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	<title>Gränitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%A4nitz&amp;diff=2381116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:19:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Brand-Erbisdorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50.806462&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13.287280&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-von              = 480&lt;br /&gt;
| Höhe-bis              = 520&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.20&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 150&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1970-01-15&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Langenau (Brand-Erbisdorf)|Langenau]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 09618&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 037329&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gränitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemals vielbesuchter Wallfahrts- und Jahrmarktsort, der heute ein Ortsteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Brand-Erbisdorf]] im [[Landkreis Mittelsachsen]] (Freistaat [[Sachsen]]) ist. Er wurde am 15. Januar 1970 nach [[Langenau (Brand-Erbisdorf)|Langenau]] eingemeindet, das seit dem 1. April 2002 einen von zwei Ortschaften der Stadt Brand-Erbisdorf bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Gränitz liegt etwa 11&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von [[Freiberg]] im [[Osterzgebirge]]. Der durch den Ort fließende Bach entwässert über die [[Große Lößnitz]] in die [[Flöha (Fluss)|Flöha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= &lt;br /&gt;
 | NORD= [[Langenau (Brand-Erbisdorf)|Langenau]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST= &lt;br /&gt;
 | WEST= [[Kleinhartmannsdorf]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Großhartmannsdorf]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &lt;br /&gt;
 | SUED= [[Großwaltersdorf]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20160718910DR Gränitz (Brand-Erbisdorf) Schloß.jpg|mini|Schloss Gränitz 2016]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1376 wurde das Dorf erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Grenicz&amp;#039;&amp;#039; in einer Kaufurkunde erwähnt. Das [[Benediktinerkloster Chemnitz]] verkaufte Gränitz an den Markgrafen [[Wilhelm I. (Meißen)|Wilhelm I.]] und seinen Brüdern zu [[Meißen]]. Der Name des Ortes geht auf das slawische &amp;#039;&amp;#039;granica&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Grenze&amp;#039;&amp;#039; zurück. Ob es sich um die damalige böhmische Grenze handelte, ist nicht nachgewiesen, das Gebiet um Gränitz lag aber im Grenzbereich der Besitzungen der [[Abtei Hersfeld]] und des [[Kloster Altzella|Klosters Altzella]]. An einer alten Straße nach Böhmen gelegen, war Gränitz lange Ausspanne vor dem weitgehend unbesiedelten dichten Waldgebiet des Erzgebirges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häuser gruppierten sich anfangs entlang des Dorfbaches, einem Quellbach der [[Große Lößnitz|Großen Lößnitz]]; die an der Straße von Langenau nach Großwaltersdorf erbauten Häuser stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert umfasste die Flur Gränitz 398 [[Alte Maße und Gewichte#Flächenmaße|Acker]] (etwa 200&amp;amp;nbsp;ha). 1578 gab es in Gränitz&lt;br /&gt;
* 9 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]],&lt;br /&gt;
* 7 [[Hufner|Hüfner]] und&lt;br /&gt;
* 1 Halbhüfner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gränitz, alte Schule und Bethaus.jpg|mini|Alte Schule und Bethaus]]&lt;br /&gt;
Den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] überstand nur noch ein Halbhüfner. In der Folge nahm der Ritterguts-Grundbesitz durch Kriegswirren und [[Bauernlegen (Geschichte)|Bauernlegen]] enorm zu. 1688 zählte man nach dem Schocksteuerregister in Gränitz&lt;br /&gt;
* 11 Erbgärtner (davon 7 Tagelöhner),&lt;br /&gt;
* 1 Halbhüfner,&lt;br /&gt;
* 1 Schuhflicker,&lt;br /&gt;
* 1 Schneider&lt;br /&gt;
* 1 Büttner sowie&lt;br /&gt;
* die Pächter der zum Rittergut gehörigen Schänke und Mühle.&lt;br /&gt;
In der Pachtschänke tagten der Ortsrichter und die Schöppen, sie wurde mit königlich-sächsischer Erlaubnis 1812 [[Erbgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gränitz als Wallfahrts- und Jahrmarktsort ===&lt;br /&gt;
