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	<title>Grüne Neune - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:28:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%BCne_Neune&amp;diff=640177&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Tippfehler (Leerzeichen)</title>
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		<updated>2026-01-22T10:01:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler (Leerzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grüne Neune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (offiziell &amp;#039;&amp;#039;Thalia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Concordia-Theater&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wallner&amp;#039;s Theater&amp;#039;&amp;#039;) war im Volksmund der Name für ein [[Liste von Theatern in Berlin|Theater]] in [[Berlin]] von 1801 bis 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blumenstraße 1852.jpg|mini|Lageplan der „Grünen Neun“ (neben dem Concordia-Theater) 1852]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Plan Wallner-Theater.jpg|mini|Blumenstraße (oben), mit späterem Residenztheater]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Neuester Bebauungs-Plan von Berlin 1863 (Zentrum Ost).jpg|miniatur|Lage auf der Karte 1863]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sineck Situations-Plan von Berlin 1882 (Wallnertheater).jpg|miniatur|Stadtplan 1882, mit einzelnen Grundstücken]]&lt;br /&gt;
Das Theater befand sich in der [[Blumenstraße (Berlin-Friedrichshain)|Blumenstraße]] 9(b) (bis 1816 Lehmgasse 9) in der [[Stralauer Vorstadt]] östlich des historischen Alt-Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;zur Lage vergleiche [http://histomapberlin.de/histomap/de/index.html Histomapberlin.de] unter Straubeplan IIA von 1910 oder Karte 4231 von 1940, auch Karte 423D von 1966, Suchstichwort: Ifflandstraße &amp;gt;&amp;gt; 4 (10179) / X=26140, Y=21105&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Kartenausschnitte Blumenstraße.pdf|Lage der Theater in der Blumenstraße]]&amp;lt;/ref&amp;gt;   Heute befindet sich dort das Neubaugebiet an der Singerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Thalia ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Thalia (Privat-Theatergesellschaft)}}&lt;br /&gt;
Um 1801 kaufte der Schneidermeister Carl August Werner das Grundstück in der Lehmgasse 9 für eine Privat-Theatergesellschaft, die seit 1790 bestand und deren Direktor er war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uta Motschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die private Öffentlichkeit – Privattheater in Berlin um 1800.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Gerlach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der gesellschaftliche Wandel um 1800 und das Berliner Nationaltheater. (= Berliner Klassik. Eine Großstadtkultur um 1800, 15).&amp;#039;&amp;#039; Wehrhahn, Hannover 2009. S. 61–84, hier S. 61f. Anm. 2, (vgl. auch S. 79)  [https://edoc.bbaw.de/frontdoor/index/index/docId/1432 PDF (oben)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Mangold:  &amp;#039;&amp;#039;Zweimal &amp;quot;Grüne Neune&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, Manuskript, Berlin 1956, sehr ausführlich, zitiert aus Akten von 1822: die Witwe Werner erklärte &amp;#039;&amp;#039;Bereits sind es 21 Jahre, dass wir uns als ruhige und gesittete Bürger in diesem Familienzirkel versammelt haben.&amp;#039;&amp;#039; Sie verwies darauf, dass ihr vor drei Jahren verstorbener Mann das Vermögen zum Grundstückskauf für ein Privattheater eingesetzt hatte und ihre Einkünfte aus einem kleinen Beitrag bestanden. (Um die Wintermonate im Kaffeegarten zu überbrücken. Eine Kabinettsordre vom 4. August 1822 hatte die Schließung aller Privattheater angeordnet und so baten diese in Bittschriften an den König um das Fortbestehen.) Aus den Akten der Baupolizei folgt ein Theaterbau auf Grundstück 9/10 für das Jahr 1815, (nach  &amp;#039;&amp;#039;Acta betr. die Privattheater Urania und Concordia 1822-1845, Reihe 89, Band III, 91.11&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ließ auf dem hinteren Teil des Grundstücks ein kleines Theater erbauen, die Gesellschaft nannte sich nun &amp;#039;&amp;#039;Familien-Ressource&amp;#039;&amp;#039;. 