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	<title>Gräfenroda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:39:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%A4fenroda&amp;diff=302192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AsepTisch: Änderungen von ~2026-63403-3 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Rubikon79 zurückgesetzt: Vandalismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gr%C3%A4fenroda&amp;diff=302192&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-29T12:40:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-63403-3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-63403-3&quot;&gt;~2026-63403-3&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-63403-3&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-63403-3 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurden auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Rubikon79&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Rubikon79 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Rubikon79&lt;/a&gt; zurückgesetzt: Vandalismus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Geratal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Gräfenroda.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/44/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/48/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 400&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 23.31&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3180&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;TLS-Einwohner-Dezember&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99330&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036205&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Haus Grevenrot.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Haus Grevenrot&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gräfenroda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Geratal]] im [[Ilm-Kreis]] ([[Thüringen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Gräfenroda liegt in etwa 400 Metern Höhe im Tal der [[Wilde Gera|Wilden Gera]], ist der größte Ort ohne Stadtrechte im [[Ilm-Kreis]] und nach Einwohnern der viertgrößte Ort des Kreises. Der Ort ist mit fünf Kilometer Länge auch das längste Dorf im Kreis. Nördlich von Gräfenroda erhebt sich der 490 Meter hohe Läusebühl, südlich liegt der 508 Meter hohe Gräfenrodaer Berg. Südwestlich des Ortes beginnt der [[Thüringer Wald]]. Westlich von Gräfenroda befindet sich die [[Talsperre Lütsche|Lütschetalsperre]]. Die [[Lütsche]] mündet in Gräfenroda in die Wilde Gera. Talaufwärts befindet sich in 3&amp;amp;nbsp;km Entfernung mit der [[Talbrücke Wilde Gera]] die imposanteste Brücke der [[Bundesautobahn 71|A&amp;amp;nbsp;71]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: [[Liebenstein]], [[Geschwenda]], [[Geraberg]], [[Gehlberg]], [[Oberhof]], [[Frankenhain (Geratal)|Frankenhain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gräfenroda wurde erstmals [[1290]] urkundlich erwähnt. Der Ortsname kennzeichnet den Ort als Rodungssiedlung. Der Besitz am Ort lag ursprünglich bei den Grafen von [[Kevernburg (Adelsgeschlecht)|Kevernburg]] bzw. [[Schwarzburg (Adelsgeschlecht)|Schwarzburg]], von 1446 bis 1819 war der Besitz in eine schwarzburgische und eine [[Witzleben (Adelsgeschlecht)|witzlebische]], später [[Sachsen-Gotha|gothaische]] Hälfte geteilt. Traditionelle Erwerbsmöglichkeiten der Einwohner lagen in Forstwirtschaft und Fuhrwesen, außerdem im bergmännischen Abbau von Kupfer, Silber und Blei sowie ab dem 16. Jahrhundert in der Glasherstellung. Im 17. Jahrhundert entstanden die Ortsteile Anspiel und [[Dörrberg]] als Ausbausiedlungen in Verbindung mit der Errichtung von Schmelzhütten und Hammerwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorindustriellen Betriebe boten jedoch nur geringe Arbeitsplätze, so dass in der Mitte des 19. Jahrhunderts viele Einwohner wegen mangelnder Erwerbsmöglichkeit nach Amerika auswanderten. Erst nach 1850 siedelten sich im Zuge der [[Industrialisierung]] größere Betriebe im Ort an: 1855 eine Holzwarenfabrik, 1860 eine Terrakottafabrik, 1869 eine Glashütte und später weitere Porzellanfabriken. 1884 erfolgte der Anschluss an die [[Bahnstrecke Neudietendorf–Ritschenhausen]]. Ende des 19. Jahrhunderts lag in Gräfenroda die Geburtsstätte der [[Gartenzwerg]]e, die heute in einem Museum zu besichtigen ist. Von 1858 bis 1922 gehörte Gräfenroda zum [[Landratsamt Ohrdruf]] im Herzogtum [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Sachsen-Coburg und Gotha]] bzw. [[Freistaat Sachsen-Gotha]]. Dann kam es zum [[Landkreis Arnstadt]] im [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Gräfenroda - 50Pf. 1921.png|mini|Ein  [[Notgeld]]schein (Vorder- und Rückseite) aus Gräfenroda, mit einer Darstellung von [[Glasbläser]]n und der Wilhelmshütte, aus dem Jahr [[1921]].]