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	<title>Gründlach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-21T18:05:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Fluss Gründlach. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Gründlach (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Bayern]]&lt;br /&gt;
** [[Mittelfranken]]&lt;br /&gt;
*** [[Landkreis Erlangen-Höchstadt]]&lt;br /&gt;
*** [[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
*** [[Erlangen]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/24234&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Regnitz//Main//Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 99.2&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hopla-main.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=95&amp;amp;Itemid=92 Hochwasser-Aktionsplan Main]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 20&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| PEGEL4 = &amp;lt;!--NAME:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt;  / 35.02&amp;lt;!--EZG:--&amp;gt; / &amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt;.008  / &amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;  / .041&amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt;  / 0.259 / 4.67/8.06/1995&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL4= &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hnd.bayern.de/ Bayerischer Hochwassernachrichtendienst] (Stand: 6. September 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= in [[Kleingeschaidt]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 405&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 49/33/25/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 11/10/32/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-BY&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= nahe [[Eltersdorf]] in die [[Regnitz]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 278&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 49/32/34.5/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10/58/39/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-BY&lt;br /&gt;
| BILD= Gruendlach-in-Heroldsberg.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Gründlach durchfließt Heroldsberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gründlach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kurzer rechtsseitiger [[Nebenfluss|Zufluss]] der [[Regnitz]] in [[Mittelfranken]] ([[Bayern]]) und ein Gewässer II. Ordnung.&lt;br /&gt;
{{TOC limit|4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;*Grintilaha&amp;#039;&amp;#039; ab und setzt sich zusammen aus dem Grundwort &amp;#039;&amp;#039;-aha&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;Fließgewässer&amp;#039; und dem Bestimmungswort &amp;#039;&amp;#039;*Grindil/*Grindila&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung &amp;#039;sandige Anhöhe&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|194|Gründlach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die Gründlach entspringt in [[Kleingeschaidt]], fließt durch das [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreie Gebiet]] [[Geschaidt]] und anschließend durch [[Heroldsberg]], wo sie am Wasserwerk mit dem von [[Kalchreuth]] kommenden Bosenbach zusammenfließt. Am südlichen Ortsrand fließt die bei Günthersbühl (Stadt [[Lauf an der Pegnitz]]) auf ca. {{Höhe|420|DE-NN}} ({{Coordinate |NS=49/32/7/N |EW=11/12/54/E |type=waterbody |region=DE-BY |name=Quelle Simmelberger Gründlach |text=/}}) entspringende Simmelberger Gründlach zu und die Gründlach unterquert die [[Gräfenbergbahn]]. Ab dort bildet sie die Grenze zwischen Heroldsberg und Geschaidt, später zwischen dem [[Kalchreuther Forst]] und Geschaidt. Im [[Sebalder Reichswald]] durchquert sie die gemeindefreien Gebiete [[Kraftshofer Forst]], wo der Verlauf des Baches sehr windungsreich ist, und [[Neunhofer Forst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Unterquerung der [[Bundesautobahn 3|A 3]] erreicht die Gründlach [[Nürnberg]]er Stadtgebiet. Dort kann es im Herbst und im Frühjahr zu Überschwemmungen der Landstraße nach Kalchreuth kommen.&lt;br /&gt;