1820 kam es zu einer Abspaltung, danach war der Name &amp;#039;&amp;#039;Privat-Theater-Gesellschaft &amp;quot;Thalia&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;1819 war der Direktor Carl August Werner gestorben. Die Witwe verkaufte 1824 das Theatergrundstück an einen Schönfärber und dieser 1825 an den Schuhmacher Schultze, einen eifrigen Dilettanten [=&amp;lt;!--leidenschaftlichen--&amp;gt; Laienschauspieler als neutrale Bezeichnung &amp;lt;!-- in dieser Zeit--&amp;gt;]. Dieser ließ einen bewohnten alten Seitenflügel und die Kegelbahn abbrechen &amp;#039;&amp;#039;zur besseren Benutzung des darin vorhandenen Liebhabertheaters.&amp;#039;&amp;#039; Dessen Witwe, neu verheiratete Grieben (geb. Kuhirt) war 1830 Grundstückseigentümerin, ihr Mann verkaufte in ihrem Namen 98 Fuß der 132 Fuß der Straßenfront an den Maurermeister Böhme, der die zwei Vorderhäuser 9 und 9a bebaute. Wegen unbeglichener Rechnung baute er ein Theater und vermietete es an die Concordia. (Das Grundstück selbst wurde bald versteigert und mit Hypotheken belegt.) Angaben nach Ruth Mangold, 1956, vgl. auch &amp;#039;&amp;#039;Berliner Adressbücher&amp;#039;&amp;#039;, zur Blumenstraße 9 &amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurden im Sommer sonntags alle ein oder zwei Wochen ein Theaterstück aufgeführt, an dem die Mitglieder der Gesellschaft mitwirkten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Cosmas: &amp;#039;&amp;#039;Neuester und vollständigster Wegweiser durch Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1842, [https://books.google.de/books?id=bznFQMGSwIQC&amp;amp;pg=PA117&amp;amp;dq=Thalia S. 117], als Theater der Thalia-Gesellschaft &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Daniel Ferdinand Neigebaur]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für Reisende in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1843, [https://books.google.de/books?id=SSNTAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA533&amp;amp;dq=Blumenstr S. 533], Thalia in der Blumenstraße 9 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zutritt war formal nur durch Kontakt zu einem Mitglied möglich, da es keine offizielle Theaterkonzession gab, de facto konnte jeder es besuchen.&lt;br /&gt;
1842 zog das Thalia-Liebhabertheater auf den Wollankschen Weinberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1843|539|Theater: Thalia, Liebhaber, Wollanksche Weinberg|Teil=2|Seite=534}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1844 in die Alexanderstraße&amp;amp;nbsp;26, wo es bis 1860 existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Concordia-Theater ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ressource zur Concordia}}&lt;br /&gt;
Ab 1802 hatte die 1800 gegründete Ressource zur Harmonie ihren Sitz ebenfalls im Haus Lehmgasse&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uta Motschmann |Titel=Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815 |Auflage= |Verlag= |Ort=|Datum=|ISBN= |Seiten=551. |Online={{Google Buch |BuchID=S_deCAAAQBAJ|Seite=551|Linktext=}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Auflösung der Harmonie im Jahr 1807 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Ressource Concordia&amp;#039;&amp;#039; gegründet und das Gebäude von deren Theatergesellschaft genutzt &amp;lt;!--(die &amp;#039;&amp;#039;Thalia&amp;#039;&amp;#039; erwarb dafür ein Grundstück in der Alexanderstraße 26) --&amp;gt;. Es gab weiter Theatervorstellungen etwa alle 14 Tage.&lt;br /&gt;
