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	<title>Gröde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:13:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%B6de&amp;diff=103228&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zipor haNefesch: /* Geschichte */Grammatikalische Korrektur</title>
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		<updated>2026-04-29T06:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt;Grammatikalische Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/37/54/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 8/43/2/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Groede in NF.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Amt               = Pellworm&lt;br /&gt;
|Höhe              = 4 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 25869&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04674&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01054039&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GXR&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband           = Zingel 10&amp;lt;br /&amp;gt;25813 Husum&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.husum.org/Rathaus-Politik/Verwaltung/Amt-Pellworm www.husum.org]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tade Mommsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hallig Gröde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: {{lang|frr|&amp;#039;&amp;#039;Gröde-Appelland&amp;#039;&amp;#039;}}; {{daS|Grøde|frr=di Grööe}}; {{ndsS|Grööd}}) ist eine der zehn [[Hallig]]en in [[Nordfriesland]] im [[Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer]]. Sie besteht aus der nicht mehr bewohnten ehemaligen Hallig &amp;#039;&amp;#039;Appelland&amp;#039;&amp;#039; (dänisch {{lang|da|&amp;#039;&amp;#039;Abelland&amp;#039;&amp;#039;}}, nordfriesisch {{lang|frr|&amp;#039;&amp;#039;Åpellöön&amp;#039;&amp;#039;}} bzw. {{lang|frr|&amp;#039;&amp;#039;Aapellöön&amp;#039;&amp;#039;}}) im Norden und der bewohnten Hallig &amp;#039;&amp;#039;Gröde&amp;#039;&amp;#039; im Süden, die um 1900 bei Küstenschutzmaßnahmen miteinander verbunden wurden. Ein von Südwest nach Nordost verlaufender [[Priel]] markiert noch heute den Übergang der beiden Teile: südlich liegt Gröde, nördlich Appelland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Gröde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; trägt mit lediglich sieben Einwohnern (Dezember 2023) den Titel der [[Liste der kleinsten Gemeinden in Deutschland nach Einwohnerzahl|kleinsten selbständigen Gemeinde Deutschlands]]. Zwischenzeitlich waren es 10 Einwohner, seinerzeit gab es deutschlandweit zwei Gemeinden dieser Größe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Vorbringer |url=https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ab-auf-die-hallig-berlin-waere-mir-viel-zu-gross-und-zu-hektisch-li.106638 |titel=Ab auf die Hallig: „Berlin wäre mir viel zu groß und zu hektisch“ |werk=[[Berliner Zeitung|berliner-zeitung.de]] |abruf=2025-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur 2,52&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012. Vollständiges Ortsbuch.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-027806-4, S. 466 ({{Google Buch |BuchID=fzVrYpUFgIcC |Seite=466}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; großen Gemeinde gehört auch die nicht dauerhaft bewohnte Hallig [[Habel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 3: Ellerbek - Groß Rönnau |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2003 |ISBN=978-3-926055-73-6 |Seiten=310 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D967693411 |Abruf=2020-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordfriesisches Wattenmeer D JM.png|mini|links|Lage der Inseln und Halligen im Nordfriesischen Wattenmeer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahmen Nordseekueste 2012-05-by-RaBoe-264.jpg|mini|291px|Gröde von Osten, im Hintergrund Langeneß]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hallig Gröde, Germany, view from the marina.jpg|mini|291px|Blick im August vom Jachthafen über Hallig Gröde auf die Knudtswarft (links) und die Kirchwarft (rechts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marina by the Hallig Gröde, Germany.jpg|mini|291px|Blick auf den [[Marina (Hafen)|Jachthafen]] der Hallig Gröde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gröde ist eine [[Hallig]] im [[Nordfriesisches Wattenmeer|Nordfriesischen Wattenmeer]]. Die sie nahezu vollständig umgebende Steinkante schützt das Eiland bei [[Sturmflut]]en vor Landverlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hallig