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	<title>Gotthard Laske - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:37:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gotthard_Laske&amp;diff=2551064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 17. März 2024 um 11:23 Uhr</title>
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		<updated>2024-03-17T11:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Laske Grab1.JPG|mini|links|Gotthard Laskes Grab auf dem jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Bleibtreustr 25 (Charl) Nelly Laske.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]] für Laskes Frau Nelly, vor dem Haus, Bleibtreustraße 25, in [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gotthard Laske&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1882]] in [[Starogard Gdański|Stargard]]; † [[23. November]] [[1936]] in Berlin) war ein deutscher [[Konfektion]]är, [[Bibliophilie|Bibliophile]] und [[Mäzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Laske sammelte Bücher, die schön und aufwendig gedruckt und gebunden waren. Seine Bibliothek umfasste etwa 10.000 Bände.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Homeyer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juden als Bibliophile und Antiquare&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Mohr, Tübingen 1966, S. 50–51&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben sammelte er Bilder und Graphiken. Die Künstler entlohnte er mit Anzügen und anderen Kleidungsstücken, die er in seiner Firma nach Maß anfertigen ließ. Laske regte den Druck vieler Dichtungen bei der [[Officina Serpentis]] an und bezahlte die Herstellungskosten. Ebenso spendete er viele Drucke den Mitgliedern der bibliophilen Gesellschaften, denen er angehörte. Sein besonderes Sammelinteresse galt Büchern, Manuskripten und Zeichnungen von [[Paul Scheerbart]]. Darüber hat zu Laskes fünfzigstem Geburtstag der Berliner [[Fontane-Abend]] ein [[Capriccio]] von [[Josef Maria Frank]] drucken lassen, in dem Laskes Jagd nach einem Scheerbart-Manuskript geschildert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Maria Frank: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Capriccio&amp;#039;&amp;#039;. Mit Zeichnungen von George G. Kobbe. Universitas, Berlin 1932&amp;lt;/ref&amp;gt; Laske nahm sich 1936 das Leben, nachdem sein Lebenswerk durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zerstört worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau Nelly Laske wohnte zuletzt in der Berliner [[Bleibtreustraße]] und wurde 1943 in das [[KZ Auschwitz]] deportiert. Der Sohn [[Ernst Laske]] konnte mit einem Teil der väterlichen Bücher nach Israel emigrieren und hat dort viele Jahre lang ein Antiquariat betrieben. Die meisten Bücher aus Laskes Besitz wurden durch das Berliner Antiquariat Albert Zimmermann (vormals Heinrich Rosenberg und Albert Zimmermann) verkauft. Die zwei Kataloge, in denen Laskes Bücher verzeichnet sind, sind nur in wenigen Exemplaren gedruckt worden und gehören zu den größten bibliophilen Seltenheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedhilde Krause]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedenken an die deutsch-jüdischen Bibliophilen Gotthard und Ernst Laske&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Marginalien&amp;#039;&amp;#039; 2006, Heft 3, Nr. 183, S. 11–31&amp;lt;/ref&amp;gt; Gotthard Laske wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herrmann Meyer (Verleger)|Herrmann Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Privatdrucke von und für Gotthard Laske&amp;#039;&amp;#039;. Officina Serpentis, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* Julius Rodenberg: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Pressen&amp;#039;&amp;#039;. Eine Bibliographie. Amalthea-Verlag, Zürich [u.&amp;amp;nbsp;a.] : 1925–1931, Hauptband, S. 160.&lt;br /&gt;
* Fritz Homeyer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juden als Bibliophile und Antiquare&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Tübingen: Mohr Siebeck, 1966 (Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts; 10), S. 50–52.&lt;br /&gt;
* [[Verena Lenzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-jüdische Buchkultur zwischen Sammlung und Zerstreuung. Von Berlin nach Tel Aviv: Gotthard und Ernst Laske&amp;#039;&amp;#039;, in: Karin Bürger, [[Ines Sonder]], Ursula Wallmeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Soncino-Gesellschaft der Freunde des jüdischen Buches. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: de Gruyter Oldenbourg, 2014, S. 125–136&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1019903899|VIAF=232444932}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laske, Gotthard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliophiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laske, Gotthard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konfektionär, Bibliophile und Mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Starogard Gdański|Stargard]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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