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	<title>Gotthard Friedrich Stender - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:03:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-05-22T08:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gotthard Friedrich Stender.jpg|miniatur|Gotthard Friedrich Stender, 1753]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gotthard Friedrich Stender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Lettische Sprache|lettisch]] Gothards Frīdrihs Stenders; * [[27. August]] [[1714]] in [[Laši|Lassen]], [[Herzogtum Kurland und Semgallen]]; † [[17. Mai]] [[1796]] in [[Sunākste|Sonnaxt]]), genannt &amp;#039;&amp;#039;der alte Stender&amp;#039;&amp;#039; (lett. &amp;#039;&amp;#039;Vecais Stenders&amp;#039;&amp;#039;), war ein [[Kurland|kurländischer]] lutherischer Pastor und [[Baltistik|Baltist]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.utlib.ee/ekollekt/eeva/index.php?do=autor_ylevaade&amp;amp;lang=4&amp;amp;aid=205 | titel=Gotthard Friedrich Stender (1714 – 1796) | zugriff=2014-04-25 | werk=EEVA: Digital Text Repository for Older Estonian Literature | sprache=estnisch | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Begründer der lettischen säkularen Literatur und verfasste eine Grammatik und ein Lexikon der [[Lettische Sprache|lettischen Sprache]].  Außerdem war Stender als Erfinder tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eglaine, Stendera piemineklis 2000-07-23.jpg|mini|Denkmal für Friedrich Stender in [[Eglaine]], Lettland]]&lt;br /&gt;
Gotthard Friedrich Stenders Vater, Hermann Konrad Stender, war Pastor im kurischen [[Laši|Lassen]]. Dieser und Rektor Isack Bauer in [[Subate|Subbath]] unterrichteten ihn in klassischen und orientalischen Sprachen. Von 1736 bis 1739 studierte er in [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]] Theologie, alte Sprachen und Rhetorik. Danach war er Lehrer am [[Franckesche Stiftungen|Franckeschen Waisenhaus]]. Dessen [[Pietismus|pietistische]] Richtung führten ihn zu einer freieren Auffassung des Christentums. Nach seiner Rückkehr nach Kurland wirkte er als [[Hauslehrer]] auf dem Gut Groß-Bersteln (Lielbērstelē, westlich von [[Rundāle (Ort)|Rundāle]]) und studierte Mathematik.&amp;lt;ref&amp;gt;Olga Jesse: &amp;#039;&amp;#039;Gotthard Friedrich Stender (1714–1796)&amp;#039;&amp;#039;. In: Ilze Krokša, Aina Balaško (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Vācu kultūra Latvijā. Ieskats vācu-latviešu novadu kultūras un vācu biedrību vēsturē = Deutsche Kultur in Lettland. Einblick in die Geschichte der deutsch-lettischen Regionskulturen und die deutsche Vereinsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Latvijas Vācu Savienība, Riga 2009, ISBN 978-9984-39-832-7, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1742 wurde er als Konrektor an der [[Mitau]]schen [[Bürgerschule|Stadtschule]] angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1744 wurde Stender Pastor von [[Birzgale|Birsgallen]] im Kreis Riga. Die geistliche Arbeit am lettischen Volke begründete seine Vertrautheit mit der lettischen Sprache. 1752 beraubten ein Feuer und eine Viehseuche ihn seiner Habe und er wurde Pastor im litauischen [[Žeimelis|Záimen]]. Da er dort keine Muße fand, gab er das Amt 1759 auf und wanderte nach [[Helmstedt]] aus. Dem [[Karl I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog von Braunschweig]] fertigte er einen Globus von drei Fuß Durchmesser. 1760 wurde er Rektor der neuerrichteten Realschule in [[Königslutter]]. Er war Mitglied der [[Deutsche Gesellschaft zu Göttingen|Deutschen Gesellschaft zu Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Titelblatt der &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung einer neuen höchst bequemen Waschmaschine&amp;#039;&amp;#039;, Mitau 1765.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1763 zog er nach [[Hamburg]], von wo aus er durch Vermittlung des russischen Gesandten am dänischen Hof als Professor der Geographie nach [[Kopenhagen]] berufen wurde. Auch [[Friedrich V. (Dänemark und Norwegen)|König Friedrich V.]] wünschte einen Globus, den Stender in einer Größe von 23 Fuß Durchmesser konstruierte. Infolge schwieriger politischer Verhältnisse und misslicher Finanzlage wurde seine Professur zwei Jahre später wieder aufgehoben, und er kehrte nach Kurland zurück. Im Jahr 1765 entwickelte er eine der ersten [[Waschmaschine]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wm&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Gotthard Friedrich Stender | Jahr= 1765 | Titel = Beschreibung einer neuen höchst bequemen Waschmaschine | Verlag = Kanter | Ort= Mitau | Online = [http://www.zvdd.de/dms/load/met/?PPN=PPN66154253X online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766 wurde er [[Adjunkt]] und drei Jahre später Nachfolger des Pastors Georg Christoph Radetzky (1688–1769) in [[Sēlpils|Selburg]] (Sēlpils) und Sonnaxt (Sunākste). Zuletzt war er Probst der Selburgschen Diözese und Pastor zu Sonnaxt. Er verfasste mindestens 15 theologische und philosophische Schriften, darunter seine &amp;#039;&amp;#039;Augstas gudrības grāmata no pasaules un dabas&amp;#039;&amp;#039; (Das Buch der hohen Weisheiten über Welt und Natur) von 1774.