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	<title>Grübchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:20:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%BCbchen&amp;diff=752973&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minoo: Geschmackssache gestrichen</title>
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		<updated>2024-08-14T11:48:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geschmackssache gestrichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grübchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Diminutiv]] zu &amp;#039;&amp;#039;Grube&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet allgemein kleine, meist muldenförmige Einbuchtungen. Im biologisch-medizinischen Bereich beschreibt es angeborene oder erworbene Vertiefungen des Gewebes. Umgangssprachlich beschreibt Grübchen meistens die bei vielen Menschen vorhandenen, charakteristischen Einziehungen der Haut in [[Wange]], [[Kinn]], [[Stirn]], [[Rücken]] oder [[Gesäß]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Wörterbuch]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Material- und Werkstoffkunde kennt Grübchenbildung als einen Materialschaden unter dem Fachbegriff [[Pitting]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grübchen in der Biologie und Anatomie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Morelia-labial-pits.jpg|mini|300px|[[Grubenorgan|Labialgruben]] eines [[Grüner Baumpython|Grünen Baumpythons]]]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der Entstehung von Organen ([[Organogenese]]) bilden sich an einigen Stellen als Grübchen bezeichnete Einsenkungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Ohrgrübchen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Norbert Ulfig |Titel=Kurzlehrbuch Embryologie |Verlag=Georg Thieme |Ort= |Datum=2009 |ISBN=978-3-13-139582-5 |Seiten=149}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Riechgrübchen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Drews |Titel=Taschenatlas der Embryologie |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2006 |ISBN=978-3-13-109902-0 |Seiten=90}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Linsengrübchen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Norbert Ulfig |Titel=Kurzlehrbuch Embryologie |Verlag=Georg Thieme |Ort= |Datum=2009 |ISBN=978-3-13-139582-5 |Seiten=145}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), die den Beginn einer weiteren Ausdifferenzierung kennzeichnen. Bei vollständig entwickelten Tieren dienen an der [[Körperoberfläche]] zu findende, bleibende Grübchen oftmals dazu, auf ihrem Grund liegende [[Sinneszellen]] oder [[Drüse]]nausführungsgänge zu schützen. Besonders bekannte Beispiele sind [[Grubenorgan und Labialgruben]] bei Schlangen, die der Wahrnehmung von [[Infrarotstrahlung]] dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petra Kölle, Silvia Blahak |Titel=ReptilienSkills: Praxisleitfaden Schildkröten, Echsen und Schlangen |Verlag=Schattauer |Ort=Stuttgart |Datum=2015 |ISBN=978-3-7945-3101-1 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grübchen genannte Vertiefungen finden sich vielfach auch im Körperinneren; unter dem Fachbegriff &amp;#039;&amp;#039;Krypten&amp;#039;&amp;#039; beispielsweise bei [[Tonsille]]n, [[Lymphknoten]] und in der [[Schleimhaut]] des [[Magen-Darm-Trakt]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=L.C. Junqueira, J. Carneiro |Titel=Histologie: Zytologie, Histologie und mikroskopische Anatomie des Menschen |Auflage=3 |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2013 |ISBN=978-3-662-21994-2 |Seiten=357, 495}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kleinere Vertiefungen der [[Zahn]]oberfläche wie [[Fissur (Zahn)|Fissuren]] werden häufig ebenfalls als Grübchen bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elmar Hellwig, [[Joachim Klimek]], Thomas Attin |Titel=Einführung in die Zahnerhaltung |Verlag=Deutscher Ärzte-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-7691-3448-3 |Seiten=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Alveolus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fossula&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fovea&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Foveola&amp;#039;&amp;#039; sind weitere fachsprachliche Begriffe für Grübchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Federative Committee on Anatomical Terminology |Titel=Terminologia anatomica |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=1998 |ISBN=978-3-13-114361-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grübchen als Körpermerkmale des Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Covinha.JPG|177x177px|mini|links|Wangengrübchen]]&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen besitzen