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	<title>Gracarca - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T00:03:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gracarca&amp;diff=2077597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stuhlfauth Thomas: Wechsel des alten Fotos &quot;Gracarca vom Kitzelberg &quot; zu einem Foto mit höherer Auflösung (Gracarca vom Klopeiner See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gracarca&amp;diff=2077597&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-17T07:13:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wechsel des alten Fotos &amp;quot;Gracarca vom Kitzelberg &amp;quot; zu einem Foto mit höherer Auflösung (Gracarca vom Klopeiner See)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = &lt;br /&gt;
|BILD               = Die Gracarca vom Klopeiner See 330.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Blick auf Gracarca vom Klopeiner See&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 687&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
|LAGE               = &lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Karawanken und Bachergebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 46.598358&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 14.597&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = AT-2&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 2.2&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 191&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = Kitzelberg&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = nördl. Unternarrach&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = &lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = [[Sattnitzkonglomerat]]&lt;br /&gt;
|ALTER              = [[Neogen]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG      = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gracarca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gračarca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA|ˌgraˑˈt͡ʃaːrˌt͡saˑ}}; vermutlich von {{slS|&amp;#039;&amp;#039;[[Grad (Ortsname)|grad/gradec]]&amp;#039;&amp;#039;}} „Burg, befestigter Ort“) ist ein Berg südöstlich des [[Klopeinersee]]s mit einer Höhe von {{Höhe|687|AT}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.bev.gv.at/#/center/14.5876,46.5969/zoom/16 |titel=Austrian Map |abruf=2024-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der aus [[Sattnitzkonglomerat]] besteht.&amp;lt;ref name=museum&amp;gt;{{internetquelle|url=http://www.klopein.at/keltenmuseum/Gracarca.html|titel=Gracarca|zugriff=2010-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Höhe (Geodäsie)|Kote]], die westlich davon in der [[Österreichische Karte|ÖK50]] verzeichnet ist, ist der Dreiseenblick mit einer Höhe von {{Höhe|676}}.&lt;br /&gt;
Östlich schließt der [[Georgiberg (Sankt Kanzian am Klopeiner See)|Georgiberg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhensiedlung Gracarca ==&lt;br /&gt;
Interessant ist die Gracarca, außer als [[Fossilien]]fundort, als archäologischer Fundort einer [[Ringbefestigung]] mit [[bronzezeit]]lichen, [[hallstattzeit]]lichen, und [[Spätlatène|spätlatènezeitlichen]] [[Scherben]] als Rest einer von der [[Hallstattzeit]] bis zur [[Römerzeit]] reichenden Siedlung&amp;lt;ref name=dipl&amp;gt;{{internetquelle|url=http://othes.univie.ac.at/4784/1/2009-04-28_0304457.pdf|titel=Entwicklung der archäologischen Forschung und deren museale Präsentation ab dem 20. Jahrhundert in Kärnten|zugriff=2010-09-11|format=PDF; 3,6&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, welche als die nicht zweifelsfrei lokalisierbare frühe [[noricum|norische]] Hauptstadt [[Noreia (Noricum)|Noreia]] diskutiert wird.&amp;lt;ref name=dipl /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://www.klopein.at/keltenmuseum/Noreia.html|titel=Noreia|zugriff=2010-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://av.zrc-sazu.si/pdf/56/AV_56_Gleirscher.pdf|autor=[[Paul Gleirscher]]|titel=Hügelgräber und Herrschaftsbereiche im Ostalpenraum|zugriff=2010-09-11|format=PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die größte Bedeutung – was unter anderem die Spekulationen zum Thema Noreia auslöste – erlangte die Siedlung nach der Fundlage in der [[Kelten|spätkeltischen]] Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Sievers/Urban/Ramsl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Keltischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;686.