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	<title>Gozo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plüschhai: Änderungen von ~2025-68366-4 (Diskussion) auf die letzte Version von Boonekamp zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-22T11:34:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-68366-4&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-68366-4&quot;&gt;~2025-68366-4&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-68366-4&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-68366-4 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Boonekamp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Boonekamp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Boonekamp&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Insel. Zum Staat siehe [[Gozo (Staat)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
| BILD1 = Gozo from space via laser ESA378503 (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-TEXT = Satellitenbild Gozo&lt;br /&gt;
| BILD2 = Flag of Gozo.svg&lt;br /&gt;
| BILD2-TEXT = Flagge Gozos&lt;br /&gt;
| GEWAESSER = [[Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
| GRUPPE = [[Maltesische Inseln]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 36/2/42/N&lt;br /&gt;
| LAENGENGRAD = 14/14/32/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = MT&lt;br /&gt;
| KARTE = Malta Gozo Comino.png&lt;br /&gt;
| POSKARTE = &lt;br /&gt;
| POSMARK = &lt;br /&gt;
| POSMARKSIZE = &lt;br /&gt;
| LAENGE = 14&lt;br /&gt;
| BREITE = 7.25&lt;br /&gt;
| FLAECHE = 67&lt;br /&gt;
| ERHEBUNG = [[Ta’ Dbieġi (Hügel)|Ta’ Dbieġi]]&lt;br /&gt;
| HOEHE = 195&lt;br /&gt;
| HOEHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
| HAUPTORT = [[Victoria (Malta)|Victoria]]&lt;br /&gt;
| EINWOHNER-PREFIX = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 31446&lt;br /&gt;
| EINWOHNER-ART = &lt;br /&gt;
| ZENSUS = 2015&lt;br /&gt;
| ZENSUS-REFERENZ = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nso.gov.mt/en/publicatons/Publications_by_Unit/Documents/02_Regional_Statistics_(Gozo_Office)/Gozo_in_Figures_2015.pdf |titel=Gozo in Figures 2015 |werk=NSO.gov.mt |abruf=2017-05-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180107054947/https://nso.gov.mt/en/publicatons/Publications_by_Unit/Documents/02_Regional_Statistics_(Gozo_Office)/Gozo_in_Figures_2015.pdf |archiv-datum=2018-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzpfannen auf Gozo.jpg|alternativtext=Die Salzpfannen auf Gozo|mini|Die Salzpfannen auf Gozo]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gozo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˈɡozo}}], {{mtS|Għawdex}} [{{IPA|ˈaʊːdeʃ}}]) ist die zweitgrößte Insel des [[Maltesische Inseln|Maltesischen Archipels]]. Sie gehört zur Republik [[Malta]]. Die Einwohner der Insel werden &amp;#039;&amp;#039;Gozitaner&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf Gozo lebten schon im [[5. Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] Menschen, die wahrscheinlich aus [[Sizilien]] eingewandert waren. Noch vor der Mitte des 4. Jahrtausends errichteten sie auf dem Plateau südlich des heutigen Ortes [[Xagħra]] die [[Neolithische Architektur|neolithische]] [[Ġgantija]]-Tempelanlage, eine der ältesten des Archipels. Dreitausend Jahre später gaben die [[Phönizier]] der Insel den Namen &amp;#039;&amp;#039;Göl&amp;#039;&amp;#039;, die nachfolgenden [[Griechen]] ([[Hekataios von Milet]] beschrieb Gozo um 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. als Insel vor der karthagischen Küste) gräzisierten ihn zu &amp;#039;&amp;#039;Gaúlos&amp;#039;&amp;#039; (Γαύλος) bzw. im [[4. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] [[Kallimachos von Kyrene]] zu &amp;#039;&amp;#039;Gaúdos&amp;#039;&amp;#039; (Γαύδος). Die [[Römisches Reich|Römer]] latinisierten den Namen zu &amp;#039;&amp;#039;Gaulus&amp;#039;&amp;#039;. Erst ab dem [[14. Jahrhundert]] n. Chr. ist der Name in seiner heutigen Form Gozo schriftlich belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1091 lebten 350 Juden hier, im Wohlstand und nicht in Ghettos, aber 1492 wurden alle gezwungen, den spanischen Herrschaftsbereich zu verlassen oder zu konvertieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tabletmag.com/sections/community/articles/the-jews-in-the-middle-of-the-sea |titel=A Tour of Malta Reveals the History of Jews in the Middle of the Mediterranean |werk=tabletmag.com |datum=2017-08-28 |abruf=2023-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1530 erhielt der [[Geschichte des Johanniterordens|Malteserorden]] Malta und Gozo als Lehen von Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dwejra Tower Gozo.jpg|mini|Ältester Wachturm auf Gozo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1551 überfielen [[Osmanisches Reich|Osmanen]] unter [[Sinan Pascha (Admiral)|Sinan Pascha]] und [[Turgut Reis]] Gozo, sie verschleppten alle arbeitsfähigen Einwohner als Sklaven nach [[Libyen]]. Daraufhin wurden die Befestigungsanlagen der Insel verstärkt. Für den Orden war Gozo ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, denn auf dem der Insel vorgelagerten Felsen [[Fungus Rock]] wurde der nur dort vorkommende [[Malteserschwamm]] geerntet, eine Pflanze, der blutstillende Wirkung zugeschrieben wurde und die der Orden auf das europäische Festland verkaufte. Später stellte sich heraus, dass die Pflanze keinerlei medizinische Wirkung entfaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Christian Czygan]] |Titel=Flora unter dem Malteserkreuz |Sammelwerk=[[Deutsche Apothekerzeitung]] |Nummer=51 |Datum=1999 |Seiten=52 |Online=[https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/1999/daz-51-1999/uid-1494 online]}} Vgl. F. Freller: &amp;#039;&amp;#039;Fungus Melitensis, eine legendäre Heilpflanze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pharmazeutische Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 142, 1997, S. 4612–4614.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Malteserritter unter ihrem [[Großmeister des Malteserordens|Großmeister]] [[Ferdinand von Hompesch zu Bolheim]] 1798 kampflos den Truppen [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] ergaben, begehrten die Einwohner Gozos gegen die Besetzung ihrer Insel durch die Franzosen auf. Die im September auf der Insel gelandeten Soldaten wurden gefangen genommen und in der Zitadelle von Rabat festgesetzt. Im darauf folgenden Oktober rief Gozo seine Unabhängigkeit aus und gab sich den Namen „[[La Nazione Gozitana]]“. Mit der Inbesitznahme des Maltesischen Archipels durch die [[Vereinigtes Königreich|Briten]] fand die Selbstständigkeit Gozos bereits im September 1800 ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die britischen Besatzer veranlassten unter anderem die Ausgrabung des [[Ġgantija]]-Tempels, die 1827 vom britischen Inselkommandanten Otto Bayer angeordnet wurde, die Umbenennung der Hauptstadt Rabat in Victoria (1897) und die Einrichtung des Stadtparks von Victoria (1915).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 erlangte Gozo ein Stück Autonomie zurück, als die Insel zusammen mit der Nachbarinsel [[Comino]] zu einem eigenständigen Verwaltungsbezirk erhoben wurde. Für diesen Verwaltungsbezirk wurde eigens ein Minister mit eigenem Etat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaft auf Gozo.jpg|mini|Landschaft auf Gozo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Malta Gozo Azure Window BW 2011-10-08 11-08-29.JPG|mini|„Azure Window“ an der Westküste vor dem Einsturz 2017]]&lt;br /&gt;
