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	<title>Gottlieb Ott - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:36:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottlieb_Ott&amp;diff=438055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ehmorien: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2023-07-21T10:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottlieb Ott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1832]] in [[Worb]]; † [[4. Dezember]] [[1882]] in [[Bern]]) war ein [[Schweiz]]er Bauunternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GottliebOtt.jpg|mini|Gottlieb Ott]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gottlieb Otts Urgrossvater war 1782 aus dem schwäbischen [[Stuttgart-Untertürkheim|Untertürkheim]] nach [[Jegenstorf]] gekommen und sein Grossvater hatte sich 1806 in Worb niedergelassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Onkel war der Berner Dichter [[Johann Christian Ott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 übernahm sein Vater eine Schmiede im Berner [[Mattequartier]]. In Bern besuchte Ott die [[Realschule]] und studierte danach am [[Polytechnikum]] von [[Karlsruhe]]. Während des [[Neuenburgerhandel]]s arbeitete er 1857 an der Befestigung von [[Basel]] mit und übernahm dann den väterlichen Betrieb. 1864 eröffnete er ein &amp;#039;&amp;#039;Büro für Brückenbau&amp;#039;&amp;#039;, aus dem dann die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ott &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039; hervorging; mit der Zeit wurde er zu einem der einflussreichsten Gewerbetreibenden der Stadt Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1866 wurde Ott in den [[Grosser Rat (Bern)|Grossen Rat]] gewählt, wo er dem radikal-liberalen Kreis um [[Jakob Stämpfli]] angehörte. Wegen seines grossen Einflusses in der [[Eisenbahn]]politik dichtete [[Ulrich Dürrenmatt]] als [[Persiflage]] von [[Georg Neumark]]s bekanntem Liede &amp;#039;&amp;#039;Wer nur den lieben Gott lässt walten&amp;#039;&amp;#039; 1878 über ihn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
       Wer nur den lieben Ott lässt walten&lt;br /&gt;
       und hoffet auf ihn allezeit,&lt;br /&gt;
       dem wird er wunderbar entfalten&lt;br /&gt;
       der Staatsfinanzen Herrlichkeit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otts Firma organisierte 1865 den Abbruch des [[Christoffelturm]]s und baute u.&amp;amp;nbsp;a. die am 24. September 1883 eingeweihte, von seinem Mitarbeiter [[Jules Röthlisberger]] geplante [[Kirchenfeldbrücke]]. 1865 wurde Ott Mitglied der [[Burgergemeinde Bern]]. Bei den Nationalratswahlen von 1881 erlitt er eine Niederlage gegen den konservativen Berner Stadtpräsidenten [[Otto von Büren]]. Dies und grosse finanzielle Schwierigkeiten führten dazu, dass er am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1882 höchstwahrscheinlich [[Suizid]] in der [[Aare]] beging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die näheren Umstände seines Todes wurden im [[Der Bund|Bund]] beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{&amp;quot;|Am Samstagabend, 2. Dezember 1882 sitzt er bis 11 Uhr mit Freunden in einem Café an der Spitalgasse. Er verabschiedet sich dort um nach Hause zu gehen, ist aber dort nicht angekommen. Die Suchaktionen beginnen wohl bereits am Sonntag, am Montag beteiligen sich auch Arbeiter seiner Firma an der Suche. Am Mittwoch-Vormittag, 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1882 wird die Leiche im Aarekanal in der Matte gefunden. Die Obduktion zeigt, dass er ertrunken war. Da er nur eine kleine Wunde am Kopfe aufwies und im übrigen alle seine Besitztümer bei sich hatte, wurde ein Verbrechen ausgeschlossen. Seine Uhr zeigte die Zeit 02.00 Uhr.}}&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Todes von Ott und der finanziellen Probleme, die er hinterlassen hatte, gelang es seiner Firma mit dem leitenden Ingenieur [[Moritz Probst]], den Bau der Kirchenfeldbrücke nach 21 Monaten erfolgreich abzuschliessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er starb, hatte er den Dienstgrad [[Oberst]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottlieb Ott&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Täglicher Anzeiger für Thun und das Berner Oberland&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Dezember 1882. S. 3 ([https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=TAA18821214-01.2.9&amp;amp;srpos=3&amp;amp;e=-------de-20--1--img-txIN-gottlieb+ott-------0----- Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Peter Lüthi-Ott: &amp;#039;&amp;#039;Gottlieb Ott (1832–1882) – Der Erbauer der Kirchenfeldbrücke&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinrich Richard Schmidt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Worber Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bern 2005, S.&amp;amp;nbsp;604–607&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1177389010|VIAF=7900154983560267860007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ott, Gottlieb}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grossrat (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ott, Gottlieb&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Bauunternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1832&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worb]], [[Kanton Bern]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]], [[Kanton Bern]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ehmorien</name></author>
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