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	<title>Gottlieb Branz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottlieb_Branz&amp;diff=2321728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pallaskatz1 am 10. November 2025 um 18:12 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-10T18:12:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OskarMariaGrafundGottliebBranz1958.jpg|mini|[[Oskar Maria Graf]] mit Gottlieb Branz (rechts), 1958.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottlieb Branz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1896]] in [[München]]; † [[26. September]] [[1972]] ebenda) war ein deutscher Bibliothekar, Kommunalpolitiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]), [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime]] und Häftling im [[KZ Buchenwald]] und [[KZ Dachau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Branz war von Beruf [[Kaufmann im Groß- und Außenhandel|Exportkaufmann]] und wurde im Jahr 1912 Mitglied der SPD. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er als Bibliothekar tätig. Zur [[Zeit der Weimarer Republik]] arbeitete Branz in der Münchner Gewerkschaftsbibliothek.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll275f&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Röll: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokraten im Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2000, ISBN 3-89244-417-X, S. 275–276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war er SPD-Sektionsführer in München-Obergiesing 1. Verheiratet war er mit [[Lotte Branz|Lotte]], die sich ebenfalls bei der SPD betätigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] verteidigte er am 8. und 9. März 1933 das Gewerkschaftshaus in München gegen die Angriffe der Nationalsozialisten. Branz wurde bald danach von Juni bis Oktober 1933 im KZ Dachau festgesetzt. Danach war er zeitweise arbeitslos und schlug sich später als Vertreter für Zigaretten durch und beteiligte sich am illegalen Widerstand gegen das NS-Regime. So arbeitete er gemeinsam mit seiner Frau ab 1934 als Kurier den Exilgenossen der [[Sopade]] in der [[Tschechoslowakei]] zu und reiste mehrmals zu Treffen dorthin. Ab dem Jahr 1935 kooperierte das Ehepaar mit dem Bayrischen Grenzsekretariat der Sopade, das von [[Waldemar von Knoeringen]] geleitet wurde. Dabei wurde in Deutschland verbotene Literatur ausgetauscht und das Ehepaar verhalf auch mehreren Juden zur Flucht in die Tschechoslowakei. In München leitete Branz eine Widerstandsgruppe von [[Neu Beginnen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.widerstand.musin.de/w4-5.html |wayback=20070810061428|text=&amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischer und Sozialistischer Widerstand&amp;#039;&amp;#039; auf www.widerstand.musin.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nsdoku.de/lexikon/artikel/branz-gottlieb-102 &amp;#039;&amp;#039;Gottlieb Branz&amp;#039;&amp;#039;] auf den Seiten von ns-doku München&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Januar 1939 wurde Branz von der [[Gestapo]] festgenommen und wegen „illegalen Grenzübertritts“ zu mehreren Monaten Haft verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll275f&amp;quot; /&amp;gt; Branz wurde am 16. Oktober 1939 wegen Vorbereitung zum Hochverrat in das KZ Buchenwald eingewiesen, wo er bis zur Befreiung am 11. April 1945 gefangen war. Zunächst hatte er die Häftlingsnummer 7853 sowie später 3740 und wurde als &amp;#039;&amp;#039;Politisch Rückfälliger&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll275f&amp;quot; /&amp;gt; In Buchenwald arbeitete Branz als Häftlingsbibliothekar in der Kommandanturbücherei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörg Wollenberg |url=https://www.stiftung-sozialgeschichte.de/ZeitschriftOnline/pdfs/Goethe_in_Dachau.pdf |titel=Goethe in Dachau - Das Konzentrationslager als Lernort zur Selbstbehauptung in Grenzsituationen |titelerg=Linz |hrsg=Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts |werk=www.stiftung-sozialgeschichte.de |datum=2007 |abruf=2025-05-23 |sprache=de |format=PDF; 1,02&amp;amp;nbsp;MB |seiten=18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220118034302/https://www.stiftung-sozialgeschichte.de/ZeitschriftOnline/pdfs/Goethe_in_Dachau.pdf |archiv-datum=2022-01-18 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Branz war im April 1945 an der Überarbeitung des [[Widerstand im KZ Buchenwald#Buchenwalder Manifest|Buchenwalder Manifests]] beteiligt und Mitunterzeichner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll275f&amp;quot; /&amp;gt; Lotte Branz gab während der Inhaftierung ihres Ehemanns ihre Widerstandstätigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] kehrte Branz nach München zurück, wo er in den Jahren 1945 bis 1948 dem [[Münchner Stadtrat|Stadtrat]] angehörte und von 1948 bis 1956 der SPD-Fraktion im Stadtparlament vorstand. In den Jahren 1950 bis 1962 amtierte er als Direktor der [[Münchner Stadtbibliothek|Münchner Stadtbüchereien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll275f&amp;quot; /&amp;gt; Am 10. Januar 1946 wurde Branz zum Vizepräsidenten des [[Bayerisches Rotes Kreuz|Bayrischen Roten Kreuzes]] unter [[Josef Stürmann]] und [[Karl Scharnagl]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.brk-muenchen.de/wir-ueber-uns/historie/historie-muenchner-chronik.pdf |wayback=20120210073148 |text=&amp;#039;&amp;#039;BRK-München: Chronik&amp;#039;&amp;#039; }} (PDF; 95&amp;amp;nbsp;kB) auf www.brk-muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1955: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz]] (Steckkreuz) der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt München]] (1961)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Ehrungen/Buergermedaille.html Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt München – Inhaber] auf www.muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sabine Asgodom (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Halts Maul - sonst kommst nach Dachau!“ Frauen und Männer aus der Arbeiterbewegung berichten über Widerstand und Verfolgung unter dem Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Bund-Verlag, Köln 1983, ISBN 3-7663-0593-X.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Röll: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokraten im Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein-Verlag, Göttingen 2000, ISBN 3-89244-417-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gottlieb Branz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1109560818|VIAF=104147094980125081597}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Branz, Gottlieb}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayerisches Rotes Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionshäftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neu Beginnen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Branz, Gottlieb&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bibliothekar, Kommunalpolitiker (SPD) und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. September 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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