Gozo liegt etwa sechs Kilometer nordwestlich der Hauptinsel des Maltesischen Archipels zwischen dem [[Libysches Meer|Libyschen]] und [[Sizilisches Meer|Sizilischen Meer]]. Die Fläche beträgt 67&amp;amp;nbsp;km², die längste Ausdehnung misst 14 Kilometer, und die Küstenlinie ist 43 Kilometer lang. Im Westteil erreicht Gozo mit 176 Metern seine höchste Erhebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vierzehn Orten leben etwa 31.000 Menschen, die meisten, rund 6.800, in der Inselhauptstadt [[Victoria (Malta)|Victoria]] (Rabat). Die übrigen Siedlungen, in denen jeweils nicht mehr als 2000 Menschen wohnen, haben dörflichen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Verbindung zur Insel Malta wird durch vier Autofähren der [[Gozo Channel Line]] gewährleistet, die tagsüber im 45-Minuten-Takt zwischen dem Hafen [[Mġarr (Gozo)|Mġarr]] auf Gozo und dem Fähranleger [[Ċirkewwa]] an der Nordwestküste Maltas pendeln, sowie durch eine Speedboat-Fähre zwischen Mġarr und Valetta. Zeitweise bestand eine regelmäßige Hubschrauberverbindung von dem fünf Kilometer südöstlich der Inselhauptstadt gelegenen [[Xewkija Heliport|Heliport]] bei [[Xewkija]] zum [[Flughafen Malta|Luqa Airport]] auf Malta. Während des Zweiten Weltkriegs wurde im Rahmen der Landung der Alliierten in Sizilien ein Behelfsflugplatz für die amerikanischen Streitkräfte auf Gozo errichtet. Bereits nach zwei Monaten Betrieb wurde er aufgegeben und seine Fläche wieder landwirtschaftlich genutzt. Seit den späten 1960er Jahren gibt es immer wieder Pläne für die Errichtung eines neuen Flugplatzes. Zwischenzeitlich gab es eine Flugverbindung mit einem Wasserflugzeug vom Typ [[de Havilland Canada DHC-3]] der [[Harbour Air Malta]], das kurzzeitig zwischen dem Hafen in Mġarr und dem Grand Harbour in Valletta flog. Aktuell ist Gozo nicht über den Luftweg zu erreichen, private Anbieter verkaufen jedoch auf Anfrage Charterflüge mit Helikoptern ab/bis [[Flughafen Malta|Luqa Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da für viele Bewohner (Berufstätige und Studenten) der Weg nach Malta aufwendig ist, gab es 2015 Überlegungen, einen Tunnel oder eine Brücke zur Hauptinsel zu bauen. Dagegen wurde als Argument angeführt, dass sich der Charakter Gozos durch die engere Anbindung an Malta verändern könnte. Auch finanzielle Erwägungen sprachen gegen den Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Gozo herrscht wie auf der Hauptinsel Malta [[Linksverkehr]]. Der öffentliche Nahverkehr besteht aus einem System mehrerer Buslinien. Diese beginnen bis auf die Linie 322, die direkt vom Fährhafen Mġarr nach Marsalforn führt, am zentralen [[Busbahnhof]] in Victoria (Rabat) und führen von dort in die einzelnen Dörfer, meist bis an die Küste. Von Victoria zum Fährhafen in Mġarr verkehrt die Direktlinie&amp;amp;nbsp;301, deren Fahrplan an die Ablegezeiten der Fähren angepasst ist (45-Minuten-Takt). Am 2. Januar 2014 wurde der öffentliche Personennahverkehr verstaatlicht, nachdem das private Transportunternehmen, das die Linien betrieb, seit 2011 35&amp;amp;nbsp;Millionen Euro Verlust gemacht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: &amp;#039;&amp;#039;[[Times of Malta]]&amp;#039;&amp;#039;, diverse Berichte, aktuell 23. Dezember 2013, S. 1 und 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Haupterwerbszweig auf Gozo ist die Landwirtschaft, in der etwa 1.000 Einwohner beschäftigt sind. Für ein Viertel von ihnen ist es aber nur ein Nebenerwerb. Immerhin wird die Landwirtschaft so intensiv betrieben, dass Gozo den gesamten maltesischen Archipel zu 60&amp;amp;nbsp;Prozent mit Nahrungsgütern versorgen kann. Daneben spielen die Meersalzgewinnung und der Kalksandsteinabbau als Wirtschaftsfaktoren eine Rolle. Immer mehr gewinnt der Tourismus als Einnahmequelle an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eidechse auf Gozo.JPG|mini|Eidechse auf Gozo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nickender Sauerklee.JPG|miniatur|Nickender Sauerklee]]&lt;br /&gt;
