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	<title>Grafenwerth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt/ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Grafenwerth&lt;br /&gt;
|BILD1=Bad Honnef, Grafenwerth.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Luftaufnahme der Insel Grafenwerth&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Mittelrhein]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50/38/20.44/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=7/12/54.36/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
|NEBENBOX=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
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|POSMARK=&lt;br /&gt;
|POSMARKSIZE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=1.2&lt;br /&gt;
|BREITE=0.26&lt;br /&gt;
|FLAECHE=0.31&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=&lt;br /&gt;
|HOEHE=&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-PREFIX=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=0&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-ART=&lt;br /&gt;
|ZENSUS=&lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenwerth Nordbrücke.jpg|miniatur|250px|Die Nordbrücke zur Insel ([[Grafenwerther Brücke]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafenwerth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;das Grafenwerth&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Insel]] im [[Rhein]] in [[Bad Honnef]] (Stromkilometer 642). Sie liegt gegenüber der Insel [[Nonnenwerth]] in der [[Honnefer Talweitung]] des [[Mittelrhein]]s. [[Geologie|Geologisch]] gehört sie zur &amp;#039;&amp;#039;Jüngeren [[Niederterrasse]]&amp;#039;&amp;#039; des Rheins, deren [[Sedimentation|Ablagerungen]] im Wesentlichen aus Kies und Sand bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen]] (Hrsg.); Gangolf Knapp, [[Klaus Vieten]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:25.000. Erläuterungen zu Blatt 5309 Königswinter&amp;#039;&amp;#039;. 3., überarbeitete Auflage, Krefeld 1995, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Großteil der Insel ist Bestandteil eines 15&amp;amp;nbsp;Hektar großen Parkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie ==&lt;br /&gt;
Zwei Brücken, die &amp;#039;&amp;#039;[[Grafenwerther Brücke]]&amp;#039;&amp;#039; (1912) im Norden und die &amp;#039;&amp;#039;Berck-Sur-Mer-Brücke&amp;#039;&amp;#039; (1976) im Süden sowie zwei Trenndämme bzw. [[Buhne]]n in der Inselmitte und an ihrem Südende, führen über den die Insel vom Festland trennenden [[Altarm]]. Der südliche Damm reicht bis an die [[Lohfeld (Bad Honnef)|Lohfelder]] Fähre heran. Ab einem gewissen Wasserstand werden die Dämme überflutet. Im Nordwesten der Insel ankern mehrere [[Schiffsanleger]], außerdem besteht dort ein [[Restaurant]] aus dem Jahre 1950 mit [[Biergarten]]. Auf weiten Teilen der Insel bietet sich ein guter Blick auf das [[Siebengebirge]] und insbesondere den [[Drachenfels (Siebengebirge)|Drachenfels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenwerth Aalschokker Aranka.JPG|miniatur|links|Der „Aalschokker Aranka“ vor der Insel mit Blick zum [[Drachenfels (Siebengebirge)|Drachenfels]]]]&lt;br /&gt;
Vor der Grafenwerther Brücke im Norden ankert neben einem [[Yachthafen]] auf der Honnefer Uferseite mitten im Altarm der 1917 gebaute „Aalschokker Aranka“, einer der letzten [[Schokker|Aalschokker]] auf dem Rhein. Er war bis 1990 im Einsatz und steht unter [[Denkmalschutz]]. 1989 wurde das Schiff von der [[Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege|Nordrhein-Westfalen-Stiftung]] gekauft und restauriert. Der Aalschokker bildet mit dem östlich liegenden Yachthafen und dem Drachenfels im Hintergrund ein beliebtes Fotomotiv und ein Wahrzeichen von Bad Honnef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenwerth Rolandsbogen.JPG|miniatur|Grafenwerth vom [[Burg Rolandseck|Rolandsbogen]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Auf dem südlichen Teil der Insel erstreckt sich das Gelände des [[Freibad]]s von Bad Honnef, das direkt über die Berck-sur-Mer-Brücke erreichbar ist. Unmittelbar südlich befindet sich eine [[Tennis]]platzanlage aus dem Jahr 1954.