<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gotthard_Sachsenberg</id>
	<title>Gotthard Sachsenberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gotthard_Sachsenberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gotthard_Sachsenberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T15:39:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gotthard_Sachsenberg&amp;diff=1269251&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;URTh: als Sohn des Gotthard sen. sollte es dazugehören</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gotthard_Sachsenberg&amp;diff=1269251&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-05T11:37:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;als Sohn des Gotthard sen. sollte es dazugehören&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GotthardSachsenberg.jpg|mini|Gotthard Sachsenberg im Ersten Weltkrieg mit [[Pour le Mérite]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gotthard Sachsenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; jun. (* [[6. Dezember]] [[1891]] in [[Roßlau (Elbe)|Roßlau]]; † [[23. August]] [[1961]] in [[Bremen]]) war ein deutscher [[Korvettenkapitän]] sowie [[Unternehmer]] und [[Politiker]] ([[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|Wirtschaftspartei]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2008-1016-509, Theo Osterkamp mit Kameraden.jpg|mini|(1) [[Theodor Osterkamp]] und &amp;lt;br /&amp;gt;(2) Gotthard Sachsenberg (in der weißen Jacke) mit Kameraden (September 1918).]]&lt;br /&gt;
Gotthard Sachsenberg war der Sohn des Geheimen [[Kommerzienrat]]es Dr.-Ing. h. c. Gotthard Sachsenberg sen. Nach dem Volksschulabschluss, dem Besuch der Realgymnasien in [[Dessau]] und [[Schnepfenthal]] sowie dem Abitur 1913 am Realgymnasium in [[Eisenach]] studierte er zunächst Nationalökonomie. Kurz darauf trat er am 1. April als [[Seekadett]] in die [[Kaiserliche Marine]] ein, absolvierte seine Grund- und Bordausbildung auf dem Schulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Hertha (Schiff, 1898)|Hertha]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde dann an die Marineschule kommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] ausbrach, war er zunächst an Bord des [[Linienschiff]]es &amp;#039;&amp;#039;[[Pommern (Schiff, 1907)|Pommern]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Im September 1914 meldete er sich freiwillig zum Dienst beim Marine-Fliegerkorps als Beobachter und absolvierte von Dezember 1914 bis Oktober 1915 erst eine Beobachterausbildung in [[Berlin-Johannisthal|Johannisthal]] sowie eine Jagdfliegerausbildung an der Kampfeinsitzerschule Mannheim. Am 14. Oktober 1915 wurde er zum [[Leutnant zur See]] befördert und als Beobachter und Jagdflieger der [[Marinekorps Flandern|Marinefliegertruppe Flandern]] eingesetzt. 1917/18 war Sachsenberg Kommandeur des von ihm gegründeten Marine-Jagdgeschwaders Flandern (Kampfgeschwader Sachsenberg). Für seine militärischen Leistungen wurden ihm das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] beider Klassen, das Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern und nach seinem 15. Luftsieg am 5. August 1918 die höchste preußische Tapferkeitsauszeichnung, der Orden [[Pour le Mérite]], verliehen. Am 29. Oktober 1918 besiegte er seinen letzten, seinen 31. Gegner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.theaerodrome.com/aces/germany/sachsenberg.php Gotthard Sachsenberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kämpfte das Geschwader Sachsenberg in [[Lettland]] auf der Seite der lettischen Unabhängigkeitsbewegung um [[Kārlis Ulmanis]]. Sachsenberg unterstützte den Einsatz von [[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk|Junkers]]-Flugzeugen, woraufhin er 30 Maschinen vom Typ [[Junkers J 9]] und 15 [[Junkers J 10|J 10]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schied im Oktober 1919 aus dem Militärdienst aus und war 1920/21 Gründer und Leiter der [[Ostdeutsche Landwerkstätten|Ostdeutschen Landwerkstätten GmbH]] (OLA) in [[Ljublino (Kaliningrad)|Seerappen]], die ehemaligen Heeresangehörigen, vornehmlich Handwerkern und Landwirten, den Übergang in die bürgerlichen Berufe erleichtern sollte. Gleichzeitig fungierte er von November 1919 bis zur Auflösung des Unternehmens im April 1921 als Geschäftsführer der von Junkers, [[Albatros Flugzeugwerke|Albatros]] und dem [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] gegründeten [[Lloyd Ostflug|Lloyd Ostflug GmbH]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Seit 1921 war er Mitarbeiter von Professor [[Hugo Junkers]] auf dem Gebiet der Organisation der deutschen und internationalen Luftfahrt, zunächst als Verwaltungskaufmann, später als Direktor der Abteilung Luftverkehr. Nach der Verstaatlichung der [[Junkers Luftverkehr|Junkers-Luftverkehrs AG]] leitete er in [[Berlin]] die Vertriebsabteilung der [[Dessau]]er Junkers Flugzeugwerke. Außerdem war er Aufsichtsratsmitglied der Oberschlesischen Luftverkehrs AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachsenberg trat in den 1920er-Jahren in die [[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|Wirtschaftspartei]] ein. Bei der [[Reichstagswahl 1928|Reichstagswahl im Mai 1928]] wurde er für die Wirtschaftspartei in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstag]] gewählt. Sachsenberg war bis Juli 1932 [[Mitglied des Reichstages]], zeitweise auch als Mitglied des Verkehrsausschusses. Im Parlament vertrat er die Wahlkreise [[Breslau]] und [[Legnica|Liegnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war [[Liste der Teilnehmer der Harzburger Front|Teilnehmer beim Treffen der Harzburger Front]] am 11. Oktober 1931 und traf sich darauf, laut einem Schreiben von [[Magnus von Levetzow]], am 13. Oktober 1931 erst mit [[Alfred Hugenberg]] und am Abend mit [[Adolf Hitler]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Olaf Groehler]], Helmut Erfurth: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers. Ein politisches Essay&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1989, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1934 leitete er die familieneigene Schiffswerft [[Sachsenberg-Werke|Gebrüder Sachsenberg AG]] in Roßlau (Elbe). Am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 1934 wurde er auf Befehl von [[Reichsluftfahrtministerium|Reichsluftfahrtminister]] [[Hermann Göring]] verhaftet und anschließend mehrere Wochen im [[KZ Lichtenburg]] interniert. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde ihm die Leitungsbefugnis entzogen, da er sich geweigert hatte, das Unternehmen auf Kriegsproduktion umzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1940er-Jahre fungierte Sachsenberg als Geschäftsführer der Sachsenberg-Tochterfirma &amp;#039;&amp;#039;Land- und See-Leichtbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz Berlin. Ferner war er Aufsichtsratsmitglied der Gebrüder Sachsenberg AG sowie der [[Socony-Vacuum Oil|Deutschen Vacuum Oel AG]] in [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1941 wurde er mit dem Dienstgrad [[Kapitänleutnant]] zur Verfügung der [[Kriegsmarine]] gestellt und war in der Folgezeit u.&amp;amp;nbsp;a. als technischer Sachverständiger im [[Amt Ausland/Abwehr]] und als Leiter der Frontreparaturwerke in [[Mykolajiw|Nikolajew]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende 1945 siedelte Sachsenberg nach [[Trizone|Westdeutschland]] über und widmete sich zusammen mit einem ehemaligen Junkers-Mitarbeiter dem Aufbau verschiedener Unternehmungen, unter anderem dem Bau von Tragflächenbooten in der [[Schweiz]] und in Bremen. Darüber hinaus war er Initiator des [[Deutsches Grünes Kreuz|Deutschen Grünen Kreuzes]] sowie Mitbegründer der Biologischen Arbeitsgemeinschaft in [[Lich]], der heutigen BAG Health Care GmbH. Sachsenberg starb am 23.&amp;amp;nbsp;August 1961 in Bremen an den Folgen einer Herzerkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hans Peter, Klaus Sachsenberg-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; wurde 1972 zu seinem Gedenken in &amp;#039;&amp;#039;Gotthard Sachsenberg-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Vorstandsvorsitzende waren sukzessive der Ingenieur und Münchener Flugzeugführer Wilhelm Sachsenberg (1904–1996), Gert Sachsenberg (1924–2001) und Klaus Joachim Sachsenberg (1927–2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Bongers]]:&amp;#039;&amp;#039; Es lag in der Luft.&amp;#039;&amp;#039; Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten Luftverkehr, Düsseldorf/Wien 1971.&lt;br /&gt;
* Verein zur Förderung des Lauenburger Elbschiffahrtmuseums e.&amp;amp;nbsp;V.: Ernst Wilhelm Dietze. Ein Wegbereiter im Flußschiffbau. Lauenburg 1987.&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2011, ISBN 3-7648-2586-3, S. 172–174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Deutsche Fliegertruppe]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127808922}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|127808922}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0011/adr/adrsz/kap1_1/para2_4.html Kurzbiographie in den Akten der Reichskanzlei], aufgerufen am 14. Februar 2009&lt;br /&gt;
* [http://www.theaerodrome.com/aces/germany/sachsenberg.php Gotthard Sachsenberg als Marineflieger], aufgerufen am 14. Februar 2009&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.foils.org/sach.htm Reportage eines Mitglieds der International Hydrofoil Society über Gotthard Sachsenbergs Wirken für die Tragflächenboot-Entwicklung], aufgerufen am 14. Februar 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127808922|VIAF=1045604}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sachsenberg, Gotthard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspartei-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachsenberg-Werke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sachsenberg, Gotthard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Korvettenkapitän, Unternehmer und Politiker (Wirtschaftspartei), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Roßlau (Elbe)|Roßlau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;URTh</name></author>
	</entry>
</feed>