wird im Jahresverlauf durchschnittlich zwanzig bis dreißig Mal bei [[Landunter]] (mit Ausnahme der beiden [[Warft]]en) überflutet. Die beiden Warften sind Siedlungsplätze der vor Ort lebenden Bevölkerung. Auf der Knudtswarft befinden sich vier Wohnhäuser. Etwas kleiner ist die Kirchwarft. Hier befinden sich die Halligschule, die Kirche und eine Lehrerwohnung. Mit 4,3&amp;amp;nbsp;m über [[Normalhöhennull|NHN]] ist sie die höchste Erhebung auf der Hallig. Schule und Lehrerwohnung stehen seit 2012 leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Warften sind von [[Deich|Ringdeichen]] umgeben, damit sie Sturmfluten standhalten können. Wie bei allen Halligen besitzen alle Wohnhäuser im ersten Stock einen Schutzraum, der auf vier Betonpfeilern steht, die etwa vier Meter im Warftboden gegründet sind. Auf der Knudtswarft stehen vier Höfe - wie Quedens hervorhebt wurde seitens der Bewohner für diese, abweichend von anderen Halligen und einvernehmlich mit den Behörden, im Zuge der Halligsanierung nach der Flut von 1962 eine Reetbedachung durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Quedens |Titel=Die Halligen |Auflage=15. |Verlag=Breklumer Verlag |Ort=Breklum |Datum=1998 |ISBN=3-7793-1114-3 |Seiten=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen den Gebäuden der Knudtswarft befindet sich ein [[Fething]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Kirchwarft liegt der Friedhof neben dem unter einem Dach vereinten Kirchen- und Schulgebäude. Die Nutzung der Schule hängt davon ab, ob Kinder im schulpflichtigen Alter auf Gröde wohnhaft sind. Die Kirche im Westteil dieses Gebäudes stammt aus dem Jahr 1779 und ist bereits der siebente Kirchenbau auf Gröde seit der [[Zweite Marcellusflut|Mandränke]] 1362. Im Jahr 1615 musste das zweite Gröder Gotteshaus abgebrochen und weiter landeinwärts wieder errichtet werden. Dieses wurde in der Eisflut von 1625 erneut zerstört und konnte der [[Burchardiflut]] von 1634 nicht standhalten. Es litt abermals durch die Sturmflut von 1717, um 1721 erneut abgebrochen zu werden. Bei der [[Februarflut 1825|Februarflut]] von 1825 stürzten Westwand, Giebel und zwei Fächer des Daches zusammen. Auch die bestehende Kirche wäre durch Sturmfluten zerstört worden, hätten staatliche Eingriffe im Jahr 1899 dies nicht verhindert, indem das gesamte Halligufer gegen weiteren Abbruch befestigt wurde. Im Innern der Kirche befinden sich ein Renaissancealtar von 1592, eine Kanzel aus dem späten 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie ein Taufstein von 1705. Ein Rest einer früheren Kirche ist das Triumphkreuz aus der Zeit um 1500. Zu Gottesdiensten reist der Pastor von Hallig Langeneß an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Banck |Titel=Mehr wissen über die Halligen |Sammelwerk=Wachholz Taschenführer |Band=3 |Verlag=Wachholz Verlag |Ort=Neumünster |Datum=2002 |ISBN=3-529-05004-0 |Seiten=106}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zerstörte &amp;#039;&amp;#039;Neu-Peterswarft&amp;#039;&amp;#039; am Weg zum Schiffsanleger wird heute als Lagerstätte für Baumaterialien verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Tabelle der Warften auf Gröde-Appelland, von Ost nach West&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Datei:Gröde.png|458px]]&amp;lt;br /&amp;gt;NASA-Satellitenbild von Gröde mit Warften nummeriert, Bildmitte Hallig [[Habel]],&amp;lt;br /&amp;gt;rechts oben [[Landfläche|Festland]]&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Wohnplatz|Wohn]]-&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wohnplatz|platz]]-&amp;lt;br /&amp;gt;Nr.&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;|[[Warft]] || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| Topografische&amp;lt;br /&amp;gt;Bezeichnung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Bevölkerungsfortschreibung&amp;lt;br /&amp;gt;31. Dezember 2005&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;right&amp;quot; | Bevölkerung ||align=&amp;quot;right&amp;quot; | Haushalte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Hallig Appelland (Norden)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| keine Warft&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Hallig Gröde (Süden)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2|| [[Kirchwarft]]&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; || Kirche || align=&amp;quot;right&amp;quot;|- || align=&amp;quot;right&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3|| [[Knudtswarft]] ||Häusergruppe|| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 