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	<title>Grabendolch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T17:41:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grabendolch&amp;diff=1097016&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:CB:2F1B:98C3:B803:C2B4:4D51:AD0F: /* Geschichtlicher Hintergrund */ Dsa ist gemeint.</title>
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		<updated>2025-02-05T19:02:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichtlicher Hintergrund: &lt;/span&gt; Dsa ist gemeint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Hieb- und Stichwaffen&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Model1917 knuckle duster.jpg|200px|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Waffenart = Messer&lt;br /&gt;
|Bezeichnungen = Grabendolch&amp;lt;br /&amp;gt;Grabenmesser&amp;lt;br /&amp;gt;Knöchelmesser&lt;br /&gt;
|Verwendung = militärische Waffe&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = ca. 1914&lt;br /&gt;
|Einsatzzeit = bis aktuell&lt;br /&gt;
|Ursprungsregion/Urheber = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|Verbreitung = [[Europa]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt Maße und Material --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = ca. 20 cm&lt;br /&gt;
|Klingenlänge = ab ca. 10 cm&lt;br /&gt;
|Klingenbreite =&lt;br /&gt;
|Klingenstärke =&lt;br /&gt;
|Gewicht =&lt;br /&gt;
|Griffstück = Holz, Metall, Kunststoff, im Bild oben auch Ausarbeitung als [[Schlagring]].&lt;br /&gt;
|Besonderheiten = Es gab von deutscher Seite keine Richtlinien, so dass viele Soldaten sich ihre Waffen selbst besorgten.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grabendolch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] für den [[Stellungskrieg]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] und die [[Grabenkrieg im Ersten Weltkrieg|Grabenkämpfe]] entwickelte Variante des [[Kampfmesser]]s mit Handschutz für den [[Nahkampf]], um diesen auch als [[Schlagring]] einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Ideen zur Führung des Ersten Weltkrieges basierten auf deutscher Seite im Wesentlichen auf dem [[Schlieffen-Plan]], mit einem überraschenden und schnell vorgetragenen sichelförmigen Angriff über das neutrale Belgien nach Frankreich einzumarschieren und damit für ein schnelles Ende der feindlichen Auseinandersetzungen an der Westfront zu sorgen. Aufgrund der Weiterentwicklung des Schlieffen-Plans stießen die deutschen Heere jedoch nicht bis zur Kanalküste vor, sondern schwenkten östlich von Paris in südliche Richtung. Dort stießen die Deutschen Armeen auf erbitterten Widerstand der [[Triple Entente|Entente]]. Danach sollte an der zweiten [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] Russland niedergeworfen werden. Im Ergebnis führte der [[Bewegungskrieg]] zu einem Stellungskrieg ([[Schlacht an der Marne (1914)|Marne-Schlacht]] 1914, [[Schlacht um Verdun]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stellungskrieg zeigte sich deutlich, dass die Ausrüstung und Bewaffnung des Soldaten nicht den Erfordernissen dieser besonderen Kampfweise entsprach. So richtete sich die Länge des Gewehrs und des [[Bajonett]]es immer noch an dem Grundgedanken einer möglichst großen Reichweite bei dem damals schon illusorischen Bajonettfechten aus. In der Enge der Schützengräben, Unterstände und Granattrichter waren derartige Waffen eher hinderlich und führten auch zu einer Gefährdung der eigenen Kameraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung von Grabendolchen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DKTGD42 noBG.jpg|mini|Deutscher Grabendolch (Erster Weltkrieg) mit Scheide (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DKTGDFranz noBG.jpg|mini|Grabendolch aus verkürztem französischem Bajonett]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DKTGDGrabenarbeit noBG.jpg|mini|Grabendolch – Eigenarbeit eines Soldaten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DKTGDoesi noBG.jpg|mini|Grabendolch der [[Gemeinsame Armee|k.u.k. gemeinsamen Armee]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Not heraus wurden durch die Soldaten in Eigenregie improvisierte Hilfswaffen entwickelt und eingesetzt (z. B. Grabenkeule, [[Morgenstern (Waffe)|Morgenstern]], geschärfter [[Feldspaten]]). Im Bereich der Stichwaffen konnte auf vorhandene und privat beschaffte Dolche und Messer zurückgegriffen werden. Aber auch in Feldschmieden und Werkstätten an und hinter der Front wurden Behelfswaffen hergestellt. Beispielsweise bot sich hier die messerartige Verkürzung der Bajonette an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen hatte auch Auswirkungen auf die offizielle Ausrüstung der Truppe. Den Bedürfnissen entsprechend wurde am 8. Mai 1915 durch Erlass des preußischen Kriegsministeriums mit der Nummer 47184/15 veranlasst, dass an die Infanterie-Einheiten der Westfront vorerst sechs dolchartige Messer ausgegeben werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anzahl konnte jedoch den Bedürfnissen der deutschen Truppen an der Front nicht gerecht werden. Daher wurde die Zuteilung zunächst auf zwölf und anschließend auf 24 Grabendolche pro [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] erhöht. Die entsprechenden Anweisungen datieren vom 29. Februar und 26. Juni 1916. Am 20. März 1917 verfügte das Kriegsministerium eine standardmäßige Ausrüstung der Kompanien mit 40 Dolchen. Betroffen hiervon waren die [[Infanterie]], die [[Pionier (Militär)|Pioniere]], die [[Mineur]]e und die Minenwerfer an der Westfront. Im Bereich der Ostfront sollten die Infanterie- und Minenwerferkompanien jeweils 24 Stück und die Pionierkompanien 36 Dolche beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriegsteilnehmer [[Paul Coelestin Ettighoffer|P. C. Ettighoffer]] erinnert sich in seinem autobiographischen Buch &amp;#039;&amp;#039;Gespenster am Toten Mann&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Diese letzte Kriegsweihnacht ist mir noch gut in Erinnerung, denn jeder Regimentsangehörige erhielt, als Angebinde zum Fest des Friedens auf Erden, einen scharfen, gutgeschliffenen Dolch, vermutlich in weiser Voraussicht der Dinge, die uns noch erwarteten. Wir „Frontschweine“ hielten das Ganze für einen wunderbaren Witz und freuten uns trotzdem über die Dolche.&lt;br /&gt;
|Autor=P. C. Ettighofer&lt;br /&gt;
|Quelle=Gespenster am Toten Mann, Seite 257&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachtenswert (für deutsche Verhältnisse) war, dass keine einheitlichen Richtlinien für die Herstellung der Grabendolche erlassen wurden. Die Ämter bedienten sich bei der Beschaffung der heimischen Messerfabriken. Anfangs wurden die Grabendolche als Zeichen des Eigentumsübergangs an den Staat mit einer Abnahmepunze versehen; dieses Verfahren wurde im späteren Verlauf des Krieges nicht mehr einheitlich durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis existiert eine Vielzahl von abgenommenen Grabendolchen (offizielle Einführung durch den Staat) und durch Soldaten selbst beschaffter oder eigens angefertigter Modelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Grabendolche ==&lt;br /&gt;
=== Deutsches Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
* [[Dolchartiges Messer sog. Grabendolch]]&lt;br /&gt;
* [[Demag Grabendolch]] bekannt als Herstellerproduktion einer typisierten Variante von deutschen Grabendolchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
* [[Clou français]]&lt;br /&gt;
* [[Poignard de tranchée Mle 1915]]&lt;br /&gt;
* [[Couteau Poignard Mle 1916]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
* [[Arditidolch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich-Ungarn ===&lt;br /&gt;
* [[Dolchmesser Muster 1917]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten von Amerika ===&lt;br /&gt;
* [[U.S. M1917 (Grabendolch)|U.S. M1917]]&lt;br /&gt;
* [[U.S. M1918 (Grabendolch)|U.S. M1918]]&lt;br /&gt;
* [[Mark 1 (Grabendolch)| Mark 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlande ===&lt;br /&gt;
* [[Stormdolk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigtes Königreich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[BC 41]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eugen von Halász: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kampfmesser Band I.&amp;#039;&amp;#039; Militär-Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 1996, ISBN 3-931533-33-6.&lt;br /&gt;
* Eugen von Halász: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kampfmesser Band II.&amp;#039;&amp;#039; Militär-Verlag Klaus D. Patzwall, Melbeck 2009, ISBN 978-3-931533-35-9.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Peter-Michel: &amp;#039;&amp;#039;Grabendolche: Militärische Kampfmesser des Ersten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;. BoD, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8423-7719-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.seitengewehr.de/Fachwoerter_der_Blankwaffenkunde.pdf Fachwörter der Blankwaffenkunde] von Gerhard Seifert (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dolch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Klingenwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärtechnik (Erster Weltkrieg)]]&lt;/div&gt;</summary>
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