Kurz nachdem sie den Wald verlässt, wird südlich der Lachgraben abgezweigt, welcher [[Neunhof (Nürnberg)|Neunhof]] am Nordrand passiert. Der Kothbrunngraben, welcher östlich von [[Buchenbühl]] entspringt, fließt bei [[Boxdorf (Nürnberg)|Boxdorf]] zu.&lt;br /&gt;
Bei [[Großgründlach]] fließt der Gründlach der Nonnengraben zu. Danach begleitet sie [[Kleingründlach]] am südlichen Ortsrand und unterquert die [[Bundesautobahn 73|A 73]]. Anschließend bildet sie für einige hundert Meter die Stadtgrenze zwischen Fürth und Nürnberg bzw. Fürth und Erlangen, wobei auch das „Dreistädteeck“ ({{Coordinate |NS=49/32/11/N |EW=10/59/19/E |type=waterbody |region=DE-BY |name=Dreistädteeck N/FÜ/ER |text=/}}) in der Gründlach liegt. Schließlich wechselt sie komplett auf Erlanger Gebiet, durchquert die [[Königsmühle (Erlangen)|Königsmühle]] und mündet nach etwa 20&amp;amp;nbsp;km nahe [[Eltersdorf]] in die Regnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;(Reihenfolge von der Quelle zur Mündung)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Bosenbach (rechts)&lt;br /&gt;
* Simmelberger Gründlach (links)&lt;br /&gt;
* Gockerlersberger Graben (rechts)&lt;br /&gt;
* Nonnengraben (rechts)&lt;br /&gt;
* Kothbrunngraben (links)&lt;br /&gt;
* Weidengraben (rechts)&lt;br /&gt;
* Schwalbenzahlgraben (links)&lt;br /&gt;
* Bucher Landgraben, [[Hirschsprunggraben]] (links)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gründlach 02.jpg|mini|Typische Mäanderbildung des Gründelbachs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrologie ==&lt;br /&gt;
=== Morphologischer Flusstyp ===&lt;br /&gt;
Einige regulierte Abschnitte im Bereich von Ortschaften mit insgesamt nur geringem Anteil an der Gesamtlänge ausgenommen, fließt die Gründlach überwiegend in freien Windungen im eigenen Schwemmland ([[Alluvion]]). Das Fließgewässer weist nur einen Hauptarm auf, dessen Seitenentwicklung in der alluvialen Überschwemmungsfläche zu Erosion an den konkaven Steilufern (Prallhang) und Ablagerung (Akkumulation) an den konvexen Bänken der Innenufer (Gleitufer) führt. Die Naturabschnitte zeichnen sich durch einen hohen Totholzanteil aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abflussregime ===&lt;br /&gt;
Die Gründlach weist ein komplexes [[Abflussregime]] auf. Die mittlere [[Abflusskurve]] zeigt einen mehrgipfeligen Jahresverlauf und entspricht dem Regen-Schnee-Regime (pluvio-nivales Regime). Die Wasserführung des Gewässers wird durch Regen und Schneeschmelze bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hnd.bayern.de/pegel/regnitz/frauenkreuz-24235208/abfluss?days=365 |titel=Hochwassernachrichtendienst Bayern: Abfluss Frauenkreuz / Gründlach |hrsg=Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) |sprache=de |abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.geomorph.uni-bayreuth.de/de/ressourcen/lehrmaterialien/Zoeller/PhysGeo_D_ME6.ppt |titel=Etwas Hydrogeographie Mitteleuropas |hrsg=Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Geomorphologie |sprache=de |abruf=2018-02-09 |archiv-datum=2018-02-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180210002501/http://www.geomorph.uni-bayreuth.de/de/ressourcen/lehrmaterialien/Zoeller/PhysGeo_D_ME6.ppt |offline=ja |archiv-bot=2025-06-06 09:39:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geotop ==&lt;br /&gt;
Etwa einen Kilometer westlich von Heroldsberg ist der Flusslauf als [[Geotop]] 572R002&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=572R002 Geotop: Gründlach östlich Heroldsberg (572R002)] (Abgerufen am 4. März 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt; vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] ausgewiesen. Der Gründelbach [[mäander]]t hier über eine längere, unverbaute Strecke und bildet dabei zahlreiche [[Gleithang|Gleit-]] und [[Prallhang|Prallhänge]] aus.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