13|| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Wohnplatz-Nr. 1 ist für die unbewohnte Hallig [[Habel]] reserviert, die ebenfalls zur [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Gröde gehört und nur eine Warft mit einer Vogelschutzstation aufweist, die lediglich im Sommer von einem Vogelwart besetzt ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Früher gab es nach einer alten Karte die &amp;#039;&amp;#039;Appelländerwarft&amp;#039;&amp;#039; nahe der Nordwestspitze der Hallig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oldthing.de/AK-Groede-Hallig-Landkarte-mit-Halligen-Wappen-Gedicht-0027608728 |titel=Der Artikel mit der oldhting.de-id 27608728 ist aktuell ausverkauft. |sprache=de |abruf=2024-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Auch Schulwarft genannt, da sich hier Kirche und Schule mit Lehrerdienstwohnung unter einem Dach befinden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gröde Kirche&amp;amp;Schule MS P4150036.JPG|mini|Auf der Kirchwarft: Kirche [[St. Margarethen (Gröde)|St. Margarethen]] mit Friedhof (links) und Schule]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Groede Kirche.JPG|mini|Innenraum der Kirche St. Margarethen]]&lt;br /&gt;
In alten Zeiten gehörte Gröde wie auch seine Nachbarhalligen Appelland und Habel zu den [[Nordfriesen|nordfriesisch]] besiedelten [[Uthlande]]n. Die Halligen wurden durch Sturmfluten vom Festland getrennt und hatten in der Folge durch weitere Fluten und Meeresströmungen Landverluste zu beklagen. In der [[Burchardiflut]] im Jahr 1634 ertrank auf den drei Halligen ein Mensch. Vor der [[Februarflut 1825|Februarflut von 1825]] gab es auf den damals noch drei eigenständigen Halligen Gröde, Appelland und Habel 23 Häuser, von denen acht zerstört wurden. Eine von drei Warften auf Gröde wurde ebenfalls zerstört. Im Jahr 1825 gab es noch 90 Einwohner auf Hallig Gröde. Bis zum Jahr 1874 halbierte sich diese Zahl. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs Gröde mit der nördlich gelegenen Hallig Appelland zusammen, nachdem man aus [[Küstenschutz]]gründen einen zwischen den beiden Halligen liegenden [[Priel]] mit einem Damm unterbrochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] 1864 zum [[Dänemark|dänischen]] [[Herzogtum Schleswig]] gehörend, kam Gröde in der Folge zu [[Preußen]] bzw. Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sturmfluten von [[Sturmflut 1962|1962]] und [[Zweite Januarflut 1976|1976]] verursachten erhebliche Schäden an Gebäuden und den zwei Warften auf Gröde. Menschen kamen nicht zu Schaden. 1962 drang das Wasser in die Gebäude, zerstörte eine Reihe von ihnen, Vieh ertrank, die Trink- und Tränkwasservorräte wurden versalzen und damit unbrauchbar. 1976 floss es auf Gröde erneut in die Fethinge und Süßwasserzisternen und verwüstete Wohnungen, in denen das Wasser zum Teil bis 1,30 Meter hoch stand. Die Ölheizung fielen aus, die Stromversorgung wurde tagelang unterbrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Naudiet: &amp;#039;&amp;#039;Sturmflut.&amp;#039;&amp;#039; (= Kleine landschaftskundliche Reihe Nr. 3), Verlag Hansen &amp;amp; Hansen, Münsterdorf 1995, ISBN 3-87980-505-9, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gröde Alte Karte.jpg|Alte Karte auf Postkarte, mit den getrennten Halligen &amp;#039;&amp;#039;Gröe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Appellön&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Halligen 1858.png|Karte der Halligen 1858, mit Gröde und Appelland getrennt&lt;br /&gt;
Hallig Gröde 01.jpg|Hallig Gröde um 1895&lt;br /&gt;
Wd b140.JPG|Knudtswarft (1895)&lt;br /&gt;
Groede Knudtswarft P4150151 jm.JPG|Knudtswarft von der Kirchwarft gesehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen hallig groede NF P4150154 jm.JPG|mini|hochkant|Schild auf Gröde mit dem Wappen des ehemaligen [[Kreis Husum|Kreises Husum]]]]&lt;br /&gt;
Mit weniger als 70&amp;amp;nbsp;Einwohnern hat die Gemeinde nach §&amp;amp;nbsp;54 der schleswig-holsteinischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] keine Gemeindevertretung, sondern eine [[Gemeindeversammlung]], an der alle wahlberechtigten Einwohner teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gröde bildet den kleinsten [[Wahlbezirk]] Deutschlands. Die Gröder Wahlergebnisse wurden regelmäßig kurz nach Schließung der Wahllokale als erstes feststehendes Ergebnis bekannt gemacht. Zur [[Bundestagswahl 2013]] entschieden sich jedoch erstmals alle Bewohner für die [[Briefwahl]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martina Scheffler |url=https://www.weser-kurier.de/niedersachsen/auf-groede-ist-die-bundestagswahl-schon-gelaufen-doc7e4a24y7z7r12n49v1g6 |titel=Auf Gröde ist die Bundestagswahl schon gelaufen |datum=2013-09-17 |sprache=de |abruf=2024-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Einige Einwohner beziehen ihr Haupteinkommen aus ihrer Tätigkeit beim für den Küstenschutz zuständigen [[Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kommunal.de/hallig-groede-deutschlands-kleinste-gemeinde |titel=Hallig Gröde – Deutschlands kleinste Gemeinde| autor=Benjamin Lassiwe |hrsg=Kommunal |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Einnahmen werden aus der Vermietung von Ferienwohnungen und aus dem Nebenerwerb in der [[Landwirtschaft]] generiert. Der Tagestourismus hat eine große Bedeutung für die Insel; stiftet aber wirtschaftlich nur geringen Nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Banck |Titel=Mehr wissen über die Halligen |Sammelwerk=Wachholz Taschenführer |Band=3 |Verlag=Wachholz Verlag |Ort=Neumünster |Datum=2002 |ISBN=3-529-05004-0 |Seiten=105}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die landwirtschaftliche Bewirtschaftung des Halliglands erfolgt in Form einer gemeinschaftlichen [[Allmende]]. Seit 1976 wird Gröde mittels Strom- und Wasserleitung versorgungstechnisch vom Festland versorgt. Es gibt darüber hinaus auch eine Telekommunikationsleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Seeadler&amp;#039;&amp;#039; verkehrt vom Festlandshafen [[Schlüttsiel]] nach Gröde. Einen regelmäßigen Fahrplan gibt es nicht. Vom Hafen Strucklahnungshörn auf [[Nordstrand]] verkehrt gelegentlich das Ausflugsschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Adler&amp;amp;nbsp;V]]&amp;#039;&amp;#039;, seltener die &amp;#039;&amp;#039;[[Adler-Express]]&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.adler-schiffe.de/ab-nordstrand/hallig-groede.php |titel=Ausflug zur Hallig Gröde ab Nordstrand • Adler-Schiffe |sprache=de |abruf=2024-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zudem gibt es einen kleinen [[Marina (Hafen)|Yachthafen]]. Autoverkehr gibt es auf Gröde nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Im Sommer blüht auf den Wiesen der Hallig der [[Strandflieder]]. Gröde ist eine Zwischenstation für [[Vogelzug|Zugvögel]] auf dem Weg von Südengland und Südwesteuropa nach [[Sibirien]]. So rasten zum Beispiel 10.000 bis 15.000 [[Ringelgans|Ringelgänse]] jährlich auf der Hallig.&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nommen Hansen: &amp;#039;&amp;#039;Eine Beschreibung der Hallig Gröde aus dem Jahre 1814.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlicht von Jens Lorenzen. Nordfriisk Institut, Bredstedt/Bräist 1979, ISBN 3-88007-080-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Jens Lorenzen |Titel=Drei Hallig-Beschreibungen aus der Zeit um 1800. Hooge 1794, Nordmarsch 1807, Gröde 1814 |Verlag=Nordfriisk Institut |Ort=Bredstedt/Bräist |Datum=1990 |ISBN=3-88007-164-0 |Reihe=Nordfriisk Instituut |NummerReihe=Nr. 99 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ulf Hahne |Titel=Die Halligen Hooge und Gröde. Eine wirtschafts- und sozialgeographische Untersuchung |Hrsg=Institut für Regionale Forschung und Information im [[Deutscher Grenzverein|Deutschen Grenzverein]] e.&amp;amp;nbsp;V. Flensburg |Verlag=Forschungsstelle für Regionale Landeskunde an der Pädagogischen Hochschule Flensburg |Ort=Flensburg |Datum=1990 |ISBN=3-923444-33-8 |Reihe=Flensburger regionale Studien |BandReihe= 1 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Hallig Gröde}}&lt;br /&gt;
* [https://www.husum.org/Rathaus-Politik/Verwaltung/Amt-Pellworm Amt Pellworm bei der Stadt Husum]&lt;br /&gt;
* [https://www.groede.de/ Private Website über Gröde]&lt;br /&gt;
* [https://oldthing.de/AK-Groede-Hallig-Landkarte-mit-Halligen-Wappen-Gedicht-0027608728 Alte Karte von Gröde, Habel und Oland] (auf einer alten Postkarte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Nordfriesische Inseln&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Artikelfolge schleswig-holsteinische Nordseeinseln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4022105-2|VIAF=237228306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grode}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Nordsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Nordfriesische Inseln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gröde| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreis Nordfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zipor haNefesch</name></author>
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