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	<title>Grab - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •9 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert Gräber und Grabstätten. Siehe auch: [[Grab (Begriffsklärung)]], [[Grabau]] bzw. [[Grabstede]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fresh grave.JPG|mini|Zur [[Bestattung]] vorbereitete, in Nordamerika verbreitete Erd[[gruft]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Stelle, an der ein [[Leichnam]] begraben wird. Auf Gräber bezieht sich auch der [[Totenkult]] von Kulturen. Meistens liegen Gräber auf [[Friedhof|Friedhöfen]] oder [[Gräberfeld]]ern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof - neues Grab.jpg|mini|Geschmücktes Grab nach einer [[Sargbestattung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabkapelle fern.jpg|mini|Die [[Grabkapelle auf dem Württemberg]] in [[Stuttgart-Rotenberg]] für Königin [[Katharina Pawlowna]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Gruft]]: Wird für die gemauerten oder ummauerten ober- oder unterirdischen Gräber genutzt. Im eigentlichen Sinne ist Gruft jeglicher für ein Begräbnis benutzter Raum. [[Mausoleum|Mausoleen]] und [[Grabkapelle]]n sind größere Grabstätten mit einer besonderen Ausstattung oder Bedeutung des Bestatteten. Im weiteren Sinne bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;[[Grablege]]&amp;#039;&amp;#039; eine Anlage mit mehreren Gräbern einer Adelsfamilie, zumeist im [[Chor (Architektur)|Chor]] oder der [[Krypta]] einer Kirche.&amp;lt;br /&amp;gt;In Nordamerika ist es, vor allem um ein Einsinken des die Gräber überdeckenden Rasens zu verhindern, verbreitet oder gefordert, Särge in einzelne Überbehältnisse aus Beton, Stahl oder Kunststoff hinabzulassen oder Überdeckungen darüber zu stülpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Pyramide (Bauwerk)|Pyramiden]]: Sind eine besondere Form von Grabstätten. Die Form der Pyramide fand auch in jüngerer Zeit Nachahmer. Beispielhaft steht hier die Erdpyramide, die [[Hermann von Pückler-Muskau|Fürst von Pückler]] für seine Gattin errichten ließ. Zu nennen sind als Grabstätten, wohl für Stammesfürsten, die steinzeitlichen [[Großsteingrab|Hünengräber]] in Norddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Grabmal]]: Dies ist ein auf einer Grabstätte errichtetes besonderes Erinnerungszeichen, oft eines von künstlerisch gestalteter Form. Als Erinnerungszeichen ist auf den Friedhöfen im deutschsprachigen Raum meist ein [[Grabstein]] oder auch ein Holzkreuz gesetzt. Oft ist ein Grab mit Blumenschmuck oder Bepflanzung geschmückt. Das oft zu sehende [[Grablicht]] beruht auf der Tradition des [[Ewiges Licht]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Grabstätte: Zur [[Stätte]] gehört neben dem Grab auch eine gewisse Umgebung, so die Grabinschrift als [[Epitaph]] oder [[Totenschild]]e (Ehrentafeln Verstorbener in Kirchen). Die Grabstätte ist der Platz der Trauer nahe dem Verstorbenen; abhängig von der Bestattungsform fällt sie unterschiedlich aus. [[Friedhofsrecht|Deutsche Friedhofsordnungen]] unterscheiden vor allem, ob es sich um ein Einzelgrab beziehungsweise ein mehrstelliges Grab handelt. Je nach der Auswahl unterscheiden sich [[#Wahlgrab|Wahlgrab]], [[#Reihengrab|Reihengrab]] oder [[#Anonymes Grab|anonyme Grabstätte]]. Das anonyme Grab obliegt meist einer [[Begräbnisgemeinschaft]]; den Angehörigen ist eine Friedhofsfläche, dennoch (korrekterweise) nicht die genaue Lage der Grabstelle bekannt. Gedenksteine werden (wenn, dann) für die gesamte Gemeinschaft aufgestellt, die Daten der anonymen Bestattungen sind nicht aufgeführt. Eine neuere Entwicklung ist die halbanonyme Grabanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten/anonymes-grab.html |titel=Anonymes Grab – Informationen zu anonymen Gräbern |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150607205215/https://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten/anonymes-grab.html |archiv-datum=2015-06-07 |abruf=2025-05-18|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Einzelgrab: Der Begriff steht für ein Grab, das nicht auf Feldern oder Kirchhöfen mit weiteren Gräbern vergesellschaftet ist. Manche