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	<title>Grafenhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafenhausen&amp;diff=251058&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ: in Lörbach geboren</title>
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		<updated>2026-02-20T15:32:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;in Lörbach geboren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Grafenhausen im Landkreis Waldshut. Zu einer weiteren Gemeinde mit diesem Namen siehe [[Kappel-Grafenhausen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Grafenhausen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/46/25.5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/15/43.2/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Grafenhausen in WT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Waldshut&lt;br /&gt;
|Höhe              = 868 &amp;lt;!-- Höhe gem geodatenzentrum.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 79865&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07748&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08337039&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GFH&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.grafenhausen.de/ www.grafenhausen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christian Behringer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Waldshut]] in [[Baden-Württemberg]] und staatlich anerkannter [[Luftkurort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Grafenhausen gehört nicht mehr in den Bereich des Übergangs vom [[Hochrhein]]tal in den [[Südschwarzwald]], sondern von seiner Landschaftsform noch eindeutig zum [[Hochschwarzwald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caspers12f&amp;quot;&amp;gt;R. Caspers: &amp;#039;&amp;#039;Grafenhausen&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es liegt auf der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Grafenhausener Platte&amp;#039;&amp;#039;, einer weiten Hochfläche, die etwas nach Südosten geneigt ist. Das Plateau wird durch die tief eingeschnittenen Täler der dem Hochrhein zustrebenden Flüsse [[Schlücht]], [[Mettma]] und [[Steina (Wutach)|Steina]] mit ihren Zuflüssen gegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caspers12f&amp;quot; /&amp;gt; Bis zum Hauptort dominieren somit auch die Verkehrsverbindungen von Süd nach Nord, die erst in ihren Oberläufen einfache Ost-West-Routen zulassen. In ihrem Oberlauf fließen die genannten Gewässer zunächst in östlicher oder südöstlicher Richtung und „verraten damit ihre frühere Zugehörigkeit zum Flußsystem der [[Urdonau]], die in grauer Vorzeit auf dem [[Feldberg (Berg im Schwarzwald)|Feldberg]] entsprang.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Caspers12f&amp;quot; /&amp;gt; Diese Verhältnisse prägten auch historische Umstände. Im auch durch Eiszeitgletscher beeinflussten Norden treten „die Urgestein Gneis und Granit an der Oberfläche auf, während nach Süden hin die deckenden Buntsandstein- und Kalksteinschichten noch nicht abgetragen wurden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zwischen dem tiefsten Punkt der Gemarkung im Erlenbachtal (ungefähr 760 m) und dem höchsten Punkt der Gemeinde beim [[Faulenfürst#Lage|Faulenfürster Eck]] (ca. 1100 m)“ kennzeichnen zuerst [[Laubwald|Laub-]] und [[Mischwald]] die Landschaft, ab 1000 Meter [[Nadelwald]]. Etwa 62&amp;amp;nbsp;Prozent des Gemeindegebietes sind bewaldet. Das Klima bestimmt „der Regenschatten des Feldbergs“ und aufgrund seiner Höhe liegt Grafenhausen „vor allem bei Inversionswetterlagen über dem Nebelmeer der Täler“ und verfügt damit „über zusätzliche Sonnentage. Diesem Umstand kommt hinsichtlich des Fremdenverkehrs einige Bedeutung zu.