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	<title>Gröditz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:52:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%B6ditz&amp;diff=35453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen */ (Korrektur des eigenen Fehlers)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%B6ditz&amp;diff=35453&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-18T16:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen: &lt;/span&gt; (Korrektur des eigenen Fehlers)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen groeditz.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/25/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/26/59/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gröditz in MEI.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Meißen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 95&lt;br /&gt;
|PLZ               = 01609&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 035263&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14627050&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GTZ&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Reppiser Straße 10&amp;lt;br /&amp;gt;01609 Gröditz&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-groeditz.de/ www.stadt-groeditz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Enrico Münch&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gröditz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kleinstadt im [[Landkreis Meißen]] in [[Sachsen]] in der Röderaue zwischen [[Riesa]] und [[Elsterwerda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gröditz liegt auf einer rund 100 Meter hoch gelegenen Tiefebene, die von der [[Große Röder|Großen Röder]] durchflossen wird. Die Stadt liegt auf der [[Sachsen|sächsischen]] Seite der heutigen sächsisch-[[brandenburg]]ischen und der früheren sächsisch-[[Preußen|preußischen]] [[Grenze]]. Durch Gröditz führt der [[Elsterwerda-Grödel-Floßkanal]] ([[Floßgraben]]), der für die Versorgung des Dresden-Meißner Elbtals mit Holz aus dem [[Schraden (Landschaft)|Schradenwald]] angelegt wurde und später zu einer standortfördernden Verbindung der eisenverarbeitenden Werke [[Riesa]], Gröditz und [[Lauchhammer]] wurde. 1947 wurde die Schifffahrt eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Gröditz gehören neben der Kernstadt die Ortsteile [[Nauwalde]], [[Nieska]], [[Reppis]], [[Spansberg]] und [[Schweinfurth (Gröditz)|Schweinfurth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gröditz wurde urkundlich erstmals im Jahre 1363 erwähnt, bestand aber wohl mindestens seit dem späten 12. Jahrhundert und war slawisch besiedelt. Die [[Große Röder|Röderaue]] selbst, in welcher sich Gröditz befindet, ist seit dem 1. Jahrhundert besiedelt. Der Ortsname leitet sich – wie bei [[Gröditz (Weißenberg)|Gröditz]] in der [[Oberlausitz]] – vom [[Sorbische Sprache|sorbischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;grod&amp;#039;&amp;#039; für „Burg“ ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siefert&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Siefert, Manfred Weisbrod |Titel=Das Lexikon der deutschen Städte |Verlag=XENOS |Datum=1993 |ISBN=3-8212-1258-6 |Seiten=269}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Straßendorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siefert&amp;quot; /&amp;gt; gehörte zur [[Schloss Saathain|Herrschaft Saathain]]. Das fünf Kilometer nördlich gelegene und einst im heute [[Brandenburg|brandenburgischen]] [[Saathain]] befindliche Schloss, von dem in der Gegenwart nur noch Ruinen, der Park und die [[Gutskirche Saathain|Gutskirche]] zu sehen sind, ist eine der ältesten Wehranlagen an der [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]]. Sie gehörte bis Mitte des 14. Jahrhunderts als Reichslehen dem Stift zu [[Naumburg (Saale)|Naumburg]]. Neben Gröditz und Saathain zählten auch die Orte [[Stolzenhain an der Röder|Stolzenhain]], [[Schweinfurth (Gröditz)|Schweinfurth]], [[Reppis]] und das 1935 in [[Kröbeln]] eingemeindete Mühldorf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenwerk Gröditz 1830 sw.jpg|mini|Das Gräflich Einsiedelsche Eisenwerk in Gröditz um 1830]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1742 bis 1748 erfolgte unter dem sächsischen Kurfürsten [[August III.|Friedrich August&amp;amp;nbsp;II.]] der Bau des [[Elsterwerda-Grödel-Floßkanal]]s, eines durch [[Bomätscher]] ([[Treideln|Treidler]], Schiffszieher) betriebenen Schifffahrtsweges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mende&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. Mende |Titel=Der Floßkanal Elsterwerda-Grödel und seine Entstehung |Sammelwerk=Die Schwarze Elster |Nummer=167-169 |Datum=1912 |Kommentar=Heimatkundliche Beilage zum Liebenwerdaer Kreisblatt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das durch Gröditz führende Wasserbauwerk bildete schließlich die Grundlage für die spätere [[Industrialisierung]] der Ortslage von Gröditz. [[Detlev Carl von Einsiedel|Graf Detlev Carl von Einsiedel]], der unter anderem die Herrschaft Saathain erbte, erwarb im Jahre 1779 die Gröditzer Mühle und gründete an diesem Standort die Gröditzer Eisenhütte (Lauchhammerwerk). 