Persönlichkeiten lassen sich abseits bestatten oder es liegt eine gesonderte Veranlassung vor, die den vereinzelten Grabort bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon die frühen Menschen haben ihre Toten in verschiedener Form gewürdigt. Die [[Bestattung]]skultur und auch die damalige [[Grabmal]]gestaltung (Sepulkralkultur) sind Quellen zu vergangenen Kulturen. Teilweise sind Gräber die besten und vielfältigsten Zeugnisse alter Kulturen. So wurden sie zum wichtigen Gegenstand der [[Archäologie|archäologischen]] Forschung. Der Beginn von Bestattungsbelegen findet sich schon in der Kulturschicht der [[Neandertaler]]. Zunächst diente wohl eine Erdgrube zur Lagerung der sterblichen Überreste. Mesolithische Bestattungen wurden auch in Muschelabfallhaufen ([[Køkkenmøddinger]]) vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grab ist die geschlossene, unterirdische, teilweise auch unterseeische Stätte oder der Hohlraum, der teilweise mit weiteren gleichen Objekten als [[Gräberfeld]] oder als [[Friedhof]] angelegt ist. Als Ruhestätte für tote Körper, für Knochen in [[Ossarium|Ossarien]] oder für Totenasche in [[Bestattungsurne|Urnen]] sind sie oberirdisch meist markiert. Ihre Ausgestaltung kann dabei sehr unterschiedlich sein. Die verbliebenen Überreste der Toten können unterirdisch, aber auch oberirdisch gelagert sein. Soweit der ganze Körper vorhanden ist, erfolgte die Lagerung auch in geordneter Ausrichtung. Tote wurden auch in kulturabhängigen Bedingungen gelagert, Stammesfürsten wurden in edlerer Umgebung aufbewahrt, bei seefahrenden Völkern dienten die Boote der Aufbewahrung. Manche Kulturen legten Verstorbenen Nutz- oder Wertgegenstände ins Grab. Darum wurden viele Gräber von [[Grabräuber]]n geöffnet und geleert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kulturen der Vorzeit legten Männer- und Frauengräber räumlich getrennt an. Die Bestattungen erfolgen einzeln oder kollektiv. Die [[Cillin]] genannten Friedhöfe in [[Irland]] blieben ungetauft verstorbenen Kindern vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Höhlen&lt;br /&gt;
Zu den ältesten Plätzen, an denen menschliche Skelette gefunden wurden, zählen Höhlen. Der Begriff Höhlengräber (als älteste gilt die 60.000 Jahre alte [[Kebara-Höhle]], Israel) ist jedoch in Bezug auf eine echte Grablege falsch, da nur wenige Plätze dafür genutzt wurden. Später dienten auch künstlich geschaffene (artifizielle) Höhlen als Bewahrungsort für menschliche Überreste, die in vielen Fällen jedoch geopfert waren.&lt;br /&gt;
* [[Felsengrab|Felsengräber]]&lt;br /&gt;
* [[Hypogäum|Hypogäen]]&lt;br /&gt;
* [[Katakombe]]n&lt;br /&gt;
* [[Mastaba]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Myra (Lykien)]] und Fethiye (in der heutigen Türkei) finden sich noch historische Felsengräber aus lykischer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Felsengräber von Myra.JPG|mini|Felsengräber in [[Myra (Lykien)|Myra]]]]&lt;br /&gt;
Nicht jeder tote Körper gehört zu einem an natürlichen Ursachen Verstorbenen. So wurden [[Menschenopfer]] in Höhlen, [[Kult]]bauten, [[Megalithgrab|Megalithgräbern]], [[Erdwerk]]sgräben oder in [[Tempel]]n und Mooren abgelegt. Deren Knochen fanden sich zumeist weder im anatomischen oder Individualverband, noch gehörten sie zu kompletten Skeletten (Schädelseparation). In nordischen Megalithanlagen aus der Zeit der [[Trichterbecherkultur]] wurde kein Leichnam vollständig bestattet, vielmehr sind dort [[exkarniert]] eingebrachte Knochen die Regel. Bei der nachfolgenden Kultur der [[Schnurkeramik]]er sind Skelette, die in steingefassten Anlagen gefunden werden, vollständiger, aber nicht selten zerteilt. In multikulturell nachgenutzten [[Totenhütte]]n gibt das Nebeneinander von Knochenhaufen und Skelettteilen im anatomischen Verband zu widerstreitenden Deutungen Anlass. Die Summe der Geopferten übersteigt aber in keiner Kultur die Drei-Prozent-Marke. Auch scheinbar reguläre Bestattungen von Tieren (Rinderopfer) verweisen darauf, dass bestattungsartige Niederlegungen durchaus Opfercharakter haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Grabstätten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neues Grab 02.jpg|mini|Vorbereitet für Sargbestattung in Erde]]&lt;br /&gt;