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhensiedlung Gracarca steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kultur(wander)weg Gracarca erschließt von Grabelsdorf den Höhenrücken der Gracarca. Infotafeln vermitteln interessante Informationen über das Kulturerbe aus vergangenen Zeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kulturweg Gracarca [https://gracarca.info/de/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;bergfex Kulturweg Gracarca [https://www.bergfex.at/sommer/kaernten/touren/wanderung/2861824,kulturweg-gracarca/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Outdooractive Kulturweg Gracarca [https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/klopeiner-see/kulturweg-gracarca/804811960/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologische Ergebnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Infotafel Gracarca Siedlung - Aufbaustudie 407.jpg|mini|Infotafel Gracarca Siedlung – Aufbaustudie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gracarca h.jpg|mini|Information zu Grabungsergebnissen]]&lt;br /&gt;
[[Raubgrabung]]en durch [[Sondengänger]] in den 1980er-Jahren, durch die hunderte Kleinobjekte in den Kunsthandel kamen, machten eine wissenschaftliche Erforschung notwendig. Seit 1992 wurde diese vom [[Landesmuseum Kärnten]] durchgeführt und räumlich erweitert. Die Höhensiedlung zeigt keine Befestigungsanlagen, die Gipfelkuppe des Georgiberges weist bisher keine Funde auf. Trotz mittelalterlicher Terrassierungen konnten intakte Siedlungsspuren freigelegt werden, wie eine aus Steinen aufgesetzte Feuerstelle (80 × 80&amp;amp;nbsp;cm), bei der einige [[Gewichtswebstuhl|Webstuhlgewichte]] lagen. In der Nähe fand man ein großes Tongefäß, Teile eines Blockbaues, eine früheisenzeitliche Grube mit Pfostenlöchern und Brandschutt, einen hallstattzeitlichen, ebenfalls abgebrannten Ständerbau und Reste einer spätkeltischen Eisenschmiede mit [[Schlacke (Metallurgie)|Schlacken]] und [[Luppe (Metallurgie)|Luppen]] aus schmiedbarem Stahl. Dazu wurden auch noch Schmiedewerkzeug und Eisenbarren sowie Spuren von Bronzeverarbeitung entdeckt. Eine Verbindung mit dem Eisenerzabbau bei [[Hüttenberg (Kärnten)|Hüttenberg]] kann angenommen werden. Ein römerzeitliches Wassersammelbecken mit rund 100&amp;amp;nbsp;m² wird in die Endphase der Besiedlung datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Grabelsdorf befinden sich ein [[Brandgrab|Brandgräberfeld]] und ein ausgeraubtes [[Hügelgrab]]. Krieger- und Frauengräber waren an den Beigaben zu identifizieren, Lanzenspitzen in den einen, Schmuck und [[Spinnwirtel]] in den anderen Grabstellen. Datiert werden sie von der älteren Eisenzeit bis in die Spätlatènezeit. Viele der Fundobjekte stammen nicht aus heimischer Produktion, sondern waren Importgüter, beispielsweise [[Italiker|italisches]] Tafelgeschirr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Konglomeratgestein sind Negativabdrücke von hier ausgehauenen Mühlsteinen zu sehen, die fälschlich als vorrömische Opfersteine und Fürstenthronsitze interpretiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche auf dem Georgiberg ist der noch sichtbare Rest einer mittelalterlichen Burg, auch in diesem Bereich wurden neben mittelalterlichen Objekten Kleinfunde aus der Eisenzeit entdeckt. Der Wall an der Südseite ist eine spätmittelalterliche Befestigung. Weitere derartige Anlagen am nordwestlich gelegenen Steiner Berg wurden als römerzeitlich identifiziert, jedoch auch dort sind eisenzeitliche Artefakte ausgegraben worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sievers/Urban/Ramsl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Keltischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;684&amp;amp;nbsp;f. (für den gesamten Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;„Archäologische Ergebnisse“&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Susanne Sievers]]/[[Otto Helmut Urban]]/Peter C. Ramsl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Keltischen Archäologie. A–K und L–Z&amp;#039;&amp;#039;; Mitteilungen der prähistorischen Kommission im [[Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gracarca}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gracarca}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sankt Kanzian am Klopeiner See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karawanken und Bachergebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhensiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Bronzezeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Hallstattzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Latènezeit)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stuhlfauth Thomas</name></author>
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