp;#039; Hahn, Leipzig 1877.&lt;br /&gt;
* Ludwig Edel: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtrechte der Grafschaft Bentheim.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Leipzig 1909.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Finkemeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfassung, Verwaltung und Rechtspflege der Grafschaft Bentheim zur Zeit der hannoverschen Pfandschaft 1753–1804.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Münster 1967.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|55||Bentheim, von|[[Albert K. Hömberg]]|118655604}} (zu den Grafen von Bentheim)&lt;br /&gt;
* Arno Piechorowski (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Juden in der Grafschaft Bentheim&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. i.&amp;amp;nbsp;A. des Landkreises Grafschaft Bentheim (Das Bentheimer Land, Bd. 101), Bentheim 1982.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Lensing]], &amp;#039;&amp;#039;Die Presselandschaft der Grafschaft Bentheim bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, in: Bentheimer Jahrbuch 1994 (Das Bentheimer Land, Bd. 129), Bad Bentheim 1993, S. 203–248&lt;br /&gt;
* Peter Veddeler: &amp;#039;&amp;#039;Die territoriale Entwicklung der Grafschaft Bentheim bis zum Ende des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; In: Studien und Vorarbeiten zum Historischen Atlas von Niedersachsen, Heft 25, Göttingen 1970.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Lensing]], &amp;#039;&amp;#039;Die Wahlen zum Reichstag und zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Emsland und in der Grafschaft Bentheim 1867 bis 1918 – Parteiensystem und politische Auseinandersetzung im Wahlkreis Ludwig Windthorsts während des Kaiserreichs&amp;#039;&amp;#039;(Emsland/Bentheim. Beiträge zur Geschichte, Bd. 15), Sögel 1999.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Lensing]], &amp;#039;&amp;#039;Die politische Partizipation der Bürger – Wahlen und Parteien in der Grafschaft Bentheim&amp;#039;&amp;#039;, in: Heinrich Voort (Hrsg.), 250 Jahre Bentheim – Hannover. Die Folgen einer Pfandschaft 1752–2002. Hrsg. i.&amp;amp;nbsp;A. des Landkreises Grafschaft Bentheim, Bad Bentheim 2002, S. 127–266.&lt;br /&gt;
* Fred van Lieburg: &amp;#039;&amp;#039;Geesjen Pamans (1731–1821). Geistliche Mutter des Bentheimer reformierten Pietismus&amp;#039;&amp;#039;. In: P. H. A. M. Abels (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nederland en Bentheim. Vijf eeuwen kerk aan de grens&amp;#039;&amp;#039; (= Verzameling bijdragen van de Vereniging voor Nederlandse Kerkgeschiedenis, Bd. 15). Eburon, Delft 2003, ISBN 90-5972-005-9, S. 159–173.&lt;br /&gt;
* [[Stephanie Marra]]: &amp;#039;&amp;#039;Allianzen des Adels. Dynastisches Handeln im Grafenhaus Bentheim im 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, 2007, ISBN 978-3-412-31105-6.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Lensing]], D&amp;#039;&amp;#039;ie Region Emsland/Grafschaft Bentheim von der Gründungsphase des Kaiserreichs bis zur NS-Machtergreifung. Eine Handreichung für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II. Hrsg. von der Emsländischen Landschaft. Teil 1: Quellen von der Gründungsphase des Kaiserreichs bis zum Kriegsende 1918&amp;#039;&amp;#039;, Sögel 2007.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Lensing]], D&amp;#039;&amp;#039;ie Region Emsland/Grafschaft Bentheim von der Gründungsphase des Kaiserreichs bis zur NS-Machtergreifung. Eine Handreichung für den Unterricht in den Sekundarbereichen I und II. Hrsg. von der Emsländischen Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim. Teil II: Quellen von der Novemberrevolution 1918 bis zur Konsolidierung der NS-Diktatur Ende 1933&amp;#039;&amp;#039;. Teilbände 1 und 2, Sögel 2009.&lt;br /&gt;
* Udo Schwabe, &amp;#039;&amp;#039;Textilindustrie in der Grafschaft Bentheim 1800-1914&amp;#039;&amp;#039; (Emsland/Bentheim. Beiträge zur Geschichte, Bd. 20), Hrsg. von der Emsländischen Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim, Sögel 2008.&lt;br /&gt;
* Steffen Burkert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Bentheim. Geschichte und Gegenwart eines Landkreises.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Heimatverein Grafschaft Bentheim, Bad Bentheim 2010 (3 Bde.).&lt;br /&gt;
* [[Eugen Kotten]]/Helmut Lensing (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Bentheim im Ersten Weltkrieg – „Heimatfront“ an der deutsch-niederländischen Grenze&amp;#039;&amp;#039; (Das Bentheimer Land, Bd. 222), Nordhorn 2018.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Lensing]], &amp;#039;&amp;#039;Die Niederdeutsch-Bewegung nach 1945 in den Regionen Grafschaft Bentheim, Emsland und Ost-Niederlande&amp;#039;&amp;#039;, in: Osnabrücker Mitteilungen. Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein), Bd. 125, Osnabrück 2020, S. 91–116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4087201-4}}&lt;br /&gt;
* [https://www.his-data.de/territor/d/nds/territor/bentheim.htm Eintrag zur Grafschaft Bentheim] www.his-data.de&lt;br /&gt;
* [http://www.grafschafter-geschichte.de/ Die Grafschaft Bentheim in der Geschichte] www.grafschafter-geschichte.de&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverein-grafschaft.de/ Heimatverein Grafschaft Bentheim] www.heimatverein-grafschaft.de&lt;br /&gt;
* [http://www.royaltyguide.nl/families/fam-B/bentheim/bentheim1.htm Bentheim] www.royaltyguide.nl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4087201-4|LCCN=n/87/949523|VIAF=1760145424627986830767}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Bentheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Hannover|Bentheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Niedersachsen)|Bentheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Bentheim, Grafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Bentheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft (Niedersachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
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