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 26. Juni 1954, S. 7 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4317846?query=Tennispl%C3%A4tze online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Achim Mohnè Umweltskulpturenpark Grafenwerth Kummer-Vanotti-Stiftung Foto IvoFranz.jpg|miniatur|Der Umweltskulpturenpark wächst stetig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Grafenwerth gehörte zum Stiftungsgut der 1341 von Heinrich von [[Löwenburg (Bad Honnef)|Löwenburg]] gestifteten [[Sakramentskapelle]] &amp;#039;&amp;#039;Domus Dei&amp;#039;&amp;#039; (1689 abgebrannt) am Göttchesplatz in der [[Honschaft]] [[Bondorf (Bad Honnef)|Bondorf]]. Ab 1566 war die Insel im Besitz des [[Herzogtum Berg|bergischen Herzogs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arntz&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Arntz]] (unter Mitarbeit von [[Adolf Nekum]]): &amp;#039;&amp;#039;Urkataster und Gewannen: am Beispiel der Gemeinde Honnef 1824/1826&amp;#039;&amp;#039; (=[[Heimat- und Geschichtsverein Herrschaft Löwenburg|Heimat- und Geschichtsverein „Herrschaft Löwenburg“ e.&amp;amp;nbsp;V.]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Heimatgeschichte der Stadt Bad Honnef am Rhein&amp;#039;&amp;#039;, Heft 13, Bad Honnef 2000; [[Gesellschaft für Geschichte des Weines|Gesellschaft für Geschichte des Weines e.V.]]: &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Weingeschichte&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0302-0967}}, Nr. 133, Wiesbaden 2000). S. 67, 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenwerth 1796 D.jpg|miniatur|Inseln Grafenwerth und Nonnenwerth (1796)]]&lt;br /&gt;
1790 wurde (nach Vorarbeiten ab 1788) damit begonnen, den östlich der Insel liegenden Rheinarm an der Südspitze der Insel vom mittleren Strom abzutrennen und ihn dadurch zum [[Altarm]] zu machen. Grund dafür war die zunehmende Vertiefung und Verbreiterung des östlichen Arms auf Kosten des mittleren, was zu starken Abbrüchen am Honnefer Ufer geführt hatte. Durch den mittleren Stromarm, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Gotteshülf&amp;#039;&amp;#039; genannt, floss damals bei mittlerem Wasserstand nur noch zwei Drittel der [[Abflussmenge]] des östlichen. Weiter folgte im östlichen Arm 1791 der Bau zweier Sperren, u. a. eine auf mittlerer Höhe der Insel. Nach diesen Absperrungen wuchs die Tiefe im mittleren Arm, wohingegen sie im rechten Arm abnahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brungs&amp;quot;  details=&amp;quot;165 ff. &amp;quot;/&amp;gt; Als dann bis 1804 die Absperrungen teilweise zerstört waren, kam es im September 1817 zu einer neuen Sperrung an der Südspitze der Insel mit einer Öffnung von 100 m. Als diese aber zum Schutz des Ufers nicht ausreichte, kam es schließlich 1835/36 zu einem völligen Abschluss durch schwere Steindämme aus Basaltquadern. 1855/56 war auf mittlerer Höhe der Insel eine zweite Sperrung mit einer 3,3 m breiten Krone erbaut worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frieder Berres]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Regulierung des Rheins auf dem Stromabschnitt Bad Honnef–Königswinter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 1996&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0932-0377}}, Rheinlandia Verlag Klaus Walterscheid, Siegburg 1995, ISBN 3-925551-94-8, S. 60–74 (hier: S. 64)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Richtwerk am unteren Ende von Grafenwerth sowie die sechs am mittleren Stromarm liegenden [[Buhnen]]köpfe wurden 1865 gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Jasmund: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiten der Rheinstrom-Bauverwaltung 1851-1900&amp;#039;&amp;#039;. Halle a.S. 1900, [https://services.ub.uni-koeln.de/cdm/ref/collection/digitalis/id/500 S. 102–105] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1850er-Jahren plante die &amp;#039;&amp;#039;Preußische Rheinstrombauverwaltung&amp;#039;&amp;#039;, den Altarm zu einem hochwassersicheren Schutzhafen umzubauen. Weil der dadurch steigende Wasserdruck die Insel Nonnenwerth weggespült hätte, wurden die Pläne aufgegeben und stattdessen wurde in [[Oberwinter]] ein Schutzhafen gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Blumenthal: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1992/hjb1992.54.htm Vom Rheinort zum Hafenort. Die Vorgeschichte des Baus des Oberwinterer Schutzhafens]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch des Landkreises Ahrweiler 1992&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenwerth Freibad.jpg|miniatur|Freibad auf der Insel Grafenwerth]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenwerth, Freibad-023.JPG|mini|Grafenwerth, Freibad, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