{{Zitat|Man tritt durch ein Gitterthor in eine schmale Gartenallee, die zu beiden Seiten mit prächtigem Kartoffelkraut, Sonnenblumen, Stachelbeerstauden und Brennnesseln eingefasst und in einer Entfernung von 30 Schritten von einer Art höchst geschmackvoll übertünchter Gartenlaube malerisch begrenzt wird. […] Aus dieser Gartenlaube gelangt man in den Garten der das Theatergebäude umgibt, das […] nichts von seiner hohen Bestimmung ahnen lässt. […] Man gibt auf diesem Theater Lustspiele, Possen, Schau- und Trauerspiele; am meisten Anklang finden jedoch bürgerliche Dramen, Ifflandsche Familiengemälde und Kotzbuesche Possen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Lenz (Autor)|Ludwig Lenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Berliner&amp;#039;&amp;#039;, Genrebilder mit original Federzeichnungen von Theodor Hosemann, Berlin 1844&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1825 zog die Ressource Concordia in einen Neubau in der Alexanderstraße&amp;amp;nbsp;26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallner&amp;#039;s Theater ===&lt;br /&gt;
Nachdem das Grundstück Nr.&amp;amp;nbsp;9 im Jahr 1846 in die Grundstücke 9, 9a und 9b geteilt worden war, hatte das Theatergrundstück die Nr.&amp;amp;nbsp;9b. Der Eigentümer August Wilhelm Grieben stellte 1854 Grundstück und Gebäude zur Verfügung und übernahm die Kosten des Umbaus des alten Theaters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erika Wischer |Titel=Das Wallner-Theater in Berlin unter der Direktion von Franz Wallner, 1855-1868: das Berliner Lokalpossen-Theater des Nachmärz |Ort=Berlin |Datum=1967 |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1855 eröffnete [[Rudolf Cerf]] dort sein &amp;#039;&amp;#039;Königsstädtisches Vaudeville-Theater&amp;#039;&amp;#039; und verpachtete es an Provinztruppen. Noch im selben Jahr erwarb der Theaterdirektor [[Franz Wallner]] eine Lizenz und betrieb das &amp;#039;&amp;#039;Königstädtische Theater&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Wallner: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinen Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Albert Goldschmidt, Berlin o.&amp;amp;nbsp;J. In: &amp;#039;&amp;#039;Bunte Reihe&amp;#039;&amp;#039;. Band II, S. 11–12,  &amp;#039;&amp;#039;Ich hatte im August 1855 ein winziges, unbeachtetes Theaterchen in der Blumenstraße gepachtet, welches früher als Liebhabertheater unter dem Namen Grüne Neune vegetirte, bis der Eigenthümer die brachliegende Theaterkonzession von Cerf miethete.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Museum. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039; vom 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1865, No.&amp;amp;nbsp;27, [https://books.google.de/books?id=YmYeAQAAIAAJ&amp;amp;dq=%22gr%C3%BCnen%20neune%22%20theater&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA779#v=onepage&amp;amp;q=%22gr%C3%BCnen%20neune%22%20theater&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;779], von Robert Prutz, über die Anfänge Wallners dort 1855 &amp;#039;&amp;#039;eine wahre Mausefalle […] in einer der entlegensten obscursten Gegenden der Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde es meist als &amp;#039;&amp;#039;Grüne Neune&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wegen der grünen Farbe des Gebäudes und der Hausnummer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{&amp;quot;|Hugo Wauer führt ihn darauf zurück, dass das Theater in einem großen Garten stand und noch dazu grün angestrichen war. Andere sprechen von einer grünen Laterne, mit der das Theater „verilluminiert“ wurde.}}, Carl Helmerding: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Bühnenleben (Erinnerungen II).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Zeitgeist, Beiblatt zum [[Berliner Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 187, Nr. 36, 5. September 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Lenz: &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Berliner&amp;#039;&amp;#039;, Genrebilder mit original Federzeichnungen von Theodor Hosemann, Berlin 1844, &amp;#039;&amp;#039;erklären ihn einleuchtend mit dem grüngestrichenen Torweg, an dem die Zahl 9 im schönsten Saftgrün prangte.