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	<title>Grünlandtechnik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T04:06:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%BCnlandtechnik&amp;diff=1149401&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mosbatho: /* Gärfuttertechnik */</title>
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		<updated>2024-06-20T17:17:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gärfuttertechnik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grünlandtechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreibt die eingesetzten Geräte zur Ernte von Grünfutter für die pflanzenfressenden [[Nutztier]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünfutternutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkenmähwerk.JPG|mini|Balkenmähwerk an einem Traktor]]&lt;br /&gt;
Das tägliche Grünfutterholen während der [[Vegetationszeit]] war in früheren Zeiten anerkannte und übliche Praxis. Diese Art der Nutzung geht aber laufend zurück. Gemäht wurde anfangs mit der [[Sense (Werkzeug)|Sense]], der Fuhrwagen wurde mit der [[Gabel (Werkzeug)|Gabel]] beladen und von den [[Zugtier]]en gezogen. Kleinbauern benutzten einen Handkarren. Für diese Tätigkeiten wurden auf größeren Betrieben mehrere Arbeitsstunden pro Tag einkalkuliert. Mit Entwicklung der [[Fingermähwerk]]e und des Schwadbleches begann die Mechanisierung der Grünfutternutzung. Durch die Erfindung des [[Ladewagen]]s in den 1960er Jahren wurde schließlich die wirtschaftliche Vollmechanisierung erreicht. Die nötige Arbeitszeit konnte so auf 10 % im Vergleich zur Handarbeit verkürzt werden. Weitere Erfindung wie der [[Kreiselmäher]] oder das Verteilband am Ladewagen optimierten diese [[Erntekette]] mit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuwerbung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DeutzFahr Ladewagen K 7.39.jpg|mini|Ladwagen von [[Deutz-Fahr]]]]&lt;br /&gt;
Für die Sicherung der Ernährung der Tiere während des [[Winter]]s war in der Vergangenheit die Gewinnung von [[Heu]] für meist mehr als 180 Tage notwendig. Nach dem [[Mähen|Mahd]] mit der Sense wurde in früherer Zeit mit der Gabel das Gras gezettet (verteilt). Anschließend wurde es über mehrere Tage meist mit dem [[Rechen (Werkzeug)|Rechen]] gewendet, bis der gewünschte Trocknungsgrad erreicht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gebieten mit häufigen [[Niederschlag|Niederschlägen]] wurde das Heu auf [[Heureiter]] gehängt, in denen es über mehrere Wochen trocknen konnte. Eingefahren wurde i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. mit den Heuwagen, auch [[Leiterwagen]] genannt, auf den das Heu mit der [[Heugabel]] geladen wurde. In unwegsamen Gebieten wurde das Heu in große trockene [[Tuch|Tücher]] oder [[Netz (Textilie)|Netze]] gepackt und dann auf der Schulter zur Lagerscheune getragen. Ins Tal wurde das Heu im Winter mit dem [[Hornschlitten|Schlitten]] transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Scheune wurde ebenfalls mit der Heugabel in den Heustock eingelagert. Ab 1850 kamen die Gras[[mähmaschine]]n auf, die dann ab ca. 1900 von den [[Heuwender#Trommelwender|Trommelwendern]] ergänzt wurden. Mit Einführung der kleinen [[Benzinmotor]]en ab etwa 1920 kamen bei Neubauten vermehrt [[Greifsystem|Greifer]] zum Einsatz, die über [[Transmission (Maschinenbau)|Transmissionen]] und [[Flaschenzug|Flaschenzüge]] angetrieben wurden und das Abladen von Hand und Einlagern übernahmen. Ebenfalls ab 1920 wurden erste [[Balkenmäher|Motormäher]] entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Schritt war die Einführung des [[Schwader#Sternradschwader|Sternradrechens]], der die maschinelle [[Schwad]]bildung für das Heu ermöglichte. Aufgenommen wurde das Heu dann mit [[Ballenpresse (Landwirtschaft)|Niederdruckpressen]], die das Heu verdichtet auf einen Wagen schoben und das dort von Hand abgelegt wurde. Die Alternative waren die gebundenen Hochdruckkleinballen, die ebenfalls von Hand gestapelt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später mit Einführung der Ballenschleuder beschränkte sich die Handarbeit auf die Einlagerung in der Scheune, wobei dort mit Ballenaufzügen eine gewisse Erleichterung geschaffen wurde. Auf Kleinbetrieben wurde sogenannte [[Heuschwanz|Heuschwänze]], großdimensionierte 2&amp;amp;nbsp;m breite Heugabeln mit 1,5&amp;amp;nbsp;m langen Zinken eingesetzt. Sie wurden an der [[Dreipunkthydraulik]] angebaut und wurden beladen, indem sie