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitate im Kapitel: R. Caspers: &amp;#039;&amp;#039;Grafenhausen&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: [[#Touristisches Profil|Touristisches Profil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Grafenhausen zählen die Ortsteile Mettenberg und [[Staufen (Grafenhausen)|Staufen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Grafenhausen grenzt im Norden und Westen an die Gemeinde [[Schluchsee (Gemeinde)|Schluchsee]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]], im Osten an die Stadt [[Bonndorf im Schwarzwald]] und im Süden an [[Ühlingen-Birkendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach Artur Riesterer deutet der Name „auf den Gerichtssitz eines Grafen, vermutlich des Grafen Ulrich, des Schwagers Karl des Großen, hin“ und wäre somit schon im 9. Jahrhundert zu verorten. In der Literatur ist die Angabe jedoch nicht belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Artur Riesterer: &amp;#039;&amp;#039;Städte und Gemeinden. Grafenhausen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Norbert Nothhelfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Waldshut.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1975, ISBN 3-8062-0124-2, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um den Grafen [[Udalrich I. (Graf)|Udalrich I.]], wohl in seiner Eigenschaft als Graf des [[Alpgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Als gesichert gilt die Gründung eines befestigten Ortes mit Namen &amp;#039;&amp;#039;Grafenhausen&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1078 von einem [[Grafen von Nellenburg]]. Der Graf [[Eberhard VI. von Nellenburg|Eberhard I.]] starb 1078, er hatte an Stelle einer schon bestehenden Siedlung das Vorhaben geplant, doch wurde der Ausbau von seinem Sohn, [[Burkhard von Nellenburg|Graf Burkhard von Nellenburg]], vorgenommen. Durch Burkhard erfolgte 1082 auch die Einrichtung der Klosterzelle [[Kloster St. Fides Grafenhausen|Sankt Fides zu Grafenhausen]] als „Filialgründung“ des [[Kloster Allerheiligen (Schweiz)|Klosters Allerheiligen]] in [[Schaffhausen]]. Die Aktivitäten sind Teil einer raschen Entwicklung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse seit Beginn des 11. Jahrhunderts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Schaffhauser Stifterbuch#Gründung von Grafenhausen|Gründung Grafenhausens im Schaffhauser Stifterbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Hintergrund&lt;br /&gt;
Die Bodensee-Schwarzwald-Region entlang des [[Hochrhein]]s war seit der [[Römerlager Dangstetten|römischen Kultivierung]] im 1. Jahrhundert nach den Verwüstungen der Völkerwanderungszeit wiederum infolge der [[Christianisierung]] und den zahlreichen Klostergründungen ab dem 8. Jahrhundert eine Kernlandschaft zwischen Alpen und Main, der ehemaligen [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Limes]]-Linie. Die Raumschaft war auch die bedeutendste Ost-West-Verbindung, die allerdings im 10. Jahrhundert durch die [[Ungarneinfälle]] und die mehrfachen -Durchzüge der Reiterheere zu einer weitgehenden Vernichtung der Städte und Dörfer mit ihrer Bevölkerung führte. Auch nach der Niederlage der Magyaren in der [[Schlacht auf dem Lechfeld]] 955 dauerte die [[Agonie]] der Verhältnisse noch jahrzehntelang an. Erst wieder die ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HRR 10Jh.jpg|mini|Die europäischen Mächte des 11. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Konsolidierung der staatlichen Ordnung um die Jahrtausendwende bewirkte, daß die Handelswege an Bedeutung gewannen. Schaffhausen lag am Schnittpunkt von zwei wichtigen Achsen, die hier auf ein Hindernis stießen. Auf der Nord-Süd-Achse mußte der Rhein zwischen Schaffhausen und Feuerthalen überquert werden, die Ost-West-Achse, der Wasserweg auf dem Rhein, machte oberhalb des [[Rheinfall]]s und der Stromschnellen einen Umschlagplatz notwendig, denn die Waren mußten ausgeladen und bis unterhalb des Rheinfalls auf dem Landweg transportiert werden. [… Es] mußte damit ein Stapelplatz entstehen; daß sich in der Nähe ein Marktplatz entwickelte […] war naheliegend.&lt;br /&gt;