Bevor die Insel Anfang des [[19. Jahrhundert]]s ihren heutigen Namen erhielt, hieß sie &amp;#039;&amp;#039;Insel Graff&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Groff&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;de Jroof&amp;#039;&amp;#039;. Dies wird als gallokeltische Bezeichnung für [[Sandbank]] interpretiert. Bis 1650 war auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mittelwerth&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich, was auf die frühere Existenz einer dritten Rheininsel bei Bad Honnef auf der Höhe von oder auf dem heutigen Gebiet von [[Lohfeld (Bad Honnef)|Lohfeld]], damit auch auf einen vierten Rheinarm in der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Nonnenwerther Stromspaltung&amp;#039;&amp;#039;, hindeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Helfer: &amp;#039;&amp;#039;Positionsmerkmale des Galgenplatzes am unteren Mittelrhein&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl Meisen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisches Jahrbuch für Volkskunde]]&amp;#039;&amp;#039;, Ferd. Dümmler Verlag, 13. und 14. Jahrgang, Bonn 1963, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Insel war damals im Besitz des Landesherrn, dem [[Herzogtum Berg|Herzog von Berg]], der sie verpachtete. Vormals wurde sie zum Weidenbau genutzt, spätestens Mitte des 17. Jahrhunderts war man zum Feld- und Wiesenbau übergegangen. Langjährige Pächter in herzoglicher Zeit waren die Familien [[Schoenebeck (Adelsgeschlecht)|von Schoenebeck]] und Frantz, die sie unterverpachteten. 1815 kam die Insel in den Besitz des Preußischen Staates und wurde für sechs Jahre an Johann Römlinghoven verpachtet. Von 1831 bis 1875 war die Familie Rechmann Pächter. Sie ging dazu über, eine Kaffeewirtschaft einzurichten, die durch den Abriss des alten Meiereigebäudes im Jahre 1872 und einen Neubau 1875/76 im [[Schweizerstil]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klöhs&amp;quot; /&amp;gt; seitens des Staates gefördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel wurde zum Ausflugsort. Eine Kahnpartie am Wochenende war damals ein beliebter Zeitvertreib der Honnefer. 1885 war Grafenwerth als [[Wohnplatz]] der Stadt Honnef mit einem Gebäude und sieben Einwohnern ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindelexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII |Seite=114/115 |Seite_weitere=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1889 hatte sich Honnef, neben [[Königswinter]] und anderen Rheinorten, mit Grafenwerth als Standort, für das geplante [[Kaiser-Wilhelm-Denkmal]] am Rhein beworben, das letztlich am [[Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck|Deutschen Eck]] in [[Koblenz]] errichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werber1993&amp;quot; /&amp;gt; Ab Januar 1900 bestand eine Fährverbindung nach Honnef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klöhs&amp;quot; /&amp;gt; 1902 hatte Grafenwerth „hohen“ Besuch: die Königin von Schweden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werber1993&amp;quot;&amp;gt;[[Karl Günter Werber]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein „Deutsches Eck“ am Siebengebirge? Geschichte und Geschichten von der Insel Grafenwerth&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1993, Siegburg 1992, ISBN 3-925551-41-7, S. 63–69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Pfingsten 1906 wurde ein neuerrichteter, lichtdurchfluteter Saalanbau der Kaffeewirtschaft mit 200 Sitzplätzen eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klöhs&amp;quot; /&amp;gt; Die Einrichtung einer Anlegestelle der [[Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt|Köln-Düsseldorfer Dampfschifffahrtsgesellschaft]] stromseitig am unteren Ende von Grafenwerth einschließlich von der Stadt finanzierter Anlage der Uferbefestigung und der Zugangswege im Jahre 1908 (offizielle Eröffnung am 24. Mai&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klöhs&amp;quot; /&amp;gt;) sowie die Eröffnung der [[Grafenwerther Brücke|ersten Festlandverbindung]] am 1. Oktober 1911, beides auf eine Planung des Aachener Hochschullehrers [[Karl Henrici]] zurückgehend,&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskonservator Rheinland: &amp;#039;&amp;#039;Bad Honnef – Stadtentwicklung und Stadtstruktur&amp;#039;&amp;#039;. Rheinland-Verlag, Köln 1979, ISBN 3-7927-0414-5, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; förderten weiter den Ausflugsverkehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brungs&amp;quot;  details=&amp;quot;196–198 &amp;quot;/&amp;gt; Im Frühjahr 1911 wurde zudem eine [[Freilichtbühne]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klöhs&amp;quot; /&amp;gt; Am 12. April 1921 