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	<title>Graben BE - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Graben_BE&amp;diff=482547&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peteremueller: /* Kernkraftwerk */ t</title>
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		<updated>2025-01-12T18:45:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kernkraftwerk: &lt;/span&gt; t&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|BE|Bern|Graben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT       = Graben&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Graben 2024.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN= CHE Graben BE COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD           = 2011-04-16 Graben (Foto Dietrich Michael Weidmann) 059.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO     = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK         = [[Verwaltungskreis Oberaargau|Oberaargau]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP       = Verwaltungskreis Oberaargau&lt;br /&gt;
| BFS            = 0976&lt;br /&gt;
| PLZ            = 3376&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD    = 47.217777&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD     = 7.721112&lt;br /&gt;
| HÖHE           = 455&lt;br /&gt;
| FLÄCHE         = 3.2&lt;br /&gt;
| EINWOHNER      = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER= &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE        = www.graben.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Oberaargau]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Graben liegt auf {{Höhe|455|CH}}, 4&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Herzogenbuchsee]], 5&amp;amp;nbsp;km westlich der Stadt [[Langenthal]] und rund 13&amp;amp;nbsp;km von [[Solothurn]] (Luftlinie). Die [[Streusiedlung]], die keinen eigentlichen Dorfkern besitzt, erstreckt sich auf der [[Schotter]]terrasse östlich der [[Önz]], kurz vor ihrer Mündung in die [[Aare]], im [[Oberaargau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 3,2&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des nördlichen Berner [[Mittelland (Schweiz)|Mittellandes]]. Die nördliche Grenze bildet die Aare, die hier in einem rund 35&amp;amp;nbsp;m in die umgebenden eiszeitlichen Schotterterrassen eingetieften Tal fliesst. Der Hauptteil des Gemeindebannes wird von dieser [[Hochterrasse]] (im Durchschnitt auf {{Höhe|455|CH}}) eingenommen, die durch das rund 200&amp;amp;nbsp;m breite und ebenfalls 20 bis 30&amp;amp;nbsp;m eingesenkte Tal der Önz zweigeteilt wird. Nach Süden erstreckt sich der Gemeindeboden bis in die ausgedehnten Waldungen &amp;#039;&amp;#039;Tannwald&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gratwald&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|477|CH}}); im Osten wird am Rand eines [[Grundmoräne]]nwalls des eiszeitlichen [[Rhonegletscher]]s mit {{Höhe|480|CH}} der höchste Punkt von Graben erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 6 % auf Siedlungen, 35 % auf Wald und Gehölze, 55 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 4 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graben setzt sich aus den Weilern &amp;#039;&amp;#039;Schwendi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Burech&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Baumgarten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Chleiholz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schörlishüseren&amp;#039;&amp;#039; (alle auf rund {{Höhe|450|CH}} östlich des Önztals) sowie &amp;#039;&amp;#039;Hubel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|447|CH}} westlich des Önztals) und einigen Einzelhöfen zusammen. Nachbargemeinden von Graben sind [[Aarwangen]], [[Thunstetten BE|Thunstetten]], [[Herzogenbuchsee]], [[Heimenhausen]], [[Berken]] und [[Bannwil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-BE|0976}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}) gehört Graben zu den kleinen Gemeinden des Kantons Bern. Von den Bewohnern sind 98,7 % deutschsprachig, 1,0 % französischsprachig, und 0,3 % sprechen Englisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Graben belief sich 1850 auf 325 Einwohner, 1900 auf 303 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerungszahl bis 1990 auf 262 Personen ab. Seither wurde wieder eine leichte Bevölkerungszunahme verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Graben war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Noch heute haben der [[Ackerbau]] und die [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]] sowie die [[Forstwirtschaft]] einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere wichtige Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. Einige Erwerbstätige sind Wegpendler, die hauptsächlich in der Region [[Langenthal]]-[[Herzogenbuchsee]] und in [[Wangen an der Aare]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt abseits der grösseren Durchgangsachsen an einer Verbindungsstrasse von [[Herzogenbuchsee]] nach [[Bannwil]]. Der nächste Anschluss an die Autobahn [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]] (Bern–Zürich) befindet sich rund 6&amp;amp;nbsp;km vom Ortskern entfernt. Graben besitzt keine Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Graben, Berken, Bannwil, Bützberg v. N. aus 3000 m-Inlandflüge-LBS MH01-003175.tif|mini|Luftbild von Graben, Berken und Bannwil aus 3000&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] (1923)]]&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Graben war schon sehr früh besiedelt, was durch [[Kieselgestein|Silexfunde]] beim Hubel und die Erforschung von Grabhügeln aus der [[Hallstattzeit]] im Riedstiglenwald nachgewiesen werden konnte. Die Hofsiedlung Stadönz nahe der Mündung der Önz in die Aare wird 1220 erstmals unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stadonce&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. &amp;#039;&amp;#039;Graben&amp;#039;&amp;#039; erscheint 1430 erstmals in den Urkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] unterstand Graben den Herren von Önz, welche als Vasallen der [[Neu-Kyburg|Kyburger]] eine Kleinherrschaft innehatten. Durch eine Verpfändung gelangte das Dorf 1385 an die [[Grünenberg (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Grünenberg]] ([[Melchnau]]). Graben wurde 1432 als Teil der Herrschaft [[Aarwangen]] von Wilhelm von Grünenberg an die Stadt Bern verkauft und der Landvogtei Aarwangen zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) gehörte das Dorf während der [[Helvetische Republik|Helvetik]] zum Distrikt Wangen und ab 1803 zum Oberamt Wangen, das mit der neuen [[Verfassung des Kantons Bern|Kantonsverfassung]] von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernkraftwerk ===&lt;br /&gt;
Seit 1972 war Graben als Standort für ein [[Kernkraftwerk]] der [[BKW Energie|BKW]] vorgesehen. Die Realisierung des Projektes scheiterte jedoch unter anderem an der starken Opposition der Bevölkerung aus der Region. Am 18. April 1975 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Gewaltfreie Aktion Graben (GAG)&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Einen der Höhepunkte der [[Anti-Atomkraft-Bewegung]] stellte das «Graben-Fest» vom 26. bis zum 28. August 1977 dar: Hieran nahmen 6000 bis 9000 Menschen teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ruedi Bärtschi |Titel=Ein Atomkraftwerk, das nicht gebaut wurde. Der Kampf gegen das AKW Graben |Hrsg=Jürg Rettenmund |Sammelwerk=Jahrbuch des Oberaargaus 2008 |Band=51 |Verlag=Jahrbuch-Vereinigung Oberaargau |Ort=Herzogenbuchsee |Datum=2008 |Seiten=223–257 |Online=https://biblio.unibe.ch/digibern/jahrbuch_oberaargau/jahrbuch_oberaargau_2008.pdf |Format=PDF |KBytes=11198 |Abruf=2016-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Endgültig verworfen wurde das Projekt allerdings erst Anfang der 1990er-Jahre (das Grundstück blieb aber auch damals noch weiter im BKW-Eigentum).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/audio/zeitblende/wie-das-akw-graben-verhindert-wurde?id=12186921 &amp;#039;&amp;#039;Wie das AKW Graben verhindert wurde.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von [[Schweizer Radio und Fernsehen]]. 7. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel von 1992 in den damaligen &amp;#039;&amp;#039;Solothurner Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des Kraftwerkneubaus wurde mittels der &amp;#039;&amp;#039;Kernkraftwerks-Beteiligungsgesellschaft AG (KBG)&amp;#039;&amp;#039; auf dem Wege von Strombezugsrechten bzw. {{nowrap|-pflichten}} eine Kooperation mit der französischen [[EdF]] über eine 15%ige Beteiligung am [[Kernkraftwerk Fessenheim]] gebildet: ein [[Konsortium]] dreier schweizerischer Unternehmen – mit jeweils 5 % die Energiekonzerne [[Alpiq]], [[Axpo Holding|Axpo]] und [[BKW Energie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;derbund.ch 3-6-016 Hans Galli&amp;quot;&amp;gt;Hans Galli: [https://www.derbund.ch/wirtschaft/streit-um-abschaltung-des-akw-fessenheim/story/29054421 &amp;#039;&amp;#039;Streit um Abschaltung des AKW Fessenheim.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bund]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeverwaltung ===&lt;br /&gt;
Seit November 2008 wird die administrative Verwaltung der Gemeinde Graben von der Gemeindeverwaltung [[Bannwil]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Graben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weilern sind einige charakteristische Bauernhäuser des bernischen Landstils aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten. Graben besitzt kein eigenes Gotteshaus, es gehört zur Kirchgemeinde [[Herzogenbuchsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.graben.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Graben]&lt;br /&gt;
* {{HLS|562|Graben|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Oberaargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peteremueller</name></author>
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