 |Autor=Heinz Gallmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Schaffhauser Stifterbuch.&amp;#039;&amp;#039; UVK, Konstanz 1995, S. 83 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtgrundlage der Nellenburger ===&lt;br /&gt;
Dieser durch Raumstrukturen begründete ökonomische Vorgang wurde in jener Zeit im 11. Jahrhundert durch die Machthaber im [[11. Jahrhundert#Das Heilige Römische Reich|„Heiligen Römischen Reich deutscher Nation“]] gefördert: am 10. Juli 1045 verlieh Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]] dem Grafen Eberhard von Nellenburg das [[Münzrecht]] in dessen &amp;#039;&amp;#039;villa Scâfhusun&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Anm. 86 bei Gallmann, S. 182: „Erste Nennung des Ortsnamens in einer [Königsurkunde].“ Die Urkunde: [http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/SHArchivUndSo.htm Ersterwähnung von Schaffhausen im &amp;#039;&amp;#039;Stadtarchiv Schaffhausen.ch&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 26. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese einfache Form der Finanzierung entwickelte sich die Stadt relativ rasch, auch das neugegründete Eigenkloster der Nellenburger nahm einen raschen Aufschwung.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Gallmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Schaffhauser Stifterbuch.&amp;#039;&amp;#039; UVK Universitätsverlag Konstanz, 1995, ISBN 3-87940-520-4, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Graf Eberhard noch vor 1050 die „namensgebende [[Nellenburg|Burg auf dem Nenziger Berg]] bei Stockach“ gebaut hatte, stiftete er das dann „[[Allerheiligen]]“ genannte Kloster, das am 22. November 1049 von Papst [[Leo IX.]] – „ein Onkel des Stifters“ – persönlich durch eine Altarweihe legitimiert wurde: „Bereits im Jahr 1050 war das Kloster im Bau.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gallmann, Anm. 90, S. 182 zu einer Urkunde zur Entnahme von Sand und Steinen auf Grundstücken des [[Bistum Bamberg|Bistums Bamberg]], Anfang März 1050, in: Gamper: &amp;#039;&amp;#039;Studien zu den schriftlichen Quellen des Klosters Allerheiligen&amp;#039;&amp;#039;. Zitate im Abschnitt auf S. 105 und 85 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verlieh Eberhard der im Reich nachfolgende „König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] […] ihm 1059 das Münzrecht zu [[Kirchheim]] im [[Neckargau]], dessen Grafschaft er ebenfalls innehatte.“ Damit erschloss sich der Graf Wirtschaftsbeziehungen auf einer Nord-Süd-Achse mit dem Mittelpunkt Schaffhausen bis über die Alpen zur „Grafschaft [[Chiavenna]] mit dem Brückenzoll“ im [[Bistum Como]], die er ebenfalls besaß und später (1065) gegen Königsgüter im Elsass eintauschte. Infolge der Absicherung dieser ‚Nord-Süd-Achse‘ geriet im Zusammenhang mit dem [[Investiturstreit]] Grafenhausen in das Blickfeld der Nellenburger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Grafenhausen Gerichtssitz war, wurde das Haus des rechtsprechenden Grafen vermutlich zum Namensgeber des Ortes, der so erstmals 1095 bezeichnet wurde. An die Vergangenheit als Gerichtsplatz erinnert noch heute die [[Justitia]] im Wappen der Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fides&amp;quot;&amp;gt;kath-schluechttal.de: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.kath-schluechttal.de/Grafenhausen/Geschichte/Geschichte.htm |text=St. Fides, Grafenhausen - Geschichte |wayback=20121001035936}}&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 21. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitzwechsel nach St. Blasien und Schaffhausen ===&lt;br /&gt;
