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	<title>Grabowskia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grabowskia&amp;diff=1830956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 7. Januar 2026 um 12:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-07T12:59:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Grabowskia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Diederich Franz Leonhard von Schlechtendal|Schltdl.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Grabowskia boerhaviifolia (8705355002).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia boerhaviifolia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grabowskia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Pflanzen[[Gattung (Biologie)|gattung]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae). Die vier der Gattung zugehörigen Arten sind in [[Amerika]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabowskia obtusa Talampaya.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Grabowskia boerhaviifolia&amp;#039;&amp;#039; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia obtusa&amp;#039;&amp;#039;) im Nationalpark Talampaya in Argentinien]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Grabowskia&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind meist 1,5 bis 2,5&amp;amp;nbsp;m hohe [[Strauch|Sträucher]], gelegentlich werden sie nur bis zu 0,5&amp;amp;nbsp;m hoch. Selten sind es kleine [[Baum|Bäume]] mit einer Höhe von bis zu 5&amp;amp;nbsp;m und einem Stammbasisdurchmesser von bis zu 40&amp;amp;nbsp;cm. Sie wachsen aufrecht und verzweigt, die Stängel sind mit [[Stachel (Botanik)|Stacheln]] bewehrt. Junge Zweige sind glatt und etwas glänzend, dunkel mahagonifarben bis schwärzlich gefärbt. Im Alter werden sie rissig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blattspreite]]n sind dick, ihre Form reicht von umgekehrt eiförmig oder umgekehrt-eiförmig über elliptisch bis zu breit elliptisch. An der Spitze können sie gerundet oder stumpf sein, die Basis ist spitz zulaufend und am Blattstiel herablaufend. Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind unbehaart oder nur mit drüsigen [[Trichom]]en mit einem kurzen Stiel und einem vielzelligen Kopf behaart und später verkahlend. Sie können bläulich oder grünlich-bläulich gefärbt sein und werden meist 15 bis 28 (selten 8 bis 40)&amp;amp;nbsp;mm lang und 20 bis 25 (selten 14 bis 35)&amp;amp;nbsp;mm breit. Ausnahme ist &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia megalosperma&amp;#039;&amp;#039; mit sehr schmalen Laubblättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n können duftend oder duftlos sein. Sie stehen einzeln oder in [[zyme|zymösen]] Gruppen aus zwei bis zwölf Stück. Die [[Blütenstiel]]e sind 5 bis 8&amp;amp;nbsp;mm lang und damit in etwa so lang wie der [[Kelchblatt|Kelch]]. Dieser ist becherförmig, radiärsymmetrisch, fünflappig oder fünfgeteilt und immer kürzer als die Kronröhre. Die [[Kronblatt|Krone]] ist leicht [[zygomorph]], 8 bis 12 (selten bis 15)&amp;amp;nbsp;mm lang. Sie ist weiß-gelblich oder grünlich, beziehungsweise weiß-lila oder violett gefärbt. Die Aderung ist meist grün, braun oder dunkel purpurn gefärbt. Die Kronröhre ist konisch oder nahezu zylindrisch und 1,5 bis 2,5 mal länger als die Kelchlappen. Diese sind breiter als lang, geöhrt, zurückgebogen oder mit umgebogenen Rand versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Staubblatt|Staubblätter]] und [[Stempel (Botanik)|Stempel]] stehen über die [[Blütenhülle|Blütenhüllblätter]] hinaus. Die Staubblätter sind gleichgestaltig und setzen etwa am unteren Drittel der Kronröhre oder etwas darüber oder darunter an. Die [[Staubfäden]] sind länger als die [[Staubbeutel]] und an der unteren Hälfte behaart. Die rückseitig (dorsal) befestigten Staubbeutel sind 2,1 bis 3,1 (selten 1,9 bis 3,5)&amp;amp;nbsp;mm lang, die Theken stehen fast auf der kompletten unteren Hälfte frei voneinander. Die [[Pollen]]körner sind trizonokolporat und mit einer Größe von etwa 25,3&amp;amp;nbsp;µm mittelgroß. Der [[Fruchtknoten]] ist zweifächerig, jedes Fruchtblatt ist an der Basis einkammerig und in den oberen 2/3 durch eine quer stehende Zwischenwand zweikammerig. Jede der so entstehenden Kammern enthält zwei [[Samenanlage]]n, wobei die oberen größer sind als die unteren. Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist scheibenförmig, eingedrückt und befindet sich auf einem leicht umgekehrt friemförmigen [[Griffel (Botanik)|Griffel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind umgekehrt eiförmig oder nahezu kugelförmig und gelb, orange-gelb oder bläulich schwarz gefärbt. Sie werden teilweise vom sich nicht vergrößernden Kelch umgeben. Sie enthalten zwei langgestreckte Kerne mit einer abgerundeten Spitze und einer dreigezähnten Basis. Jeder Kern enthält einen einzelnen aufrechten [[Same (Pflanze)|Samen]], nur gelegentlich werden zwei Samen gebildet, dann ist der obere deutlich größer als der untere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Arten kommen in einem disjunkten Gebiet in Amerika vor, wobei &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia boerhaviifolia&amp;#039;&amp;#039; die größte Verbreitung besitzt: Sie kommt in Mexiko, auf den [[Galapagos-Inseln]], in [[Peru]], [[Chile]], [[Bolivien]] und dem westlichen [[Argentinien]] vor. Die anderen Arten kommen in Argentinien und angrenzenden Ländern vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia&amp;#039;&amp;#039; wurde 1832 von [[Diederich Franz Leonhard von Schlechtendal]] in &amp;#039;&amp;#039;Linnaea; Ein Journal für die Botanik in ihrem ganzen Umfange&amp;#039;&amp;#039; Band 7 Seite 71–73 erstbeschrieben. Der Gattungsname ehrt den deutschen Botaniker und Apotheker [[Heinrich Emanuel Grabowski]] (1792–1842).