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gotthard Friedrich Stender war mit Anna Elisabeth Braunschweig (1716–1784) verheiratet. Beider Sohn [[Alexander Johann Stender]] (1744–1819) machte sich als Theologe und Lexikograph einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Zu seinem 300. Geburtstag gab die lettische Post eine Gedenkmarke zum Wert von 1,39 Euro mit seinem Porträt heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://colnect.com/de/stamps/stamp/512573-Gotthard_Friedrich_Stender_-_300-Lettland Briefmarkenkatalog: Gotthard Friedrich Stender], abgerufen am 8. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner gab es 2014 eine 5-Euro-Silbermünze zu Stender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue vollständige lettische Grammatik&amp;#039;&amp;#039;; 1761&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung einer neuen höchst bequemen Waschmaschine&amp;#039;&amp;#039;; 1765&amp;lt;ref name=&amp;quot;wm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katechismus in Versen, zu einem erleichterten Religionsunterricht&amp;#039;&amp;#039;; 1781&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lettische Grammatik&amp;#039;&amp;#039;; 1783&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken eines Greises über den nahen Zustand jenseit des Grabes&amp;#039;&amp;#039;; 1786&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lettisches Lexicon&amp;#039;&amp;#039;; 1789&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wahrheit der Religion wider den Unglauben der Freygeister und Naturalisten&amp;#039;&amp;#039;; Hartknoch, 1784&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Gedanken über wichtige Gegenstände: als Beylagen zu den Gedanken eines Greises über den nahen Zustand jenseit des Grabes&amp;#039;&amp;#039;; 1795&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fabeln und Erzählungen zur Bildung des Witzes und der Sitten der Letten nach ihrer Denkungs- und Mundart abgefasst&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|46|47|Stender, Gotthard Friedrich|August Bielenstein|ADB:Stender, Gotthard Friedrich}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang P. Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Gotthard Friedrich Stender (1714–1796) und die Entwicklung der lettischen Schriftsprache&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Klaus Garber]], Martin Klöker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte der baltischen Länder in der Frühen Neuzeit. Mit einem Ausblick in die Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36587-0, S. 219–228.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783110193381|Seiten=1244–1246}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Māra Grudule|Jahr=2010|Titel=Stenderu dzimta Sēlijā|Sammelwerk=LZA vēstis|Band=64|Nummer=5/6|Seiten=79-95|Online=[http://www.lza.lv/LZA_VestisA/Gudule%20-%20PREVIEW.pdf online]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gotthard Friedrich Stender}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118983563}}&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000022917056|NAME=Stender, Gotthard Friedrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118983563|LCCN=n/83/225829|VIAF=37716634}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stender, Gotthard Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Herzogtum Kurland und Semgallen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baltistischer Linguist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1714]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stender, Gotthard Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stender, Friedrich; Stenders, Gothards Fridrichs; Stender, der alte&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kurländischer lutherischer Pastor, Autor und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1714&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Laši|Lassen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1796&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sunākste|Sonnaxt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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