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	<title>Grabentour bei Freiberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Unukorno: Link repariert</title>
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		<updated>2025-08-22T15:33:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link repariert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Grabentour&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Bobritzsch (Fluss)|Bobritzschtal]], [[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ=&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM=&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX=&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET=&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET=&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX=&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX=&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 3.557&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE=&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX=&lt;br /&gt;
| PEGEL1=&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE=&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1=&lt;br /&gt;
| QUELLE= aus der Bobritzsch in [[Krummenhennersdorf]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX=&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE=&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE=&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE=&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX=&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50/59/2.856312/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 13/22/12.257938/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in [[Reinsberg (Sachsen)]] in den Reinsberger Dorfbach&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX=&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE=&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG=&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE=&lt;br /&gt;
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| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51/0/26.782994/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 13/22/0/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| KARTE=&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
| BILD= Grabentour Kunstgraben.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
| NACHWEISE= Nein&lt;br /&gt;
| NOAUTOKAT= Ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grabentour&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein landschaftlich äußerst reizvoller [[bergbau]]historischer [[Wanderweg]] etwa 10&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Freiberg]] in [[Sachsen]]. Er führt im Tal der [[Bobritzsch (Fluss)|Bobritzsch]] von der [[Wünschmannmühle]] in [[Krummenhennersdorf]] bis zum IV.&amp;amp;nbsp;[[Lichtloch]] des [[Rothschönberger Stolln]]s in der [[Reinsberg (Sachsen)|Gemeinde Reinsberg]]. Sie folgt dabei dem Verlauf des großteils erhaltenen namensgebenden [[Kunstgraben]]s, der Mitte des 19. Jahrhunderts zum Bau dieses bis heute der [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] des [[Freiberger Bergrevier|Freiberger Silbererzbergbaus]] dienenden [[Stollen (Bergbau)|Stollens]] angelegt wurde. Das Gesamtsystem des Kunstgrabens ist 3557&amp;amp;nbsp;m lang, wovon 1905&amp;amp;nbsp;m als [[Rösche]] in den Fels geschlagen wurden und somit unterirdisch verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Weg führt zunächst vorbei an historischen [[Hochwassermarke]]n an der Bobritzsch entlang bis zum [[Mundloch]] der ersten, der Buchenbach-Rösche, schneidet eine Flussschleife ab und geht dann unmittelbar an der Bobritzsch weiter bis zum Austritt des Kunstgrabens aus der ersten Rösche, dem er dann auf halber Hanghöhe weiter folgt zu einem ehemaligen [[Quarzit]]steinbruch, an dem auch die zweite Rösche, die sogenannte Porzellanfelsenrösche, beginnt. Nachdem man den Bergsattel umgangen hat, führt der Graben wieder offen weiter bis zu einem Sperrschieber, mit dem das Wasser im Notfall in die Bobritzsch abgeleitet werden konnte. Dort kann der Wanderer mit einem Abstecher hinab zum Bobritzschufer eine [[Zitzenfichte]] bestaunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gelangt man hinauf zur [[Halde]] des V.&amp;amp;nbsp;Lichtlochs, wo Fundamente der historischen Bergschmiede erhalten sind. Das V.&amp;amp;nbsp;Lichtloch selbst ist verschlossen, die Radstuben sind verfüllt und der Kunstgraben ist nicht mehr durchgängig. Auch sind sämtliche Röschen verbrochen und nicht begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Lichtloch tritt der Kunstgraben wieder zutage und führt nach ca. 800&amp;amp;nbsp;m zur vierten (Buchenborn-)Rösche am Kroatenstein, um den sich die Legende vom Tausendtalersprung rankt. Dort zweigt auch der alte Mühlgraben zur Mühle unter dem [[Schloss Reinsberg|Reinsberger Schloss]] ab.&lt;br /&gt;
