<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grabmal_des_Quintus_Sulpicius_Maximus</id>
	<title>Grabmal des Quintus Sulpicius Maximus - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grabmal_des_Quintus_Sulpicius_Maximus"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grabmal_des_Quintus_Sulpicius_Maximus&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T08:24:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grabmal_des_Quintus_Sulpicius_Maximus&amp;diff=2093982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grabmal_des_Quintus_Sulpicius_Maximus&amp;diff=2093982&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-15T12:19:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:QS Maximus memorial stone.JPG|mini|Kopie des Grabmals für Quintus Sulpicius Maximus in Rom]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grabmal des Quintus Sulpicius Maximus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde bei Abrissarbeiten an der [[Porta Salaria]] in [[Rom]] gefunden. Es befand sich unter dem östlichen Turm der Toranlage, die nach schwerer Beschädigung bei einem Bombardement durch italienische Truppen gegen den [[Kirchenstaat]] am 20. April 1870 im darauf folgenden Jahr einem Neubau des Architekten [[Virginio Vespignani]] Platz machen sollte. Eine Kopie des Grabmals steht heute in der Nähe seines Fundortes an der Ecke Via Piave und Via Sulpicio Massimo in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Grabmal war, wie zahlreiche andere Bauten und Denkmäler auch, beim Bau der [[Aurelianische Mauer|Aurelianischen Mauer]] wiederverwandt worden, um deren Fertigstellung zu beschleunigen. Es gehörte zu einem an der Via Salaria gelegenen Gräberbereich,  von dem sich unter den Türmen der &amp;#039;&amp;#039;porta Salaria&amp;#039;&amp;#039; weitere Zeugnisse nachweisen ließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lucius Cornelius Sulla Felix|Sullanisches]] Würfelgrab unter dem östlichen Turm, [[Augustus|frühaugusteisches]] Rundgrab einer Cornelia, Tochter des Lucius Scipio, Gemahlin des Vatienus, &amp;#039;&amp;#039;Cornelia L. Scipionis f. Vatieni&amp;#039;&amp;#039;, unter dem westlichen Turm; vergleiche {{CIL|6|1296}} und [[Filippo Coarelli]]: &amp;#039;&amp;#039;Rom. Ein archäologischer Führer&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 1981, S. 226; erweiterte und überarbeitete Neuauflage: Zabern, Mainz 2000, S. 249–250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal in Form eines [[Cippus]], das sich heute in den [[Kapitolinische Museen]] befindet, steht auf einer Basis aus [[Travertin]]. Der Cippus ist aus [[Marmor]] und wird von einem flachen Giebel bekrönt. Im Giebelfeld ist mittig ein Lorbeerkranz abgebildet, von dem nach links und rechts flatternde [[Tänie (Kleidung)|Taenien]] abgehen. Auf den Giebelecken befinden sich kleine [[Akroterion|Akrotere]] in Form geschwungener [[Palmette]]n, die aus [[Akanthus (Ornament)|Akanthuskelchen]] entwachsen. Die Höhe des Cippus beträgt 1,61 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Profilen gefasste Vorderseite ist in einen glatten, kleineren Sockelbereich und einen höheren oberen Bereich eingeteilt, der als Hoch[[relief]] in einer nischenartigen Vertiefung einen jungen [[Toga]]tus darstellt, die Rechte vor die Brust gehoben, in der Linken eine halb entrollte [[Papyrus]]rolle haltend. Die Flächen links und rechts des Jungen sind mit griechischen Versen gefüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;Luigi Moretti (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Inscriptiones Graecae Urbis Romae&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Rom 1979, S. 189–193, [http://epigraphy.packhum.org/inscriptions/oi?ikey=188985&amp;amp;bookid=250&amp;amp;region=13 Nr. 1336].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der untere Bereich, vom oberen durch eine horizontale Profilleiste mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Deis Manibus sacrum&amp;#039;&amp;#039; getrennt, trägt die eigentliche Grabinschrift sowie zwei griechische [[Epigramm]]e, die von dem Jungen, seinen Leistungen und seinem Tod erzählen, und zwar einmal in wörtlicher Rede des Quintus, einmal als Darlegung eines Dritten. Die Epigramme, aus denen hervorgeht, dass Quintus an Überanstrengung während des [[Agon (Wettstreit)|Agon]] gestorben war, stammen vermutlich von seinem Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabinschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Deis Manibus sacrum / Q(uinto) Sulpicio Q(uinti) f(ilio) Cla(udia) Maximo domo Roma vix(it) ann(os) XI m(enses) V d(ies) XII / hic tertio certaminis lustro inter Graecos poetas duos et L / professus favorem quem ob teneram aetatem excitaverat / in admirationem ingenio suo perduxit et cum honore discessit versus / extemporales eo subiecti sunt ne parent(es) adfectib(us) suis indulsisse videant(ur) / Q(uintus) Sulpicius Eugramus et Licinia Ianuaria parent(es) infelicissim(i) f(ilio) piissim(o) fec(erunt) et sib(i) p(osterisque) s(uis).