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	<title>Gotthilf Schenkel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:36:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gotthilf_Schenkel&amp;diff=574095&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nico308: Mitgliedschaft belegt</title>
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		<updated>2026-04-07T15:30:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitgliedschaft belegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gotthilf Adolf Schenkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1889]] in [[Udupi]], Bundesstaat [[Karnataka]], [[Indien]]; † [[10. Dezember]] [[1960]] in [[Esslingen am Neckar|Eßlingen am Neckar]]) war ein deutscher Theologe und Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Studium ===&lt;br /&gt;
Gotthilf Schenkel wurde als Sohn eines aus [[Karlsruhe-Durlach]] stammenden Missionars in Indien geboren. Er wuchs jedoch in Deutschland auf und studierte nach der Schule evangelische [[Theologie]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]. Seit 1908 war er Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;AV Nicaria Tübingen&amp;#039;&amp;#039; im [[Schwarzburgbund|SB]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verein alter Tübinger Nicaren e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nicarenbrief&amp;#039;&amp;#039;. September 1935, Nummer 7, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1914 bis 1918 war er im Kriegsdienst. Dann wurde er [[Vikar]] und anschließend Stadtpfarrer in [[Zuffenhausen]]. 1926 wurde er in Tübingen zum [[Doctor theologiae|Dr. theol.]] promoviert. Er schrieb mehrere Bücher und Aufsätze zu theologischen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrdienst und Verfolgung im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Als Mitglied der SPD ab 1926 trat er im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] entschieden gegen den Nationalsozialismus ein. Daher wurde er im März 1933 verhaftet. Auf Intervention des Landesbischofs kam er jedoch wieder frei. Nach einigen Wochen im Verborgenen verlor Schenkel als erster Pfarrer in Deutschland sein Amt und wurde in den Ruhestand versetzt. Der Landesbischof setzte ihn allerdings als Amtsverweser in der vakanten Pfarrei [[Unterdeufstetten]] im Dekanat Crailsheim nahe der bayrischen Grenze ein. Während des Zweiten Weltkriegs versah Schenkel zusätzlich die beiden Pfarreien Rechenberg und Wört, später auch die Pfarreien Wildenstein und Bernhardsweiler. Von Seiten der Nationalsozialisten sah er sich dabei wiederholter Angriffe und Belästigungen ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Gotthilf Schenkel offiziell als Pfarrer in Unterdeufstetten bestätigt. 1947 wurde ihm die Pfarrstelle [[Oberesslingen]] übertragen, die er bis zu seiner Berufung zum Kultusminister innehatte. Er war zudem Lehrer für [[Ethik]] an der [[Technische Hochschule Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Ämter der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
1951 wurde er zum [[Kultusminister]] des Landes [[Württemberg-Baden]] berufen und nach der Gründung des Landes [[Baden-Württemberg]] 1952 war er dessen erster Kultusminister unter [[Ministerpräsident]] [[Reinhold Maier]]. An der Landesgründung wirkte er als gewähltes Mitglied der Verfassunggebenden Versammlung mit. 1953 gab er das Amt als Kultusminister auf. Von 1952 bis zu seinem Tod 1960 war er Abgeordneter im [[Landtag von Baden-Württemberg]] für den [[Landtagswahlkreis Esslingen]]. Er wurde dort stets direkt gewählt. Sein Nachfolger in diesem Mandat wurde [[Walter Hirrlinger]]. Ab 1956 war er Mitglied im kulturpolitischen Ausschuss des Landtags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenkel war zudem Mitglied im Gemeinderat der Stadt Esslingen sowie ab 1959 im [[Kreistag]] des [[Landkreis Esslingen|Landkreises Esslingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kreisarchiv Esslingen EN 02/1 Bü. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 war er an der Gründung des [[Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma|Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma e. V.]] beteiligt, dessen Vorsitzender er von 1956 bis 1960 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freimaurer ===&lt;br /&gt;