erwarb die Stadt Bad Honnef die Insel vom preußischen Staat für 300.000 [[Mark (1871)|Mark]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werber&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Karl Günter Werber]] | Titel=Honnefer Spaziergänge | Auflage=2. überarbeitete |Jahr=2002 | Verlag= Verlag Buchhandlung Werber | Ort= Bad Honnef | ISBN=3-8311-2913-4 | Kommentar= |Seiten=92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brungs&amp;quot;  details=&amp;quot;198–200 &amp;quot;/&amp;gt; Im Frühjahr 1924 wurde im Nordteil der Insel ein Sportplatz angelegt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 1. Mai 1924, [https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3854480 S. 6]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3854729 Eröffnung des Stadions auf der Insel Grafenwerth]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 26. Mai 1924&amp;lt;/ref&amp;gt; im Mai 1928 eine weitere Anlegestelle für Dampfschiffe eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3762915 Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Honnef a. Rhein für das Rechnungsjahr 1927]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Honnefer Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. März 1928, Zweites Blatt, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 27. April 1928, [https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3763068 S. 3]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1935 war auch die Südspitze der Insel über einen neuangelegten Promenadenweg erschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 18. Oktober 1935, S. 5 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3773861?query=%22S%C3%BCdspitze%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 21. Dezember 1935, S. 5 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3774131?query=%22S%C3%BCdspitze%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1938 wurde nahe der Brücke eine [[Mineralquelle]] erbohrt und das damalige Mineralfreibad – eröffnet am 17. Juli 1938&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heimat- und Geschichtsverein Herrschaft Löwenburg|Heimat- und Geschichtsverein Rhöndorf]] (Hrsg.); [[August Haag (Heimatforscher)|August Haag]]: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der Vergangenheit von Honnef und Rhöndorf&amp;#039;&amp;#039;. Gesamtherstellung J. P. Bachem, Köln 1954, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; – erbaut, wodurch die Stadt im selben Jahr anerkanntes Heilbad wurde. Der durch das neue Freibad unterbrochene Promenadenweg wurde 1942 wiederhergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 13. Juni 1942, S. 6 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3785642?query=%22Fu%C3%9Fweg%20angelegt%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1948 wurden Kurbetrieb und Quelle durch die [[Bad Honnef AG]] übernommen, die 1949/50&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4310230 Honnefs Schmuckkästchen am Rhein]&amp;#039;&amp;#039;, [[Honnefer Volkszeitung]], 26. April 1950&amp;lt;/ref&amp;gt; als Teil des Kurbetriebes nach Plänen des Architekten Fritz Wolfgarten das &amp;#039;&amp;#039;Rheincafé&amp;#039;&amp;#039; mit Schiffsagentur errichten ließ. 1954 verkaufte die Stadt die Anlegestelle an die [[Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt|Köln-Düsseldorfer Rheinschiffahrt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Mahnke: &amp;#039;&amp;#039;Garten im Rhein&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimat- und Geschichtsverein „Herrschaft Löwenburg“ e.V.: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Stadt Bad Honnef&amp;#039;&amp;#039;. Edition Blattwelt, Niederhofen 2012, ISBN 978-3-936256-50-5, S. 170–175 (hier: S. 175).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1962 bis 1963 wurde das Freibad an seinen heutigen Standort verlegt. Das [[Brunnenstube|Quellhaus]] ist erhalten; das Mineralwasser wurde bis zur Schließung der Kurkliniken im Jahr 1985 wegen seiner therapeutischen Wirkungen zu Bade- und Trinkkuren angewendet. In den 1960er-Jahren wurde das alte Freibad und 1975 die einst umfangreichen Restaurantgebäude („Inselgaststätten“)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Greven’s Adreßbuch des Sieg-Kreises 1955/1956&amp;#039;&amp;#039;, Greven’s Adressbuch-Verlag, Köln 1955. ([https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/periodical/pageview/5581287 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4359667 Inselgaststätten auf Grafenwerth gesprengt!]