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	<title>Grüne Mamba - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:51:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%BCne_Mamba&amp;diff=234112&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Giftwirkung */ Tippfehler entfernt, Leerzeichen vor Maßeinheit, Links optimiert</title>
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		<updated>2026-02-04T22:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Giftwirkung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Leerzeichen vor Maßeinheit, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Grüne Mamba&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Dendroaspis viridis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Edward Hallowell (Herpetologe)|Hallowell]], 1844)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Mambas&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Dendroaspis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Giftnattern&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Elapinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Giftnattern&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Elapidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Elapoidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schlangen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Serpentes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Dendroaspis viridisPCCA20051227-1885B.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Grüne Mamba (&amp;#039;&amp;#039;Dendroaspis viridis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dendroaspis viridis distribution map.png|mini|Verbreitungsgebiet der Grünen Mamba]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grüne Mamba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Dendroaspis viridis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Art der [[Mambas]], die in [[Benin]], [[Gambia]], [[Ghana]], [[Guinea]], [[Kamerun]], [[Liberia]], [[Senegal]], [[Sierra Leone]], [[Togo]] und der [[Zentralafrikanische Republik|Zentralafrikanischen Republik]] beheimatet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Diese in der Regel bis zu zwei Meter lange [[Giftschlange]] ist hellgrün und am Schwanz gelblich gefärbt. Am Schwanz und Kopf sind die Schuppen schwarz umrandet. Die Rückenschuppen dieser Schlange sind ungewöhnlich groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Grüne Mamba hält sich ausschließlich auf [[Baum|Bäumen]] und [[Sträucher]]n in Gebieten [[Afrika]]s auf und ernährt sich vorwiegend von [[Vögel]]n, [[Ei]]ern, baumbewohnenden [[Eidechsen]] und [[Echte Frösche (Gattung)|Fröschen]]. Die Schlangen sind scheue Tiere und ziehen die Flucht einer Auseinandersetzung vor. Nach der Paarung werden vom Weibchen 10 bis 15 Eier gelegt, aus denen nach 80–100 Tagen die Jungtiere schlüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Neben der Grünen Mamba gibt es drei weitere Arten in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Dendroaspis&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* [[Schwarze Mamba]] (&amp;#039;&amp;#039;Dendroaspis polylepis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Gewöhnliche Mamba]] (&amp;#039;&amp;#039;Dendroaspis angusticeps&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Jamesons Mamba]] (&amp;#039;&amp;#039;Dendroaspis jamesoni&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftwirkung ==&lt;br /&gt;
Das Gift der Grünen Mamba hat sowohl kardiotoxische als auch neurotoxische Komponenten. Ebenfalls lassen sich [[Antikoagulation|Antikoagulative]] Effekte nachweisen, die aber gegenüber den anderen Wirkungen in den Hintergrund gelangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Medizinexpert*innen bei DocCheck |url=https://flexikon.doccheck.com/de/Gew%C3%B6hnliche_Mamba |titel=Gewöhnliche Mamba |sprache=de |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calcicludin ist ein aus 60 [[Aminosäuren]] bestehendes [[Peptid|Polypeptid]] mit 6 mal die Aminosäure [[Cystein]] die insgesamt 3 [[Disulfidbrücke]]n bilden was mit hoher Affinität [[L-Typ Ca2+ Kanäle]] im Herzen und in der Großhirnrinde blockiert. Von der Struktur ist Calcicludin den Dendrotoxinen sehr ähnlich. Vor allem im [[Riechkolben|Bulbus Olfaktorius]] und im [[Gyrus dentatus]] findet man eine besonders hohe Dichte an betroffenen Kanälen