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	<title>Graf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Abgeleitete Titel */ Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Abgeleitete Titel: &lt;/span&gt; Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, weiblich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gräfin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Adelstitel]], der in den meisten europäischen Ländern verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Wortes ==&lt;br /&gt;
Die [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] Formen &amp;#039;&amp;#039;grafio&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;gravo&amp;#039;&amp;#039; stammen wahrscheinlich über das [[mittellatein]]ische &amp;#039;&amp;#039;graffio&amp;#039;&amp;#039; vom byzantinisch-[[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] &amp;#039;&amp;#039;grapheus&amp;#039;&amp;#039; „[[Schreiber]]“. Der lateinische Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;comes&amp;#039;&amp;#039;, auf den anderssprachige Bezeichnungen desselben Adelsranges zurückgehen (frz. &amp;#039;&amp;#039;comte/comtesse&amp;#039;&amp;#039;, engl. &amp;#039;&amp;#039;count/countess&amp;#039;&amp;#039;, ital. &amp;#039;&amp;#039;conte/contessa&amp;#039;&amp;#039;, span. &amp;#039;&amp;#039;conde/condesa&amp;#039;&amp;#039; usw.) bedeutet wörtlich „Begleiter“ (des Königs). In [[Römisches Reich|spätrömischer]] Zeit wurden als &amp;#039;&amp;#039;[[comes|comites]]&amp;#039;&amp;#039; mehrere wichtige Hofbeamte, aber auch regionale Militärkommandeure bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graf als Adelstitel ==&lt;br /&gt;
=== Amtsposition als Ursprung des Grafentitels ===&lt;br /&gt;
Im [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] war ein Graf ein königlicher [[Amtsträger]], der in einer [[Verwaltungseinheit]], also einer [[Grafschaft]] oder einem [[Gau]], die königlichen Hoheitsrechte ausübte. Die frühen [[Merowinger]] übernahmen zahlreiche spätrömische Ämter, darunter auch das des &amp;#039;&amp;#039;comes&amp;#039;&amp;#039;, die sich aber im Laufe des [[Frühmittelalter]]s wandelten. [[Karl der Große]] beseitigte die letzten Reste der älteren [[Stammesherzogtum|Stammesherzogtümer]] und führte stattdessen die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Grafschaftsverfassung&amp;#039;&amp;#039; ein. Die Verwaltung im Reich lag nun, wie bereits teils in merowingischer Zeit, vor allem in den Händen der Grafen (lat. &amp;#039;&amp;#039;comites&amp;#039;&amp;#039;). Diese fungierten nicht nur als Heerführer, sondern auch als königliche Amtsträger bei der Ausübung der [[Regalien]]. In bestimmten Bereichen waren sie Stellvertreter des Königs, zum Beispiel als [[Markgraf|Mark-]], [[Burggraf|Burg-]] und [[Pfalzgraf]]en. Besondere Bedeutung erlangten die [[Markgraf]]en: In ihrem Amt bündelten sich verschiedene Kompetenzen in den neuen [[Mark (Territorium)|Marken]], wo sie über weitreichende Sonderrechte verfügten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung von Ämtern und Gütern an ausgesuchte Adelsfamilien sicherte deren [[Loyalität]] und begründete eine neue Reichsaristokratie, die an der Königsherrschaft partizipierte; es handelte sich damit in der Zeit Karls des Großen noch nicht um vererbbare, sondern verliehene Ämter. Einer besseren Herrschaftsdurchdringung des Vielvölkerreichs sollten die sogenannten [[Königsbote]]n &amp;#039;&amp;#039;(missi dominici)&amp;#039;&amp;#039; dienen. Diese wurden paarweise entsandt, je ein weltlicher und ein geistlicher Bote (in der Regel ein Graf und ein Bischof), um Anweisungen und Erlasse durchzusetzen und Abgaben einzutreiben, aber auch zur Demonstration der königlichen Herrschaftspräsenz und zur Kontrolle vor Ort. Sie konnten in einem zugeteilten Bezirk wenn nötig die unmittelbare Herrschaftsgewalt ausüben und Urteile fällen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Weinfurter: &amp;#039;&amp;#039;Karl der Große.