Die deutschen [[Bestattungsrecht|Friedhofssatzungen]] unterscheiden verschiedene Arten von Grabstätten, und zwar&lt;br /&gt;
* nach der Anzahl der Grabstellen (Einzelgrabstätten, Familiengrabstätten),&lt;br /&gt;
* nach der Art der Bestattungsform (Urnengrabstätten, Erdgrabstätten, Grabkammersysteme aus Beton, Sondergrabstätten) sowie&lt;br /&gt;
* nach der Art des Bestattungszieles (Wahlgräber, Reihengräber, anonyme Grabstätten).&lt;br /&gt;
=== Wahlgrab ===&lt;br /&gt;
Ein Wahlgrab wird direkt ausgewählt und bietet ausführlichere Gestaltungsmöglichkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Wahlgräber sind Grabstellen, die auf vorgegebenen Flächen (beispielsweise das Friedhofsgelände) frei ausgewählt werden können. Ein Vorteil dieser Grabart ist die Möglichkeit, das Grabnutzungsrecht nach Ablauf der Ruhezeit zu verlängern. Dies ist besonders in den Fällen von Wichtigkeit, in denen Gräber als Familiengrab genutzt werden sollen. Wahlgräber sind im Vergleich zu Reihengräbern und anonymen Gräbern relativ teuer. Die Kosten variieren von Kommune zu Kommune stark&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bestattungen.de/ratgeber/friedhof/grabarten/wahlgrab/ |titel=Wahlgrab: Vorteile, Gestaltungsmöglichkeiten &amp;amp; praktische Tipps |werk=Bestattungen.de |sprache=de |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sind etwa seit dem Jahr 2000 stark gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=RP ONLINE |url=https://rp-online.de/leben/ratgeber/so-teuer-ist-der-friedhof_aid-11275961 |titel=Was es kostet: So teuer ist der Friedhof |datum=2007-05-23 |sprache=de |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tz.de/muenchen/stadt/so-teuer-ist-der-tod-97247.html |titel=So teuer ist der Tod |datum=2010-02-14 |sprache=de |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reihengrab ===&lt;br /&gt;
Das Reihengrab wird vom Friedhofsträger nebeneinander in zeitlicher Reihenfolge „der Reihe nach“ vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Beckmann, Anett: Mentalitätsgeschichte und ästhetische Untersuchungen der Grabmalplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes. Kit Scientific Publishing, 2006. ISBN 3-86644-032-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Es besteht keine Einflussnahme auf die genaue Lage der Grabstelle. Reihengräber sind Einzelgräber. Nach Ablauf der Ruhezeit können diese Gräber in der Regel nicht verlängert werden, sondern werden eingeebnet und neu vergeben. Eine Nutzung über mehrere Generationen hinweg ist daher nicht möglich. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten sind durch die [[Friedhofsordnung]] bei Reihengräbern meist stärker eingeschränkt. Häufig ist die Grabfläche bei Reihengräbern zudem kleiner als die von Wahlgräbern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten/reihengrab.html |titel=Reihengrab – Informationen zu Reihengräbern |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150601130858/https://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten/reihengrab.html |archiv-datum=2015-06-01 |abruf=2025-05-18|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Praxis des Reihengrabes entstammt den Reformbestrebungen im späten 18. Jahrhundert, wonach man um Gleichheit im Tod bemüht war.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Happe: &amp;#039;&amp;#039;Ordnung und Hygiene. Friedhöfe in der Aufklärung und die Kommunalisierung des Friedhofswesens.&amp;#039;&amp;#039; In: Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal, Museum für Sepulkralkultur: &amp;#039;&amp;#039;Raum für Tote.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2003, ISBN 3-87815-174-8, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anonymes Grab ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Anonyme Bestattung}}&lt;br /&gt;