=== Gewässergüte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gründlach Boxdorf 20180205 135449.jpg|mini|Naturnaher, totholzgeprägter Fließgewässerabschnitt der Gründlach nördlich von Boxdorf (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Biologische Gewässergüte ====&lt;br /&gt;
Die biologische [[Gewässergüte]] des Fließgewässers auf Grundlage des [[Saprobiensystem]]s ist im Oberlauf bis östlich zur Autobahn A3 mit der Güteklasse II bewertet. Die Gründlach weist in dem waldgeprägten Abschnitt nur mäßige Belastungen auf. Dies entspricht dem guten Zustand nach der europäischen [[Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)|Wasserrahmenrichtlinie]] (WRRL). Im Nürnberger Stadtgebiet, westlich der A 3, dominiert aufgrund der landwirtschaftlichen Nutzung im Umfeld des Gewässers die Güteklasse II–III (mäßiger Zustand gemäß WRRL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewässergüte hat sich seit 1974 kontinuierlich verbessert. In der Vergangenheit erfolgten in sommerlichen Trockenperioden unzulässige Entnahmen von Wasser bei niedrigem Wasserstand aus der Gründlach. Im Zuge der Beileitung von Beregnungswasser für die Landwirtschaft aus der Rednitz (Überleitung von Altmühl und Donau) durch den Wasserverband Knoblauchsland waren diese Entnahmen nicht mehr notwendig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0016182.pdf |titel=Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Arif Tasdelen SPD vom 02.03.2017 |hrsg=Bayerischer Landtag |datum=2017-05-30 |format=PDF |sprache=de |abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nuernberg.de/imperia/md/sun/dokumente/sun/fliessgewaesser_2006.pdf |titel=Zustand kleiner Fließgewässer in Nürnberg |hrsg=Stadt Nürnberg, Stadtentwässerung und Umweltanalytik |datum=2006 |format=PDF |sprache=de |abruf=2018-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Chemischer Zustand ====&lt;br /&gt;
Die Gründlach befindet sich im Oberlauf bis zur A 3 in einem guten chemischen Zustand nach WRRL. Das Fließgewässer und der [[Grundwasserkörper]] weisen infolge der intensiven landwirtschaftlichen Bodennutzung im Nürnberger Stadtgebiet hingegen eine sehr hohe [[Nitrat]]belastung von über 50&amp;amp;nbsp;mg/l auf. Daher wird der chemische Zustand als schlecht klassifiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der mit dem intensiven Gemüseanbau und Ackerbau verbundene Stickstoffüberschuss aus Wirtschaftsdünger und Mineraldünger führt in Verbindung mit den sehr leicht durchlässigen Sandböden des [[Knoblauchsland]]es zu stärkeren Grundwasserbelastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ökologischer Zustand ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Sooswiesen Gründlachtal 6370.jpg|mini|Sooswiesen in den Gründlachauen nordöstlich von Neunhof (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
Der ökologische Zustand wird im Oberlauf der Gründlach als mäßig eingestuft und im Unterlauf nur als unbefriedigend bewertet. Der ökologische Zustand eines Fließgewässers gemäß WRRL vergleicht die im Wasser lebenden Organismen mit dem Bestand, welcher natürlicherweise vorkommen würde. Da die gewässerbezogenen Lebensgemeinschaften ([[Makrozoobenthos]], [[Phytobenthos]], [[Phytoplankton]] und Fische) alle anthropogenen Einflussfaktoren und Störgrößen wiedergeben, eignet sich diese Klassifizierung für biologische Qualitätskomponenten des Gewässers. Im Unterlauf sind die am Gewässerboden lebenden wirbellosen Tiere (Makrozoobenthos) und die am Gewässerboden anhaftenden Algen (Phytobenthos) in einem unbefriedigenden Zustand. Die Wasserpflanzen und Aufwuchsalgen stellen [[Zeigerpflanze]]n für Nährstoffbelastungen dar. Auch die Fischfauna wird im gesamten Gewässerverlauf nur als mäßig bewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG) ist die Herstellung des guten oder sehr guten ökologischen Zustands natürlicher Fließgewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna und Flora ===&lt;br /&gt;