&amp;#039;&amp;#039; München 2013, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es waren die &amp;#039;&amp;#039;missi&amp;#039;&amp;#039;, welche den Treueeid abnahmen, den in den Jahren 789 und 802 alle männlichen Bewohner des Reiches ab dem Alter von zwölf Jahren dem König leisten mussten, um ihm die Loyalität seiner Untertanen zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Karl der Große.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2010, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Weinfurter: &amp;#039;&amp;#039;Karl der Große.&amp;#039;&amp;#039; München 2013, S. 142f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch später blieben die Grafen in bestimmten Gebieten des [[Reichsgut]]s, einer [[Königspfalz]] mit Umland oder später einer [[Reichsburg]] mit Umland, Stellvertreter des Königs. In der Regel entstammten diese „Amtsgrafen“ dem fränkischen (nach Angliederung der entsprechenden Gebiete auch dem schwäbischen, bairischen oder sächsischen) Adel ([[Edelfreie]]). Meist verfügten sie in dem entsprechenden Amtsbezirk (der Grafschaft) über umfangreichen Eigenbesitz ([[Allod]]), was ihnen die Durchsetzung ihrer Amtsgewalt erleichterte. Der Graf war zunächst mit [[Wehrhoheit]] und [[Gerichtsbarkeit]], später auch mit Finanz- und Verwaltungshoheit ausgestattet. Die Grafschaftsverfassung des Frankenreichs wurde außer in seinen Nachfolgestaaten [[Deutschland]], [[Frankreich]] und [[Italien]] auch von [[England]] ([[Grafschaft (England)|County]]), [[Spanien]] und [[Ungarn]] ([[Komitat]]) übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon von Beginn an bestand durch die häufige Wahl der Grafen aus dem lokalen Adel die Tendenz zur Erblichkeit. Ein König musste schon gute Gründe vorbringen, um dem Sohn eines Grafen die Nachfolge seines Vaters zu verwehren. Seit den [[Liudolfinger|Ottonen]] wandelte sich die Bedeutung des Grafentitels durch seine zunehmende Erblichkeit und die Einbindung ins [[Lehnswesen|Lehnssystem]] vom ursprünglichen Amt zum Begriff für die zusammengefassten Rechte eines Adligen in einem bestimmten Bereich. Die Grafenrechte wurden durch Tausch, Verkauf und Erbteilungen immer mehr privatrechtlich behandelt, die Grenzen zwischen Amtsgewalt und Privatbesitz verschwammen. Als äußeres Zeichen dieser Entwicklung setzte sich vermehrt die Bezeichnung der &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft&amp;#039;&amp;#039; nach dem jeweiligen Herrschaftsmittelpunkt (der Hauptburg) des Grafen anstatt nach der ursprünglichen Bezeichnung des betreffenden [[Gau#Begriffsgeschichte|Reichsgaues]] durch. Im [[Hochmittelalter]] gerieten die meisten Grafschaften und damit deren Rechte unter die Kontrolle edelfreier oder aus der [[Ministeriale|Ministerialität]] emporsteigender Geschlechter oder der bereits mächtigen [[Herzog|Herzöge]]. Die [[Salier]] versuchten – ohne nachhaltigen Erfolg – die Reorganisation der Grafschaften durch ihren ministerialischen Dienstadel zu erreichen. Die Verwaltung der Grafschaft und der mit ihr verbundene Titel waren daher überwiegend nicht mehr mit einer jederzeit widerrufbaren Amtsposition verbunden, sondern zum erblichen [[Lehen]] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Grafentitel als adlige Rangstufe ===&lt;br /&gt;