Das anonyme Grab ähnelt einem [[Gemeinschaftsgrab]], wobei für mehrere Bestattungen eine größere Fläche zur Verfügung steht. Dennoch ist (korrekterweise) nicht die genaue Lage der Grabstelle bekannt. Gedenksteine werden (wenn, dann) für die gesamte Gemeinschaft aufgestellt, die Daten der anonymen Bestattungen sind nicht aufgeführt. Eine neuere Entwicklung ist die halbanonyme Grabanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten/anonymes-grab.html |titel=Anonymes Grab – Informationen zu anonymen Gräbern |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150607205215/https://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten/anonymes-grab.html |archiv-datum=2015-06-07 |abruf=2025-05-18|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anonyme Grabfelder sind in der Regel für die Beisetzung von Urnen vorgesehen. Die Bestattung erfolgt auch ohne Beisein von Angehörigen. Die genaue Lage der individuellen Grabstelle ist nicht gekennzeichnet. In Urnengemeinschaftsanlagen kann ein zentraler Gedenkstein oder eine Tafel aufgestellt werden. Mitunter werden die Namen aller beigesetzten Menschen aufgenommen. Eine namentliche Kennzeichnung der einzelnen Urnenstellen besteht nicht. In halbanonymen Anlagen ist die Lage der Grabstelle einem gemeinsamen Gedenkstein räumlich zugeordnet. Die mehrere Jahre notwendigen Pflegekosten bleiben bei &amp;#039;&amp;#039;kollektiven Bestattungen&amp;#039;&amp;#039; in der Regel vergleichsweise niedrig, da die Gemeinschaftsfelder zentral vom Friedhofsträger betreut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Happe: &amp;#039;&amp;#039;Vom zeichenlosen Rasenfeld zur zeichenhaften Gemeinschaftsanlage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grabkultur in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009, ISBN 978-3-496-02824-6, S. 215–228.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine individuelle Gestaltung ist daher jedoch ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahme von Urnen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:UrnenanlageRappenhohn.jpg|mini|Urnengräber]]&lt;br /&gt;
[[Bestattungsurne|Urnen]] können über und unter der Erde bestattet werden. Die Beisetzung einer Urne im Erdgrab ist sowohl in einem Einzel- aber auch in einem Gemeinschaftsgrab möglich. Anonyme Urnenbeisetzungen werden oft in einer Rasenfläche vorgenommen. Die oberirdische Bestattung ist in verschiedenen Varianten möglich. In einem [[Kolumbarium]] und in der Urnenstele wird die Urne in einer Wandnische beigesetzt, die daraufhin verschlossen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annika Wenzel |url=https://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten/urnengrab.html |titel=Urnengrab – Informationen rund um Urnengräber |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150607145120/https://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten/urnengrab.html |archiv-datum=2015-06-07 |abruf=2025-05-18|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sargbestattung ===&lt;br /&gt;
In vergangenen Zeiten wurden Verstorbene wohlhabender Familien in der oberirdischen [[Gruft]] bestattet. Heute wird diese Beisetzungsform allerdings nur sehr selten praktiziert. Die Bestattung eines Leichnams im Sarg ist heute in unterirdischen Gräbern üblich. Ein [[Sarg]] kann dabei in einem Einzel- oder einem Familiengrab beigesetzt werden. Dabei ist die Auswahl zwischen Wahlgrab und Reihengrab möglich. In anonymen Gräbern können in der Regel nur Urnen beigesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bestattungen.de/ratgeber/bestattungsarten/urnenbestattung/ |titel=Urnenbestattung: Ablauf, Kosten &amp;amp; Gestaltungsmöglichkeiten |werk=Bestattungen.de |sprache=de |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis ins 18. Jahrhundert wurden Angehörige der ärmeren Bevölkerung vielfach in wiederverwendbaren [[Gemeindesarg|Gemeindesärgen]] beigesetzt, die meist einen ausklappbaren Boden besaßen. Formal entsprachen ihnen die in Zeiten erhöhter [[Mortalität]] verwendeten [[Pestsarg|Pestsärge]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Hess]]: &amp;#039;&amp;#039;Der sogenannte Pestsarg von Mandach – ein aufschlussreiches Zeugnis frühneuzeitlicher Sepulkralkultur&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Argovia (Buchreihe)|Argovia]] 125 (2013), S. 124–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erdgräber ==&lt;br /&gt;