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle=Grabinschrift des Q. Sulpicius Maximus&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Den Manen geweiht. Für Q. Sulpicius Maximus, Sohn des Quintus, aus der Tribus Claudia, aus Rom, der 11 Jahre, fünf Monate und 12 Tage lebte. Dieser hat im dritten Lustrum des Wettkampfes, bei welchem er unter 52 griechischen Dichtern aufgetreten war, die Zuneigung, die er wegen seines zarten Alters geweckt hatte, durch sein Talent zur Bewunderung geführt und er ist in Ehren abgetreten. Seine aus dem Stegreif gedichteten Verse sind hinzugesetzt worden, damit seine Eltern nicht als aus Liebe übertreibend angesehen würden. Quintus Sulpicius Eugramus und Licinia Ianuaria, die sehr unglücklichen Eltern, machten dieses (Grabmal) für ihren sehr liebevollen Sohn und für sich selbst und für ihre Nachfahren.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|6|33976}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quintus Sulpicius Maximus ==&lt;br /&gt;
Der junge Quintus, Sohn wohl eines griechischen Freigelassenen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Mommsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Römisches Staatsrecht&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, 1. 3. Auflage. Leipzig 1887, S. 789 Anm. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist anscheinend unmittelbar nach seiner Teilnahme am dritten Dichterwettkampf im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;agon Capitolinus&amp;#039;&amp;#039; verstorben. Diese Spiele, auch als &amp;#039;&amp;#039;ludi Capitolini&amp;#039;&amp;#039; bekannt, wurden von [[Domitian]] im Jahre 86 anlässlich der Restaurierung des [[Kapitol (Rom)|kapitolinischen]] [[Kapitolinischer Tempel|Tempels des Iupiter Optimus Maximus]] eingerichtet und galten auch der Person des Kaisers. Der Agon bestand aus [[Wagenrennen|hippischen]], [[Gymnastik|gymnischen]] und [[Agon (Musik)|musischen]] Wettkämpfen. Die dritten Spiele fanden im Jahr 94 statt, da das [[Lustrum]] des kapitolinischen Agon nur vier Jahre umfasste. An den musischen Wettkämpfen hat Quintus Sulpicius teilgenommen und konnte nicht nur wegen seines Alters, sondern auch wegen seines Talentes Eindruck hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Disziplin war das Dichten aus dem Stegreif, und zwar in [[Altgriechische Sprache|griechischer Sprache]] nach einem allen Teilnehmern vorgegebenen Thema, das in diesem Fall die Ansprache des [[Zeus]] an [[Helios]] nach dem Sturz [[Phaethon (Mythologie)|Phaetons]] beinhaltete. Über den genauen Ablauf derartiger Veranstaltungen ist wenig bekannt, allerdings war das Stegreifdichten eine vor allem im griechischen Osten verbreitete Übung für Rhetoriker und Dichter, die sich noch bis zu [[Francesco Petrarca|Petrarca]] und [[Torquato Tasso]] verfolgen lässt. Der Gewinner erhielt vom Kaiser persönlich einen Kranz aus kapitolinischem Lorbeer. Die von Quintus Sulpicius vorgetragenen Verse sind links und rechts des jungen Togatus wiedergegeben, wobei die letzten drei Verse auf die Papyrusrolle übergriffen, dort aber nurmehr schlecht erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rodolfo Lanciani]]: &amp;#039;&amp;#039;Pagan and Christian Rome&amp;#039;&amp;#039;. Houghton, Boston/New York 1892, S. 281–283 ([http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Gazetteer/Places/Europe/Italy/Lazio/Roma/Rome/_Texts/Lanciani/LANPAC/6*.html online]).&lt;br /&gt;
* [[Samuel Ball Platner]], [[Thomas Ashby]]: &amp;#039;&amp;#039;A Topographical Dictionary of Ancient Rome&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, London 1929, S. 487  ([http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Gazetteer/Places/Europe/Italy/Lazio/Roma/Rome/_Texts/PLATOP*/sepulcra.html#Q.Sulpicii_Maximi online]).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Helbig]]: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die öffentlichen Sammlungen klassischer Altertümer in Rom.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Band 2. Tübingen 1966, 1734.&lt;br /&gt;
* [[Filippo Coarelli]]: &amp;#039;&amp;#039;Rom. Ein archäologischer Führer&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 1981, S. 226–227. Erweiterte und überarbeitete Neuauflage: Zabern, Mainz 2000, ISBN 3-8053-2685-8, S. 249–250.&lt;br /&gt;
* [[Lawrence Richardson Jr.]]: &amp;#039;&amp;#039;A New Topographical Dictionary of Ancient Rome&amp;#039;&amp;#039;. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1992, S. 361 &amp;#039;&amp;#039;(Sep. Q. Sulpicii Maximi)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Siegmar Döpp: &amp;#039;&amp;#039;Das Stegreifgedicht des Q. Sulpicius Maximus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik.&amp;#039;&amp;#039; Band 114, 1996, S. 99–114 ([http://www.uni-koeln.de/phil-fak/ifa/zpe/downloads/1996/114pdf/114099.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://db.edcs.eu/epigr/bilder.php?s_language=de&amp;amp;bild=$JL_Mander_00050_1.jpg;$CIL_06_33976.jpg;PEC0011863;PH0003225;PH0003226;pp&amp;amp;nr=1 Abbildungen des Grabmals und der Inschriften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antiker Sakralbau in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Grabmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabmal in Rom|Quintus Sulpicius Maximus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitolinische Museen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>