Im [[Spätmittelalter]] wurden die Inhaber vieler großer Lehnsterritorien in den Grafenstand erhoben, aus der Amtsbezeichnung wurde ein Adelstitel. Die Ehefrau eines Grafen ist „Gräfin“, die Söhne von Grafen sind in der Regel ebenfalls Grafen. Die unverheiratete Tochter eines Grafen ist Gräfin, wurde jedoch seit dem 17. Jahrhundert auch als „Comtesse“ oder „Comitesse“ (frz. &amp;#039;&amp;#039;comtesse&amp;#039;&amp;#039; „Gräfin“, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Komtesse&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Komtess&amp;#039;&amp;#039;) angesprochen, was bis ins späte 19. Jahrhundert gebräuchlich blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Deutscher Adel|deutsche Adel]] unterteilte sich allmählich in &amp;#039;&amp;#039;Hohen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Niederen Adel&amp;#039;&amp;#039;. Zum [[Hoher Adel|Hohen Adel]] zählten diejenigen Grafen, die [[reichsunmittelbar]]e [[Territorialisierung|Territorien]] von „fürstmäßiger Größe und Bedeutung“ regierten, für welche sie auf den Grafenbänken des [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstags]] über Sitz und Stimme verfügten. Sie bildeten damit den untersten Rang der [[Reichsstandschaft|Reichsstände]]. Die bloßen Titulargrafen (ohne solche Territorien) gehörten hingegen zum Niederen Adel. Im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] konnte der Adelstitel „Graf/Gräfin“ nur vom [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] (im [[Interregnum]] von einem [[Reichsvikar]]) verliehen werden. Man spricht insoweit auch von „[[Reichsgraf]]en“, wobei dieser Begriff zweischichtig ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Princely Hat.svg|mini|hochkant=0.6|[[Fürstenhut]] der standesherrlichen Grafen]]Die „regierenden“, reichsunmittelbaren Grafen trugen ihre Territorien direkt vom Reich zu [[Lehen]]. Aufgrund der Verpflichtung zur Stellung eines militärischen [[Aufgebot (Militär)|Aufgebots]] wurden solche gräflichen, fürstlichen oder herzoglichen Reichslehen auch [[Fahnlehen]] genannt. Nachdem die zuvor formlosen [[Hoftag]]e ab 1495 im [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag]] institutionalisiert wurden, erhielten die reichsunmittelbaren Grafen dort auf den „Grafenbänken“ Sitz und Stimme (neben Herzögen, Fürsten und Kirchenfürsten) und gehörten dadurch zu den [[Reichsstände]]n. Sie zählten damit zum [[Hoher Adel|Hohen Adel]] und werden im [[Gothaisches Genealogisches Handbuch|&amp;#039;&amp;#039;Gothaischen Genealogischen Handbuch&amp;#039;&amp;#039;]] in der (roten) Bandreihe &amp;#039;&amp;#039;Fürstliche Häuser&amp;#039;&amp;#039; in der „Zweiten Abteilung: Genealogie der deutschen [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]]“ geführt &amp;#039;&amp;#039;(siehe [[Hoher Adel#Mediatisierte Häuser des Heiligen Römischen Reichs (Zweite Abteilung)|Auflistung]])&amp;#039;&amp;#039;. Ihnen stand die Anrede &amp;#039;&amp;#039;[[Erlaucht]]&amp;#039;&amp;#039; zu. Über ihren Wappen führen sie den [[Fürstenhut]]. Die vom Grafen abgeleiteten Titel [[Pfalzgraf]], [[Landgraf]] und [[Markgraf]] haben eine besondere Bedeutung und gehörten im Alten Reich nicht zu den gräflichen, sondern zu den fürstlichen Rängen&amp;#039;&amp;#039; (siehe unten)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Rangkronen-Fig. 18.svg|mini|hochkant=0.6|[[Grafenkrone]] der Titulargrafen]]Die bloßen Titulargrafen, die ihren Grafentitel „vom Reich“ (das heißt vom Reichsoberhaupt) seit dem 16. Jahrhundert zunehmend als Rangerhöhung erhalten haben, aber