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mussten 104 „[[Ostarbeiter]]“ bei der Firma &amp;#039;&amp;#039;Hugo Funk Söhne&amp;#039;&amp;#039; und in der Glasfabrik &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmshütte&amp;#039;&amp;#039; [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] leisten. Auf dem Kirchhof erinnern Gräber und eine Gedenktafel an zwei [[KZ-Häftling|Häftlinge]] aus dem [[KZ Buchenwald]], die während eines [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsches]] bei Gräfenroda von [[Schutzstaffel|SS]]-Mitgliedern erschossen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945,&amp;#039;&amp;#039; Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser,&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;8 &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S.&amp;amp;nbsp;142.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wirkte und lebte der für seine antisemitische Propaganda berüchtigte Schriftsteller [[Artur Dinter]] in Gräfenroda. 1945 floh er nach [[Zell am Harmersbach]], um einer Bestrafung zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[DDR]]-Zeiten errichtete und unterhielt im Ort der VEB Matratzenfabrik &amp;#039;&amp;#039;Wittekind&amp;#039;&amp;#039; in [[Halle (Saale)|Halle]] ein [[Betriebsferienlager in der DDR|Ferienlager]] für die Kinder seiner Betriebsangehörigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 gehört Gräfenroda zum Ilm-Kreis und ab 1993 war es Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Oberes Geratal]]. Mit der Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft wurde Gräfenroda am 1. Januar 2019 Ortsteil der Landgemeinde Geratal.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/69487/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_14_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff.], aufgerufen am 1. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1843 – 777&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle für schwarzburgische und sächsische Orte: [[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;. Naumburg, 1843. Online abrufbar bei [http://books.google.de/books?id=Fc0tAAAAYAAJ&amp;amp;dq=handbuch%20der%20s%C3%A4mmtlichen%20deutschen%20bundesstaaten&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]. Quelle für preußische Orte: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Provinz Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Magdeburg, 1843. Online abrufbar bei [http://books.google.de/books?id=PWjfAAAAMAAJ&amp;amp;dq=editions%3AYePsXwgtsJEC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR1#v=onepage&amp;amp;q=editions:YePsXwgtsJEC&amp;amp;f=false Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1939 – 3.971&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=arnstadt.html|name=Einwohnerzahlen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1989 – 4.313&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/ik/tables/bevent8911_ik.pdf |text=Bevölkerungsentwicklung ab 1989 (TLUG) |wayback=20121029033713 }} (PDF; 18&amp;amp;nbsp;kB){{Abrufdatum |1=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005 – 3.537&lt;br /&gt;
* 2010 – 3.358&lt;br /&gt;
* 2015 – 3.232&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;TLS-Einwohner-Dezember&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=GG000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=70024 |titel=Gemeinde Gräfenroda, Bevölkerung am 31. Dezember nach Geschlecht |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartenzwergmuseum Gräfenroda.JPG|mini|Gartenzwergmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Ortsteil-)Bürgermeister und Ortsteilrat ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteilbürgermeister von Gräfenroda ist Dominik Straube ([[CDU]]). Er bildet zusammen mit zehn weiteren Mitgliedern den Ortsteilrat. Straube wurde am 7. Mai 2017 zum ehrenamtlichen Bürgermeister der damals noch selbständigen Gemeinde gewählt, nach der Eingemeindung nach Geratal übt er für den Rest seiner Amtszeit das Amt des Ortsteilbürgermeisters aus. Zusätzlich wurde er am 26. Mai 2019 zum hauptamtlichen Bürgermeister der Landgemeinde Geratal gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeinde-geratal.de/amtsblatt/index.php#gazette_44084 |titel=Gemeinde Geratal: Amtsblatt, 1. Jahrgang, Nr. 12 |datum=2019-06-14 |abruf=2019-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thüringer Landesamt für Statistik |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=070&amp;amp;gemnr=70024&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-16&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart=&amp;amp;w_datum=07.05.2017 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahlen in Gräfenroda |abruf=2019-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 2006 war Norman Höhler (zunächst FDP, dann CDU) der Bürgermeister von Gräfenroda, ehe von 2006 bis 2017 Frank Fiebig (Die Linke) folgte. Bis zum Jahr 2000 war das Amt des Bürgermeisters hauptamtlich, seitdem wird es ehrenamtlich ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Wahlergebnisse ===&lt;br /&gt;