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Abschied wurde 1864 das Theaterstück „Die letzte Stunde der Grünen Neune“ von David Kalisch aufgeführt, vgl. [[Max Ring]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Vater des Kladderadatsch und der Berliner Posse&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039;, 1872 [https://de.wikisource.org/wiki/Der_Vater_des_Kladderadatsch_und_der_Berliner_Posse Online] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Beleg dafür ist im Prolog anlässlich der Übernahme durch Wallner zu sehen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Und zogest, einst so groß, du jetzt so winzig Kleine, Zur Blumenstraße hin, zur hoffnungs g r ü n e n Neune.}}&lt;br /&gt;
Wallner ließ 1856 nach Plänen des Theaterbaumeister [[Eduard Titz]] ein neues größeres Gebäude auf dem benachbarten Grundstück Nr. 11, im Blumengarten des Gärtners Bouché, als Sommertheater errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fhzz.de/blumenstrasse-friedrichshain/view-all/ &amp;#039;&amp;#039;Theater und Krawalle in der Blumenstraße&amp;#039;&amp;#039;] Friedrichshainer Zeitzeiger, mit Zeichnung des Gebäudes von 1856, der Text des Artikels ist teilweise fehlerhaft&amp;lt;/ref&amp;gt; Er machte dieses &amp;#039;&amp;#039;Neue Königsstädtische Sommer-Theater&amp;#039;&amp;#039; bald sehr populär mit Lustspielen, Singspielen und besonders Berliner Possen von [[David Kalisch]].&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Der Zwischen-Akt&amp;#039;&amp;#039; vom 18./19.&amp;amp;nbsp;Februar 1861, [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=zwa&amp;amp;datum=18610219&amp;amp;query=%22ach%22+%22du%22+%22gr%c3%bcne%22+%22neune%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=3 S. 3], über das Wallner-Theater&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1858 wurde das Königstädtische Theater nach Plänen von Titz zu einem komfortablen kleinen Theater umgestaltet und erhielt die offizielle Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Wallner&amp;#039;s Theater&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1860|581|Blumenstraße 9b|Teil=II.|Seite=14|Zitat=Wallners Theater, Eigentümer Director Wallner|Kommentar=vgl. S. 527: F. Wallner Director und Eigenthümer von Wallners Theater, Wohnung Blumenstraße 23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Für 48.000 Taler wurde das Grundstück nebst Theater am 23. September 1859 an acht Concordia-Mitglieder „auf Abzahlung“ verkauft. 1861 wurden Antheilsscheine von 50 Thalern einer &amp;quot;Grundstücksgesellschaft des Grundstücks Blumenstraße 9&amp;quot; ausgegeben. Angaben nach Ruth Mangold, 1956&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 wurden sowohl das Sommertheater als auch das Wintertheater geschlossen und Wallner erbaute ein [[Wallner-Theater|neues Theater]] in der Nähe und zog mit seinem Ensemble dorthin um.&lt;br /&gt;
Der Abschiedsepilog im alten Theater lautete:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Des Hauses letzte Stunde&lt;br /&gt;
Sie läuft nun endlich ab,&lt;br /&gt;
Es steigt die grüne Neune&lt;br /&gt;
Für immer in das Grab.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Nutzung ===&lt;br /&gt;
Das Theatergrundstück 9b wurde zusammen mit den Grundstücken 10 und 11 von Hoffmann und Schmidt erworben, das Sommertheater abgerissen und das alte Theater zunächst für kleinere Vorstellungen genutzt, zum Beispiel durch Hugo Wauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Wauer: &amp;#039;&amp;#039;Humoristische Rückblicke auf Berlins ‚gute alte‘ Zeit von 1834-1870&amp;#039;&amp;#039;. Miterlebtes von Hugo Wauer, Selbstverlag, 6. Auflage, Berlin 1910, Seite 107&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schmidt baute um 1866 an den vorhandenen Raum einen noch einmal so großen an und verwandelte das alte Wallner-Theater in das Ball-Lokal Alhambra mit Eingang in der Wallner-Theater-Straße 15 (Die Nr. 9b existierte nicht mehr und die Nr. 11 gehörte zur Wallner-Theater-Straße 15).&lt;br /&gt;