==== Fauna ====&lt;br /&gt;
===== Fischfauna =====&lt;br /&gt;
Die Gründlach und der Lachgraben bietet Kleinfischen wie [[Elritze]] &amp;#039;&amp;#039;(Phoxinus phoxinus)&amp;#039;&amp;#039;, [[Moderlieschen]] &amp;#039;&amp;#039;(Leucaspius delineatus)&amp;#039;&amp;#039; und [[Stichlinge]]n (Gasterosteidae) geeignete Lebensräume.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Säugetiere =====&lt;br /&gt;
Der geschützte [[Biber]] &amp;#039;&amp;#039;(Castor fiber)&amp;#039;&amp;#039; kommt an den Gründlachauen vor. Das große [[Nagetiere|Nagetier]] gestaltet die Talräume der Gründlach durch zahlreiche Anstauungen und Biberburgen, insbesondere die Laubholzbestände entlang der Gründlach nutzt er in 200 bis 300&amp;amp;nbsp;m Entfernung intensiv als Nahrungshabitat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baysf.de/fileadmin/user_upload/01-ueber_uns/05-standorte/FB_Nuernberg/171012_RNK_Nuernberg.pdf |titel=Naturschutzkonzept für den Forstbetrieb Nürnberg |hrsg=Bayerische Staatsforsten AöR |datum=2017-10 |format=PDF |abruf=2022-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Weichholzaue]]n und weit verzweigten Nebengewässer der Gründlach bieten ideale Lebensraumbedingungen für den Nager, der bis Mitte des 20. Jahrhunderts an dem Fließgewässer ausgestorben war. Im Jahr 1970 wurden vier aus Schweden stammende Biber nördlich von Nürnberg an der Gründlach im Sebalder Reichswald wieder angesiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://langzeitarchivierung.bib-bvb.de/wayback/20180727142822/https://www.lfu.bayern.de/download/absp/text_xn.pdf Arten- und Biotopschutzprogramm Bayern Stadt Nürnberg],Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Kleinlebensräume und Strukturen wurden durch Bautätigkeit des Nagers geschaffen, die zahlreichen Artengruppen, unter anderen Wasservögeln, Fischen, Libellen geeignete Habitate bieten. Aufgrund der Vernässungen siedeln sich Pflanzen der Feucht- und Nassstandorte an. Auch Amphibien und Reptilien profitieren von den feuchten Lebensraumbedingungen. Der Biber fördert zudem Totholznutzer bzw. Totholzbewohner in den Gründlachauen. Der Erhalt des Bibervorkommens als Charakterart der Auen, vor allem in geeigneten Waldlebensräumen, ist Ziel des Naturschutzkonzepts des Forstbetriebs Nürnberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorkommen der sehr seltenen [[Wildkatze]] (&amp;#039;&amp;#039;Felis silvestris&amp;#039;&amp;#039;) wurde im Gründlachtal genetisch nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/wieder-wildkatzen-im-sebalder-reichswald-1.4355299 |titel=Wieder Wildkatzen im Sebalder Reichswald |werk=Nürnberger Nachrichten |hrsg=Verlag Nürnberger Presse |datum=2015-05-05 |sprache=de |abruf=2019-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Avifauna =====&lt;br /&gt;
Die Steilufer der Gründlach bieten dem [[Eisvogel]] (&amp;#039;&amp;#039;Alcedo atthis&amp;#039;&amp;#039;) wasserfreie Nistmöglichkeiten. Das gute Angebot an Kleinfischen und Sitzwarten komplettiert die erforderlichen Habitatstrukturen für den farbenprächtigen Leitvogel der Fließgewässer. In den Gründlachauen ist die gefährdete [[Wasserralle]] &amp;#039;&amp;#039;(Rallus aquaticus)&amp;#039;&amp;#039; beheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;[[Datei:Nürnberg Neunhof Gründlachtal 009.JPG|mini|Ausgedehnte Wiesenkomplexe der Grünlachauen bei Neunhof - das Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Gründlachtal-Ost&amp;#039;&amp;#039; ist Lebensraum zahlreicher Wiesenbrüter]]Die Grünlachauen im Nürnberger Stadtgebiet, östlich der Erlanger Straße und westlich und südlich von Großgründlach stellen Lebensräume von