wieder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Schweitz, C. Heurteaux, P. Bois, D. Moinier, G. Romey, M. Lazdunski |Titel=Calcicludine, a venom peptide of the Kunitz-type protease inhibitor family, is a potent blocker of high-threshold Ca2+ channels with a high affinity for L-type channels in cerebellar granule neurons |Sammelwerk=Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America |Band=91 |Nummer=3 |Datum=1994-02-01 |ISSN=0027-8424 |DOI=10.1073/pnas.91.3.878 |PMC=521415 |PMID=8302860 |Seiten=878–882 |Online=https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8302860 |Abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es handelt sich bei der blockierung der Kanäle um einen partiellen Block, da bei voller Calcicludin konzentration nur 58 % der Aktivität des Kanales blockiert ist was darauf schließen lässt, dass diese nicht vollständig verschlossen werden. Es scheint ebenfalls sehr spezifisch für den L-Typ Kanal (alpha(1)(C)) zu sein, da andere ähnliche Kanäle nur sehr dürftig auf das Calcicludin reagieren. Der Kalzium-Kanal (alpha(1)(C)) ist sehr wichtig für den Kalzium-Influx in Herzmuskelzellen, [[Nervenzelle|Neuronen]] und glatten Muskelzellen. Wenn diese Kanäle am Herzen gehemmt werden, führt das zu einer fehlenden Erregbarkeit der Herzmuskelzellen, was zu gefährlichen [[Tachyarrythmien]] führen kann besonders in der Kombination mit anderen Toxinen der Grünen Mamba. In glatten Muskelzellen sind diese Kanäle für die Kontraktion der Gefäße und des Magendarmtraktes verantwortlich, also kann das Gift ebenfalls zu gefährlichen [[Arterielle Hypotonie|Hypotonien]] führen. In Neuronen sind diese Kanäle maßgeblich an der Protein Expression beteiligt und ebenfalls an der Erregbarkeit, was in der Regel jedoch nicht spontan zum Tode führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.91.3.878 |titel=Calcicludine, a venom peptide of the Kunitz-type protease inhibitor family, is a potent blocker of high-threshold Ca2+ channels with a high affinity for L-type channels in cerebellar granule neurons. |sprache=en |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. C. Stotz, R. L. Spaetgens, G. W. Zamponi |Titel=Block of voltage-dependent calcium channel by the green mamba toxin calcicludine |Sammelwerk=The Journal of Membrane Biology |Band=174 |Nummer=2 |Datum=2000-03-15 |ISSN=0022-2631 |DOI=10.1007/s002320001040 |PMID=10742459 |Seiten=157–165 |Online=https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10742459 |Abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Neurotoxin]] der Grünen Mamba ist auch für den Menschen sehr gefährlich. Nach einem Biss ist eine sofortige Behandlung mit einem artspezifischen [[Schlangenserum]] absolut überlebensnotwendig. Das Gift umfasst eine Vielzahl an Inhaltsstoffen. Neben der [[Neurotoxin|neurotoxischen]] Wirkung kommen auch Kardio- und Zytotoxine (Gifte, die auf den [[Herzmuskel]] und [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]] wirken) vor. Die nur im Gift der [[Mambas|Mambaarten]] enthaltenen Dendrotoxine (nach dem lateinischen Namen der Schlange &amp;#039;&amp;#039;Dendroaspis&amp;#039;&amp;#039;) blockieren die [[Kaliumkanal|Kaliumkanäle]] in den [[Zellmembran]]en des Opfers, was eine Störung der [[Erregungsleitung|elektrischen Reizausbreitung]] im Herzen zur Folge hat. Dadurch besteht die Gefahr einer [[Herzrhythmusstörung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Forth u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Spektrum Verlag, 1996, S. 891, Kapitel 32.10.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die [[Letalität|letale]] (tödliche) Dosis dieses Giftes beträgt bei einem durchschnittlichen Menschen bereits 10–20&amp;amp;nbsp;mg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dendroaspis viridis|Grüne Mamba (&amp;#039;&amp;#039;Dendroaspis viridis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{ReptileDatabase|Dendroaspis|viridis}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2013.1&lt;br /&gt;
| ID             = 13265799&lt;br /&gt;
| ScientificName = Dendroaspis viridis&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2012&lt;br /&gt;
| Assessor       = Luiselli, L. &amp;amp; Segniagbeto, G.&lt;br /&gt;
| Download       = 9. Oktober 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grune Mamba}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Giftnattern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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