1285 gelangte der Ort in den Besitz des Klosters und erhielt das Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation]] gelangte Grafenhausen in den Besitz der Stadt Schaffhausen. Durch einen Landtausch gegen die Ortschaften [[Schleitheim]] und [[Beggingen]] kam das Dorf 1530 zusammen mit [[Ühlingen-Birkendorf|Birkendorf]] an die [[Landgrafschaft Stühlingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grafenhausen.de/index.php?id=297 |titel=Chronik von Grafenhausen |hrsg=grafenhausen.de |abruf=2016-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Landtausch blieben etwa 360&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] Wald auf Grafenhausener Gemarkung im Besitz von Schaffhausen. So ist es bis heute; der Wald wird durch einen vom [[Kanton Schaffhausen]] besoldeten Förster bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Besitzerwechseln ging Grafenhausen im Jahre 1609 an die [[Reichsherrschaft Bonndorf]] des [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Klosters St.&amp;amp;nbsp;Blasien]] und mit ihr im Zuge der [[Säkularisation]] an die [[Herrschaft Heitersheim]], die vom Großpriorats des Malteserordens regiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenhausen.jpg|mini|hochkant=1.6|Blick auf Grafenhausen]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1791 gründete [[Martin Gerbert]], der Fürstabt von St.&amp;amp;nbsp;Blasien, die [[Badische Staatsbrauerei Rothaus|Brauerei in Rothaus]]. 1806 kam Grafenhausen nach einjähriger Zugehörigkeit zum [[Königreich Württemberg]] über die [[Rheinbundakte]] zum neu geschaffenen [[Großherzogtum Baden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;fides&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreisreform 1973 ===&lt;br /&gt;
Durch die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform 1973]] kam Grafenhausen vom aufgelösten [[Landkreis Hochschwarzwald]] in den vergrößerten Landkreis Waldshut.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Caspers: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Grafenhausen&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Heimat am Hochrhein. Jahrbuch des Landkreises Waldshut 1986&amp;#039;&amp;#039;, Band XI, Südkurier-Verlag, Konstanz 1985, ISBN 3-87799-069-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
1934 wurden die bis dahin selbständigen Orte Geroldshofstetten, Rippoldsried und Rötenberg eingemeindet, im Rahmen der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|baden-württembergischen Gebietsreform]] wurden zudem am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1972 Mettenberg und am 1.&amp;amp;nbsp;April 1974 Staufen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=500 und 523}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Grafenhausen in den Grenzen von vor der Gemeindereform der 1970er Jahre gehörten die Dörfer Grafenhausen, mit den Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Geroldshofstetten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rippoldsried&amp;#039;&amp;#039;, den Weilern &amp;#039;&amp;#039;Amertsfeld&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Balzhausen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dürrenbühl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ebersbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rötenberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Säge&amp;#039;&amp;#039;, die [[Weiler]] &amp;#039;&amp;#039;Brünlisbach&amp;#039;&amp;#039;, [[Rothaus (Grafenhausen)|Rothaus]] mit dem [[Hüsli]] und &amp;#039;&amp;#039;Signau&amp;#039;&amp;#039;, die Höfe &amp;#039;&amp;#039;Schlüchtseehof&amp;#039;&amp;#039; vorm. Bleiche und &amp;#039;&amp;#039;Tannenmühle&amp;#039;&amp;#039; und die Häuser &amp;#039;&amp;#039;Holzhäusle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schlüchtmühle&amp;#039;&amp;#039;. Zur ehemaligen Gemeinde Mettenberg gehörten die Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Mettenberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Buggenried&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Seewangen&amp;#039;&amp;#039; und die Häuser &amp;#039;&amp;#039;Kaßlett&amp;#039;&amp;#039;. Zur ehemaligen Gemeinde [[Staufen (Grafenhausen)|Staufen]] gehörten die Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Staufen&amp;#039;&amp;#039;, der Weiler [[Bulgenbach]] und die Häuser &amp;#039;&amp;#039;Heidenmühle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Klausenmühle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der damaligen Gemeinde Grafenhausen lagen die Wüstungen Glashütte, Hettistal, Lanzenfurt, Lantzenhoven und Scheuerhof. Im Gebiet der Gemeinde Staufen lag die Wüstung Bürgle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band&amp;amp;nbsp;VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S.