keine Regierungsgewalt in Territorien mit Sitz und Stimme im Reichstag ausübten, zählen zum Niederen Adel und stehen im Rang auch nicht über solchen Grafen, die ihre Titel von anderen Monarchen erhalten haben. Sie bilden die breite Masse der Grafen und werden im &amp;#039;&amp;#039;Gotha&amp;#039;&amp;#039; in der (grünen) Bandreihe &amp;#039;&amp;#039;Gräfliche Häuser&amp;#039;&amp;#039; geführt, gemeinsam mit den von anderen Souveränen erhobenen Grafen. Ihnen stand die Anrede &amp;#039;&amp;#039;[[Hochgeboren]]&amp;#039;&amp;#039; zu, und über ihren Wappen führen sie die neunzackige [[Grafenkrone]]. Auch niederadlige Grafen konnten reichsunmittelbar sein und zwar wenn sie zur [[Reichsritterschaft]] zählten; sie waren damit allerdings nicht im Reichstag vertreten und somit auch nicht „reichsständisch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum frühen 18. Jahrhundert war „das Reich“ (also der Kaiser) die einzige Quelle von „Grafungen“ im Reich, analog etwa zu Grafenerhebungen durch den französischen oder den englischen König. Als einziger der regierenden [[Reichsfürst]]en durfte der [[König von Böhmen]], der auch zu den sieben [[Kurfürst]]en zählte, für sein Gebiet ebenfalls Grafenerhebungen vornehmen, doch fielen unter dem [[Haus Luxemburg]] ab 1347 und später unter dem [[Haus Habsburg]] ab 1531 die böhmische Königskrone und die deutsche Kaiserkrone über lange Zeiträume in [[Personalunion]] zusammen. Den Habsburgerkaisern stand es also frei, entweder Reichstitel (als Wahlkaiser des Heiligen Römischen Reichs) oder [[Habsburgische Erblande|erbländische]] Titel (für ihre Königreiche Böhmen und Ungarn) zu verleihen. Erst ab 1701 begann der erste [[König von Preußen|König in Preußen]] mit (seltenen) eigenständigen Grafenerhebungen; die anderen Reichsfürsten mussten bis zum Untergang des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reichs]] 1806 für Grafenerhebungen beim Kaiser ein entsprechendes Gesuch stellen. Das [[Herzogtum Holstein]] stand, wie auch das [[Herzogtum Schleswig]], welches außerhalb des Reiches lag, in Personalunion zum [[Königreich Dänemark]], weshalb an schleswig-holsteinische Adelsfamilien (vor allem an die alten &amp;#039;&amp;#039;[[Equites Originarii]]&amp;#039;&amp;#039;) häufiger dänische [[Lehnsgraf]]entitel verliehen wurden, seltener Reichstitel. Die Lehnsgrafentitel sind [[Primogenitur|primogen]] (das heißt [[Erstgeburtstitel]]); oft erfolgte nach dem Übergang des Landes an Preußen 1866 aber die preußische Anerkennung, bisweilen auch eine Erweiterung der Primogeniturtitel auf allgemeine Erblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des alten Reiches 1806 wurden im [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] die einzelnen [[Bundesfürst]]en souverän und durften daher nunmehr selbst Adelsverleihungen vornehmen, ohne Limit, bis hinauf zum Fürstenstand. Ebenso im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] von 1871 bis 1918, in dem allerdings keine Reichstitel vom Kaiser mehr verliehen wurden. Eine insbesondere im Preußen des 19. Jahrhunderts häufige Variante der Grafung war die Verleihung als Erstgeburtstitel an bedeutende [[Familienfideikommiss|Fideikommissherrn]], also die jeweiligen Besitzer eines gesetzlich gebundenen Familiengutes oder Güterkomplexes. Erst nach dem Tod des jeweiligen Grafen ging der Erstgeburtstitel (mitsamt dem Besitz) dann auf den ältesten Sohn über, während die übrigen Familienmitglieder entweder [[Freiherr]]en bzw. Freiinnen oder (meist) schlicht &amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039; hießen. Dies sollte einer „Inflation“ besitzloser Grafen vorbeugen. Eine besonders merkwürdige Variante des dänischen Lehnsgrafenstandes wurde 1672 der Familie [[Brockdorff (Adelsgeschlecht)|von Brockdorff]] verliehen, mit einem primogenen Lehnsgrafentitel für den jeweils ältesten Sohn, dem [[Baron]]stitel für die jüngeren Söhne, jedoch dem Gräfinnentitel für die Töchter (um sie zu „guten Partien“ zu machen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im [[Österreichischer Adel|österreichischen Adel]] waren auch im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] Grafenerhebungen in aller Regel &amp;#039;&amp;#039;altem&amp;#039;&amp;#039; Adel vorbehalten. Umso mehr stieß es bei den großen Höfen und im [[Uradel]] auf Argwohn, als der [[Heinrich XIV. (Reuß jüngere Linie)|Fürst Reuß j.&amp;amp;nbsp;L.]], der ein winziges Ländchen regierte, 1881 den in Paris lebenden Bankier [[Adolf Wilhelm Kessler]] in den erblichen Grafenstand erhob, kurz nachdem dieser den „einfachen“ preußischen [[Adelsbrief]] erhalten hatte. Dabei war der Freiherrenstand übersprungen worden, der ansonsten meist die inoffizielle Obergrenze für die Titelverkäufe kleiner [[Bundesfürst]]en, wie etwa [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]] u.&amp;amp;nbsp;a., darstellte. Das preußische [[Heroldsamt]] erkannte folglich für Herrn von Kessler den Grafenstand mit Wirkung für Preußen nicht an. Vielmehr schloss Preußen mit den übrigen deutschen Königreichen, [[Königreich Sachsen|Sachsen]], [[Königreich Bayern|Bayern]] und [[Königreich Württemberg|Württemberg]], am 26. Oktober 1888 ein Geheimabkommen „zur Verhinderung mißbräuchlicher Adelsverleihungen“. Unter sanftem politischem Druck wurden auch die kleinen Bundesstaaten bis 1912 zum Beitritt veranlasst –&amp;amp;nbsp;wenn auch nicht ohne Widerstände.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kai Drewes: &amp;#039;&amp;#039;Jüdischer Adel: Nobilitierungen von Juden im Europa des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2013, S. 338 mit Anm. 207 u. 208&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;(Siehe auch: [[Adel#Käuflichkeit|Käuflichkeit von Adelstiteln]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den anderen europäischen Monarchien gab (oder gibt) es Grafenerhebungen. Im [[Britischer Adel|britischen Adel]] entspricht dem Grafen der &amp;#039;&amp;#039;[[Earl]]&amp;#039;&amp;#039;, der aber wie alle anderen britischen Adelstitel stets ein [[Erstgeburtstitel]] ist; ähnliches gilt für den [[Adel#Spanien|spanischen Adel]]. Der [[Adel (Skandinavien)|skandinavische Adel]], der [[Französischer Adel|französische Adel]], der niederländische, belgische und teils auch der [[Italienischer Adel|italienische Adel]] folgen jedoch weitgehend denselben Regeln des historischen [[Adelsrecht]]s wie der deutsche und [[Österreichischer Adel|österreichische Adel]]. Für die Einhaltung dieser tradierten Prinzipien (sowie auch für die Vorbereitung der Adelserhebungen oder -erhöhungen) waren (oder sind) die [[Heroldsamt|Heroldsämter]] der Krone zuständig. Im deutschsprachigen Raum wacht heute der [[Deutscher Adelsrechtsausschuß|Deutsche Adelsrechtsausschuss]] über die Einträge in das [[Gothaisches Genealogisches Handbuch|&amp;#039;&amp;#039;Gothaische Genealogische Handbuch&amp;#039;&amp;#039;]] und damit über die Einhaltung des historischen Adelsrechts bei der Feststellung der Eintragungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Deutscher Adel#Aufhebung der Adelsvorrechte in der Weimarer Republik|Aufhebung der Adelsvorrechte in der Weimarer Republik]] wurden 1919 die „Vorrechte der Geburt“ (und damit die