Erdgräber (archäologisch: [[Flachgrab|Flachgräber]]) sind zunächst nur als [[Körpergrab|Körpergräber]], später auch als [[Brandgrab|Brandgräber]] gefunden worden. Das älteste erhaltene Grab (Qafzeh, Israel) ist etwa 100.000 Jahre alt. Die Blickrichtung der Bestatteten in frühen Kulturen ist in der Regel einheitlich nach einer Himmelsrichtung orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Judentum]] wird aus religiösen Gründen nur das Körpergrab, das nach dem Glauben die Auferstehung ermöglicht, praktiziert. Ein [[jüdischer Friedhof]] wird außerhalb der Stadt angelegt, weil Tote als unrein gelten. Ein Grab auf einem jüdischen Friedhof ({{heS|בית קברות&amp;amp;lrm;|Bet ḳvarot}} „Gräberhaus“ oder {{heS|בית-עלמין&amp;amp;lrm;|Bet-ʿalmin}} „Ewigkeitenhaus“) ist für die Ewigkeit gedacht, was einem der fundamentalsten Grundsätze der jüdischen [[Halacha]] entspricht. Die [[Erdbestattung]] ist vorgeschrieben und dauerhafte Totenruhe gilt als verbindlich. Anders als im [[Christentum]] darf eine Grabstätte nicht neu belegt werden. Eine [[Exhumierung]] oder Verlegung eines Grabes ist – von ganz besonderen Umständen abgesehen – nicht zulässig. Ein Grabstein ({{heS|מצבה&amp;amp;lrm;|[[Mazewa]]}}) symbolisiert die Verpflichtung, Verstorbene nicht zu vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(siehe auch: [[Jüdische Bestattung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übernahme der in Mitteleuropa bereits seit der [[Linearbandkeramische Kultur|Bandkeramik]] bekannten [[Feuerbestattung]] und des Urnengrabes wurde im Christentum erst mit dem 20. Jahrhundert aufgenommen. Mit der Praxis der [[Heiligenverehrung]] wurden die Gräber des [[Klerus]] und der Laien ins Zentrum der Siedlung, in den Bereich in und um die Kirche verlagert. Ihre Anordnung erfolgte gemäß dem gesellschaftlichen Status. Im 18. und 19. Jahrhundert erfolgte die Verlagerung der Gräber aus Gründen der Hygiene auf Friedhöfe an die Peripherie der Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gräber in verschiedenen Kulturen ==&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Grablegung ist abhängig von der Kultur, von der Religion und auch von den lokal vorgefundenen Bedingungen. Grablegungen wurden auch nach der Art ihrer mitgegebenen Statussymbole benannt. So gibt es in Europa&lt;br /&gt;
* Bootkammer-Gräber ([[Haithabu]])&lt;br /&gt;
* [[Dolch]]-Gräber, [[Schwert]]-Gräber&lt;br /&gt;
* [[Wagengrab|Wagengräber]] ([[Wagengrab von Bell]])&lt;br /&gt;
* [[Schiffsgrab|Schiffsgräber]] ([[Bootsgrab von Scar]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestattung als so genannter [[Hockergrab|Hocker]] gilt als die älteste. Der intakte Leichnam liegt gleichsam wie ein Embryo im Mutterleib. Diese Position wird als Rückkehr zu den Ursprüngen des Lebens gedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen alten Kulturen wurden die Toten nicht eigentlich beerdigt.&lt;br /&gt;
In Fällen harter Erde und wenig Holz, wie dies für Innerasien zutrifft, werden die Toten auf Bäume oder [[Türme des Schweigens|Türme]] gebracht. Hier werden sie aasfressenden Vögeln überlassen, wie bei den [[Zoroastrismus|Zoroastikern]] üblich. Allgemein und zeremoniell gestaltet spricht man von [[Luftbestattung]]en, obwohl dieses Wort einem Bedeutungswandel unterliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuer als Element der Überführung in den „Nachlebensbereich“ ist die Grundlage bei der Brand- und [[Feuerbestattung]]. In heutigen Gesellschaften steht dabei eher der Grundsatz der Hygiene im Vordergrund, indem die Leiche in „keimfreie“ Asche umgeformt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Seminolen]] bestatteten ihre Toten in hohlen Bäumen. In diesen Baumgräbern kam es durch Verwesung zur Auflösung der Toten, was den Übergang in eine andere Lebensform darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tarandgräber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tarandgrab war vom ersten bis zum fünften Jahrhundert nach Christus eine typische Grabform auf den Gebieten Estlands und Nordlettlands. Vereinzelt gab es sie auch in Südwestfinnland.&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Tarandgräber sind aneinander gebaute rechteckige Zellen (estnisch &amp;#039;&amp;#039;tarand&amp;#039;&amp;#039;) aus großen Steinen oder Trockenmauern. Diese wurden durch die Aufschüttung von kleineren Steinen und Erde bedeckt.&lt;br /&gt;
