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	<title>Gottlob Jacobi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:24:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottlob_Jacobi&amp;diff=895716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gaston Croissant: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-01T14:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jacobi gottlob.jpg|miniatur|Gottlob Jacobi]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Bild:Gottlob Jacobi.jpg|mini|Jacobi-Denkmal in Oberhausen]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:St Antony.jpg|mini|Historische Abbildung der St.-Antony-Hütte]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Antony-Huette.jpg|mini|Wohnhaus der Antony-Hütte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottlob Julius Jacobi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1770]] in [[Winningen]]; † [[25. Januar]] [[1823]] in [[Sterkrade]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Unternehmer]] und Mitbegründer des späteren [[Gutehoffnungshütte]]-Konzerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Auf der von seinem Vater [[Heinrich Daniel Jacobi]] geleiteten [[Sayner Hütte]] bei [[Koblenz]] sammelte Gottlob Jacobi erste Kenntnisse in der [[Metallurgie|Eisenverhüttung]] und vertiefte diese während seiner Lehr- und [[Wanderjahre]] in England. Vater Jacobi stand in Diensten des Trierer Kurfürsten und Erzbischofs [[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]], dessen Schwester [[Maria Kunigunde von Sachsen|Maria Kunigunde]] wiederum Fürstäbtissin in [[Reichsstift Essen|Essen]] war und sich ebenfalls für die Eisenverhüttung interessierte. Als sie um 1790 einen Verwalter für die von ihr gegründete Eisenhütte &amp;#039;&amp;#039;Neu-Essen&amp;#039;&amp;#039; suchte, nutzte sie diese Verbindung und holte Gottlob Jacobi an die [[Emscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nachbarschaft von „Neu-Essen“ waren damals bereits zwei weitere Eisenhütten in Betrieb: Die [[St.-Antony-Hütte]] (seit 1758), die nahe [[Oberhausen-Osterfeld|Osterfeld]] auf dem Gebiet des [[kurköln]]ischen [[Vest Recklinghausen]] lag, sowie die Hütte „Gute Hoffnung“ (seit 1782) in [[Sterkrade]], das zum [[Herzogtum Kleve]] und somit zu [[Preußen]] gehörte. Ab 1793 kam es zu einem längeren und zum Teil mit Waffengewalt ausgetragenen Rechtsstreit zwischen Maria Kunigunde und dem Pächter der „Guten Hoffnung“, Eberhard Pfandhöfer, die beide Anspruch auf die Hütte St. Antony erhoben. Nachdem Pfandhöfer sich schließlich 1797 völlig überschuldet nach [[Holland]] abgesetzt hatte, übernahm Jacobi endgültig die Leitung auf St. Antony, verlegte seinen Wohnsitz dorthin und modernisierte das Werk grundlegend. In Zusammenarbeit mit dem Handelshaus der Brüder [[Haniel (Unternehmerfamilie)|Haniel]] sorgte er zudem für den Absatz seiner Produkte entlang des Rheins und nach Holland. Zum Dank für seine Erfolge beteiligte die Fürstäbtissin Jacobi 1799 mit einem Viertel an beiden Hütten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr darauf heiratete er Sophia Haniel, eine Schwester seiner Geschäftspartner [[Franz Haniel|Franz]] und [[Gerhard Haniel]]. Als Maria Kunigunda nach der [[Stift Essen#Geschichte|Aufhebung des Essener Reichsstifts]] das Interesse an ihren Eisenhütten verlor, gewann Jacobi 1805 seine Schwäger als Käufer für die Anteile der Fürstäbtissin. Zur gleichen Zeit erwarb ein weiterer Schwager der Haniels, [[Heinrich Arnold Huyssen]], die Hütte „Gute Hoffnung“, die seit Pfandhöfers Flucht im Besitz der [[Helene Amalie Krupp]] gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 wurden die drei Hütten schließlich in der &amp;#039;&amp;#039;Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel &amp;amp; Huyssen (JHH)&amp;#039;&amp;#039; vereinigt, aus der später (1873) der Gutehoffnungshütte-Konzern hervorging. Im Gesellschaftervertrag wurde Jacobi zudem die Leitung aller drei Hütten übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 53. Lebensjahr starb Jacobi im Wohnhaus der St.-Antony-Hütte, das heute Teil des [[LVR-Industriemuseum|Rheinischen Industriemuseums]] ist. Zu seinem Nachfolger als JHH-Direktor wurde [[Wilhelm Lueg (Montanindustrieller)|Wilhelm Lueg]] bestellt, der einst bei Jacobi als Hauslehrer angefangen hatte und später Hütteninspektor gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Aus Jacobs Ehe mit Johanna Sophia Haniel gingen sieben Kinder hervor, von denen fünf das Erwachsenenalter erreichten. Sohn August (1801–1842) arbeitete bis zu seinem frühen Tod ebenfalls als Hütteninspektor bei JHH, dessen Sohn [[Hugo Jacobi (Industrieller)|Hugo]] leitete die Sterkrader Maschinenbauabteilung und wurde 1873 Vorstandsmitglied der Gutehoffnungshütte. Jacobis Tochter Clementine (1808–1847) heiratete 1830 den englischen Schiffbau-Ingenieur [[Nicolas Oliver Harvey]], der ebenfalls für die JHH tätig war. Sohn Johann Ernst Jacobi (* 1. April 1814 in Sterkrade; † 31. Mai 1867 in Meißen) war Mitbesitzer der Eisengießerei und Maschinenbauanstalt in [[Meißen]], welche Maschinen für Keramik-, Ton- und Ziegelfabriken fertigte. Dessen Tochter Laura (* 7. September 1847 in Meißen; † 20. Juni 1913 in Düsseldorf) ehelichte 1872 [[Heinrich Lueg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Enkel Gottlob Jacobis ist der Indologe [[Hermann Jacobi (Indologe)|Hermann Jacobi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Bähr, Ralf Banken, Thomas Flemming: &amp;#039;&amp;#039;Die MAN. Eine deutsche Industriegeschichte.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag C.H.Beck|Verlag C. H. Beck]], München 2008, ISBN 978-3-406-57762-8, S. 15–37. ([https://books.google.de/books?id=hhfxhQXZHjkC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online] bei &amp;#039;&amp;#039;Google Books&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Franz Haniel &amp;amp; Cie. GmbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haniel 1756–2006. Eine Chronik in Daten und Fakten.&amp;#039;&amp;#039; Duisburg-Ruhrort 2006.&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|228|228|Jacobi, Gottlob|[[Bodo Herzog]]|136194974}}&lt;br /&gt;
* Bodo Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Gottlob Jacobi (1770–1823)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Vierteljahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 40 (1976), S. 176–198 ([https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/periodical/pageview/7861552 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste GHH-Vorstandsvorsitzende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136194974|VIAF=80581738}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jacobi, Gottlob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haniel (Unternehmerfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franz Haniel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sterkrade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1770]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jacobi, Gottlob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jacobi, Gottlob Julius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1770&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Winningen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 1823&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sterkrade]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gaston Croissant</name></author>
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