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	<title>Goumois JU - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Begebezü am 6. Februar 2024 um 07:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|JU|Jura|Goumois}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Goumois&lt;br /&gt;
| BILD = Goumois Schweiz.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Goumois auf Schweizer Seite&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Goumois.wappen.png&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-JU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Freiberge|Franches-Montagnes]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Saignelégier&lt;br /&gt;
| BFS = 6749&lt;br /&gt;
| PLZ = 2354&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.262505&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.952793&lt;br /&gt;
| HÖHE = 493&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 8.50&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 83&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Goumois 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goumois&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war bis zum 31. Dezember 2008 eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Franches-Montagnes|Distrikt Franches-Montagnes]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Jura|Jura]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat mit Wirkung auf den 1. Januar 2009 zusammen mit [[Les Pommerats]] und Saignelégier zur Gemeinde [[Saignelégier]] fusioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Goumois liegt auf {{Höhe|493|CH}}, drei Kilometer westlich des Bezirkshauptorts [[Saignelégier]] (Luftlinie). Das Grenzdorf liegt am rechten Ufer des [[Doubs]] in einem [[canyon]]artig in den [[Jura (Gebirge)|Jura]] eingeschnittenen Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 8,5&amp;amp;nbsp;km² grossen ehemaligen Gemeindegebiets umfasst den rechten östlichen Talhang des hier von Süden nach Norden fliessenden Doubs. Dieser Hang ist auf den Terrassen mit Wiesen bestanden, sonst meist bewaldet und von zahlreichen Felswänden und -graten durchzogen. Die südliche Abgrenzung befand sich auf der &amp;#039;&amp;#039;Arête des Sommêtres&amp;#039;&amp;#039;, wenig nördlich des Dorfes erhebt sich die markante &amp;#039;&amp;#039;Longue Roche&amp;#039;&amp;#039;. Den nördlichen Teil der früheren Gemeindefläche nimmt das Tal des Vautenaivre-Bachs ein, umrahmt vom &amp;#039;&amp;#039;Bois Banal&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|875|CH}}) im Süden, der Felsnase des &amp;#039;&amp;#039;Château Cugny&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|829|CH}}) im Osten sowie dem &amp;#039;&amp;#039;Beaugourd&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|811|CH}}) im Norden. Die Westgrenze zu [[Frankreich]] bildete stets der Flusslauf des Doubs. Der höchste Punkt von Goumois lag auf rund {{Höhe|900|CH}} Von der Gemeindefläche entfielen 1997 2 % auf Siedlungen, 70 % auf Wald und Gehölze, 26 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 2 % waren unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Goumois gehörten die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Belfond&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|617|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Vautenaivre&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|640|CH}}), beide auf Geländeterrassen am östlichen Talhang des Doubs, sowie mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Goumois waren im Kanton Jura [[Les Pommerats]] (6,3&amp;amp;nbsp;km) und [[Muriaux]] (9,5&amp;amp;nbsp;km) im Osten, [[Le Noirmont]] (13,6&amp;amp;nbsp;km) im Süden sowie in Frankreich [[Charmauvillers]] (8&amp;amp;nbsp;km) im Südwesten, die gleichnamige Gemeinde [[Goumois (Doubs)|Goumois]] links des Doubs und [[Fessevillers]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 83 Einwohnern (Ende 2007) gehörte Goumois zu den kleinsten Gemeinden des Kantons Jura. Von den Bewohnern sind 75,3 % französischsprachig, 7,6 % deutschsprachig, und 3,2 % sprechen Serbokroatisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Goumois belief sich 1850 auf 262 Einwohner, 1900 auf 228 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sie stark abgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Goumois ist ein vorwiegend [[landwirtschaft]]lich geprägtes Dorf mit [[Milchwirtschaft]], [[Viehzucht]] und etwas [[Ackerbau]]. Weitere Arbeitsplätze gibt es im touristischen Bereich, im lokalen Kleingewerbe und im Grenzhandel. Einige Erwerbstätige arbeiten auswärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Goumois liegt an der Kantonsstrasse, die von [[Saignelégier]] via den Grenzübergang von Goumois nach [[Maîche]] in Frankreich führt. Das Dorf ist durch den Postautokurs von [[Tramelan]] via Saignelégier nach Goumois an den öffentlichen Verkehr angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seine erste Erwähnung findet Goumois 1177 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gamoensis ecclesia&amp;#039;&amp;#039;, das wahrscheinlich vom germanischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Godemod&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet wurde. Das Dorf unterstand dem Priorat von [[Lanthenans]] und kam 1247 an die Grafen von Mömpelgard ([[Montbéliard]]). Seit dem 14. Jahrhundert gehörte Goumois zur Herrschaft [[Franquemont]], die 1474 vom Fürstbischof von Basel erobert wurde, aber noch bis 1780 zwischen dem [[Fürstbistum Basel]] und [[Frankreich]] umstritten war. Von 1793 bis 1815 gehörte Goumois zu Frankreich und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible|Département du Mont-Terrible]], ab 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ortsteil rechts des Doubs 1815 an den [[Kanton Bern]]. Im Ergebnis einer eidgenössischen Volksabstimmung vom 24. September 1978 kam Goumois am 1. Januar 1979 zum neu gegründeten Kanton Jura. Nachdem die Stimmberechtigten am 26. Juni 2007 die Fusionsvorlage gutgeheissen hatten, haben sich Goumois, [[Les Pommerats]] und [[Saignelégier]] mit Wirkung auf den 1. Januar 2009 zur neuen Gemeinde Saignelégier zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Internierung in der Schweiz im Zweiten Weltkrieg|20. Juni 1940]] übertraten bei Goumois rund 43&amp;#039;000 Soldaten des französischen 45. Festungsarmeekorps, darunter 12&amp;#039;500 Soldaten der polnischen [[2. Schützendivision (Polen)|2. Schützendivision]], den Doubs und wurden von der Schweizer Armee entwaffnet und interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Saignelégier}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Goumois blazon.jpg|mini|left|upright|Wappen über dem Doubs]]&lt;br /&gt;
Reste der Ruinen des Schlosses Franquemont sind noch sichtbar. Im Weiler Belfond steht eine Kapelle. Goumois teilt sich die Infrastruktur mit dem französischen Goumois: Die Dorfkirche steht auf der französischen Seite am Hang oberhalb des Ortes, die Schule hingegen liegt auf Schweizer Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die naturbelassene, wasserführende [[Höhle von Theusseret]], ca. 200 m von ehemaligen Elektrizitätswerk entfernt, wurde 1986 Schauplatz einer gross angelegten [[Höhlenrettung|Rettungsaktion]], um die vom Wasser eingeschlossenen Menschen zu befreien. Im Jahr 2001 mussten aus der nahegelegenen [[Grotte du Bief Paroux]] auf der französischen Seite des Doubs acht Menschen befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|2963|Goumois|Autor=Claude Rebetez}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Freiberge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4680117-0|VIAF=247396175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saignelégier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1177]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Doubs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Begebezü</name></author>
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