In Mittelschweden wurden Leichname schon seit dem Ende der Bronzezeit in Tarandgräbern beigesetzt.&lt;br /&gt;
Es sind Gräber mit einer Länge bis zu 60 Metern und einer Breite bis zu 25 Metern gefunden worden.&lt;br /&gt;
Es handelt sich um Massengräber, in welchen sowohl die Asche von Feuerbestattungen als auch ganze Leichname beigesetzt wurden. In die Aufschüttung wurden Grabbeigaben gelegt, wie Glasperlen, Bronzespiralen oder Armreife.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Quast |Titel=EIN SKANDINAVISCHES SPATHASCHEIDENMUNDBLECH DER VÖLKERWANDERUNGSZEIT AUS PIKKJÄRVE (PÕLVAMAA, ESTLAND) |Online=https://www.academia.edu:443/2121474/EIN_SKANDINAVISCHES_SPATHASCHEIDENMUNDBLECH_DER_V%C3%96LKERWANDERUNGSZEIT_AUS_PIKKJ%C3%84RVE_P%C3%95LVAMAA_ESTLAND_ |Abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine bekannte Fundstelle ist [[Tarandgräber von Kõmsi|Kõmsi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderformen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weg langs het kerkhof tegenover 1, Roermond.jpg|mini|Das [[Grab mit den Händchen]], ein ungewöhnliches Doppelgrab aus dem 19. Jahrhundert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bestimmtem zeitlichen oder regionalen Zusammenhang wurden nach der Verwesung die Gebeine in Ossuarien gesammelt, den [[Beinhaus|Beinhäusern]], auch Karner genannt oder in [[Katakombe]]n. Solche Anlagen finden sich in [[Tirol]], in den [[Paris]]er Katakomben, in Nordböhmen oder auch im [[Alentejo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seebestattung|Matrosengräber]] und Soldatenfriedhöfe in der Nähe von Schlachtfeldern sind als Sonderformen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Seuchen, Katastrophen oder Kriegen werden [[Massengrab|Massengräber]] angelegt. Im Zuge von Massentötungen – insbesondere unter Zivilisten – sind sie Folgen von Menschenrechtsverletzungen. Beispiele hierfür sind die Massengräber aus den 1990er Jahren in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens und die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] angelegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in Deutschland und Österreich das Bestattungsrecht enge Grenzen setzt, ändern sich die Bestattungsgewohnheiten nur langsam. Entstehende Alternativen zum Begräbnis auf einem pietätsgebundenen Friedhof sind der Beisatz in freigegebenen [[Naturbestattung|Waldstücken]] an den Baumwurzeln, auf Bergwiesen, die [[Luftbestattung|Ballonbestattung]] und die [[Seebestattung]]. In Bremen ist seit 2015 das Verstreuen der Asche Verstorbener auf Privatgrundstücken und dafür ausgewiesenen Flächen unter bestimmten Voraussetzungen zu erlauben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://paris.bremische-buergerschaft.de/ |titel=Einfache Suche – PARiS Bremische Bürgerschaft |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/volltext.php?area=&amp;amp;np=&amp;amp;navi=informationsdienste5&amp;amp;buergerschaftart=1&amp;amp;dn=D18L1581.DAT&amp;amp;lp=18&amp;amp;format=pdf&amp;amp;edatum=2014-10-14|titel = Gesetz zur Änderung des Gesetzes über das Friedhofs- und Bestattungswesen in der Freien Hansestadt Bremen|autor = |hrsg = |werk = |datum = 14. Oktober 2014|sprache = |zugriff = 30. April 2015|offline = ja|archiv-url = https://web.archive.org/web/20150321070011/http://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/volltext.php?area=&amp;amp;np=&amp;amp;navi=informationsdienste5&amp;amp;buergerschaftart=1&amp;amp;dn=D18L1581.DAT&amp;amp;lp=18&amp;amp;format=pdf&amp;amp;edatum=2014-10-14|abruf-verborgen=1|archiv-datum = 2015-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Udo Proksch]] warb rund 300 Mitglieder für einen Verein der Senkrechtbestatteten, um die gebückte Haltung des Lebens aufzulassen und am Friedhof Platz zu sparen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Udo Proksch |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1985-12-15 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/udo-proksch-a-6d2ba49c-0002-0001-0000-000013516554 |Abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Gedenkstätte Heldenberg]] ist ihr Errichter [[Joseph Gottfried Pargfrieder|Joseph Pargfrieder]] in einer zugänglichen Gruft in einem Sitzsarg sitzend bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Grabformen ==&lt;br /&gt;