&amp;amp;nbsp;1004–1007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Grafenhausen gehört dem [[Gemeindeverwaltungsverband]] „Oberes Schlüchttal“ mit Sitz in [[Ühlingen-Birkendorf]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Grafenhausen besteht aus den 12 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Bei der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] wurde der Gemeinderat durch [[Mehrheitswahl]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08337039/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4923&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-15380_id_24438 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 69,7&amp;amp;nbsp;% (2019: 69,5 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2019|Kommunalwahl 2019]] waren noch drei Listen angetreten:&lt;br /&gt;
* CDU: 54,4 %, 7 Sitze&lt;br /&gt;
* Freie Wähler: 37,1 %, 5 Sitze&lt;br /&gt;
* SPD: 8,5 %, 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit 2010 ist Christian Behringer Bürgermeister der Gemeinde. Mit 52,7&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen wurde er zum Nachfolger von Erich Kiefer gewählt, der 32 Jahre Bürgermeister von Grafenhausen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Grafenhausen COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Grafenhausen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Blau die silbern (weiß) gekleidete [[Justitia]] mit silberner (weißer) [[Justitia#Ikonographie in Mittelalter und Neuzeit|Augenbinde]], in der Rechten ein gestürztes goldenes (gelbes) Schwert, in der Linken eine goldene (gelbe) Waage haltend.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/15374/Grafenhausen Wappenbeschreibung] auf &amp;#039;&amp;#039;leo&amp;amp;nbsp;bw&amp;amp;nbsp;– Landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 16. Oktober 2023.&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen mit der Justitia wurde im Jahr 1903 auf Empfehlung des Generallandesarchivs von der Gemeinde Grafenhausen angenommen. Die Figur findet sich bereits in Stempeln der Gemeinde seit dem zweiten Viertel des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Als historischer Hintergrund für dieses Motiv wird eine möglicherweise einst im [[Gewann]] Galgenbuck befindliche [[Richtstätte]] vermutet. Die Gerichtsobrigkeit in der Herrschaft Grafenhausen hatte seit 1612 das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St.&amp;amp;nbsp;Blasien]]. Auch eine Anspielung auf den Ortsnamen ist denkbar, wenn man in Betracht zieht, dass im Mittelalter die Grafen im königlichen Auftrag die hohe Gerichtsbarkeit ausübten.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der früheren Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;70&amp;quot; heights=&amp;quot;80&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen Mettenberg.png|{{Center|1=Mettenberg}}&lt;br /&gt;
Wappen Staufen.png|{{Center|1=Staufen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Waldshut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Grafenhausen unterhält seit 1973 partnerschaftliche Beziehungen zu [[Combrit|Combrit-Sainte Marine]] in der [[Bretagne]] in [[Frankreich]]. Am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 2004 wurde zudem eine Freundschaftsurkunde zwischen der Gemeinde Grafenhausen und [[Dörnthal (Olbernhau)|Dörnthal]], einem Ortsteil der Stadt [[Olbernhau]], im [[Freistaat Sachsen]] unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der [[Fremdenverkehr]] ist die Haupteinnahmequelle der örtlichen Wirtschaft. Der „Fremdenverkehr“ wurde in Grafenhausen seit Beginn des letzten „Jahrhunderts in zunehmendem Maße mit Erfolg betrieben“ und Mitte der 1980er-Jahre lag die Quote „bei 200.000 Übernachtung pro Jahr.