1825 erfolgte die Grundsteinlegung zum Bau eines Hochofens, der 1827 in Betrieb genommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vormals nur aus einigen Häusern bestehende Gemeinde Gröditz wuchs wie auch einige umliegende Gemeinden in erster Linie durch das sich hier ansiedelnde Stahlwerk, was weitere Industrieansiedlungen nach sich zog. Besaß Gröditz im Jahre 1836 erst 150 Einwohner, so waren es kurz vor der Errichtung der [[Bahnstrecke Zeithain–Elsterwerda|Eisenbahnstrecke Elsterwerda–Riesa]] schon 545.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hov.isgv.de/Gr%C3%B6ditz_%281%29 Gröditz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen], abgerufen am 12. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mende&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gab es ein [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiterlager]] in den Lauchhammerwerken der Mitteldeutschen Stahlwerke des [[Friedrich Flick|Flick-Konzerns]], in dem 4000 [[Kriegsgefangene]] sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern in der Geschützproduktion eingesetzt wurden. Vom 27. September 1944 bis 17. April 1945 bestand ein [[Liste der Außenlager des KZ Flossenbürg|Außenlager]] des [[KZ Flossenbürg]] mit mehr als 1000 [[KZ-Häftling]]en, darunter 260 [[Juden]]. Mindestens 220 Häftlinge starben infolge der extrem menschenfeindlichen Lebensbedingungen. Noch kurz vor Ende des Krieges wurde am 17. April 1945 in einem Steinbruch unweit der kleinen Gemeinde [[Koselitz]] an 188 Lagerinsassen ein [[Endphaseverbrechen#Koselitz|Massaker]] verübt, als amerikanische Streitkräfte nur noch etwa achtzehn Kilometer von Gröditz entfernt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/de/geschichte/aussenlager/groeditz &amp;#039;&amp;#039;Außenlager Gröditz&amp;#039;&amp;#039;], Webseite KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, abgerufen am 7. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachstum der Gemeinde hielt weiter an und schließlich am 5. Oktober 1967 erhielt Gröditz Stadtrecht. Für das darauf folgende Jahr 1968 sind in Gröditz 8100 Einwohner verzeichnet und die Bevölkerungszahl wuchs weiter bis zum Ende der 1980er Jahre bis auf über 10.000 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hov.isgv.de/Gr%C3%B6ditz_%281%29 Gröditz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen], abgerufen am 12. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mende&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] verliehenen Titel „[[Ort der Vielfalt]]“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;120&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;float-x&amp;quot; caption=&amp;quot;Gröditz 1955&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
28890-Gröditz-1955-evangelische Kirche-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag (cropped).jpg|Evangelische Kirche Gröditz&lt;br /&gt;
28885-Gröditz-1955-Dorfstraße-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag (cropped).jpg|Die Dorfstraße in Gröditz&lt;br /&gt;
28870-Gröditz-1955-Rathaus-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1928 wurde das im Norden von Gröditz gelegene Nachbardorf [[Reppis]] eingemeindet. Am 1. Januar 2013 folgte die Eingemeindung der Nachbargemeinde [[Nauwalde]], die seit 2000 Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Gröditz]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none; text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1682 || {{0|0.}}152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1836 || {{0|0.}}150&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848 || {{0|0.}}170&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || {{0|0.}}545&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0|0.}}954&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 1.469&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1936 || 3.500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945 || 4.303&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none; text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || {{0}}5.406&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1968 || {{0}}8.100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 10.436&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 10.059&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1994 || {{0}}9.265&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1998 || {{0}}8.878&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003 || {{0}}8.081&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || {{0}}7.534&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none; text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 7.244&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 6.970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 7.524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 6.834&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Religion == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Stadtratswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 61,4 % (2019: 57,3 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV=ja|PARTEI1        = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 39.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 29.6&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = BGV&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 32.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 28.9&lt;br /&gt;
