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	<title>Grabenschlacht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:27:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|1|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| befasst sich mit dem Angriff auf Medina 627 n. Chr. Für die Form des Stellungskriegs siehe: [[Grabenkrieg]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Combat between Ali ibn Abi Talib and Amr Ben Wad near Medina.JPG|mini|Kampf zwischen [[ʿAlī ibn Abī Tālib]] (links) und Amr ibn &amp;#039;Abd Wudd (rechts) während der Grabenschlacht]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grabenschlacht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grabenkrieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arF|غزوة الخندق|d=ġazwat al-ḫandaq}}) war der Angriff einer [[Bündnis|Allianz]] der [[Quraisch]], einiger anderer Stämme sowie [[Kaiserreich Abessinien|abessinischer]] [[Söldner]]&amp;lt;ref name=a&amp;gt;Irving M. Zeitlin: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=sbhJJ7AOLL4C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Historical Muhammad]&amp;#039;&amp;#039;. Polity Press, 2007. S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; auf [[Medina]] im Jahre 627 n. Chr.&lt;br /&gt;
[[Mohammed]] ließ&amp;amp;nbsp;– der islamischen Historiographie zufolge dem Rat [[Salmān al-Fārisī]]s folgend&amp;lt;ref name=b&amp;gt;Hartmut Bobzin: &amp;#039;&amp;#039;Mohammed&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, 2002. [https://books.google.de/books?id=DW2IU3wQ_NYC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PH103&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 103]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– zur Verteidigung der Oase einen Graben um Medina ziehen, weshalb der Angriff als &amp;#039;&amp;#039;Grabenschlacht&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde. Dieser in Arabien bis dahin unbekannten [[Strategie (Militär)|Strategie]]&amp;lt;ref&amp;gt;W. Montgomery Watt: &amp;#039;&amp;#039;Muhammad at Medina&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, 1962. [https://archive.org/stream/muhammadatmedina029655mbp#page/n57/mode/1up S. 36]&amp;lt;/ref&amp;gt; wussten die Angreifer nichts entgegenzusetzen, weshalb sie eine [[Belagerung]] der [[Oase]] begannen, in deren Verlauf vor allem [[Diplomatie]] betrieben wurde.&amp;lt;ref name=b/&amp;gt; Nach zwei Wochen zogen die Angreifer wieder ab, ohne den Graben überwunden zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte über die Schlacht sind ausschließlich in der [[Islamische Geschichtsschreibung|islamischen Geschichtsschreibung]], vor allem in der [[maghazi]]- und [[Sira (Islam)|sira]]-Literatur überliefert. Im [[Koran]] wird die Grabenschlacht in der [[Sure 33]], Vers 9 bis 25 behandelt.&amp;lt;ref name=a/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Hidschra]] in Yathrib angekommen fehlte den [[Muhadschirun|Auswanderern]] jegliche finanzielle Lebensgrundlage, weshalb sie&amp;amp;nbsp;– ganz nach altarabischem Brauch&amp;lt;ref&amp;gt;Rudi Paret: &amp;#039;&amp;#039;Mohammed und der Koran. Geschichte und Verkündung des arabischen Propheten&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, 2001. [https://books.google.de/books?id=Lh0Rw-4MsiwC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PH128&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 128]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– begannen, die Karawanen der Quraisch zu plündern, die nun, nach der Vertreibung des Propheten und seiner mekkanischen Anhänger als stammesfremd angesehen wurden. Die ersten Karawanenüberfälle waren erfolglos; der erste erfolgreiche Überfall fand im Januar 624 n. Chr. statt. Zu einer größeren militärischen Auseinandersetzung zwischen Mohammed und den Quraisch kam es im März desselben Jahres bei [[Schlacht von Badr|Badr]], aus der Mohammed und seine Anhänger trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit als Sieger hervorgingen. Um sich für ihre Niederlage bei Badr zu rächen, beschlossen die Quraisch ein Jahr später, Medina anzugreifen. Bekannt wurde dieser für die Quraisch siegreiche Angriff als [[Schlacht von Uhud]]. Auf diese Schlacht folgte die Vertreibung des [[Juden|jüdischen]] Stammes der [[Banu Nadir]], die zum Teil nach Syrien flohen, zum Teil sich in [[Chaibar]] ansiedelten und von dort aus die Quraisch in der Grabenschlacht unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Encyclopaedia of Islam&amp;#039;&amp;#039;. New Edition. Brill, Leiden. Bd. 7, S. 852 (&amp;#039;&amp;#039;Naḍīr, Banu&amp;#039;l-&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlachtverlauf ==&lt;br /&gt;
Die Mekkaner hatten schon zwei Jahre zuvor, nach der Schlacht von Uhud, begonnen, sich auf einen Angriff auf Medina vorzubereiten und gewannen dabei die Unterstützung mehrerer Stämme. Am Ende hatten sie eine Armee von etwa 10.000 beziehungsweise 7.500&amp;lt;ref&amp;gt;W. Montgomery Watt: &amp;#039;&amp;#039;Muhammad. Prophet and Statesman&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, 1961. S. 166 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mann mit 600 Pferden zusammengebracht. Allerdings hatte Mohammed, dem etwa 3.000 Mann zur Verfügung standen,&amp;lt;ref&amp;gt;W. Montgomery Watt: &amp;#039;&amp;#039;Muhammad. Prophet and Statesman&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, 1961. S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt; das Getreide im Norden der Oase schon abgeerntet, so dass bei ihrer Ankunft das Viehfutter für die mekkanische [[Kavallerie]] schnell knapp wurde. Als er den unmittelbar bevorstehenden Aufbruch der feindlichen Armee aus [[Mekka]] erfahren hatte, befahl Mohammed derweil seinen Anhängern, einen Graben auszuheben. Nach sechs Tagen waren die Arbeiten an diesem Graben, an denen sich Mohammed persönlich beteiligt hatte, beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die den muslimischen Truppen eigentlich überlegene mekkanische Kavallerie wurde beim Versuch, den Graben zu überqueren, zurückgedrängt. Einen Angriff mit ihrer [[Infanterie]] scheinen die Angreifer aufgrund der Erfahrung aus früheren Schlachten mit den Muslimen gemieden zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Montgomery Watt: &amp;#039;&amp;#039;Muhammad. Prophet and Statesman&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, 1961. S. 168&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil ihre Hauptangriffsstrategie dadurch zunichtegemacht worden war, begannen die Quraisch und ihre Verbündeten eine Belagerung Medinas, worin sie allerdings gänzlich unerfahren waren. Nach zwei Wochen ohne größere militärische Aktivität wurde die Belagerung beendet, nachdem die [[Konföderation]] aufgelöst worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Beschreibung des Schlachtverlaufs siehe: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopaedia of Islam&amp;#039;&amp;#039;. New Edition. Brill, Leiden. Bd. 4, S. 1020 (&amp;#039;&amp;#039;Khandak&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Scheitern des Angriffs stärkte Mohammeds Position in Medina enorm und führte zu einer Niedergeschlagenheit in Mekka.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Encyclopaedia of Islam&amp;#039;&amp;#039;. New Edition. Brill, Leiden. Bd. 4, S. 1020&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar auf die Schlacht folgte die Vernichtung der [[Banu Quraiza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[The Encyclopaedia of Islam]]. New Edition. Brill, Leiden. Bd. 4, S. 1.020 (&amp;#039;&amp;#039;Khandak&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* W. Montgomery Watt: &amp;#039;&amp;#039;Muhammad. Prophet and Statesman&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, 1962. S. 166–171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mohammed]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:627]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (7. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamische Expansion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rheinpaul</name></author>
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