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	<title>Gotthardleitung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:30:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gotthardleitung&amp;diff=198920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Divbyzero: /* Linienführung */ Rechtschreibung korrigiert, Formulierung objektiviert</title>
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		<updated>2025-10-12T09:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Linienführung: &lt;/span&gt; Rechtschreibung korrigiert, Formulierung objektiviert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Positionskarte+|Schweiz&lt;br /&gt;
|caption    = Endpunkte der Gotthardleitung&lt;br /&gt;
|float      = right&lt;br /&gt;
|maptype    = relief&lt;br /&gt;
|places     =&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~|Schweiz|lat=47/6/55/N|long=8/20/15/E|type=landmark|region=CH-LU|label=Mettlen}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~|Schweiz|lat=46/32//N|long=8/37//E|type=landmark|region=CH-TI|label=Airolo}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gotthardleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 1958 von [[Motor-Columbus]] errichtete [[Dreiphasenwechselstrom|Drehstrom]]-[[Hochspannungsleitung]] über den [[Gotthardpass]] von [[Centralschweizerische Kraftwerke#Unterwerk Mettlen|Mettlen]] bei [[Inwil]] nach [[Airolo]]. Eigentümer der Gotthardleitung ist die schweizerische Netzgesellschaft [[Swissgrid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linienführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gotthardleitung.jpg|miniatur|Mast der Gotthardleitung auf Passhöhe. Ihre Masten werden streckenweise von zwei [[Bahnstromleitung]]en der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] mitbenutzt.]]&lt;br /&gt;
Auf dem 52&amp;amp;nbsp;Kilometer langen Abschnitt von Mettlen bis [[Amsteg]] verläuft sie meist parallel zur [[Lukmanierleitung]]. Zwischen [[Immensee]] und Amsteg teilt sie ihre Masten mit der Stromschleife Amsteg–Rotkreuz der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB) und ist somit eine [[Hybridleitung]]. Beide Energietrassen tangieren von Immensee bis [[Ingenbohl]] die [[Rigi]]. In der Gemeinde Ingenbohl, die von den CKW beliefert wird, ist die Gotthardleitung mit drei von sechs Stromkreisen an ein Unterwerk angeschlossen. Von Ingenbohl nach [[Morschach]] folgt ein Aufstieg, so dass die Gotthard- und die Lukmanierleitung dort verstärkte Masten enthalten. Die beiden Leitungen verlaufen rechts des [[Vierwaldstättersee]]s bzw. des [[Urnersee]]s und durchqueren anschliessend das [[Kanton Uri|Urner]] [[Reuss (Fluss)|Reusstal]]. Während sich die Lukmanierleitung meist in der Ebene befindet, führt die Gotthardleitung dem Berghang links der [[Reuss (Fluss)|Reuss]] entlang. Die Gotthardleitung ist dreipolig und führt drei weitere Stromkreise, die im Unterwerk Plattischachen enden. Ab Amsteg geht sie ihren eigenen Weg. Sie ist nicht zu verwechseln mit der vierpoligen [[Bahnstromleitung|Übertragungsleitung]] der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]], die ebenfalls den Gotthard passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen 160 Maste zum Einsatz: einige [[Donaumast]]en bei Mettlen, [[Tonnenmast]]en bis Immensee, dann [[Tannenbaummast]]en zugunsten der SBB. Für den 56,8&amp;amp;nbsp;Kilometer langen Leitungsabschnitt zwischen Amsteg und [[Lavorgo]] über den Gotthardpass wurden 171 [[Gittermast]]en, grösstenteils [[Deltamast]]en mit breitem Fundament, für einen Stromkreis in Einebenenanordnung errichtet. Ihre mittlere Höhe beträgt 24,13&amp;amp;nbsp;Meter. Zwischen [[Andermatt]] und [[Realp]] überquert sie das Tal der [[Furkareuss]]. Dort erhielten der Blitzableiter und alle Stromkreise auf beiden Seiten je einen eigenen Mast. Diese Massnahme wurde an verschiedenen Stellen getroffen, um die Gefahr, dass sich zwei der [[Bündelleitung|Doppeldrähte]] berühren könnten, was bei der [[Vorableitung]] geschah, auf ein Minimum zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2027 soll die Gotthardleitung zwischen [[Göschenen]] und Airolo in einen Betonkanal unter dem Pannenstreifen der sich im Bau befindlichen zweiten Röhre des [[Gotthard-Strassentunnel]]s verlegt werden. In der Gotthardregion werden im Anschluss 70 dann nicht mehr benötigte Masten abgebaut, was dem [[Landschaftsschutz]] dient. Es werden rund 1200 Tonnen Stahl anfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Regionaljournal Zentralschweiz |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/vom-gipfel-in-den-gotthard-gotthard-schluckt-bald-laengste-hoechstspannungsleitung-der-schweiz |titel=Vom Gipfel in den Gotthard: Gotthard schluckt bald längste Höchstspannungsleitung der Schweiz |werk=SRF |datum=2022-09-27 |sprache=de |abruf=2025-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Die mittlere Spannweite der Leitung beträgt 350&amp;amp;nbsp;Meter, die grösste Spannweite zwischen zwei Masten 1240&amp;amp;nbsp;Meter. Als Leiter kommen [[Bündelleitung|Zweierbündel]] aus [[Aldrey]] mit einem Querschnitt von 550&amp;amp;nbsp;mm² zum Einsatz. Der Durchmesser jedes Teilseils beträgt 30,5&amp;amp;nbsp;mm. Als Erdseil werden zwei Stahlseile mit einem Durchmesser von 11,5&amp;amp;nbsp;mm und einem Querschnitt von 80&amp;amp;nbsp;mm² verwendet. Die Gotthardleitung wird, obwohl die verwendeten [[Freileitungsmast]]e für eine Betriebsspannung von 400&amp;amp;nbsp;kV ausgelegt sind, mit 220&amp;amp;nbsp;kV&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swissgrid.ch/de/home/projects/project-overview/gotthard.html |titel=Kabelleitung im Gotthardstrassentunnel |sprache=de |abruf=2022-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Schwickardi: &amp;#039;&amp;#039;Energie-Übertragung, Netze, Energieverteilung, Freileitungen, Kabelleitungen, Schaltgeräte, Schaltanlagen, Energie-Umformung, Messwandler, Transformatorenstationen, Unterwerke, Automatisierung von Schaltwarten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Elektro-Energietechnik 2&amp;#039;&amp;#039; (S. 218–220). AT Verlag, Aarau 1979, ISBN 3-85502-032-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Power line Mettlen-Airolo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Swissgrid: [https://www.swissgrid.ch/de/home/projects/project-overview/gotthard.html Netzprojekt Kabelleitung im Gotthardstrassentunnel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochspannungsfreileitung in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kanton Tessin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Divbyzero</name></author>
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