Standesvorrechte des Adels) abgeschafft (Artikel 109 Abs. 3 [[Weimarer Verfassung|Weimarer Reichsverfassung]]). Die Adelstitel wurden zu Bestandteilen des amtlichen [[Nachname]]ns, wodurch der frühere Adelstitel (dessen weibliche Formen weiterhin gebildet werden) nach den Vornamen erscheinen, während sie zu Zeiten der Monarchie auch teilweise als Titel vor die Vornamen gesetzt wurden (In Österreich hingegen war es bis 1919 üblich, den Adelstitel zwischen dem Vor- und dem Nachnamen einzufügen). Der [[Österreichischer Adel|Österreichische Adel]] wurde durch das [[Adelsaufhebungsgesetz]] ausdrücklich abgeschafft und die Führung des Adelsprädikats „von“ sowie von Rangtiteln sogar unter Strafe gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem allgemeinen Sprachgebrauch lautet die mündliche Anrede „Graf/Gräfin Soundso“ (unter Weglassung des „von“). Die behördliche Adressierung von Briefen lautet „Herrn Woldemar Graf von XY“, während im privaten Schriftverkehr oft noch die traditionelle Höflichkeitsform „[[Hochgeboren|S.H.]] Woldemar Graf von XY“ verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeleitete Titel ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Landgraf}}&lt;br /&gt;
* [[Landgraf]] (&amp;#039;&amp;#039;comes provincialis, comes patriae, comes terrae, comes magnus&amp;#039;&amp;#039; u.&amp;amp;nbsp;ä.): anfangs Amtstitel eines Lehensträgers unmittelbar vom König. Später gehörten die Landgrafen von [[Landgrafschaft Thüringen|Thüringen]] und [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] dem [[Reichsfürstenstand]] an und waren annähernd einem [[Herzog]] gleichgestellt&lt;br /&gt;
{{Anker|Markgraf}}&lt;br /&gt;
* [[Markgraf]] &amp;#039;&amp;#039;(marchio):&amp;#039;&amp;#039; im [[Frühmittelalter]] Amtsträger in einer [[Mark (Territorium)|Grenzmark]] eines Reiches (daher auch &amp;#039;&amp;#039;Grenzgraf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;comes terminalis&amp;#039;&amp;#039;). Später in den meisten europäischen Ländern ein Adelstitel im Rang zwischen Graf und Fürst/Herzog &amp;#039;&amp;#039;(Marquis, Marchese, Marqués, Marquess)&amp;#039;&amp;#039;. Im Heiligen Römischen Reich jedoch nur selten verwendeter Titel bestimmter regierender [[Reichsfürsten]] wie der [[Liste der Markgrafen von Meißen|Markgrafen von Meißen]] oder [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]], die im Rang etwa Herzögen gleichgestellt waren (und deren Titel daher in anderen Sprachen als &amp;#039;&amp;#039;Margrave&amp;#039;&amp;#039; übersetzt wird, in betontem Unterschied zu den vorgenannten rangniedrigeren &amp;#039;&amp;#039;Marquis&amp;#039;&amp;#039; usw.).&amp;lt;ref&amp;gt;Die regierenden Markgrafen standen nicht im gräflichen, sondern im reichsfürstlichen Rang.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gaugraf]] &amp;#039;&amp;#039;(comes):&amp;#039;&amp;#039; im Frühmittelalter der Amtsträger in einem [[Gau]] (und Führer eines Heerbanns); später abgekommen und nicht als Rangtitel verwendet.&lt;br /&gt;
{{Anker|Pfalzgraf}}&lt;br /&gt;
* [[Pfalzgraf]] &amp;#039;&amp;#039;(comes palatinus)&amp;#039;&amp;#039; und [[Hofpfalzgraf]] &amp;#039;&amp;#039;(comes palatinus caesareus):&amp;#039;&amp;#039; Amtsträger als unmittelbarer Vertreter des Königs (bzw. des Kaisers), später im Reichsfürstenstand, einem Fürsten gleichgestellt, aber mit höherem Ansehen verbunden&lt;br /&gt;
{{Anker|Reichsgraf}}&lt;br /&gt;