|FARBE2         = D5BA98&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 13.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 20.1&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 8.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 9.5&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 5.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 11.9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Stadtratswahl vom 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis und folgender Sitzverteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AfD: 7 Sitze&lt;br /&gt;
* BGV: 6 Sitze&lt;br /&gt;
* CDU: 2 Sitze&lt;br /&gt;
* SPD: 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Linke: 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Stadtratswahlen&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;9&amp;quot; |{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
| float = left&lt;br /&gt;
| LINKE|SPD|BGV|CDU|AfD&lt;br /&gt;
| LINKE=1&lt;br /&gt;
| SPD=2&lt;br /&gt;
| BGV=6&lt;br /&gt;
| BGV Farbe = D5BA98&lt;br /&gt;
| CDU=2&lt;br /&gt;
| AfD=7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Wahlvorschlag&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14627&amp;amp;gemeinde=14627050&amp;amp;_ptabs=%7B%22#tab-sitzverteilung%22:1%7D |titel=Wahlergebnisse – Wahlen – sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14627&amp;amp;detailed=true&amp;amp;gemeinde=14627050&amp;amp;_ptabs=%7B%22#tab-sitzverteilung%22:1%7D |titel=Wahlergebnisse – Wahlen – sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14627&amp;amp;detailed=true&amp;amp;gemeinde=14627050&amp;amp;_ptabs=%7B%22#tab-sitzverteilung%22:1%7D |titel=Wahlergebnisse – Wahlen – sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[AfD Sachsen|AfD]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;39,3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;29,6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Bürgervereinigung&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|32,6&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|28,9&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|20,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|13,5&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|20,1&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;29,1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[SPD Sachsen|SPD]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,7&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,5&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|16,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|5,8&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,9&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|17,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|FWV Gröditz&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|{{0}}–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|17,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |61,4 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |57,3 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |46,2 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Von Juni 2008 bis Juli 2022 war Jochen Reinicke Bürgermeister von Gröditz. Ihm folgte im August 2022 Enrico Münch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saechsische.de/lokales/meissen-lk/riesa/der-ballast-der-letzten-wochen-ist-abgefallen-4FJ45FK2KU5AOS2AQRJWQLC7SA.html &amp;#039;&amp;#039;„Der Ballast der letzten Wochen ist abgefallen.“&amp;#039;&amp;#039;] In: www.saechsische.de, 13. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/politik/kommunalwahlen/buergermeisterwahl/groeditz-ergebnis-100.html &amp;#039;&amp;#039;„Enrico Münch ist neuer Bürgermeister in Gröditz“&amp;#039;&amp;#039;] www.mdr.de, 13. Juni 2022, abgerufen am 15. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2022#Landkreis Meißen|2022]]&lt;br /&gt;
