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	<title>Gottfried von Waldeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T10:20:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2003:DC:F1C:2700:B597:CBF9:94F5:7DDC: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-01-31T07:39:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried von Waldeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1255]]/[[1260]]; † [[14. Mai]] [[1324]]), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried von Minden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war von 1304 bis 1324 [[Bistum Minden|Bischof von Minden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der zweite Sohn des [[Graf]]en [[Heinrich III. von Waldeck]] und dessen Frau Mechthild von [[Grafschaft Arnsberg|Cuyk-Arnsberg]], einer Tochter des Grafen [[Gottfried III. (Arnsberg)|Gottfried III.]] von Arnsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. widersprüchlich: Wentz, Gottfried; Schwineköper, Berent: Germania sacra: Das Erzbistum Magdeburg, Bd. 1, Teil 1, Das Domstift St. Moritz in Magdeburg, hrsg. v. Kaiser-Wilhelm-Institut für Deutsche Geschichte, Max-Planck-Institut für Geschichte, 1972, S. 480: „Gottfried (&amp;#039;&amp;#039;Gobelo Graf&amp;#039;&amp;#039;) von Waldeck, Sohn des Grafen Heinrich I. v. W. und der Mechtild von Arnsberg, die 1254 oder kurz zuvor geheiratet haben dürften, jedenfalls im Jahre 1254 noch kein Kind hatten.“ (Westfälisches Urkundenbuch 4, Nr. 552, S. 330 f.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit entstammte er dem [[Haus Waldeck]]. Gottfried, sein älterer Bruder [[Adolf II. (Waldeck)|Adolf]] und der jüngste, [[Otto I. (Waldeck)|Otto]], hatten bezüglich der Nachfolge ihres Großvaters [[Adolf I. (Waldeck und Schwalenberg)|Adolf I.]] einen Vertrag geschlossen, demgemäß derjenige Graf von Waldeck werden sollte, der [[Sophia von Hessen|Sophie]] (1264–1331), die Tochter des Landgrafen [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] heiraten würde. Da diese Bedingung vom jüngsten Bruder erfüllt wurde, schieden Adolf und Gottfried nach Ottos Heirat (wohl im Jahre 1275) als Erben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide traten in den geistlichen Stand ein. Gottfried wird 1279 als [[Kapitular]] des [[Fritzlarer Dom|St.-Petrus-Stifts]] in [[Fritzlar]] erwähnt. Außerdem war er Domherr in [[Kölner Domkapitel|Köln]], [[Bistum Lüttich|Lüttich]], [[Erzbistum Utrecht (römisch-katholisch)|Utrecht]], [[Bistum Würzburg|Würzburg]] sowie [[Thesaurar]] in [[St.-Paulus-Dom (Münster)|Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 wurde er zum Bischof von Minden gewählt. Noch im selben Jahr ließ er eine Bistumssynode abhalten, die sich gegen die Übertretung der Kirchengesetze wandte. Insbesondere wandte diese sich gegen den Bruch des [[Zölibat]]s von Weltpriestern: diejenigen, die sich [[notorisch]] [[Konkubinat|Konkubinen]] hielten, sollten suspendiert werden und ihre [[Pfründe]]n verlieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton, Johann; Theiner, Augustin: Die Einführung der erzwungenen Ehelosigkeit bei den christlichen Geistlichen und ihre Folgen – Ein Beitrag zur Kirchengeschichte, Barmen 1892, Bd. 2, S. 592.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1305 musste er mit Zustimmung des Domkapitels die Burg Staygerberch – [[Burg Steyerberg]] – verpfänden, um mit dem Geld eine bisher verpfändete andere Burg auszulösen. Ebenfalls 1305 begann er mit dem völligen Neubau der [[Schloss Petershagen|Burg Petershagen]]. Diese war ursprünglich zum Schutz gegen die [[Grafschaft Hoya|Grafen von Hoya]] gedacht und mit [[Ministeriale]]n des Bischofs bemannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Streits zwischen Gottfried und der Bürgerschaft von Minden um bestimmte Ämter sah sich Gottfried gezwungen, seine Residenz nach Petershagen zu verlegen (die Burg blieb auch nach Gottfrieds Tod Residenz der Bischöfe). Die Bürger schlossen sogar ein Beistandsabkommen mit Graf [[Adolf VI. (Holstein-Schauenburg)|Adolf VI.]] von [[Grafschaft Schaumburg|Schaumburg]] und Graf [[Gerhard II. (Hoya)|Gerhard II.]] von Hoya, das notfalls auch eine Belagerung von Petershagen vorsah. Dazu kam es aber nicht, da in der Zwischenzeit der Ritter Heinrich [[Münchhausen (Adelsgeschlecht)|von Münchhausen]] heimlich auf der Weserinsel Laswerder eine Burg errichtet hatte und sich Adolf von Schaumburg mit Gottfried und etwas später auch mit Gerhard von Hoya gegen Heinrich von Münchhausen verbündete. Damit war der Vertrag mit den Bürgern von Minden hinfällig.&amp;lt;ref&amp;gt;Nathalie Kruppa: &amp;#039;&amp;#039;Emanzipation vom Bischof – Zum Verhältnis zwischen Bischof und Stadt am Beispiel Minden, in: Bischof und Bürger – Herrschaftsbeziehungen in den Kathedralstädten des Hoch- und Spätmittelalters&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen, 2004 (= Veröffentlichungen des Max Planck-Instituts für Geschichte, 206), ISBN 3-525-35858-X, S. 85 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Konflikt zwischen Bischof und Stadt Minden konnte 1311 vor diesem Hintergrund beigelegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde Gottfried hinter dem St.-Petrus-Altar im [[Dom zu Minden]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Adolph Theodor Ludwig Varnhagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundlage der Waldeckischen Landes- und Regentengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1825, S. 332–337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://germania-sacra-datenbank.uni-goettingen.de/index/gsn/060-01387-001 &amp;#039;&amp;#039;Gottfried von Waldeck&amp;#039;&amp;#039;] Personendatenbank bei [[Germania Sacra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Ludolf von Rostorf]]|NACHFOLGER=[[Ludwig von Braunschweig-Lüneburg]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Minden|Bischof von Minden]]|ZEIT=1304–1324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136850561|VIAF=81127484}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gottfried #Waldeck}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Minden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Waldeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Minden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Utrecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Lüttich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1324]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gottfried von Waldeck&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gottfried von Minden&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Minden&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1255&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Mai 1324&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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