Nach einem schönen Weg durch Buchenhochwald erreicht man die Reinsberger Rösche, die kurz vor Reinsberg an der sogenannten Königslaube wieder zutage tritt und das Wasser zum IV.&amp;amp;nbsp;Lichtloch leitete, um auch dort Gestein, Bergleute, Werkzeug und Wasser zu heben. Die Energie des Wassers wurde also zweimal genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/spot_13_006_grossegrabentour.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Von 1844 bis 1847 wurde für die Abteufung des IV. und V. Lichtlochs ein [[Kunstgraben]] angelegt, der als bergmännische Hilfsanlage [[Aufschlagwasser]] für die [[Kunstrad (Wasserrad)|Kunst- und Kehrräder]] am IV. und V.&amp;amp;nbsp;[[Lichtloch]] des [[Rothschönberger Stolln]]s aus der Bobritzsch heranführte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/spot_13_003_4tesLL.html Fördertechnik am 4. Lichtloch des Rothschönberger Stollns]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kehrrad diente zur Förderung des bei der [[Streckenauffahrung|Auffahrung]] abgebauten Gesteins und zum Transport der Bergleute und von Werkzeugen in den und aus dem Schacht. Die Kunstgezeuge zur [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] wurden von [[Friedrich Wilhelm Schwamkrug|Schwamkrug]]-Turbinen angetrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petermann&amp;quot;&amp;gt;Lysann Petermann: &amp;#039;&amp;#039;Der Rothschönberger Stolln.&amp;#039;&amp;#039; In: Reihe Bergbauhistorie der Klosterregion Altzella., Reinsberg, 2005., S. 7–24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des Kunstgrabens war die Voraussetzung für die Abteufung der beiden Lichtlöcher und den Bau des Rothschönberger Stollns im sogenannten [[Gegenortvortrieb]]. Er wurde von denselben Arbeitern unter Aufsicht eines [[Berghauptmann]]s durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IV. Lichtloch ==&lt;br /&gt;
Das IV. Lichtloch ist als historisches Ensemble mit Huthaus, Schacht- bzw. Treibehaus, Bergschmiede und Bergzimmerei erhalten und wird vom &amp;#039;&amp;#039;Verein Viertes Lichtloch des Rothschönberger Stolln&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viertes-lichtloch.de/ „Verein Viertes Lichtloch des Rothschönberger Stolln e. V.“]&amp;lt;/ref&amp;gt; ehrenamtlich gepflegt. Der 87&amp;amp;nbsp;m tiefe Schacht ist offen, auch wurde die sehenswerte [[Radstube]]nkaue der beiden 11,90&amp;amp;nbsp;m großen Kunsträder sowie die [[Rösche|Abzugsrösche]] freigelegt, mit der das Kunstwasser nach getaner Arbeit in den Reinsberger Dorfbach abfloss. Eine historische Ausstellung zum Stollenbau lädt zum Besuch ein, eine funktionsfähige Handhaspel und die Fundamente des [[Pulverturm]]s können besichtigt werden. Auch sind Eheschließungen möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabentour.jpg|Wanderweg der Grabentour, links der ehemalige Graben&lt;br /&gt;
Datei:Mundloch.jpg|Oberes Mundloch der Reinsberger Rösche&lt;br /&gt;
Datei:RSSt IV.Lichtloch Treibehaus Radstubenkaue (05-1).jpg|Halde, Treibehaus und Radstubenkaue des IV. Lichtlochs des Rothschönberger Stolln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Otfried Wagenbreth&lt;br /&gt;
 | Herausgeber=[[Eberhard Wächtler]]&lt;br /&gt;
 | Titel=Der Freiberger Bergbau&lt;br /&gt;
 | TitelErg=Technische Denkmale und Geschichte.&lt;br /&gt;
 | Verlag=Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie&lt;br /&gt;
 | Auflage=2.&lt;br /&gt;
 | Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
 | Jahr=1988&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-342-00117-8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Jens Kugler | Titel=Wanderführer entlang der Grabentour zwischen Krummenhennersdorf und Reinsberg | Reihe=Kleiner Wanderführer in der Montanregion Erzgebirge / Krušnohorí | NummerReihe=3 | Verlag=Jens Kugler | Ort=Kleinvoigtsberg | Datum=2021 | ISBN=978-3-9822249-2-3 | Umfang=24}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Lysann Petermann&lt;br /&gt;
 | Titel=Der Rothschönberger Stolln&lt;br /&gt;
 | Reihe=Bergbauhistorie der Klosterregion Altzella&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Ort=Reinsberg&lt;br /&gt;
 | Jahr=2005&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Grabentour (Freiberg)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.viertes-lichtloch.de Verein IV. Lichtloch]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20211204231433/https://tu-freiberg.de/geo/gupf/geologie/geo-lehrpfade/grabentour Die Grabentour]&lt;br /&gt;
* [http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/spot_13_003_4tesLL.html Fördertechnik am 4. Lichtloch des Rothschönberger Stollns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaulehrpfad in Sachsen|Freiberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus (Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Sächsisches Erzgebirge)|Kunstgraben Grabentour]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstgraben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Unukorno</name></author>
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