“&amp;lt;ref&amp;gt;R. Caspers: &amp;#039;&amp;#039;Grafenhausen&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach eigenen Angaben verbucht die Gemeinde mit ihren 2040&amp;amp;nbsp;Gästebetten jährlich ungefähr 110.000&amp;amp;nbsp;Übernachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größter der 136&amp;amp;nbsp;Gewerbebetriebe in der Gemeinde ist die [[Badische Staatsbrauerei Rothaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeindeverwaltung Grafenhausen |url=https://www.grafenhausen.de/index.php?id=290 |titel=Infos zum Ort |hrsg=grafenhausen.de |abruf=2016-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Grafenhausen sorgt seit ihrer Gründung im Jahr 1869 für den abwehrenden [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Ort befinden sich ein Kindergarten, eine Grundschule und eine Werkrealschule. Weitere Schulen des [[Sekundärer Bildungsbereich|sekundären Bildungsbereiches]] finden sich in den umliegenden Orten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Kolleg St. Blasien|St.&amp;amp;nbsp;Blasien]], in [[Bonndorf im Schwarzwald|Bonndorf]], in [[Waldshut-Tiengen#Schullandschaft|Waldshut-Tiengen]] und die innovative [[Alemannenschule Wutöschingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Grafenhausen wird durch zwei Buslinien im [[Waldshuter Tarifverbund|Verkehrsverbund Waldshut]] an die Bahnhöfe in [[Bahnhof Waldshut|Waldshut]], [[Bahnhof Tiengen (Hochrhein)|Tiengen (Hochrhein)]], von denen aus direkt [[Freiburg (Breisgau) Hauptbahnhof|Freiburg im Breisgau]], [[Basel SBB|Basel]], [[Bahnhof Singen (Hohentwiel)|Singen (Hohentwiel)]] erreichbar sind. Eine Buslinie führt zum [[Bahnhof Seebrugg]] am Schluchsee. Er ist Endbahnhof des Freiburger Verkehrsnetzes (S-Bahn-Linie S 1).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wtv-online.de/ |titel=Waldshuter Tarifverbund |hrsg=wtv-online.de |abruf=2016-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristisches Profil ==&lt;br /&gt;
Neben dem „milden Reizklima“ ist die zentrale Lage der Ortschaft attraktiv. Traditionell für Autotouristen sind in Tagesausflügen zu erreichen: Im Südosten in der Schweiz [[Schaffhausen]] und der [[Rheinfall]], am Hochrhein das Wahrzeichen des Landkreises, die [[Küssaburg]] und die Klettgau-Stadt [[Waldshut-Tiengen#Tiengen|Tiengen]] sowie die Waldstädte [[Waldshut-Tiengen#Waldshut|Waldshut]] und [[Bad Säckingen]]. Über den Hochrhein hinaus ist auch [[Zürich]] gut anzusteuern. Im Osten liegen die [[Wutachschlucht]] und die ehemals Strategische Bahn – die heute ‚entschärft‘ benannte [[Sauschwänzlebahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenhausen-schluechtsee.jpg|mini|Der Schlüchtsee war schon im letzten Jahrhundert als Badeanstalt eingerichtet]]&lt;br /&gt;
Entscheidend für die Wahl Grafenhausens ist zumeist jedoch die Nähe zu den Ausflugszielen im Schwarzwald, dem [[Schluchsee]] und dem [[Titisee]], dem [[Feldberg (Berg im Schwarzwald)|Feldberg]] mit dem [[Feldsee]] und weiteren Berggipfeln im Umfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Das Hüsli ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimatmuseum Husli in Grafenhausen.jpg|mini|Heimatmuseum Hüsli, seit Gründung über 2 Millionen Besucher]]&lt;br /&gt;
