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	<title>Gottscheina - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:41:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottscheina&amp;diff=712485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Wolf 01: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2025-11-29T19:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GottscheinaTeich2.JPG|mini|hochkant=1.25|Am Dorfteich im Rundling mit dem ältesten Wohnhaus Gottscheinas (Bildmitte)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottscheina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemarkung]] im Nordosten von [[Leipzig]] und gehört zum [[Liste der Stadtbezirke und Ortsteile Leipzigs|Ortsteil]] [[Seehausen (Leipzig)|Seehausen]] im Stadtbezirk Nord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Ortscharakteristik ==&lt;br /&gt;
Gottscheina liegt im nördlichste Stadtteil Leipzigs, etwa zwölf Kilometer in nordöstlicher Richtung vom Stadtzentrum entfernt in landwirtschaftlich genutzter Umgebung und ist lediglich durch die Straße nach [[Hohenheida]] an das Stadtgebiet angebunden. Die von den Nachbarorten Mutzschlena, [[Pönitz (Taucha)|Pönitz]] und [[Merkwitz (Taucha)|Merkwitz]] (alle zu [[Taucha]]) kommenden Straßen vereinigen sich am Rand des Ortes, in den hinein dann nur eine Straße führt, sodass er vom Durchgangsverkehr verschont bleibt. Über einige Fahrten der Buslinien 86 (S-Bahnhof Messe) und 176 (Taucha) ist Gottscheina lose mit dem Leipziger [[ÖPNV]]-Netz verbunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; widths=&amp;quot;175&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gottscheina Lehmhaus.jpg|Lehmbau&lt;br /&gt;
Gottsch. Lehmmauer 1.jpg|Lehmumfassungsmauer des Ortes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gebäude Gottscheinas sind zumeist Drei- und Vierseithöfe, die sich im südlichen Teil als [[Rundling]] um den Dorfteich (auch &amp;#039;&amp;#039;Quellteich&amp;#039;&amp;#039;) gruppieren und nach Norden eine sackgassenartige Erweiterung bilden. Zwischen beiden Teilen steht die [[Kirche Gottscheina|Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Gebäude sind in Lehmbauweise errichtet; das älteste, das Wohnhaus des Hofes Nr.&amp;amp;nbsp;10, stammt von  1768 und ist ein selten vorkommender zweigeschossiger verputzter [[Lehmwellerbau]], dessen Außenwände sich von 1,3&amp;amp;nbsp;m im Erdgeschoss auf 0,6&amp;amp;nbsp;m im Obergeschoss verjüngen. Von der einst das ganze Dorf umschließenden Lehmmauer sind große Teile erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Ortes liegen in einem Wäldchen zwei Teiche, aus deren Gruben der Lehm zum Hausbau gewonnen wurde. Das Wäldchen bietet in der ansonsten waldfreien Umgebung Windschutz für den Ort und war seit alters her so geschützt, dass jeder gefällte Baum durch Neupflanzungen ersetzt werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gottscheina, Hohenheida, Göbschelwitz&amp;#039;&amp;#039;, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ehemalige Quelle des Dorfteichs ist versiegt. Er wird nunmehr durch das gesammelte Regenabflusswasser des Ortes gespeist. Sein Überlauf führt, bis zur Ortsumfassungsmauer verrohrt, in den [[Hasengraben (Parthe)|Hasengraben]], der bei [[Plaußig]] in die [[Parthe]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung von Gottscheinas als Rundling durch slawische Siedler wird für das 8. Jahrhundert angenommen. 1305 wurde es zum ersten Mal im Zusammenhang mit einem Timo de Gotschene urkundlich erwähnt. Die nördliche straßenartige Erweiterung des Dorfes wird für das 15. Jahrhundert angenommen und mit dem [[Wüstung|Wüstfallen]] des nordwestlich gelegenen Dorfes [[Neblitz#Nelmitz|Nelmitz]] in Verbindung gebracht, da mit der zugehörigen Flur vermutlich auch die Bauern zu Gottscheina kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHG&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gottscheina, Hohenheida, Göbschelwitz&amp;#039;&amp;#039;, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1438 übereigneten Kurfürst [[Friedrich II. (Sachsen)|Friedrich II.]] von Sachsen und sein Bruder [[Wilhelm III. (Sachsen)|Wilhelm]] der [[Universität Leipzig]] die [[Lehnsherrschaft]] über die Dörfer [[Merkwitz (Taucha)|Merkwitz]], Hohenheida und Gottscheina, die nun [[Universitätsdörfer (Leipzig)|Universitätsdörfer]] genannt und bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Universität verwaltet wurden.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Gottscheina.jpg|mini|hochkant|Die Kirche mit dem Turm von 1892]]&lt;br /&gt;