* [[Reichsgraf]]: ursprünglich der Graf einer anfangs königs-, dann reichsunmittelbaren Grafschaft, reichsständisch mit Sitz und Stimme im [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag]]. Seit dem 17. Jahrhundert zunehmend auch als Bezeichnung für den reinen Adelstitel &amp;#039;&amp;#039;Graf,&amp;#039;&amp;#039; sofern er durch den römisch-deutschen Kaiser verliehen war. Der Grafentitel wurde im Alten Reich nur selten unmittelbar an Bürgerliche verliehen ([[Briefadel]]); zumeist durchliefen die Familien zuvor die Erhebung in den einfachen Adelsstand (sofern sie nicht bereits dem [[Uradel]] angehörten) und dann in den [[Freiherr]]enstand, bevor sie schließlich die „Grafung“ als üblicherweise letzte Rangerhöhung erhielten. In den nächsthöheren [[Fürst]]enstand schafften es nur wenige Familien.&lt;br /&gt;
{{Anker|Lehnsgraf}}&lt;br /&gt;
* [[Lehnsgraf]]: seit 1671 der dänische Grafenstand &amp;#039;&amp;#039;(lensgreve)&amp;#039;&amp;#039; als höchster Rang des titulierten Adels in Dänemark. Titel für den diplomierten Inhaber einer Lehnsgrafschaft (Territorium, ein großes [[Rittergut]] als [[Familienfideikommiss]]), bzw. für dessen erstgeborenen Sohn als präsumptiven Nachfolger.&lt;br /&gt;
{{Anker|Burggraf}}&lt;br /&gt;
* [[Burggraf]] &amp;#039;&amp;#039;(praefectus, castellanus):&amp;#039;&amp;#039; Amtsbezeichnung eines Lehnsnehmers des Königs (reichsunmittelbar) oder eines Landesherrn (Herzog, Graf, Fürstbischof, Bischof: landesunmittelbar) in einem kleinen Territorium, welcher in der Burggrafschaft Administration, Jurisdiktion und Militärverwaltung ausübte; später Adelstitel. Ein Beispiel für einen reichsunmittelbaren Burggrafen ist der [[Burggrafschaft Nürnberg|Burggraf von Nürnberg]], der die [[Nürnberger Burg| Kaiserburg]] für den [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] verwaltete.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/N%C3%BCrnberg,_Burggrafschaft (abgerufen am 27. März 2026; 14:23)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Freigraf, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Freigrafschaft Burgund]], Entwicklung aus der vormaligen [[Pfalzgrafschaft Burgund]].&lt;br /&gt;
* Erbgraf: der erstgeborene Sohn bzw. Erbe eines reichsständischen (nach der Mediatisierung [[Standesherr (Deutscher Bund)|standesherrlichen]]) und somit [[Hochadel|hochadligen]] Grafen (vergleichbar etwa einem [[Erbprinz]]en).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle Titel:&lt;br /&gt;
* [[Wildgrafen]] &amp;#039;&amp;#039;(comites silvestres),&amp;#039;&amp;#039; [[Raugrafen]] und [[Rheingrafen]]: Diverse Geschlechter von Gaugrafen in Nachfolge der südwestdeutschen [[Emichonen]]; aus den Rheingrafen gingen später die Grafen von [[Salm (Adelsgeschlecht)|Salm]] hervor, die den Titel &amp;#039;&amp;#039;Wild- und Rheingrafen&amp;#039;&amp;#039; führten.&lt;br /&gt;
* [[Grafschaft Reichenhall|Hallgrafen]]: Grafschaft zur Überwachung und Organisation des Salzhandels um [[Bad Reichenhall]]; 1169 von [[Heinrich der Löwe|Heinrich dem Löwen]] als Herzog von Bayern eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Sprachen:&lt;br /&gt;
* [[Earl]], in nichtbritischen Gebieten &amp;#039;&amp;#039;Count&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* Conte (italienisch)&lt;br /&gt;
* Comte (französisch, katalanisch)&lt;br /&gt;
* Conde (spanisch)&lt;br /&gt;
* [[Vicomte]] (französisch): ursprünglich der Stellvertreter eines Grafen (Vizegraf). In Frankreich, England (Viscount) und den Niederlanden (Burggraaf) eigenständiger Titel zwischen [[Baron]] und Graf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graf als nichtständische Amtstitel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Basler-Kopp Schimmelreiter 1.jpg|mini|hochkant=1.2|Der Deichgraf auf seinem Pferd: Hauke Haien ist die Titelfigur aus [[Theodor Storm]]s Novelle &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schimmelreiter]]&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch einige nichtadelige Amtsträger werden traditionell als &amp;#039;&amp;#039;Graf&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Richterliche Ämter mit Verwaltungsbefugnissen:&lt;br /&gt;