Vor allem in den [[Frühjahr]]smonaten zeigt sich Gozo deutlich grüner als die Schwesterinsel [[Malta]]. Dies liegt an drei Faktoren: Zum einen hat sich auf dem unfruchtbaren [[Kalksandstein]], aus dem alle Inseln Maltas vornehmlich bestehen, mehr fruchtbare Erde abgelagert als auf Malta, welche eine Grundlage für das [[Pflanzen]]wachstum bildet. Des Weiteren gibt es auf Gozo mehrere unterirdische [[Grundwasser|Wasservorkommen]], die für die [[landwirtschaft]]liche Bewirtschaftung des Landes angebohrt werden konnten. Und zuletzt ist die Bevölkerungsdichte auf Gozo deutlich geringer als auf Malta, so dass größere Freiflächen zwischen den Städten verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gozitaner nennen ihre Insel daher gerne die &amp;#039;&amp;#039;Grüne Insel&amp;#039;&amp;#039;, obgleich die [[Pflanzen|Vegetation]] mit [[Mitteleuropa|mitteleuropäischen]] Verhältnissen verglichen immer noch sehr karg wirkt. Die Engländer brachten die glattblättrige [[Opuntie]] nach Malta, die nicht heimisch war.&lt;br /&gt;
Eine weitere Pflanze, die auf Gozo heimisch wurde, ist der [[Nickender Sauerklee|Nickende Sauerklee]] (Oxalis pes-caprae L., Syn.: Oxalis cernua Thunb.), auch Bermuda-Sauerklee oder Ziegenfuß-Sauerklee genannt, dessen ursprüngliche Heimat Südafrika ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Von den über 30.000 Einwohnern der Insel sind 89 % Katholiken. Seit 1864 existiert auf Gozo ein eigenes [[Diözese|Bistum]], die [[Bistum Gozo|Diözese Gozo]]. Es ist dem [[Erzbistum Malta]] als [[Suffragandiözese|Suffragan]] unterstellt, hat 15 [[Pfarrei]]en mit 144 [[Diözesanpriester]]n sowie 15 [[Ordenspriester]]n und eine [[Flächeninhalt|Fläche]] von 67&amp;amp;nbsp;km². Es gibt 89 [[Ordensschwester]]n (Stand 2016). [[Basilika ta’ Pinu|Ta’ Pinu]] ist ein wichtiger [[Wallfahrtsort]] im Westen Gozos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:JEWInla.jpg|mini|Inlandmeer an der Westküste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:P9186369 - Kopie.JPG|mini|Höhle der Kalypso]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karavela Wrack.jpg|mini|Karwela, Wracktauchen in Gozo]]&lt;br /&gt;
Der Westen Gozos, das Dwejra genannte Gebiet, ist die Hauptattraktion der Insel.&lt;br /&gt;
* Durch einen Tunnel mit dem Meer verbundene [[Inland Sea (Gozo)|Inlandsee]]. Ein kleiner, vom Meer gespeister Salzwassersee.&lt;br /&gt;
* Der [[Fungus Rock]], die Heimat des [[Malteserschwamm]]s&lt;br /&gt;
* Das [[Azure Window]] (malt. {{lang|mt|&amp;#039;&amp;#039;Tieqa Żerqa&amp;#039;&amp;#039;}}) war ein natürlich entstandenes Felsentor. Es ist nach dem Einsturz am 8. März 2017 nicht mehr vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=The Azure Window: lost and gone forever |Sammelwerk=Times of Malta |Online=[https://timesofmalta.com/articles/view/the-azure-window-lost-and-gone-forever.641810#.WL_Pb6U4P5E.facebook online] |Abruf=2017-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Salzpfannen&lt;br /&gt;
* Der Aquädukt von Kerċem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf einem Berg, 150 Meter über dem Meer weithin sichtbare [[Giordan Lighthouse]] ist der einzige Leuchtturm auf Gozo. Nördlich davon an der Küste befindet sich das [[Wied il-Mielah Window]], ein weiteres natürlich entstandenes Felsentor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordküste, östlich von [[Marsalforn]], oberhalb der [[Ramla Bay (Gozo)|Ramla Bay]], liegt die &amp;#039;&amp;#039;Calypso Cave&amp;#039;&amp;#039; (Kalypso-Grotte), von der man behauptet, dort habe [[Odysseus]] sieben Jahre bei der Nymphe [[Kalypso (Mythologie)|Kalypso]] gelebt. Seit 2011 gilt die Höhle als einsturzgefährdet und ist für die Öffentlichkeit gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tauchgebiet]]e von Gozo zählen wegen der grandiosen Unterwasserlandschaft, Wracks und Höhlen und der klaren [[Sichtweite unter Wasser|Sicht]] zu den besten im ganzen Mittelmeer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;top10&amp;quot;&amp;gt;[https://www.scubatravel.co.uk/topdiveseurope.html &amp;#039;&amp;#039;Ten Best Dive Sites in Europe.&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;scubatravel.co.uk.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 31. Mai 2011 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bekanntesten Tauchplätze sind u.&amp;amp;nbsp;a. [[Xwejni Bay]], Double Arch, Reqqa Point, [[Inland Sea (Gozo)|Inland Sea]], [[Blue Hole (Gozo)|Blue Hole]], Billinghurst Cave, Azure Window, Ras il-Ħobż.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Denkmäler sind&lt;br /&gt;