Die wahrscheinlich auf romanische Anfänge gründende kleine Kirche Gottscheinas wurde 1637 erstmals schriftlich erwähnt, als schwedische Söldner im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ihre Pferde darin unterstellten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHG&amp;quot; /&amp;gt; Nach mehreren Zerstörungen wurde sie auf den Resten wieder neu aufgebaut. Ihren markanten Turm erhielt sie 1892 aus einer Schenkung. Als  dieser 1969 wegen Baufälligkeit abgerissen werden sollte, rettete ihn die Dorfbevölkerung durch Geldspenden und Arbeitseinsätze. In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden an der Straße westlich des Kerndorfes ein Gasthof und eine Schule errichtet. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gottscheina gehörte bis 1856 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Kreisamt Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1856 kam der Ort zum [[Gerichtsamt Taucha]], 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Leipzig]], 1952 zum [[Kreis Leipzig-Land]] im [[Bezirk Leipzig]] und 1994 zum [[Landkreis Leipziger Land]]. 1957 wurde Gottscheina nach [[Hohenheida]], mit diesem 1992 nach [[Seehausen (Leipzig)|Seehausen]] und dieses 1997 nach Leipzig eingemeindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Dorfflur in den Jahren 1970–1990 als [[Vorbehaltsfläche]] für einen vorgesehenen [[Braunkohletagebau]] eingestuft war, mussten in dieser Zeit Neubauten im Dorf unterbleiben. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] 1989/1990  erfolgten Sanierungen an zahlreichen Gebäuden, und im Süden entstand anschließend an das alte Dorf ein kleines neues Wohngebiet. 1995 wurde für Gottscheina zum Erhalt des Ortscharakters ein &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflegerischer Rahmenplan&amp;#039;&amp;#039; erarbeitet, und sämtliche Gehöfte und die Kirche wurden unter [[Denkmalschutz]] gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.seehausen-leipzig.de/ortschaftsrat/gottscheina.html |titel=Ortsteil Gottscheina |werk=Ortschaftsrat&lt;br /&gt;
Seehausen |abruf=2020-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Leipziger Maschinenfabrikant [[Karl Krause (Unternehmer)|Karl Krause]] (1823–1902) heiratete 1857 die aus Gottscheina stammende Emilie Polter (1835–1911) und stiftete 1892 den Neubau des Kirchturms.&lt;br /&gt;
* Der Journalist [[Udo Reiter]] (1944–2014), Mitbegründer des [[Mitteldeutscher Rundfunk|Mitteldeutschen Rundfunks]] (MDR) und von 1991 bis 2011 dessen Intendant, wohnte ab 1994 in der ehemaligen Schule von Gottscheina und starb auch hier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=[[Martin U. Müller]] |titel=Zum Tod von Udo Reiter: Ein heiterer Kämpfer |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2014-10-10 |url=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/udo-reiter-ex-mdr-chef-tod-mit-70-jahren-a-996594.html |abruf=2020-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783412222994|Seiten=237/238}}&lt;br /&gt;
* Christoph Kühn, Heidemarie Epstein: &amp;#039;&amp;#039;Gottscheina, Hohenheida, Göbschelwitz. Eine historische und städtebauliche Studie.&amp;#039;&amp;#039; Pro Leipzig e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.). Leipzig 1999.&lt;br /&gt;
* {{BKD|16|26|29|Gottscheina}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|3|369|Gottscheina}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gottscheina}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Gottscheina|Gottscheina}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/25/33/N |EW=12/28/53/E |type=city |dim=400|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1058463993|VIAF=310689801}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1305]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seehausen (Leipzig)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Wolf 01</name></author>
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