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gattung werden vier oder weniger Arten unterschieden. [[Typus (Nomenklatur)|Typusart]] ist &amp;#039;&amp;#039;[[Grabowskia boerhaviifolia]]&amp;#039;&amp;#039;. Alle Arten werden aber auch zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;Lycium&amp;#039;&amp;#039; gestellt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Grabowskia ameghinoi]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Speg.) Speg.}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia spegazzinii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Dusén}}, &amp;#039;&amp;#039;[[Lycium ameghinoi]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Speg.}}): Westliches und südliches Argentinien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Grabowskia boerhaviifolia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.f.) Schltdl.}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Lycium boerhaviifolium&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.f.}}, &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia duplicata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Arnott}}, &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia glauca&amp;#039;&amp;#039; {{Person|I. M. Johnst.}}, &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia megalosperma&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Speg.}}, &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia obtusa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Arnott}}, &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia schizocalyx&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Dammer}}, &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia geniculata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Fernald) C.L.Hitchc.}}): Mexiko, Ecuador bis Brasilien und südliches Südamerika, dazu die Galapagos-Inseln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr hierher wird gerechnet:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia sodiroi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Bitter}} =&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Saracha quitensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hook.) Miers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia&amp;#039;&amp;#039; wird innerhalb der [[Systematik der Nachtschattengewächse]] zusammen mit den Gattungen [[Bocksdorne]] (&amp;#039;&amp;#039;Lycium&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Phrodus]]&amp;#039;&amp;#039; in die [[Tribus (Biologie)|Tribus]] Lycieae eingeordnet. [[Phylogenetik|Phylogenetische]] Untersuchungen des Tribus zeigten, dass die Tribus [[monophyletisch]] ist, die beiden Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Phrodus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia&amp;#039;&amp;#039; jedoch innerhalb der Bocksdorne platziert sind. &amp;#039;&amp;#039;Phrodus&amp;#039;&amp;#039; bildet dabei eine Schwester[[Kladistik|klade]] zu fast allen Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Lycium&amp;#039;&amp;#039;. Ausnahme sind einige Arten, die sich durch Steinkörper in den Früchten, meist weißen, hängenden, relativ großen Blüten mit Kelchzipfeln länger als die Kelchröhre und flachen, oftmals blaugrünen Blättern auszeichnen. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Grabowskia&amp;#039;&amp;#039; ist eine Schwesterklade zu dieser letztgenannten Gruppe der &amp;#039;&amp;#039;Lycium&amp;#039;&amp;#039;-Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Levin05&amp;quot;&amp;gt;Rachel A. Levin und Jill S. Miller: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.amjbot.org/cgi/content/full/92/12/2044 |wayback=20080706174502 |text=Relationships within tribe Lycieae (Solanaceae): paraphyly of Lycium and multiple origins of gender dimorphism |archiv-bot=2025-05-22 12:26:52 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Botany&amp;#039;&amp;#039;, Volume 92, 2005. Seiten 2044–2053.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Armando T. Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;The Genera of Solanaceae&amp;#039;&amp;#039;, A.R.G. Gantner Verlag K.G., Ruggell, Liechtenstein 2001, ISBN 3-904144-77-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot;&amp;gt; Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018. [https://www.bgbm.org/de/other-publications/verzeichnis-eponymischer-pflanzennamen-erweiterte-edition] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;{{POWO|Grabowskia|Abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Grabowskia|&amp;#039;&amp;#039;Grabowskia&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtschattengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solanaceae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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