|Enrico Münch&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|62,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2015#Landkreis Meißen|2015]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Jochen Reinicke&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Reinicke&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|95,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Meißen|2008]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|49,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Landkreis Riesa-Großenhain|2001]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Andreas Bölke&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Bölke&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|60,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 1994#Landkreis Riesa-Großenhain|1994]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|59,0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Gröditzer Stadtwappen von 1982 ist viergeteilt: Feld 1 in Rot eine goldene (gelbe) Ähre, Feld 2 in Gold (Gelb) ein schwarzer Amboss mit Hammer, Feld 3 in Blau eine goldene (gelbe) französische Lilie, Feld 4 in Silber (weiß) eine rote Rose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ähre versinnbildlicht das agrarisch geprägte Umland, Hammer und Amboss die bis 1780 zurückreichende Eisenverarbeitung. Historische Besitzverhältnisse werden durch die Lilie (Linie [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|von Köckeritz]]) sowie die Rose (Linie [[Schleinitz (Adelsgeschlecht)|von Schleinitz]]) symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1969 besteht eine Städtepartnerschaft mit [[Jarny]] in [[Frankreich]]. Eine innerdeutsche Partnerschaft mit [[Linkenheim-Hochstetten]] besteht informell seit 1984 (erstes Treffen der Bürgermeister), formell seit 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kulturdenkmale in Gröditz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche Gröditz]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Spansberg]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Nauwalde]]&lt;br /&gt;
* [[Elsterwerda-Grödel-Floßkanal]]&lt;br /&gt;
* Gröditzer Rathaus&lt;br /&gt;
* Wasserturm&lt;br /&gt;
* Grenzstein an der ehemaligen Grenze zwischen Sachsen und Preußen von 1815&lt;br /&gt;
* Hotel „Spanischer Hof“&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;120&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;float-x&amp;quot; caption=&amp;quot;Bauwerke in Gröditz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gröditz 2009 sg.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Gröditz Spanischer Hof 2a.jpg|Hotel „Spanischer Hof“&lt;br /&gt;
WasserturmGröditz (cropped).JPG|Der Wasserturm in Gröditz&lt;br /&gt;
Grenzstein 180 KS-KP Prösen 1.jpg|Sächsisch-Preußischer Grenzstein Nr. 180&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
In Gröditz gibt es verschiedene Opfergedenkstätten: für Gröditzer Opfer von Kriegen und Diktaturen am Denkmalsplatz, für Kriegsopfer der Sowjetarmee (Reppiser Straße) und für umgekommene KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter Südrand Stahlwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/groeditz_sachs.htm &amp;#039;&amp;#039;Gröditz&amp;#039;&amp;#039;], Onlineprojekt Gefallenendenkmäler auf denkmalprojekt.org, abgerufen am 26. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Grab- und Gedenkanlage von 1946 für 47 [[sowjetisch]]e [[Kriegsgefangene]] und 16 [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]], die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Opfer der [[Zwangsarbeit]] wurden, sowie ein Gedenkstein aus dem Jahre 1991 für [[italien]]ische [[Militärinternierte]] befinden sich auf dem Gelände der Lauchhammerwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;120&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;float-x&amp;quot; caption=&amp;quot;Gedenkstätten in Gröditz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denkmal Reppiser Straße Gröditz.jpg|Ehrenmal Reppiser Straße&lt;br /&gt;
Kriegerdenkmal Gröditz 1 (cropped).jpg|Zentraler Denkmalsplatz&lt;br /&gt;
17. Juni Gedenktafel Gröditz a.jpg|Gedenktafel zur Erinnerung an den 17. Juni 1953&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
* Kino Castello&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
==== Schmiedewerke Gröditz GmbH / Stahlguss Gröditz GmbH ====&lt;br /&gt;
1779 wurde durch [[Detlev Carl von Einsiedel|Graf Detlev Carl von Einsiedel]] die Gröditzer Eisenhütte gegründet, die durch den Bau eines Hochofens bereits 1827 der führende Hersteller von Röhren für Wasser und Gasleitungen war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen 1948 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;VEB Stahl- und Walzwerk Gröditz&amp;#039;&amp;#039; als [[Volkseigener Betrieb]] verstaatlicht. 1954 endete die Phase des Wiederaufbaus mit der Inbetriebnahme einer 60-MN-Schmiedepresse. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] erfolgte 1990 die Neugründung unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gröditzer Stahlwerke GmbH&amp;#039;&amp;#039;. 1997 übernahm die [[Georgsmarienhütte Unternehmensgruppe|Georgsmarienhütte Holding GmbH]] das Unternehmen, zwei Jahre später wurden die operativen Bereiche Edelstahl Gröditz und Stahlwerk Gröditz gegründet, die 2002 in der Privatisierung der [[Schmiedewerke Gröditz|Schmiedewerke Gröditz GmbH]] und der Elektrostahlwerke Gröditz GmbH mündeten. 2004 firmierte die Stahlgießerei als [[Stahlguss Gröditz GmbH]] zu einem eigenständigen Unternehmen der Georgsmarienhütte Holding GmbH. Dieser Betrieb wurde Mitte des Jahres 2015 geschlossen, nachdem am 5. März 2015 die letzte Formgusscharge vergossen worden war. Die Schmiedewerke Gröditz stellen auf eigener Stahlbasis Freiformschmiedestücke und Ringwalzerzeugnisse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Jahres 1989 arbeiten im Stahlwerk Gröditz 5600 Beschäftigte. 2008 beschäftigten die in Gröditz ansässigen Unternehmen der GMH-Gruppe zusammen 823 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zellstoffwerk ====&lt;br /&gt;
