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	<title>Gotthold Starke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 6. April 2026 um 13:58 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gotthold W. Th. Starke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1896]] in [[Runowo Krajeńskie|Runowo]], [[Kreis Wirsitz]], [[Provinz Posen]]; † [[27. November]] [[1968]] in [[Bonn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]] und [[Diplomat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Krieg und Studium ===&lt;br /&gt;
Als Sohn des Pfarrers Gotthold Starke und seiner Ehefrau Marie Hesekiel (jüngste Tochter des General[[superintendent]]en [[Johannes Hesekiel]]) besuchte er von 1909 bis 1914 das Gymnasium in [[Posen]]. Als Kriegsteilnehmer im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er nach kurzer Dienstzeit schwer verwundet. So konnte er nach seiner Genesung das Heer verlassen und seine Ausbildung fortsetzen. Er nahm von 1915 bis 1918 das Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] in Berlin, Göttingen und Heidelberg auf. Als Nebenfach belegte er Seminare orientalischer Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1918 konnte er sein 1. Staatsexamen als [[Assessor]] ablegen. Er nahm eine Tätigkeit beim Amtsgericht in [[Czarnków|Czarnikau]] auf. Da er sich im Jahre 1919 an den Kämpfen an den Grenzen beteiligte, musste er fliehen. So kam er nach [[Berlin]]. Hier traf er mit [[Arthur Moeller van den Bruck]] zusammen und wurde Mitglied im [[Juniklub]], wo sich Nationalkonservative und Publizisten trafen. Weiterhin setzte er in Berlin seine Studien fort. Da er seine polnische Staatsangehörigkeit nicht abgelegt hatte, musste er 1922 den preußischen Staatsdienst quittieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chefredakteur in Bromberg ===&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr ging er nach [[Bydgoszcz|Bromberg]], um bei der Zeitung [[Deutsche Rundschau in Polen]] als [[Chefredakteur]] zu arbeiten. Kulturell beteiligte er sich im Jahre 1924 an der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Kant-Vereins zur Förderung der akademischen Berufsausbildung&amp;#039;&amp;#039;. Am 2. September 1939 wurde er verhaftet und während der nächsten neun Tage unter großen Strapazen verschleppt, bis er von deutschen Truppen befreit wurde. Er reiste nach Deutschland zurück und trat eine Stellung im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] an. In den Jahren von 1941 bis 1945 leitete er das Osteuropa-Referat in der Presse- und Nachrichtenabteilung. In dieser Zeit war er auch in Moskau an der [[deutsche Botschaft Moskau|deutschen Botschaft]] als [[Botschaftsrat]] tätig. Am 20. Februar 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Juni 1942 aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.994.467).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42471325&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diplomatischer Dienst ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende fiel er in sowjetische Gefangenschaft und war u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Wladimir (Russland)|Wladimir]] inhaftiert. Im Jahre 1955 kam er mit den letzten Kriegsgefangenen nach Deutschland zurück. Er trat wieder in den diplomatischen Dienst ein und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gesandtschaftsrat in der Presseabteilung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]]. Später leitete er als [[Vortragender Legationsrat]] das Referat für Ostfragen. Weiterhin engagierte er sich in den 1950er Jahren bei der &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Landeskundlichen Kommission für Posen und das Deutschtum in Polen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel dieser Einrichtung war es u.&amp;amp;nbsp;a. nachzuweisen, dass die deutsche Minderheit in Polen nicht die aufkommende NS-Bewegung mitgetragen hätte und somit nicht gegen den polnischen Staat gerichtet war. Im Jahre 1962 verließ er den Staatsdienst. Er kehrte zu seiner journalistischen Tätigkeit zurück und unterstützte durch seine Mitarbeit internationale Flüchtlingsorganisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neun Tage Misshandlungen, Qual und Tod&amp;#039;&amp;#039;. In: Fritz Menn: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Straßen des Todes – Leidensweg der Volksdeutschen in Polen&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Archbishop Reinis in the Prison of Vladimir&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Modern Age Archive&amp;#039;&amp;#039;, Volume 2, Number 2, 1958, [https://web.archive.org/web/20110106131108/http://www.mmisi.org/ma/02_02/starke.pdf mmisi.org] (PDF; 299 kB; abgerufen 2012-01)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schreckensmarsch nach [[Łowicz|Lowitsch]]&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Schadewaldt: &amp;#039;&amp;#039;Die polnischen Greueltaten an den Volksdeutschen in Polen&amp;#039;&amp;#039;, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Astrid M. Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Kampf um die Akten&amp;#039;&amp;#039;. 2004.&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist’s?&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* DBE Band 9, München 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst, Bearbeiter: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger. Schöningh, Paderborn u. a. 2012, ISBN 978-3-506-71843-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=7144149719118911130007|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-03-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Starke, Gotthold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DV-Mitglied (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Starke, Gotthold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Starke, Gotthold W. Th.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Runowo Krajeńskie|Runowo]], Provinz Posen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. November 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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