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	<title>Grüblersche Gleichung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T14:28:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%BCblersche_Gleichung&amp;diff=1194979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skranon: /* Werte des Laufgrads */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%BCblersche_Gleichung&amp;diff=1194979&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-24T20:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werte des Laufgrads&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grüblerschen Gleichungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 1917 und 1918 fast gleichzeitig und unabhängig voneinander sowohl von [[Martin Fürchtegott Grübler]] (1851–1935) als auch von [[Maurice d’Ocagne]] aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schmelz, Erich Aucktor: &amp;#039;&amp;#039;Gelenke und Gelenkwellen: Berechnung, Gestaltung, Anwendungen&amp;#039;&amp;#039;, 1988, [[Springer Science+Business Media|Springer-Verlag]], ISBN 3540417591&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Fürchtegott Grübler]]: &amp;#039;&amp;#039;Getriebelehre. Eine Theorie des Zwanglaufes und der ebenen Mechanismen.&amp;#039;&amp;#039; VDM Verlag, 2007, ISBN 3836404265&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie werden in der Technik verwendet, um die Beweglichkeit von [[Getriebe]]n – ausgedrückt als deren [[Laufgrad]] – zu ermitteln. Für die [[Laufgrad|Zwangläufigkeit]] muss der Laufgrad abhängig von der Zahl der Antriebe einen bestimmten Wert haben. Bei seiner Ermittlung werden die Anzahl und die Beweglichkeiten der die Getriebeteile verbindenden [[Gelenk (Technik)|Gelenke]] im Verhältnis zur Anzahl der Glieder betrachtet. Zu unterscheiden ist zudem, ob diese Bewegungen in der Ebene &amp;#039;&amp;#039;(ebene Getriebe)&amp;#039;&amp;#039;, auf einer gekrümmten ([[Sphäre (Mathematik)|sphärischen]]) Fläche &amp;#039;&amp;#039;(sphärische Getriebe)&amp;#039;&amp;#039; oder beliebig im Raum &amp;#039;&amp;#039;(räumliche Getriebe)&amp;#039;&amp;#039; stattfinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jung&amp;quot;&amp;gt;Denis Jung: &amp;#039;&amp;#039;Formelsammlung Getriebelehre&amp;#039;&amp;#039;, Seite 5 ({{Webarchiv | url=http://www.fsm.h-da.de/typo3/fileadmin/fsmk/downloadpool/maschinenbau/wahlpflichtbereich/Getriebelehre/Getriebelehre%20-%20Formelsammlung.pdf | webciteID=5m0sWL7J0 | text=PDF; 907&amp;amp;nbsp;kB}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grüblersche Gleichung ==&lt;br /&gt;
Die allgemeine Form der Grüblerschen Gleichung lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;F = \ T\cdot (n-1-g) + \sum_{i=1}^g b_i &amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;F = \ T\cdot (n-1-g) + c + 2 \cdot d + 3 \cdot e&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Gleichungen sind gleichwertig. Dabei bedeuten&lt;br /&gt;
* F: Laufgrad&lt;br /&gt;
* T: Typ des Getriebes (T=6 für räumliches, T=3 für sphärisches oder ebenes Getriebe)&lt;br /&gt;
* n: Anzahl der Getriebeglieder (inklusive des [[Maschinengestell|Gestell]]s)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Husty, Adolf Karger, Hans Sachs, Waldemar Steinhilper |Titel=Kinematik und Robotik |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Berlin Heidelberg |Datum=1997 |ISBN=978-3-642-63822-0 |Seiten=281}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* g: Anzahl der [[Gelenk (Technik)|Gelenke]]&lt;br /&gt;
* b&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/SUB&amp;gt;: Beweglichkeit eines einzelnen Gelenks i (b&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/SUB&amp;gt; = 1, 2, …)&lt;br /&gt;
* c: Anzahl der Gelenke mit Beweglichkeit b&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/SUB&amp;gt; = 1 (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gelenk (Technik)#Grundformen|Dreh]]- oder [[Gelenk (Technik)#Grundformen|Schubgelenk]])&lt;br /&gt;
* d: Anzahl der Gelenke mit Beweglichkeit b&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/SUB&amp;gt; = 2 (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wälzlager|Wälzen]] und [[Gleitlager|Gleiten]] an den Berührungsstellen von [[Zahnrad]]flanken oder kombiniertes Schub-Drehlager)&lt;br /&gt;
* e: Anzahl der Gelenke mit Beweglichkeit b&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/SUB&amp;gt; = 3 (z.&amp;amp;nbsp;B. 3 Drehungen des [[Kugelgelenk]]s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Räumliches Getriebe ===&lt;br /&gt;
T = 6&amp;lt;ref name = Jung/&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;F = \ 6\cdot (n-1-g) + \sum_{i=1}^g b_i&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;F = \ 6\cdot (n-1-g) + c + 2 \cdot d + 3 \cdot e&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;F = \ 6\cdot (n-1) - 5 \cdot c - 4 \cdot d - 3 \cdot e&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Gleichungen sind gleichwertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ebenes und sphärisches Getriebe ===&lt;br /&gt;
T = 3&amp;lt;ref name = Jung/&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;F = \ 3\cdot (n-1-g) + \sum_{i=1}^g b_i&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;F = \ 3\cdot (n-1-g) + c + 2 \cdot d&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;F = \ 3\cdot (n-1) - 2 \cdot c - d &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Gleichungen sind gleichwertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werte des Laufgrads ==&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;F \geq 1&amp;lt;/math&amp;gt;: Das Getriebe ist lauffähig.&lt;br /&gt;
** &amp;lt;math&amp;gt;F = 1&amp;lt;/math&amp;gt;: Das Getriebe mit einem Antrieb ist zwangläufig.&lt;br /&gt;
** &amp;lt;math&amp;gt;F &amp;gt; 1&amp;lt;/math&amp;gt;: Das Getriebe ist zwangläufig, wenn es mehr als einen Antrieb hat. F = 2: zwei Antriebe; F = 3: drei Antriebe; ...&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;F \leq 0&amp;lt;/math&amp;gt;: Das Getriebe ist nicht lauffähig, ist starr. Ausnahme ist das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Übergeschlossenes Getriebe|Übergeschlossene Getriebe]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwanglaufbedingung ===&lt;br /&gt;
Das Erfüllen der o.&amp;amp;nbsp;g. Werte für den Laufgrad wird im Besonderen als &amp;#039;&amp;#039;Zwanglaufbedingung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den häufigen Fall eines ebenen, mit einem Antrieb und ausschließlich mit Gelenkent b&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/SUB&amp;gt; = 1 (d = 0 und c = g) versehenen Getriebes wird die entsprechende Grüblersche Gleichung mit eingesetztem Wert 1 für F und umgeschrieben wie folgt gebraucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; 2 \cdot g - 3 \cdot n + 4 = 0&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegfried Hildebrand]]: &amp;#039;&amp;#039;Feinmechanische Bauelemente&amp;#039;&amp;#039;, Hanser 1968, Seite 628. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier wird auch auf Einschränkungen bei dieser Gleichung hingewiesen, die bei Getrieben bestehen, die Schiebegelenke enthalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grublersche Gleichung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getriebelehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skranon</name></author>
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