; [[Ehrengrab]]: Ehrengräber werden häufig von Städten und Gemeinden für verdiente Bürger gestiftet.&lt;br /&gt;
; [[Erbbegräbnis]]: Erbbegräbnisse bezeichnen Familiengräber oder Grabstätten eines Adelsgeschlechts.&lt;br /&gt;
; Oberirdische Grabstätte: [[Grabkammer]]n und [[Gruft]]en werden in vielen Kulturen anstelle des Erdbegräbnisses errichtet.&lt;br /&gt;
; [[Kenotaph]]: ein Scheingrab ohne sterbliche Überreste; mehrere zusammengefasste Kenotaphe werden als &amp;#039;&amp;#039;[[Nekropole]]&amp;#039;&amp;#039; (Totenstadt) bezeichnet.&lt;br /&gt;
; [[Kolumbarium]]: ein Grabstättenbauwerk zur Aufnahme von Urnen; im Altertum wurden auch Leichen direkt in Wände gelegt, die sich auch unterirdisch befinden konnten.&lt;br /&gt;
; [[Begräbnisgemeinschaft]]: eine halbanonyme Grabart, bei der eine treuhänderische individuelle Pflege besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriterien für die Auswahl der Grabstätte ==&lt;br /&gt;
Die [[Totenfürsorge]] ist das gewohnheitsrechtlich verbürgte Recht und zugleich die Pflicht, sich um den Leichnam eines Verstorbenen und damit um seinen Verbleib zu kümmern.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Grabstätten auf beziehungsweise außerhalb von Friedhöfen unterscheiden sich in ihren Gestaltungsmöglichkeiten und ihrem Preis. Der für Hinterbliebene des Verstorbenen entstehende Pflegeaufwand ist unterschiedlich und mit dem Anlegen des Grabs fixiert. Ein individuelles Erd- oder Urnengrab muss nach den meisten Friedhofsstatuten bepflanzt werden. Angehörige können diese Aufgabe selbst übernehmen oder einem Gärtner oder einer sonstigen Dienstleistungsinstitution übertragen. Jedoch gibt es Grabarten mit geringem oder sogar ohne Pflegeaufwand, Gemeinschaftsgräber sind ein Beispiel dafür. Kosten dafür entstehen in der Regel mit dem Erwerb der Grabstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fabian Schaaf |url=http://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten.html |titel=Grabarten • Welche verschiedenen Formen gibt es? |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150406063019/http://www.bestattungen.de/ratgeber/grab/grabarten.html |archiv-datum=2015-04-06 |abruf=2025-05-18|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Sarg ist in der Regel mindestens die doppelte Fläche vorzusehen wie bei einer Urne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Doppelgrab}} Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Ruhezeit für das einzelne Grab ist in den verschiedenen Friedhofssatzungen und Landesgesetzen festgelegt. Sie ist mit einer Nutzungsfrist für die Grabstelle verbunden. Auch die Möglichkeit, die Laufzeit der Grabstelle zu verlängern, richtet sich nach den jeweiligen örtlichen Rechtsvorschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung von Gräbern wird in den jeweiligen Friedhofssatzungen festgelegt. Beispielsweise schwanken die Angaben zur Tiefe von mindestens 0,90 Meter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kirchenrecht-ekm.de/mobile/index.html#/document/EKM/dokument/915.1 |titel=AMTSBLATT DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN MITTELDEUTSCHLAND |titelerg=Anlage 1 Musterfriedhofssatzung für den Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde/des Evangelischen Kirchengemeindeverbandes/des  Evangelischen Friedhofzweckverbandes * … Vom …  |autor=Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) |hrsg=www.kirchenrecht-ekm.de |datum=2010-10-15 |zugriff=2017-03-19 |zitat=Die Tiefe der einzelnen Gräber beträgt von der Erdoberfläche (ohne Hügel) bis zur Oberkante des Sarges mindestens 0,90&amp;amp;nbsp;m, bis zur Oberkante einer Urne mindestens 0,50&amp;amp;nbsp;m.