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	<title>Gottlieb August Wimmer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:43:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: /* Leben */ BKL-Link</title>
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		<updated>2022-12-28T12:45:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; BKL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Statue von Gottlieb August Wimmer.jpg|mini|Denkmal für Gottlieb August Wimmer in Oberschützen, gestaltet 1958 vom Bildhauer Sepp Wehovz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albrecht Daniel Gottlieb August Wimmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1791]] in [[Wien]]; † [[12. Mai]] [[1863]] ebenda) war ein revolutionärer österreichischer protestantischer Pfarrer in [[Oberschützen]] ([[Burgenland]]), später in [[Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albrecht Daniel Gottlieb August Wimmer wurde 1791 als Sohn von Matthias Wimmer aus [[Regensburg]] und Maria Magdalena Roth geboren. Vom Vater ist nichts weiter bekannt, die Mutter starb 1800. Gottlieb besuchte damals die evangelische Schule in Wien, wo sich Pfarrer [[Johann Wächter (Theologe)|Johann Wächter]] seiner annahm. Später besuchte Wimmer Schulen in Schemnitz, [[Ožďany|Osgyan]] und [[Eperies]], [[Neusohl]] (Banska Bistrica) und in [[Sopron|Ödenburg]]. Nach Abschluss des Studiums wurde er 1814 Deutschlehrer in [[Gyönk]] (Komitat Tolna) und Erzieher in der Familie Stephan von [[Szontagh]] in Oberungarn.&lt;br /&gt;
Ab 1816 studierte er Theologie an der [[Universität Jena]]. Er wurde 1818 durch [[Johann von Kis]] ordiniert, zunächst [[Kaplan]] und ab Dezember 1818 Pfarrer in Oberschützen. 1819 heiratete Wimmer Magdalena Barbara Schmidt. 1823 begann er mit seiner literarischen Tätigkeit. 1833 verließ Wimmer Oberschützen und wurde Pfarrer in [[Modra|Modern]] bei [[Preßburg]]. Wimmer nahm zu jener Zeit Verbindung mit der [[Herrnhuter Brüdergemeine]] auf. 1835 kehrte er nach Oberschützen zurück.&lt;br /&gt;
1836 begann er mit der Bibelverbreitung in Ungarn und auf dem Balkan in Verbindung mit der [[British and Foreign Bible Society|Britischen Bibelgesellschaft]]. Weiters nahm er Anteil an der Ausweisung der [[Zillertaler Inklinanten|Zillertaler Protestanten]] 1837, worauf Kontakte mit Gräfin Friederike von Reden folgten.&lt;br /&gt;
Infolge des Kontaktes mit dem schwäbischen [[Pietismus]] 1838 unternahm er zahlreiche Reisen.&lt;br /&gt;
1844 wurde Wimmer im Haus der Gräfin [[Friederike von Reden]] König [[Friedrich Wilhelm IV.]] von Preußen vorgestellt, zu dem er weiter Kontakte gehalten hat.&lt;br /&gt;
1845 erfolgte die Eröffnung des „Armenlehrerseminars“ in Oberschützen, woran Wimmer maßgeblich beteiligt war.&lt;br /&gt;
1846 reiste er mit Karl Großmann von der Gustav Adolf-Stiftung durch Ungarn. Außerdem wurde die Errichtung eines theologischen Seminars geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 beteiligte sich Wimmer an den [[Ungarische Revolution 1848/1849|politischen Ereignissen]] in Ungarn. Von Juni bis Juli entfaltete er eine politische Tätigkeit in [[London]]. Im September übersetzte er den Freiheitsaufruf [[Lajos Kossuth|Kossuths]] ins Deutsche. Am 27. Dezember 1848 floh Wimmer aus Oberschützen, weil ihm die Verhaftung drohte. Per 1. August 1849 wurde ihm verboten, sich in [[Berlin]] „Abgesandter der ungarischen Regierung“ zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Dezember 1849 schiffte er sich in [[London]] zur Überfahrt nach Amerika ein, wo er predigte und Vorträge hielt, die letzten am 4. August 1850. Dann begann seine Tätigkeit in [[Bremen]] als Führer der dortigen „bibelgläubigen Partei“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wimmer starb 1863 in Wien nach längerer Krankheit und wurde auf dem [[Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf|evangelischen Friedhof Matzleinsdorf]] beerdigt. Im Jahr 1875 wurde in Wien-[[Margareten]] (5. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Wimmergasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. 1958 wurde ein vom Bildhauer Sepp Wehovz geschaffenes Denkmal in [[Oberschützen]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dehio Burgenland 1976]], Oberschützen, Denkmal für Pfarrer G. A. Wimmer, S. 221&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Informationstafel von Gottlieb August Wimmer.jpg|mini|hochkant|Informationstafel zu Gottlieb August Wimmer in Oberschützen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wimmer wirkte 30 Jahre lang (1818–1848) als evangelischer Pfarrer im heute südburgenländischen Oberschützen und prägte den Ort nachhaltig. Obwohl er die Habsburgermonarchie wegen seiner Beteiligung an der [[Ungarische Revolution 1848/1849|ungarischen Revolution]] verlassen musste, sind seine Spuren bis in die Gegenwart deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beabsichtigte sowohl die Vertiefung des geistlichen Lebens wie die Verbesserung und den Ausbau des Schulwesens, der hygienischen Bedingungen und der Landwirtschaft. Er war der Initiator vieler positiver Entwicklungen, von denen viele auch nach seinem Tod weiterwirkten. So führte er beispielsweise den Obstbau ein. Zu seinen weiteren Verdiensten zählt der Freikauf aus der Grundherrschaft Bernstein (1840). 1845 gründete er die Evangelische Lehrerbildungsanstalt und 1846 das angeschlossene Evangelische [[Gymnasium Oberschützen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Bildung in Westungarn wurde durch Wimmers Schulgründungen in besonderem Maße gefördert. So ist es kein Zufall, dass 1921, als das [[Burgenland]] zu [[Österreich]] kam, die Oberschützer Schulanstalten die einzigen zur Matura führenden Bildungsstätten des jüngsten Bundeslandes waren.&lt;br /&gt;
Ihm und den hier ausgebildeten Lehrern ist es zu verdanken, dass Oberschützen mit der Zeit eine zentrale Rolle für den westungarischen bzw. burgenländischen Protestantismus spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Das Gymnasium in Oberschützen trägt seit 2014 seinen Namen als &amp;#039;&amp;#039;Wimmer Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meinbezirk.at/oberwart/c-leute/taufe-des-wimmer-gymnasiums_a901939 Taufe des Wimmer Gymnasiums] in meinbezirk.at vom 5. April 2014, abgerufen am 24. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Wimmer, Albrecht August Gottlieb Daniel|56|209|213|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|43|322|326|Wimmer, Gottlieb August|Wilhelm Sillem|ADB:Wimmer, Gottlieb August}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629165016/http://www.bautz.de/bbkl/w/wimmer_a_g.shtml |autor=Karl Heinz Voigt|artikel=Wimmer, August Gottlieb|band=13|spalten=1349–1355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.de/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Wimmer%2C+Gottlieb+August Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?q=Wimmer%2C+Gottlieb+August Google Books]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117398276|LCCN=n2022009848|VIAF=22918254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wimmer, Gottlieb August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Protestantismus in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär 1848/49]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1791]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wimmer, Gottlieb August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wimmer, Albrecht Daniel Gottlieb August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer evangelischer Pfarrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1791&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1863&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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