Die Existenz einer Wallfahrtskapelle ist seit 1519 belegt. Sie war Filiale der Parochialkirche in [[Großhartmannsdorf]] und diente nach der Reformation als evangelisch-lutherisches Bethaus. 1614 wurde das Bethaus auf dem &amp;#039;&amp;#039;Budenberg&amp;#039;&amp;#039; wegen Baufälligkeit abgerissen und am heutigen Friedhof eine Kirche mit einem hölzernen Turm auf der Mitte des Daches errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kirche wurde bei einem Brand am 29. September 1872 zerstört. Auch die alte Schule war zu diesem Zeitpunkt baufällig. Man entschloss sich daher, neben dem Friedhof eine Kombination aus Bethaus und Schule zu bauen. Das 1875 errichtete Gebäude ist zweigeteilt: die Südhälfte beherbergt eine Schulstube und darüber die Lehrerwohnung, die Nordhälfte das Bethaus mit [[Empore]] und 130 Sitzplätzen. 1899 wurden noch 50 Schüler in 2 Klassen unterrichtet, heute ist die Gränitzer Schule geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wallfahrten zur mit einem Marienbild ausgestatteten Kapelle Gränitz fanden ab dem 16. Jahrhundert am 2. Juli jeden Jahres statt. Mit den Wallfahrten war auch das Jahrmarktsrecht verbunden. Auf dem heute noch &amp;#039;&amp;#039;Budenberg&amp;#039;&amp;#039; genannten Areal wurden zeitweise über 100 Stände (Jahrmarktsbuden), nach Zünften getrennt, aufgebaut. Betreiber der Jahrmärkte war die kleine Kirchgemeinde. Der letzte Jahrmarkt fand 1959 statt, das &amp;#039;&amp;#039;Budenhaus&amp;#039;&amp;#039;, in dem die Aufbauten über das Jahr lagerten, wurde 1970 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte bis zur Gegenwart ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlteich Gränitz.jpg|mini|Gränitzer Mühlteich]]&lt;br /&gt;
Gränitz lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Kreisamt Freiberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;72&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grundherrschaft über den Ort lag beim [[Rittergut]] Gränitz. Dieses war im 15. Jahrhundert im Besitz des Freiberger [[Patrizier]]geschlechts Rülke (Rülcke, Rulicke usw.), welche auch in Langenau und Linda begütert waren. Die [[Günderrode (Adelsgeschlecht)|Familie von Günderrode]] besaß das Rittergut Gränitz im 16. Jahrhundert, bis es um 1614 an Gottfried Heidenreich kam. Das heutige Herrenhaus stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde im Stil des [[Historismus]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.architektur-blicklicht.de/schloesser-herrenhaeuser/rittergut-graenitz-bei-chemnitz/ Beschreibung des Ritterguts Gränitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1856 gehörte Gränitz zum [[Gerichtsamt Brand]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Freiberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/freiberg.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Freiberg im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241202042602/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/freiberg.htm| archiv-datum=2024-12-02 | abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gutsbezirk Gränitz wurde um 1922 in die politische Gemeinde Gränitz eingegliedert. Mit der zweiten Kreisreform in der DDR kam der Ort im Jahr 1952 zum [[Kreis Brand-Erbisdorf]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt). Am 15. Januar 1970 wurde Gränitz nach [[Langenau (Brand-Erbisdorf)|Langenau]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Gränitz |val=GRAITZJO60PT |abruf=2025-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Langenau kam Gränitz im Jahr 1994 vom sächsischen [[Landkreis Brand-Erbisdorf]] zum [[Landkreis Freiberg]] und 2008 zum Landkreis Mittelsachsen. Durch die Eingemeindung von Langenau in die Große Kreisstadt Brand-Erbisdorf ist Gränitz seit dem 1. April 2002 ein Ortsteil der Brand-Erbisdorfer Ortschaft Langenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1551 || 13 [[Hufner|besessene Mann]], 13 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1764 || 3 besessene Mann, 21 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], 1&amp;amp;nbsp;¾ [[Hufe]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || 194&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 || 253&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 236&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|1925 || 242&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946 || 270&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 276&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964 || 239&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|3|400|Gränitz, Grinitz}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|3|96|106|Gränitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Gränitz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2024-10-06 |url=http://www.brand-erbisdorf.de/inhalte/brand-erbisdorf/_inhalt/stadt/stadtteile/stadtteile |text=Gränitz auf der Website der Großen Kreisstadt Brand-Erbisdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Brand-Erbisdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Granitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Brand-Erbisdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1376]]&lt;/div&gt;</summary>
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