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von der Erdoberfläche bis zur Oberkante des Sarges bis zu Angaben der Grabtiefe von 1,8 Meter bei Einzelgräbern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bestatterweblog.de/wie-tief-wird-ein-sarg-bestattet/ |titel=Wie tief wird ein Sarg bestattet? |hrsg=bestatterweblog.de |zugriff=2017-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zu 2,4 Meter bei Doppelgräbern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.eislingen.de/ceasy/modules/core/resources/main.php5?id=117-0&amp;amp;download=1 |titel=FRIEDHOFSATZUNG DER STADT EISLINGEN/FILS |titelerg=FRIEDHOFSORDNUNG UND BESTATTUNGSGEBÜHRENSATZUNG |hrsg=www.eislingen.de |datum=2015-03-16 |zugriff=2017-03-19 |zitat=Die Tiefe der einzelnen Gräber beträgt bei einfachtiefen Gräbern 1,80&amp;amp;nbsp;m, bei doppeltiefen Gräbern 2,40&amp;amp;nbsp;m, bei Kindergräbern 1,10&amp;amp;nbsp;m und bei Urnengräbern 0,75&amp;amp;nbsp;m.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Peter Simons.jpg|miniatur|Familiengrab Peter Simons in Nemmenich (2011)]]&lt;br /&gt;
Nach tradierter Auffassung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/leben/geschmacksfragen/070727_husmann/komplettansicht |titel=Zur Seite, Schatz! |titelerg=&amp;quot;Warum hat der Mann nach tradierter Auffassung links von der Frau zu gehen?&amp;quot; |autor=Wenke Husmann |werk=www.zeit.de |datum=2007-07-27 |zugriff=2020-05-21 |archiv-url=https://archive.today/2020.05.21-033928/https://www.zeit.de/leben/geschmacksfragen/070727_husmann/komplettansicht |abruf-verborgen=1 |archiv-datum=2020-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. heteronormativer Trauer- und Bestattungskultur&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Payk |url=https://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/154743/23-01-2019 |titel=Eine Flasche Schnaps als Grabbeigabe |titelerg=Wie wir trauern, wie wir sterben und beerdigt werden, hängt von der Frage unseres sozialen Status ab. [[Francis Seeck]] hat ein spannendes Buch über Ausgrenzung auf dem Friedhof und alternative Trauerpraxen geschrieben. Katharina Payk hat Francis Seeck zu einem Interview getroffen.  |werk=www.evangelisch.de |datum=2019-01-23 |abruf=2020-05-21  |zitat=Es gibt beispielsweise die Norm des Doppelgrabs – der Mann liegt rechts und die Frau links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt die Frau bei &amp;#039;&amp;#039;Doppelgräbern&amp;#039;&amp;#039; an der rechten Seite des Mannes und der Mann an der linken Seite der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Thorsten Benkel|Titel=Die Verwaltung des Todes. Annäherungen an eine Soziologie des Friedhofs|Verlag=Logos|Ort=Berlin|Jahr=2013|ISBN=978-3-8325-3126-3}}&lt;br /&gt;
* Thomas Struchholz: &amp;#039;&amp;#039;Friedhof – Ein Ort mit Zukunft. Friedhofsplanung in der Praxis. Lehrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Struchholz Kunst GbR, Veitshöchheim 2013, ISBN 978-3-9812318-6-1.&lt;br /&gt;
* [[Philippe Ariès]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Todes.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. dtv, München 2005, ISBN 3-423-30169-4.&lt;br /&gt;
* Beckmann, Anett: &amp;#039;&amp;#039;Mentalitätsgeschichte und ästhetische Untersuchungen der Grabmalplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes&amp;#039;&amp;#039;. Kit Scientific Publishing, 2006. ISBN 3-86644-032-4&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal, [[Museum für Sepulkralkultur]]: &amp;#039;&amp;#039;Grabkultur in Deutschland: Geschichte der Grabmäler.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Graves|Grab}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4021716-4}}&lt;br /&gt;
* [http://www.volksbund.de/graebersuche.html Gräbersuche online des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V., mit über 4,6 Millionen Daten von Kriegstoten der beiden Weltkriege]&lt;br /&gt;
* [https://opus-hslb.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/183/file/Leitfassung_des_deutschen_Staedtetages_fuer_eine_Friedhofsatzung.pdf Leitfassung des Deutschen Städtetages für eine Friedhofssatzung] (PDF-Download – Stand: 1. August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4021716-4|LCCN=sh85135935|NDL=00563668}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grab| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterirdische Bauform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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