Grübchen an ihrem Körper, die entweder ständig oder nur bei Anspannung bestimmter Muskeln zu sehen sind. Letztere entstehen wahrscheinlich durch winzige Muskelfasern oder bindegewebige Verwachsungen mit Muskeln, welche die Haut nach innen ziehen. Im Wangenbereich bilden sich bei vielen Menschen kleinere, meist annähernd symmetrisch, sehr selten nur einseitig ausgebildete Einziehungen, wenn sich beim [[Lachen (Ausdrucksform)|Lachen]], Grinsen oder [[Lächeln]] bestimmte [[Mimische Muskulatur|Gesichtsmuskeln]] verkürzen. Hauptverantwortlich dafür ist der zur [[Lachmuskulatur]] gehörende [[Musculus risorius]]. Hat dieser Muskel an einer Stelle eine besonders feste Verbindung zur Haut der Wangen, so zieht er sie bei Anspannung nach innen und lässt dadurch die Wangengrübchen entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Fanghänel, Franz Pera, Friedrich Anderhuber, Robert Nitsch |Titel=Waldeyer - Anatomie des Menschen |Auflage=17 |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2009 |ISBN=978-3-11-022104-6 |Seiten=229}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jules Joseph Lefebvre - Odalisque - 1983.381 - Art Institute of Chicago.jpg|mini|300px|In der [[Akt (Kunst)|Aktmalerei]] oder [[Aktfotografie]] werden die Lendengrübchen oft hervorgehoben, da sie als ein besonderes Merkmal des weiblichen Körpers gelten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinngrübchen treten bei 2,2 % der Männer auf.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Tamir: &amp;#039;&amp;#039;Numerical survey of the different shapes of human chin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of craniofacial surgery.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, Nummer 5, September 2013, S.&amp;amp;nbsp;1657–1659, [[doi:10.1097/SCS.0b013e3182942b77]], PMID 24036746.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind ebenfalls angeboren, entstehen jedoch größtenteils nicht durch Muskelzug, sondern vermutlich durch eine leichte Anomalie während der [[Embryogenese]]. Die rechte und die linke Hälfte des späteren [[Unterkiefer]]s wachsen zunächst getrennt voneinander. Wenn sie anschließend verschmelzen, entsteht in der Mitte zwischen den beiden Hälften, dem späteren Kinn, eine schmale [[Faserknorpel#Faserknorpel|faserknorpelige]] Verbindung (&amp;#039;&amp;#039;Symphysis menti&amp;#039;&amp;#039;). Die Kinngrübchen könnten durch ein unvollständiges Zusammenwachsen der beiden Kieferhälften und des darüber liegenden Gewebes entstehen. Ob es sich tatsächlich so verhält, ist bislang jedoch ungeklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.healthline.com/health/cleft-chin#causes What causes a cleft chin?]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zwei weiche Vertiefungen knapp oberhalb des [[Gesäß]]es sind beidseits der [[Wirbelsäule|Lendenwirbelsäule]], direkt über den [[Iliosakralgelenk]]en, vor allem bei jungen Frauen oftmals {{Anker|Lendengrübchen}} Lendengrübchen (anatomisch &amp;#039;&amp;#039;Fossae lumbales laterales&amp;#039;&amp;#039;) ausgeprägt. Diese manchmal auch als „Venusgrübchen“ bezeichneten Vertiefungen haften an den [[Darmbein]]stacheln, welche zwei Eckpunkte der [[Michaelis-Raute]] bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Keith Moore |Titel=Clinically Oriented Anatomy |Auflage=5 |Verlag=Lippincott Williams &amp;amp;  Wilkins |Datum=2005 |ISBN=0-7817-3639-0 |Seiten=534}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grübchen als Hinweis auf Erkrankungen ==&lt;br /&gt;
Wenn sich Grübchen an ungewöhnlichen Orten finden, können diese angeborenen [[Fehlbildung]]en ein Hinweis auf [[Erbkrankheit]]en sein; sogenannte „Pits“ an Hand- und Fußflächen beispielsweise sind charakteristisch für das [[Gorlin-Goltz-Syndrom]]. [[Sakralgrübchen]] sind meistens harmlos, können aber Anzeichen für Fehlbildungen sein. Grübchen werden auch durch die Ablösung von Hornzellen der Nageloberfläche entstandene, stecknadelkopfgroße, wie ausgestanzt wirkende Aussparungen genannt, die unter anderem typisch für [[Schuppenflechte]] sind ([[Tüpfelnägel]]). Permanente Grübchen im Bereich der Haut können sich auch im Zuge der [[Wundheilung]] entwickeln, wenn die dabei entstehende [[Narbe (Wundheilung)|Narbe]] sich nach innen zusammenzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dimples|Grübchen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Grübchenschnecken]]&lt;br /&gt;
* [[Grübchenkeramische Kultur]]&lt;br /&gt;
* [[Gamze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grubchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Embryologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fehlbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Haut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minoo</name></author>
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