Bei den letzten 3 Wahlen zum Gemeinderat in Gräfenroda ergaben sich die folgenden Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#AABBDD;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Partei / Liste || Stimmenanteil 2014 || Sitze 2014 || +/− Sitze 2014 ||rowspan=5 bgcolor=&amp;quot;#fff&amp;quot; |  || Stimmenanteil 2009|| Sitze 2009|| +/− Sitze 2009 ||rowspan=5 bgcolor=&amp;quot;#fff&amp;quot; |  || Stimmenanteil 2004|| Sitze 2004&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 42,1 % || 7 || + 1|| 33,8 % || 6 || − 3 || 52,1 % || 9&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]]|| 26,1 % || 4 || {{0}}0 || 26,2 % || 4 || + 2 || 12,4 % || 2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 18,2 % || 3 || {{0}}0 || 20,2 % || 3 || − 2 || 35,5 % || 5&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG Ilm-Kreis]]|| 13,6 % || 2 || − 1 || 19,8 % || 3 || + 3 || nicht angetreten || 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gräfenroda 07.JPG|mini|Staatliche Grundschule „An der Burglehne“ Gräfenroda]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot, geteilt durch einen silbernen Wellenbalken; oben eine goldene neunzackige Grafenkrone, unten ein silberner Stubben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Rodungsort wurde erstmals 1290 urkundlich erwähnt und gehörte zum Besitz der Grafen von Schwarzburg-Käfernburg. Krone und Stubben symbolisieren die gräfliche Rodung, der der Ort seinen Namen verdankt. Das Wellenband steht für die Wilde Gera, die den Ort durchfließt und 23 Mühlräder trieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neues Thüringer Wappenbuch,&amp;#039;&amp;#039; Band 2. 1998, ISBN 3-9804487-2-X, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Heraldiker [[Frank Diemar]] gestaltet und am 10. Dezember 1993 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstadt ===&lt;br /&gt;
Eine Partnerschaft verbindet [[Vouziers]] in Nordfrankreich ([[Département Ardennes]]) mit Gräfenroda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gräfenroda St. Laurentius 05.JPG|mini|St.-Laurentius-Kirche]]&lt;br /&gt;
* Die [[St. Laurentius (Gräfenroda)|St.-Laurentius-Kirche]] wurde 1731/33 vom gothaischen Oberlandbaumeister [[Johann Erhard Straßburger]] erbaut. Die Kirche wurde als großzügige Saalkirche errichtet.&lt;br /&gt;
* Das [[Gartenzwerg]]-Museum erinnert an die in Gräfenroda erstmals praktizierte industrielle Fertigung von Gartenzwergen, die hier in zwei 1872 gegründeten Unternehmen begann.&lt;br /&gt;
* Im Haus Grevenrot ist das Heimatmuseum untergebracht.&lt;br /&gt;
* Das [[Raubschloss (Gräfenroda)|Raubschloss]], eine mittelalterliche Befestigungsanlage, befindet sich südlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gräfenroda Bhf 01.jpg|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Gräfenroda ist eine wirtschaftlich nicht stark ausgeprägte Gemeinde. Der größte Arbeitgeber im Ort ist die Schulz Fördersysteme GmbH mit 76 Mitarbeitern. In den Jahren vor dem demokratischen Umbruch gab es verschiedene Sägewerke sowie den &amp;#039;&amp;#039;VEB Steingutwerk Gräfenroda&amp;#039;&amp;#039;, der auch die Heimat der [[Gartenzwerg]]e war. Nach [[1990]] brach ein Großteil der Industrie des Ortes zusammen. Heute pendeln viele Gräfenrodaer zur Arbeit nach [[Arnstadt]] oder [[Ilmenau]].&lt;br /&gt;
===Verkehr===&lt;br /&gt;
Gräfenroda liegt an der [[Bundesstraße 88|B 88]], die [[Ilmenau]] und [[Eisenach]] verbindet. Nach dem Ort ist auch eine [[Autobahnanschlussstelle]] der [[Bundesautobahn 71|A&amp;amp;nbsp;71]] benannt, die ca. 4&amp;amp;nbsp;km südlich liegt. Von Gräfenroda führen weitere Straßen nach [[Gehlberg]]/[[Oberhof]] und [[Plaue (Thüringen)|Plaue]]/[[Arnstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2&amp;amp;nbsp;km vom Ort entfernte Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Gräfenroda&amp;#039;&amp;#039; war ein kleiner [[Eisenbahnknoten]] an der [[Bahnstrecke Neudietendorf–Ritschenhausen]]. Heute verkehren der [[Mainfranken-Thüringen-Express]] und die Regionalbahnlinie RB 44 der [[Süd-Thüringen-Bahn]], die auch am Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Dörrberg&amp;#039;&amp;#039; halten. Bis in die 1990er Jahre wurden in Gräfenroda [[Schiebelokomotive]]n für die Bergfahrt nach [[Oberhof]]/[[Suhl]] angesetzt. Direkt durch den Ort verläuft die [[Bahnstrecke Gotha–Gräfenroda|&amp;#039;&amp;#039;Ohratalbahn&amp;#039;&amp;#039; Gotha–Gräfenroda]] mit dem weiteren Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Gräfenroda Ort&amp;#039;&amp;#039;. Der Personenverkehr wurde aber im Dezember 2011 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Gräfenroda führt der Radfernweg [[Waldrandroute]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Musiker rund um die Kellner-Familie ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Peter Kellner]] (1705–1772), Komponist und Organist&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Kellner]] (1736–1803), Komponist und Organist, Sohn von Johann Peter Kellner&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Kirnberger]] (1721–1783), Musiktheoretiker und Komponist, Schüler von Johann Peter Kellner&lt;br /&gt;
* [[Johannes Ringk]] (1717–1778), Komponist und Organist, Schüler von Johann Peter Kellner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Gräfenroda hat drei Ehrenbürger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.graefenroda.de/index.php/ehrenbuerger |text=Archivlink |wayback=20140821030817 |archiv-bot=2018-04-13 03:07:11 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999: Rainer Abendroth (1925–2009), Gründer des Heimatvereins und Verfasser der heimatgeschichtlichen Chroniken.&lt;br /&gt;
* 2002: [[Katrin Apel]] (* 1973), erfolgreiche Biathletin aus Gräfenroda.&lt;br /&gt;
* 2005: Peter Harder (* 1962), machte sich um die international anerkannte Rekonstruktion der Kellner-Weise-Orgel in der St.-Laurentius-Kirche und die Pflege des Werkes von [[Johann Peter Kellner]] verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Wernicke]] (1848–1905), Neurologe und Psychiater, starb in Gräfenroda-Dörrberg&lt;br /&gt;
* [[Artur Dinter]] (1876–1948), nationalsozialistischer und antisemitischer Schriftsteller und Politiker (NSDAP), lebte eine Zeit lang in Gräfenroda&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kraußer]] (1881–1928), deutscher Gewerkschaftsfunktionär und Politiker (USPD, SPD)&lt;br /&gt;
* [[Hermann Brill]] (1895–1959), Politiker (SPD) und erster Regierungspräsident Thüringens nach dem Zweiten Weltkrieg, geboren in  Gräfenroda&lt;br /&gt;
* Karl Fuchs (1910–2002), Modelleur, lebte in Gräfenroda&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Riege]] (1930–1992), Rechtswissenschaftler und Politiker, geboren in Gräfenroda&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Röhrer]] (1930–2012), Journalist und Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung&lt;br /&gt;
* [[Heinz Pietzonka]] (1932–2017), Politiker (DBD)&lt;br /&gt;
* [[Lutz Holland]] (1934–2012), Bildhauer und Metallbildner, geboren in Gräfenroda&lt;br /&gt;
* [[Peter Walde]] (* 1945), Politiker ([[Die Republikaner|REP]] und [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]]), geboren in Gräfenroda&lt;br /&gt;
* [[Lieselotte Ahnert]] (* 1951), Psychologin und international bekannte Expertin für „frühe Bindung“, geboren in Gräfenroda&lt;br /&gt;
* [[Daniel Graf (Biathlet)|Daniel Graf]] (* 1981), Biathlet, geboren in Gräfenroda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karlheinz Fischer |Titel=Gräfenroda – Erinnerungen in Wort und Bild |Verlag=Rockstuhl |Ort=Bad Langensalza |Datum=2009 |ISBN=978-3-86777-119-1 |Seiten=120}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rotraut Greßler |Titel=Gräfenroda und umliegende Orte. Ein Lesebuch zur Geschichte eines Thüringer Fleckens, mit einer umfangreichen Bibliografie und ausgewählten Texten |Verlag=Buch- und Kunstdruckerei Keßler |Ort=Weimar und Waltershausen |Datum=2008 |ISBN=978-3-00-026338-5 |Seiten=168}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|3|383|bis=384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-geratal.de/gemeinde-geraberg/ Geraberg auf der Website von Geratal]&lt;br /&gt;
* [http://www.johann-peter-kellner.de/ Website der Johann-Peter-Kellner-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Geratal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4437892-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grafenroda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ilm-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Geratal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1290]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ilm-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AsepTisch</name></author>
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