Wiesen- und [[Bodenbrüter]]n wie [[Kiebitz (Art)|Kiebitz]] &amp;#039;&amp;#039;(Vanellus vanellus)&amp;#039;&amp;#039;, [[Feldlerche]] &amp;#039;&amp;#039;(Alauda arvensis),&amp;#039;&amp;#039; [[Rebhuhn]] und [[Schafstelze]] &amp;#039;&amp;#039;(Motacilla flava)&amp;#039;&amp;#039; dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadja Danner, Sarah Grünfelder |url=https://www.nuernberg.de/imperia/md/umweltamt/dokumente/service/karte_lebensraum_und_brutnachweise_k.pdf |titel=Lebensraum und Brutpaare* |hrsg=Stadt Nürnberg, Umweltamt |datum=2017-04-07 |format=PDF |sprache=de |abruf=2018-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flora ====&lt;br /&gt;
Auf den durch Grund- und Hochwasser geprägten Standorten entlang der Gründlach, östlich der A&amp;amp;nbsp;3, entwickelten sich blütenreiche [[Feuchtwiese|Feucht-]] und Nasswiesen sowie Galeriewälder bestehend aus [[Weichholzaue]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgn.de/71e42a53-8b09-8949-bf5d-e9075382d8bd |titel=Nürnbergs Landschaftsschätze - Natur vor der Haustür. |hrsg=VGN, Umweltamt der Stadt Nürnberg |datum=2017-07 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180214014632/https://www.vgn.de/71e42a53-8b09-8949-bf5d-e9075382d8bd |archiv-datum=2018-02-14 |abruf=2018-02-13 |archiv-bot=2023-05-19 06:09:56 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
* [[Landschaftsschutzgebiet]]&amp;amp;nbsp; „Gründlachtal - Ost“ (353 Hektar)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lfu.bayern.de/natur/schutzgebiete/schutzgebietslisten/doc/lsg_bayern.pdf |titel=Grüne Liste der Landschaftsschutzgebiete in Bayern |hrsg=Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) |datum=2016-07-15 |format=PDF |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170806182744/https://www.lfu.bayern.de/natur/schutzgebiete/schutzgebietslisten/doc/lsg_bayern.pdf |archiv-datum=2017-08-06 |abruf=2017-08-06 |archiv-bot=2023-05-19 06:09:56 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Vogelschutzgebiet]] „Nürnberger Reichswald“, SPA-Gebiet (38.192 Hektar)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lfu.bayern.de/natur/natura2000/browse/info?id=6533-471 |titel=Gebietsdaten NATURA 2000: Gebiets-Nr. 6533-471 Gebietsname Nürnberger Reichswald |hrsg=Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) |sprache=de |abruf=2017-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Gebiet]] „Irrhain“, FFH-Gebiet (112 Hektar)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Natura 2000 |Typ=ffh |Nummer=6432-371 |Bezeichnung=Irrhain (FFH-Gebiet) |Datum=2019-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naherholung ==&lt;br /&gt;
Das Gründlachtal war schon in den 1970er Jahren ein beliebter Naherholungsraum im Norden Nürnbergs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friebgard Schaber |Titel=Wiedereinbürgerung von Bibern - Entwicklung einer Biberkolonie bei Nürnberg |Sammelwerk=Mitteilungen der Zoologischen Gesellschaft Braunau |Band=2 |Nummer=12/14 |Datum=1976-10-23 |Seiten=293}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= |Band=2 |Sp=418 |SpBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth|SEITE = 47  |SEITE_BIS = }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hnd.bayern.de/pegel/wasserstand/pegel_wasserstand.php?pgnr=24235208&amp;amp;gknr=9&amp;amp;status=0 Pegel] bei Frauenkreuz&lt;br /&gt;
* [https://www.nuernberg.de/imperia/md/sun/dokumente/sun/fliessgewaesser_2006.pdf#page=28 Zustand kleiner Fließgewässer in Nürnberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4818118-3|VIAF=235248273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grundlach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Regnitz|1Grundlach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Erlangen-Höchstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Erlangen]]&lt;/div&gt;</summary>
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