** {{Anker|Freigraf}} Freigraf: der durch den Gerichtsherrn ([[Stuhlherr]]n) eingesetzte Vorsitzende eines [[Freigericht (Freigrafschaft)|Freigerichts]] (auch [[Feme]]gericht genannt). Jeder unbescholtene [[Freie]] konnte Vorsitzender oder Schöffe eines Femegerichtes werden.&lt;br /&gt;
** [[Gograf]] ([[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Gohgreve&amp;#039;&amp;#039;): der von den Landbewohnern gewählte und vom Landesherrn bestätigte Bauernrichter eines größeren Bezirks in Norddeutschland&lt;br /&gt;
** Zentgraf &amp;#039;&amp;#039;([[centenarius]]):&amp;#039;&amp;#039; Stellvertreter eines Grafen (Vizegraf), im Hessischen und Südwestdeutschen (dieselbe Bedeutung wie im Norddeutschen &amp;#039;&amp;#039;Gograf&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verwaltungsbeamte, teils mit richterlicher Befugnis:&lt;br /&gt;
** [[Hansegraf]]: Das historische Amt des Hansegrafen oder Hansgrafen ist erstmals 1184 in Regensburg belegt und war je nach Stadt verschieden ausgestaltet; meist handelte es sich um Beamte für Hanse-, Markt- oder Handelsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
** [[Deichgraf]]: Bei [[waterschap]]pen und einigen Deich[[genossenschaft]]en trägt der Obmann die Bezeichnung Deichgraf (niederdeutsch: &amp;#039;&amp;#039;Diekgreve&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
** [[Holzgraf]]: Vorsitzender für das Forstwesen. Er wurde von den [[Markgenossenschaft|Markgenossen]] gewählt.&lt;br /&gt;
** [[Wichgraf]]: unterstand einem [[Bischof]]&lt;br /&gt;
** [[Bördevogt|Bördegraf]]: gutsherrlicher Bote oder Untervogt eines Gerichtsbezirks &amp;#039;&amp;#039;(Börde)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Salzgraf]]: Leiter eines Salzwerkes mit richterlichen Befugnissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Mayer (Historiker)|Manfred Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Burggrafen von Regensburg.&amp;#039;&amp;#039; München 1883.&lt;br /&gt;
* [[Johann Stephan Pütter]]: &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zur juristischen Praxi wie in Teutschland sowohl gerichtliche als außergerichtliche Rechtshändel … verhandelt und in Archiven beygeleget werden.&amp;#039;&amp;#039; Theil 2: &amp;#039;&amp;#039;Zugaben: insonderheit von der Orthographie und Richtigkeit der Sprache und vom teutschen Canzley-Ceremoniel.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Vandenhoeck, Göttingen 1802.&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Willoweit]], [[Elmar Wadle]]: &amp;#039;&amp;#039;Graf, Grafschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte]],&amp;#039;&amp;#039; I.&amp;amp;nbsp;Band: &amp;#039;&amp;#039;Aachen – Haussuchung.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt, Berlin 1971, Sp.&amp;amp;nbsp;1775–1795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Graf}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4021778-4|TYP=Literatur über den Adelstitel}}&lt;br /&gt;
* [https://adelslexikon.com/titel/?such=Graf alle 1918 noch blühenden gräflichen Familien im Adelslexikon.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4021778-4|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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