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	<title>Grüt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%BCt&amp;diff=861488&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gallagher 00: Gemeindewappen Gossau (ZH) eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-03T07:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gemeindewappen Gossau (ZH) eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Grüt&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Grüt COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Gruet.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Dorfrand vom Grüt&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-ZH&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 2100&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Hinwil|Hinwil]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Datei:CHE Gossau ZH COA.svg|20px|klasse=noviewer]] [[Gossau ZH|Gossau (ZH)]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = &lt;br /&gt;
| BFS = 0115&lt;br /&gt;
| PLZ = 8624&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.311397&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.781842&lt;br /&gt;
| HÖHE = 541&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grüt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Aussenwacht]] der Gemeinde [[Gossau ZH|Gossau]] ([[Bezirk Hinwil]]) im [[Kanton Zürich]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüt liegt in der [[Drumlin]]landschaft des Zürcher Oberlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Wacht Grüt erscheint, verglichen mit anderen Ortsteilen Gossaus, vergleichsweise spät in Urkunden, erstmals im Jahr 1267. Ihr Name leitet sich vom mittelhochdeutschen Begriff für «Roden» ab. Die Einwohner des Dorfes waren leibeigene Kleinbauern, die dem [[Ritterhaus Bubikon|Ritterhaus im benachbarten Bubikon]] zehntenpflichtig waren. &lt;br /&gt;
Als einziger Ortsteil der Gemeinde Gossau wurde Grüt im [[Alter Zürichkrieg|Alten Zürichkrieg]] 1440 dem Erdboden gleichgemacht. In den folgenden 50 Jahren wurde das Dorf wieder aufgebaut. Für die Einwohner lohnte sich die Anstrengung, denn die Bodenverhältnisse eigneten sich gut für den Ackerbau, der nach dem System der ertragreichen [[Dreizelgenwirtschaft]] betrieben wurde. Der Weiler Bönler, der heute zur Wacht Grüt gehört, hatte eine interessante Sonderstellung: Gegründet von Aussiedlern aus dem Dorf [[Unterwetzikon]], lag er ursprünglich ausserhalb des Dorf[[etter]]s auf dessen [[Allmende|Allmend(e)]]. Wann er zu Grüt kam, ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich Grüt analog zu den anderen Wachten Gossaus. Die Kleinbauern besserten ihr Einkommen mit Heimarbeit auf, deren Niedergang Mitte des 19. Jahrhunderts ihnen die Existenzgrundlage entzog. Die sogenannte [[Protoindustrie]] liess in Grüt, wie im ganzen ländlichen Gebiet des Kantons Zürich, einen besonderen Haustyp entstehen, den [[Flarz]], erkennbar an den meist durchgehenden Fensterfronten im Erdgeschoss. Die in der Regel nach Süden ausgerichteten Fenster liessen für die Heimarbeit am Webstuhl oder Spinnrad genügend Licht herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Hausbaus im Zürcher Oberland ist eng mit der früheren Gesetzgebung verbunden. Demnach konnte nur das Bürgerrecht eines Dorfes erwerben, wer eine Unterkunft innerhalb des Etters nachweisen oder erwerben konnte. Mit solchen Bestimmungen wollten die frühen Dorfgemeinden den Zuzug von – vor allem armengenössigen – Fremden erschweren. Der Bau neuer Häuser war streng reglementiert. So entwickelte sich die Gewohnheit, dass Familien für ihre erwachsenen Kinder einfach einen weiteren Hausteil an das bestehende Haus anbauten. Auf diese Weise wurden die Dörfer nach innen verdichtet, wobei ineinander verschachtelte Häuserkomplexe entstanden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Dorfkern Grüt.jpg|mini|Alter Dorfkern von Grüt]]&lt;br /&gt;
Noch bis in die 1830er Jahre pflegten Schweizer Dörfer die Praxis, die Bewohnerzahl möglichst tief zu halten und das Siedlungsgebiet nicht über den Etter hinaus zu vergrössern, um so ihren gemeinsamen Besitz, die Weiden und Wälder (Allmend), vor der Übernutzung zu schonen. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Grütner Allmend bestand – wie in den anderen Gossauer Wachten auch – aus Riedland, das sich nicht für den Ackerbau eignete. Genutzt wurden hier vor allem das Gras der Streuwiesen und der Torf, der als Brennstoff diente. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde in Gossau ein grosser Teil dieser Riedlandschaften im Rahmen der [[Anbauschlacht]] [[Melioration|melioriert]] und zu Ackerland umgewandelt. Nur wenige Reste sind übrig geblieben, in Grüt das Seewadel, das heute unter Naturschutz steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1950 erfuhr Grüt ein geradezu explosives Bevölkerungswachstum, nicht zuletzt dank seiner Lage nahe bei Wetzikon, das über Eisenbahnanschlüsse in die Städte Zürich und Rapperswil verfügt. Innerhalb von 20 Jahren verdreifachte sich die Einwohnerzahl. Das Ortsbild veränderte sich in der Folge stark, auch wenn das Wachstum mittlerweile nachgelassen hat. Während im alten Dorfkern Grüts noch immer einige der alten Flarze mit ihren charakteristischen Heimarbeiterfenstern zu sehen sind, wird der Gossauer Ortsteil mittlerweile von zahlreichen neuen Wohnsiedlungen geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansruedi Galliker und Thomas-Peter Binder: &amp;#039;&amp;#039;Gossau ZH. Von bitterer Armut zum beliebten Wohnort.&amp;#039;&amp;#039; Gossau 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Gossau ZH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Politisch gehört Grüt zur Zürcher Oberländer Gemeinde Gossau im Bezirk Hinwil. In Grüt leben ca. 2100 Menschen (2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Grüt besitzt einen [[Volg]], eine darin enthaltene Poststelle (PLZ 8624), einen Damen- und Herrencoiffeur, ein Blumengeschäft, ein Glockengeschäft, einen Reitladen, eine Tankstelle, zwei Autogaragen sowie weitere, kleinere Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Früher fuhr die [[Wetzikon-Meilen-Bahn]], eine Überlandstrassenbahn, durch Grüt. Heute ist nur noch die Hauptstrasse Wetzikon–Gossau bzw. Wetzikon–Ottikon benutzt. Der Anschluss an den öffentlichen Verkehr ist aufgrund der Nähe zu [[Wetzikon]] gewährleistet. Die Autobusse der [[Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland]] (VZO) verkehren während den [[Hauptverkehrszeit|Haupt- und Nebenverkehrszeiten]] viertelstündlich nach Gossau und Wetzikon, abends und an Sonntagen werden die Haltestellen halbstündlich bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Randy Krummenacher]] (* 1990), Motorradrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Hank Shizzoe]] (* 1966 als Thomas Erb), Sänger, Songwriter und Gitarrist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gossau-zh.ch Homepage Gemeinde Gossau ZH]&lt;br /&gt;
* [http://www.gsl-gruet.ch Dorfverein GSL: Grüt – sicher – lebenswert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gossau ZH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gallagher 00</name></author>
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