Am [[Heimatmuseum Hüsli]] zwischen Grafenhausen und Rothaus fanden zwischen 1984 und 1988 Dreharbeiten zur Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schwarzwaldklinik]]&amp;#039;&amp;#039; statt. In dem Museum gibt es eine Fülle von Einrichtungen und Alltagsgegenständen aus dem vergangenen Leben im Schwarzwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Vor den Dreharbeiten (zur Fernsehserie ‚[[Die Schwarzwaldklinik]]‘) hatten jährlich höchstens 30.000 Besucher den Weg ins ‚Hüsli‘ gefunden. In den Zeiten der Erstausstrahlung der Serie [1985] setzte der Besucherstrom ein, die Besucherzahlen stiegen 1986 sprunghaft auf 125.000 pro Jahr an. […] 1996 waren trotz eines Rückgangs noch 53.000 Besucher gekommen.|Werner Huff: &amp;#039;&amp;#039;Im Alb-Bot stoht&amp;#039;s. Vor 25 Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Zu einem Artikel am 14. März 1997, Alb-Bote, 19. März 2022.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Badische Staatsbrauerei Rothaus ===&lt;br /&gt;
Bekannt ist auch die [[Badische Staatsbrauerei Rothaus]], die Führungen durch ihre Anlagen veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlüchtsee und Umgebung ===&lt;br /&gt;
Um den Ort gibt es Wanderwege, das Freibad am [[Schlüchtsee]], im Ort ein Hallenbad, einen [[Skulpturengarten|Skulpturenpark]] und das &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwaldhaus der Sinne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref Group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Im 1987 eingeweihten, ehemaligen Haus des Gastes und heutigem &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwaldhaus der Sinne&amp;#039;&amp;#039; findet sich seit 2014 ein Mitmachmuseum mit Barfußpfad, Blindtour im Dunkelgang und Geschmacksirritationen an einer Dunkelbar. (Wilfried Dieckmann: [https://www.badische-zeitung.de/museum-zum-mitmachen-schwarzwaldhaus-der-sinne--print &amp;#039;&amp;#039;Grafenhausen: Die Macher im Mitmachmuseum.&amp;#039;&amp;#039;] Badische Zeitung, 27.&amp;amp;nbsp;August 2014, abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 2016.) Bereits vor Eröffnung des Museums zog die ehemals im Haus befindliche Tourist-Information nach Rothaus. (Wilfried Dieckmann: [https://www.badische-zeitung.de/grafenhausen/schwarzwaldhaus-der-sinne--78816273.html &amp;#039;&amp;#039;Grafenhausen: Schwarzwaldhaus der Sinne.&amp;#039;&amp;#039;] Badische Zeitung, 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 2013, abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 2016.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skulpturenpark in der Ortsmitte Grafenhausens ist Schauplatz des Künstlersymposiums, das in einem Turnus von drei Jahren stattfindet und internationale Beteiligung erfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlühüwanapark in Grafenhausen.jpg|mini|Wurzelfigur im Schlühüwanapark]]&lt;br /&gt;
Ebenfalls in direkter Nähe befindet sich der 1,7&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Rundweg des &amp;#039;&amp;#039;Schlühüwana-Parks&amp;#039;&amp;#039; (Schlüchtsee-Hüsli-Wald-Naturpark), welcher ausgehend vom Heimatmuseum Hüsli zum [[Schlüchtsee]] führt und zahlreiche Wurzelfiguren enthält. Die Figuren wurden aus den umgefallenen Baumstümpfen und herausragenden Wurzeln nach dem [[Orkan Lothar]] geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grafenhausen.de/index.php?id=331 |titel=Naturerlebnis Schlüchtsee-Hüsli |hrsg=grafenhausen.de |abruf=2016-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Naturdenkmälern von Grafenhausen zählen zahlreiche alte Bäume, welche über die komplette Gemarkung verstreut sind. Darunter befindet sich die Danieltanne{{Coordinate|NS=47.796287|EW=8.261808|type=landmark|region=DE-BW|name=Standort Danieltanne|text=ICON0|dim=500}}, die ungefähr 400&amp;amp;nbsp;Jahre alt sein soll und mit fast sechs Metern Stammumfang als [[Liste markanter und alter Baumexemplare in Deutschland|dickste Tanne des Süd-Schwarzwaldes]] gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baumkunde.de/baumregister/563-danieltanne_mit_nachbarin_bei_grafenhausen/ „Danieltanne mit Nachbarin bei Grafenhausen“] im Baumregister, bei www.baumkunde.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie steht im Naturschutzgebiet Schlüchtsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrhof Grafenhausen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Propstei Grafenhausen.jpg|mini|Der Pfarrhof in Grafenhausen]]&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 1763 bestimmte Abt [[Meinrad Troger]] persönlich den Bauplatz für den neuen [[Pfarrhof Grafenhausen]], etwa an der Stelle des einstigen [[Kloster St. Fides Grafenhausen|Klosters St. Fides]]. Der Polier und Baumeister [[Ferdinand Weitzenegger]], der ab 1761 selbständig und zuvor Palier bei [[Franz Anton Bagnato]] gewesen war, erhielt den Auftrag. Nach einem Brand im Jahr 1928 wurde das Gebäude renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tannenmühle ===&lt;br /&gt;