rückwärts fahrend den Heuschwad aufspießten. Die Entwicklung kleiner [[Traktor]]en ermöglichte die Verwendung von gezogenen Feldhächslern, die das Heu aufnahmen, zerkleinerten und auf einen geschlossenen Wagenaufbau bliesen. Die Einführung des [[Ladewagen]]s 1961 führte zur enormen Einsparung von Arbeitszeit. Andere Mechanisierungsversuche zur Heubergung wie die [[Mehrfachlader]] verliefen damit im Sande. Die Heubergung mit dem Ladewagen wurde durch die Entwicklung der handbeschickten [[Heugebläse]] noch gefördert, da damit auch in alten, baulich ungünstigen Lagern eine ordentliche Befüllung gewährleistet wurde. Damit fielen die bis dahin benutzten Hächselgebläse in der Gunst der Landwirte weit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab ca. 1960 begann die Ära des [[Heuwender#Kreiselzettwender|Kreiselheuers]], der alle anderen Formen und maschinellen Versuche des Heuzettens, -wendens und -lüftens weitgehend verdrängte. Diese Entwicklung ist bis heute nicht abgeschlossen. An dieses Kreiselprinzip anlehnend wurden die [[Schwader#Kreiselschwader|Kreiselschwader]] entwickelt und diese konnten sich in Europa als dominierende Schwadtechnik zu Lasten der Sternradschwader etablieren. Durch die Leistungssteigerung durch die neue Technik stieg die Flächenleistung und der Einsatz großer [[Kreiselmäher|Kreiselmähwerke]] wurde möglich. Indessen ging in der Berge- und Einlagerungstechnik der Trend zur Vollmechanisierung. Mit der Leistungssteigerung der Traktoren wurden neue [[Ballenpresse (Landwirtschaft)|Pressverfahren]] eingeführt. Die Rundballenpressen wurden leistungsfähiger und der Einsatz von [[Frontlader (Traktor)|Frontladern]] mit hydraulischer Gerätebetätigung führte zum Aus der Heuwurfgebläse. Um die Lagerkapazitäten besser ausnutzen zu können und weil nun die entsprechende Schlepperleistung verfügbar ist, wird zurzeit verstärkt auf Quaderballen gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gärfuttertechnik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Loaders compacting silage, Revivim 2007.jpg|mini|Silageeinlagerung in ein Flachsilo, auch Fahrsilo genannt]]&lt;br /&gt;
[[File:Busskirch 2010-11-06 16-12-10.jpg|mini|Silageballen werden von Transportanhänger abgeladen]]&lt;br /&gt;
Die Bereitung von [[Silage]] verläuft im Wesentlichen genauso wie die von Heu, jedoch ist der Trocknungsgrad geringer. Die Einlagerung erfolgte früher in Hochsilos aus Holz oder Stein/Beton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während anfangs dafür Greifer in Frage kamen, wurde später auf Gebläse, aber auch auf mobile [[Förderband|Förderbänder]] zurückgegriffen. Damit waren die Weichen ab 1960 für den Ladewagen in der Erntekette gestellt. Mit der Entwicklung von selbstfahrenden [[Feldhäcksler]]n Anfang der 1970er-Jahre wurde jedoch an die &amp;quot;Vorladewagenära&amp;quot; angeknüpft und die Silage gehäckselt auf einen Kipper geblasen. Um die gesteigerte Schlagkraft bei der Bergung ausnutzen zu können, wurde die Bodensilage weiterentwickelt und es wurden vermehrt befahrbare Flachsilos mit [[Beton]]wänden gebaut. Sie sind Standard der momentanen Silageerzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Entwicklung war der Folienschlauch, ein [[Schlauch]] aus luftdichter [[Folie]] mit ca. 2 – 3 Meter Durchmesser, der mit einer separaten Maschine zu befüllen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen festen Platz in der Grassilagekonservierung haben die Siloballen. Die gepressten Rundballen werden dabei luftdicht in eine Folie eingewickelt. Voraussetzung dafür waren leistungsfähige Schlepper und hubstarke Frontlader, die beide ab etwa 1980 zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Landwirtschaft: &amp;#039;&amp;#039;Band 3 – Landtechnik Bauwesen&amp;#039;&amp;#039;. BLV Verlagsgesellschaft, München, ISBN 3-405-14349-7&lt;br /&gt;
* Udo Bols: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Anbaugeräte für Traktoren in früherer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Podszun-Motorbücher GmbH, Brilon, ISBN 978-3-86133-441-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://doi.org/10.15150/lt.1997.2569 Klaus Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Meilensteine der Landtechnik&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Grunlandtechnik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landmaschinentechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mosbatho</name></author>
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