Auf dem Grundstück bestanden in dieser Zeit möglicherweise zwei verschiedene Theatergebäude nebeneinander.&amp;lt;ref&amp;gt;Curt Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre „Aktienbudiker“. Ein Beitrag zur Berliner Theatergeschichte. Was wurde aus der „Grünen Neune“?&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 7, 1956, S. 53f. ([https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/6090/9.pdf PDF]), nimmt an, das es zwei Theatergebäude nebeneinander gab, die Begründung dafür ist teilweise schwer nachvollziehbar &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wechselten Namen und Direktionen der ehemaligen Grünen Neune häufig: 1872 wieder &amp;#039;&amp;#039;Königstädtisches Theater&amp;#039;&amp;#039;, 1875 &amp;#039;&amp;#039;Bundeshallentheater&amp;#039;&amp;#039; unter Direktor Schmiedel, 1878 wieder &amp;#039;&amp;#039;Königstädtisches Theater&amp;#039;&amp;#039;, geleitet von den Gebrüdern Adolph und Louis Kalbo, 1879 &amp;#039;&amp;#039;Heinsdorff-Theater&amp;#039;&amp;#039; unter Louis Heinsdorff,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nic Leonhardt |Titel=Piktoral-Dramaturgie: Visuelle Kultur und Theater im 19. Jahrhundert (1869-1899) |Datum= |Seiten=125, Anm. 37. |Online={{Google Buch |BuchID=lsJKCgAAQBAJ |Seite=125 |Linktext=}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1881 &amp;#039;&amp;#039;Alhambra-Theater&amp;#039;&amp;#039; und 1887 &amp;#039;&amp;#039;Berliner Stadttheater&amp;#039;&amp;#039; unter Paul Strewe,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Th. Entsch |Titel=Deutscher Bühnen-Almanach |Auflage= |Verlag= |Ort=Berlin|Datum=1888|ISBN= |Seiten=94-95. |Online={{Google Buch |BuchID=cf0bAQAAMAAJ |Seite=94 |Linktext=Volltext}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1889 &amp;#039;&amp;#039;American-Theater&amp;#039;&amp;#039; unter August Reiff,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Wahnrau |Titel=Berlin, Stadt der Theater: Der Chronik, Band 1 |Ort=Berlin |Datum=1957 |Seiten=460}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 wieder &amp;#039;&amp;#039;Alhambra-Theater&amp;#039;&amp;#039; unter Paul Strewe&lt;br /&gt;
um dann von 1897 bis 1914 als &amp;#039;&amp;#039;Ballhaus Alhambra&amp;#039;&amp;#039; zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurden alle Gebäude zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 1869 eröffnete Otto Nowack in einem von ihnen  das &amp;#039;&amp;#039;Nowack-Theater&amp;#039;&amp;#039;, aus dem 1871 das [[Residenz-Theater (Berlin)|Residenz-Theater]] wurde.&lt;br /&gt;
Außerdem gab es dort auch das &amp;#039;&amp;#039;Alhambra&amp;#039;&amp;#039; mit dem Eingang zur Wallner-Theater-Straße 15 bis Ende des 19. Jahrhunderts. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Reste des vorherigen Textes, der  weitere Angaben enthielt {{Berliner Adressbuch|1866|722|Blumenstraße 9b|Teil=II.|Seite=23|Zitat=Theater-Local, Eigentümer Bauunternehmer Hoffmann und Schmidt|Kommentar=Hoffmann und Schmidt besaßen auch Blumenstraße 10 und 11}} {{Berliner Adressbuch|1865|6676|Blumenstraße, Grüner Weg, Markusstraße|Teil=II.|Seite=20&amp;amp;nbsp;ff., 60&amp;amp;nbsp;f., 127&amp;amp;nbsp;f. |Zitat=|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
Im Berlin des 19. Jahrhunderts trat zur Landpartie und dem Kaffeegarten das Sommertheater. In der Blumenstraße war durch die Kaffeegärten der Boden für diese [[Laienspiel|Liebhabertheater]] besonders fruchtbar gewesen. Gegen Ende der [[Biedermeierzeit]] waren hier auf engstem Raum drei Liebhaberbühnen. {{&amp;quot;|in gewissen Zeitabständen brach nämlich unter den Vereinsmitgliedern gewaltiger Krach aus, und flugs wurde eine neue Gesellschaft gegründet.}} (Zitat woher ?)&lt;br /&gt;