In einer Drei-Täler-Ecke im [[Schlücht]]tal befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Tannenmühle&amp;#039;&amp;#039; mit nachgebauten Mühlenmuseum, Streichelzoo und einer Spielanlage für Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarzwaldhalle, Hallenbad und Haus des Gastes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzwaldhalle von Grafenhausen mit Bad.jpg|mini|Haus des Gastes mit Hallenbad]]&lt;br /&gt;
Das Haus des Gastes beherbergt die Schwarzwaldhalle (Mehrzweckhalle für Sport und Veranstaltungen) und das Hallenbad &amp;#039;&amp;#039;Blubb&amp;#039;&amp;#039; mit Saunabereich. Das Hallenbad verfügt über einen [[Hubboden]], weshalb es während der Öffnungszeiten unterschiedliche Wassertiefen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Zu den regelmäßigen Veranstaltungen in Grafenhausen zählt das inzwischen über die Ortsgrenzen hinaus bekannte &amp;#039;&amp;#039;Heavy-Xmas-Festival&amp;#039;&amp;#039;, welches meist eine Woche vor Weihnachten stattfindet. Zu den auftretenden Bands gehörten in der Vergangenheit [[Korpiklaani]], [[Powerwolf]], [[Haggard (Band)|Haggard]], [[Eluveitie]], [[Knorkator]], [[Die Apokalyptischen Reiter (Band)|Die Apokalyptischen Reiter]], [[Emil Bulls]], [[Disillusion]], [[Van Canto]], [[The Ocean]] und [[Superbutt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Mit Grafenhausen verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Helene Siegfried]] (1867–1966), Erbauerin des späteren [[Heimatmuseum Hüsli|Heimatmuseums Hüsli]] in Rothaus.&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Rosa]] (* 1965), Soziologe und Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Müller (Bauernführer)|Hans Müller von Bulgenbach]] (im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert–12.&amp;amp;nbsp;August 1525), geboren in Bulgenbach, Bauernführer im [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Anton Morath]] (1718–1783), geboren in Staufen, Barockmaler&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Nüßle (1744–1811), Hafnermeister&lt;br /&gt;
* [[Anton Rasina]] (1843–1923), badischer Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Eduard Stritt]] (1870–1937), Glasmaler&lt;br /&gt;
* Friedrich Schlatter (1878–1927), Prälat, Schriftleiter, Generalsekretär des [[Bonifatiuswerk|Bonifatiusvereins]]&lt;br /&gt;
* [[Edwin Grüninger]] (1882–1963), geboren in Mettenberg, badischer Verwaltungsjurist, Landrat des Landkreises Bühl&lt;br /&gt;
* [[Franz Merk]] (1894–1945), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Heinz Jaeger]] (1924–2025), Ehrenpräsident des [[Bund Deutscher Philatelisten|Bundes Deutscher Philatelisten]]&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Schmidt (Politikerin)|Gabriele Schmidt]] (* 1956), Politikerin (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.grafenhausen.de/ Gemeinde Grafenhausen]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=15383|Titel=Grafenhausen+%5BTeilort%5D|Anzeigetitel=Grafenhausen|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/grafenhausen.php Grafenhausen: Ortsgeschichte mit Bildern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Waldshut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7743670-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafenhausen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldshut]]&lt;/div&gt;</summary>
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