&amp;#039;&amp;#039;, [[Honnefer Volkszeitung]], 6. August 1975&amp;lt;/ref&amp;gt; Das südliche Brückenbauwerk &amp;#039;&amp;#039;(Berck-sur-Mer-Brücke)&amp;#039;&amp;#039; schaffte 1976 eine direkte Verbindung zum Inselschwimmbad.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4362889 Arbeit, Sorgen und Erfolge im Jahre 76]&amp;#039;&amp;#039;, [[Honnefer Volkszeitung]], 1. Juli 1977&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit diesem Jahr ist die Insel für jeglichen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 1. Juli 1976, [https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4361629 S. 3]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1992 bis 2002 fanden auf der Insel Grafenwerth [[Dressurreiten|Dressurreitveranstaltungen]] statt. 2000 wurde das Schwimmbad, das je nach Wetter 50.000 bis 100.000 Besucher pro Jahr hat, komplett modernisiert und umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2017 wurde ein Förderbescheid über knapp zwei Millionen Euro aus einem Städtebauprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen zur Aufwertung des Landschaftsparks auf der Insel Grafenwerth bewilligt und diese in den Folgejahren bis 2020 (Nordspitze) durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://ga.de/region/siebengebirge/bad-honnef/bad-honnef-bewirbt-sich-um-foerdermittel-fuer-grafenwerth_aid-43527751 Bad Honnef bewirbt sich um Fördermittel für Grafenwerth]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 22. Oktober 2017 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://ga.de/region/siebengebirge/bad-honnef/zwei-millionen-euro-fuer-die-zukunft-der-insel-grafenwerth_aid-43564479 Zwei Millionen Euro für die Zukunft der Insel Grafenwerth]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 21. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[:commons:File:Bad Honnef Insel Grafenwerth Umgestaltung Nordspitze 2020 Bauschild.jpg|Bauschild zur Umgestaltung der Nordspitze]], Wikimedia Commons&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2022 wurde der Umweltskulpturenpark der Kummer-Vanotti-Stiftung mit einer futuristischen Tontafel der niederländischen Künstlerin&lt;br /&gt;
Antye Guenther eröffnet. 2021 folgte das Werk „Low_Poly_Tree“ des Kölner Künstlers [[Achim Mohné]]. Mit drei Arbeiten aus ihrer Werkreihe „Shifting Geologies“ ist seit 2023 die brasilianische Künstlerin Silvia Narohna vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* [[Rhein in Flammen]]: am 1. Samstag im Mai. Großfeuerwerke und Schiffsrundfahrt von [[Linz am Rhein]] entlang [[Erpel]], [[Unkel]], [[Remagen]], [[Rheinbreitbach]], Bad Honnef (Grafenwerth), [[Bad Godesberg]], [[Königswinter]] zur Bonner [[Freizeitpark Rheinaue|Rheinaue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ursel und Jürgen Zänker |Titel=Bauen im Bonner Raum 49–69. Versuch einer Bestandsaufnahme |Reihe=Kunst und Altertum am Rhein. Führer des [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseums in Bonn]] |HrsgReihe=[[Landschaftsverband Rheinland]] |NummerReihe = 21 | Verlag=Rheinland-Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1969 |Seiten=191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klöhs&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Karl Josef Klöhs | Titel=Kaiserwetter am Siebengebirge | Jahr=2003 | Verlag= Edition Loge 7 | Ort= Königswinter | ISBN=3-00-012113-7 | Kommentar= |Seiten=108, 130 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brungs&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Johann Joseph Brungs|J[ohann] J[oseph] Brungs]] | Titel=Die Stadt Honnef und ihre Geschichte | Jahr=1925 | Verlag= Verlag des St. Sebastianus-Schützenvereins | Ort= Honnef | ISBN= | Kommentar=Neudruck 1978 durch Löwenburg-Verlag, Bad Honnef}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Rheininseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://virtuellesbrueckenhofmuseum.de/vmuseum/historie/abfrage_sql.php?rolle=ja&amp;amp;serie=Grafenwerth,%20Honnefs%20Insel%20im%20Rhein Grafenwerth, Honnefs Insel im Rhein] – Bilder und Dokumente von 1883 bis heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Inseln im Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4808692-7|VIAF=234801082}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binneninsel (Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Honnef)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung Honnef]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mittelrhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unteres Mittelrheintal]]&lt;/div&gt;</summary>
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