1883 gründete die Firma Kübler &amp;amp; Niethammer in Gröditz eine Sulfitzellstofffabrik. Am 15. Mai 1884 wurde die Produktion von [[Sulfitzellstoff]] aufgenommen. Der Betrieb hatte 250 Beschäftigte. 1940 wurde eine neue Spritfabrik in Betrieb genommen, die Rohspiritus aus der Ablauge der Kocherei erzeugte. Die Produktion erreichte eine Jahresmenge von 39.000 t Zellstoff. 1946 wurde der Betrieb in [[Volkseigentum]] überführt. Zum 1. Januar 1991 wurde im Zellstoffwerk die Produktion eingestellt. 1992 wurde der Säureturm gesprengt, von 1993 bis 1995 nutzte die Stahlhandel Gröditz GmbH die alte Zellstofffabrik, um das Geschäftsfeld der Qualitäts- &amp;amp; Edelstahlzuschnitte zu erweitern. 1997 wurden Kraftwerk und Schornstein abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stahlhandel Gröditz GmbH ====&lt;br /&gt;
1993 bezog die Stahlhandel Gröditz GmbH das alte Zellstoffwerk und fertigte gesägte Stahlzuschnitte für Kunden aus Gröditz und Umgebung. Da die Räumlichkeiten für die Anforderungen nicht mehr ausreichte, entschloss sich Geschäftsführer Michael Voß, den Stahlhandel im Gewerbering in Gröditz fortzuführen. Aufgrund der weiteren positiven Entwicklung wurde 2005 das erste Sägezentrum am Standort [[Zeithain]] eröffnet. Ab 2007 folgten weltweit Messeauftritte. Mit mittlerweile mehr als 5.000 Kunden in 82 Ländern musste 2013 am Güterbahnhof in Gröditz Raum für zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Erweiterung der Produktionskapazitäten in Zeithain wurde 2014 mit dem Umzug des Sägezentrums in eine größere Halle mit 12.000&amp;amp;nbsp;m² realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erstlings- und Kinderbekleidungswerk Oschatz, Zweigstelle Gröditz ====&lt;br /&gt;
Von 1972 bis 1990 existierte in Gröditz eine Zweigstelle (Näherei) des [[Erstlings- und Kinderbekleidungswerk Oschatz|VEB Erstlings- und Kinderbekleidungswerks Oschatz]] (EKO) mit zum Ende ca. 230 Beschäftigten. Die fertigen Textilien wurden auch in die Sowjetunion und in das „[[Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet|nichtsozialistische Ausland]]“ geliefert u.&amp;amp;nbsp;a. an [[C&amp;amp;A]]. Auf diesem Gelände befindet sich jetzt das REWE-Center.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Gröditz verfügt über zwei Schulen und vier Kindertagesstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gegenwärtig zehn Klassen und über 200 Schülern ist die Gröditzer Grundschule eine der größten im Landkreis Meißen. Das 1954 errichtete Schulgebäude erhielt 1971 einen Turnhallen-Anbau. Offene Ganztagsangebote bietet die Schule für die Klassenstufen 3 und 4. Fachkabinette gibt es für die Fächer Religion, Ethik, Kunsterziehung, Begegnungssprache, Musik sowie Heimat- und Sachkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Schule in der Stadt ist die Oberschule „Siegfried Richter“, welche verschiedene Ganztagsangebote anbietet. Die Schule wurde 1980 erbaut und erhielt am 13. Dezember 1982 den Namen [[Polytechnische Oberschule]] „[[Armin Walter]]“. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] wurde die Schule in eine Mittelschule und 2013 in eine [[Oberschule (Sachsen)|Oberschule]] umgewandelt sowie von 2000 bis 2003 umfassend saniert. Seit dem 10. August 2001 trägt sie den Namen des am 27. September 2000 verstorbenen Gröditzer Ehrenbürgers [[Siegfried Richter]]. Der am 9. April 1997 gegründete Förderverein der Schule zählt gegenwärtig etwa 160 Mitglieder und hat seit 1997 eine Freizeitpädagogin zur Betreuung der Kinder und Jugendlichen eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oberschule-groeditz.de/ Website der Oberschule Siegfried Richter], abgerufen am 26. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1968 bis 2003 existierte eine weitere Schule (POS, später Mittelschule), die ab 1979 den Namen „Sigmund Jähn“ trug. Das Plattenbauschulgebäude an der Wainsdorfer Straße wurde 2006 abgerissen und auf der Abrissbrache eine Grünfläche mit Spielmöglichkeiten gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 169]] führt durch und die [[Bundesstraße 101]] tangiert Gröditz. Gröditz besitzt einen Bahnhof an der Strecke [[Bahnstrecke Zeithain–Elsterwerda|Zeithain-Elsterwerda]], an welchem auch das Stahlwerk einen Gleisanschluss besitzt, sowie die [[Schienenpersonennahverkehr|SPNV]]-Linie RB 45 zwischen [[Chemnitz]], [[Riesa]] und [[Elsterwerda]] verkehrt. In Gröditz verkehren Buslinien, welche Gröditz unter anderem mit Riesa, [[Bad Liebenwerda]], Elsterwerda und [[Großenhain]] verbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vvo-online.de/doc/Tarifzonenplan-mit-Liniennetz.pdf Tarifzonenplan mit Liniennetz 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1986-0423-028, SG Dynamo Dresden, Trainer Klaus Sammer, Dieter Riedel (cropped).jpg|mini|Klaus Sammer (links) und Dieter Riedel (rechts)]]&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Richter]] (1922–2000), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Kurt Biedenkopf]] (1930–2021), Jurist, Hochschullehrer und Politiker (CDU), Ministerpräsident Sachsen 1990–2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Karg-Gasterstädt]] (1886–1964), Germanistin, Lehrerin&lt;br /&gt;
* [[Johannes Schütze]] (1911–nach 1972), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Wendt (Grafiker)|Rudolf Wendt]] (* 1930), Gebrauchsgrafiker&lt;br /&gt;
* [[Horst Wendt]] (1933–2013), Gebrauchsgrafiker und Illustrator&lt;br /&gt;
* [[Klaus Sammer]] (* 1942), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Dieter Riedel]] (* 1947), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Lutz Heinrich]] (1954–2023), Rockmusiker, Sänger, Komponist sowie Gitarrist der [[Klaus Renft Combo|Gruppe Renft]]&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Pierre Villeminot]] (1913–1945), französischer Schriftsteller und Widerstandskämpfer. Er war Insasse des Gröditzer Zwangsarbeiterlagers und starb beim Massaker am 17. April 1945 in Koselitz.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Minge]] (* 1960), Fußballspieler und -Funktionär ([[Dynamo Dresden]]), begann seine Karriere bei der TSG Gröditz.&lt;br /&gt;
* [[Daniel Ziebig]] (* 1983), Erst- und Zweitligafußballer bei Energie Cottbus, ist in Gröditz aufgewachsen und hat hier mit dem Fußball begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mathias Antusch: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit im Stahlwerk Gröditz.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Geschichte der Universität der Bundeswehr München, Neubiberg 2004, ISBN 3-638-59402-5.&lt;br /&gt;
* {{BKD|37|100|110|&amp;#039;&amp;#039;Gröditz&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* Egon Förster: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeiter in Gröditz 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Gröditz 2004, {{OCLC|845380105}}.&lt;br /&gt;
* Paul Namyslik: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Röderstadt Gröditz.&amp;#039;&amp;#039; Meißner Tageblatt Verlags GmbH, Nieschütz 2005, ISBN 3-929705-11-7.&lt;br /&gt;
* Paul Namyslik: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Röderstadt Gröditz 2005 bis 2010.&amp;#039;&amp;#039; Gröditz 2010, ISBN 978-3-00-032776-6.&lt;br /&gt;
* Paul Namyslik: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Gröditz 1217–2017: Chronik der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Gröditz 2016, {{DNB|1129631915}}.&lt;br /&gt;
* Paul Namyslik: Geschichtliche Ereignisse der Ortschaft Gröditz im Laufe der Jahre, Redaktionsschluss 31.12.2021&lt;br /&gt;
* Paul Namyslik: Historische Entwicklung vom Eisenwerk Gröditz, Redaktionsschluss 31.12.2022&lt;br /&gt;
* Siegfried Richter: &amp;#039;&amp;#039;Der Mutmacher. Ein Sachse kehrt heim.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Gröditz 1999, ISBN 3-00-004177-X.&lt;br /&gt;
* Städte-Verlag E. v. Wagner &amp;amp; J. Mitterhuber GmbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gröditz – Informationsbroschüre für Bürger und Gäste mit mehrfarbigem Stadtplan.&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.staedte-verlag.de/blaetterbroschueren/ib-groeditz.pdf online]; PDF; 5,8&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gröditz, Sachsen: Bilder erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Horb am Neckar 1993, ISBN 3-89264-807-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gröditz, Stadtplan 1:7.500.&amp;#039;&amp;#039; Städteverlag Fellbach, 1999, ISBN 3-8164-5255-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gröditz. Topographische Karte 1:25.000.&amp;#039;&amp;#039; Landesvermessungsamt Brandenburg, 1994, ISBN 3-7490-3303-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-groeditz.de/ Internetauftritt der Stadt Gröditz]&lt;br /&gt;
* {{HOV|Gröditz_(1)}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Reppis|Reppis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Meißen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Gröditz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4321707-2|VIAF=2441162985503786300004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Groditz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1363]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1967]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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