* [[Ġgantija]]&lt;br /&gt;
* [[Brochtorff Circle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Traditionen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Opernhäuser auf Gozo}}&lt;br /&gt;
Trotz einer Bevölkerung von nur 30.000 Einwohnern gibt es auf Gozo zwei große historische Opernhäuser. Beide, das &amp;#039;&amp;#039;Astra&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Aurora&amp;#039;&amp;#039; in Victoria (Rabat), veranstalten regelmäßig Opernfestivals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist Gozo bekannt für das Karnevalsfest in Nadur. Feste sind wichtige Traditionen auf der Insel und werden zu Ehren des Schutzpatrons jedes Dorfes abgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gozocarrental.com/feasts-gozo |titel=Unveiling the Enchanting Feasts on Gozo Island, Malta |hrsg=Gozo Car Rental |abruf=2023-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Feierlichkeiten enthalten religiöse Zeremonien, Feuerwerke und Live-Band-Musik, einige bieten Pferderennen, Konzerte und einen Wettbewerb um einen Schmierpfahl über dem Wasser an. Das lokale Fest ermöglicht es den Gozitanern, sich zu treffen. In Nadur verkleiden sich viele Einheimische in bunten, extravaganten Karnevalskostümen, mit der Absicht, nicht erkannt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Weihnachtszeit wird auf den Maltesischen Inseln die Geburt Jesu in phantasievollen Krippen dargestellt. Auf Gozo wird seit 2007 im Ort [[Għajnsielem]] mit Laiendarstellern und Tieren Betlehem für die Dauer von zwei Wochen so dargestellt, wie es vor 2.000 Jahren ausgesehen haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Angela Berg |url=https://tellerrandstories.de/gozo-bethlehem-ghajnsielem/ |titel=Bethlehem f’Għajnsielem auf Gozo |werk=Tellerrand-Stories |datum=2023-12-20 |abruf=2023-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Gstrein]]: &amp;#039;&amp;#039;Malta, mit Gozo und Comino&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Walter Reiseführer&amp;#039;&amp;#039;). Herder, Freiburg im Breisgau u.&amp;amp;nbsp;a. 1992, ISBN 978-3-451-22758-5.&lt;br /&gt;
* Hans E. Latzke: &amp;#039;&amp;#039;DuMont Reise-Taschenbuch Malta mit Gozo und Comino.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, DuMont, Ostfildern 2004, ISBN 978-3-7701-5972-7.&lt;br /&gt;
* Werner Lips: &amp;#039;&amp;#039;Malta, Gozo, Comino.&amp;#039;&amp;#039; Reise-Know-How-Verlag Rump, Bielefeld/Brackwede 1999, ISBN 3-89416-659-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[La Nazione Gozitana]]&lt;br /&gt;
* [[Kultplätze und Tempel auf Gozo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://mgoz.gov.mt/en/Pages/Home.aspx Gozo Ministry’s Official Website] (englisch und maltesisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.visitgozo.com/ Visit Gozo] offizielles Portal, verwaltet vom Ministerium für Gozo (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.gozo.de/ Gozo], deutschsprachige Website zu Gozo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Inseln Maltas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Malta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Mittelmeer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gozo| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plüschhai</name></author>
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