Schenkel wurde 1919 in den Bund der Freimaurer in der Loge „Zu den 3 Cedern“ in Stuttgart aufgenommen. 1933 musste er aufgrund der Machtergreifung der Nazis austreten. In Esslingen war Schenkel seit 1947 Mitglied der dortigen [[Freimaurerei|Freimaurerloge]] „Zur Katharinenlinde“, 1956 wurde er zum [[Meister vom Stuhl]] gewählt; bis 1959 hatte er dieses Amt inne. Er arbeitete damals unter dem Decknamen Bruder Erasmus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenkel&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Gotthilf Schenkel Freimaurer |url=http://www.freimaurer-esslingen.de/Uber_uns.html |wayback=20160820124858 }}, auf der Homepage der Loge &amp;#039;&amp;#039;Zur Katharinenlinde&amp;#039;&amp;#039; (Abgerufen am 20. August 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gotthilf Schenkel war verheiratet mit Käthe geb. Henke und hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 benannte die Stadt Esslingen einen bis dato namenlosen Fußweg beim [[Ebershaldenfriedhof]] in Oberesslingen in &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Gotthilf-Schenkel-Weg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Beschlussprotokoll des Gemeinderats der Stadt Esslingen vom 17. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen weiteren Dr. Gotthilf-Schenkel-Weg gibt es bereits seit den 1990er Jahren in Stuttgart-Zuffenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 2014 wurde von Schenkels Mutterloge „Zur Katharinenlinde“ ein Preis in seinem Namen gestiftet. Der „Dr.-Gotthilf-Schenkel-Preis für Mitmenschlichkeit“ wurde im Stiftungsjahr an Frau Elke Walkenhorst-Mayer verliehen, stellvertretend für den Verein &amp;#039;&amp;#039;Bürger für Berber e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; in Esslingen am Neckar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.esslinger-zeitung.de/region/esslingen_artikel,-uneigennuetzig-fuer-schwaechere-engagiert-_arid,1229629.html |titel=Uneigennützig für Schwächere engagiert - Esslingen - Eßlinger Zeitung |zugriff=2016-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche, Sozialismus, Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Bohl: &amp;#039;&amp;#039;Gotthilf Schenkel – einer, der wider stand! Sein Kampf gegen die NSDAP im Jahr 1933.&amp;#039;&amp;#039; In: Landesarchiv Baden-Württemberg. Archivnachrichten, Nr. 50, März 2015, S. 14–15 ([https://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/Archivnachrichten_50_Webversion_neu.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Jörg Thierfelder, Hans Norbert Janowski, Günter Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Kirche – Sozialismus – Demokratie. Gotthilf Schenkel: Pfarrer, Religiöser Sozialist, Politiker&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-17-033593-6.&lt;br /&gt;
* Frederick Bacher: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/article/6aa099ee-8ce0-4911-bfbb-8587a4d37636/1/Gotthilf_Schenkel_%281889-1960%29.html Gotthilf Schenkel (1889-1960)]&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadtarchiv Stuttgart: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/dts/ Digitales Stadtlexikon]&amp;#039;&amp;#039;, publiziert am 5. Mai 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101814372}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|886}}&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=24450 Biografie im Landesarchiv Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.wolfgang-drexler-waehlen.de/index.php?nr=44997&amp;amp;menu=1 &amp;quot;Drexler gedenkt seinem Vorgänger Gotthilf Schenkel&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Online-Findbuch [[Landesarchiv Baden-Württemberg]], [[Hauptstaatsarchiv Stuttgart]], [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1448817 Q 1/71 Gotthilf Schenkel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kultusminister von Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101814372|VIAF=39752041}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schenkel, Gotthilf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Württemberg-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Schwarzburgbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schenkel, Gotthilf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schenkel, Gotthilf Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Udupi]], [[Indien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Dezember 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Esslingen am Neckar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nico308</name></author>
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