Die Vereinskassen wurden nicht mit Billets, sondern in den „Dilettantentheatern“ [neutrale Bezeichnung für Laientheater] wurden Programme zu Billetpreisen verkauft.&lt;br /&gt;
Zur Alexanderstraße [http://histomapberlin.de/histomap/de/index.html Histomapberlin.de]: Straubeplan IIA, 1910: Alexanderstraße24, 25, 26 und Blumenstraße 80–84 (X=25950, Y=21120) [https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStart&amp;amp;mapId=k5_farbe@senstadt&amp;amp;bbox=392524,5819574,393011,5819824  Karte von Berlin 1:5000 (K5 - Farbausgabe) : Lage um das Haus Alexanderstraße 73]&lt;br /&gt;
Es verblieb 1859 nach „Grundbuch der Königsstadt“ das Thalia und die Concordia  (Vertrag von 1847), die Grundstücksbesitzer wechselten. &amp;gt; (Welches Grundstück?) &amp;gt; Die Thalia wurde in den Jahren 1863 bis 1866 für Vorstellungen vermietet, doch 1869 hatte &amp;#039;&amp;#039;Die Dahlja&amp;#039;&amp;#039; einen Hypothekenprozess verloren und das Haus zu räumen. Der neue Besitzer hatte {{&amp;quot;|am Sonntag nach der Vorstellung von Wilhelm Tell [durch] achthundert kräftige und arbeitsgeübte Mitglieder- und Freundeshände […] binnen fünf Stunden […] die Dahlja mit 32 kompletten Dekorationen, 820 Klappsitzen, etwa 100 Tischen, 400 Stühlen, 200 Gartentischen, 800 Gartenstühlen und der gesamten Gaseinrichtung des Theaters, des Ballsaales, des großen Gartens, der vier Gastzimmer}} räumen lassen.&lt;br /&gt;
Der Direktor des Magdeburger Stadttheater, Otto Nowack, mietete es [1869] für zehn Jahre und ließ es vom Architekten Bohm ausbauen. Die kultivierte Oper lief schlecht und 1871 eröffnete Albert Rosenthal aus Breslau das „Residenz-Theater“ mit französischen Sittenstücken.&lt;br /&gt;
Am 20. September 1854 reichte Cerf Umbaupläne ein, doch das Polizeipräsidium erteilte einen Negativbescheid: da die „nachbarliche Grenze zu nahe“ lag und in {{&amp;quot;|unmittelbarer Nähe ein zweites Theater}} stand. Mit seiner Sonderstellung, wie der des Vaters, erhielt er anbei den Hinweis, sich an das „Ministerium des Kgl. Hauses“ zu wenden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Saxonian Deck - Leaves - 09.jpg|mini|hochkant|Die Blatt-Neun im deutschen Spielkartenblatt]]&lt;br /&gt;
Lacnunga]]-Manuskipt als &amp;#039;&amp;#039;[[Nine Herbs Charm]]&amp;#039;&amp;#039; („Neunkräuter[[segen]]“ oder „-[[Zauberspruch|zauber]]“) Erwähnung findet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der Ausruf „[[Ach du grüne Neune]]“ wird gelegentlich mit dem Theater in Verbindung gebracht. Dafür gibt es aber keine Belege. Die Herkunft der Redewendung ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Regina Mangold: &amp;#039;&amp;#039;Zweimal &amp;quot;Grüne Neune&amp;quot;. Berliner Liebhabertheater der Biedermeierzeit aus Akten abgelesen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1956, Privatdruck (in der ehemaligen Senatsbibliothek Berlin) &amp;lt;!--[https://books.google.de/books?id=u5RsDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA516&amp;amp;lpg=PA516&amp;amp;dq=Mangold ]--&amp;gt;, sehr detaillierte historische Angaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Curt Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre „Aktienbudiker“. Ein Beitrag zur Berliner Theatergeschichte. Was wurde aus der „Grünen Neune“?&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 7, 1956, S. 49–57 ([https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/6088 PDF zum Download])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Curt Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Theater Franz Wallners&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 5/1954, S.&amp;amp;nbsp;54–66 ([https://edoc.hu-berlin.de/bitstreams/78f179d9-464b-4d87-97e6-8a60404b52e6/download Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grune Neune}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Theater (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Friedrichshain]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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