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	<title>Gottfried von Jena - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T19:36:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_von_Jena&amp;diff=744240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-17T13:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arolsen Klebeband 01 617.jpg|miniatur|Gottfried von Jena]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HalleDom2012 16.JPG|miniatur|Grabmal für Gottfried von Jena am [[Hallescher Dom|Dom zu Halle]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jena-Wappen.png|miniatur|Das Wappen der Familie von Jena]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried von Jena&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. November]] [[1624]] in [[Zerbst/Anhalt|Zerbst]]; † [[8. Januar]] [[1703]] in [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]]) war deutscher [[Diplomat]] und [[Preußen|preußischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er entstammte dem [[anhalt]]ischen Zweig einer bereits 1350 urkundlich in [[Halle (Saale)]] erwähnten Familie, die zu den ältesten der dortigen [[Pfänner]]schaft zählt – siehe auch [[Jena (Adelsgeschlecht)|Familie von Jena]]. Gottfried war der jüngste von vier Söhnen des fürstlich-anhaltischen Rats Petrus (Peter) von Jena (1584–1639) und seiner Frau Anna († 1649), der Tochter des Zerbster Ratskämmerers Georg Schönevogel. Seine drei Brüder waren [[Friedrich von Jena|Friedrich]] (1620–1682), [[Christoph von Jena|Christoph]] (1622–1670) und Rudolph. Vater und Großvater waren Oberbürgermeister von Zerbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jena heiratete zweimal. Da die Ehen mit &amp;#039;&amp;#039;Dorethea Navin&amp;#039;&amp;#039; und mit &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth [[Marschall von Bieberstein]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Zedler Online|14|204|374|374|Jena, Gottfried von}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kinderlos blieben, setzte er testamentarisch den Enkel seines Bruders &amp;#039;&amp;#039;Christoph&amp;#039;&amp;#039; als Universalerben ein. Dieser Enkel hieß ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Gottfried von Jena&amp;#039;&amp;#039; (1684–1734) und hatte zwei Söhne &amp;#039;&amp;#039;Gottfried&amp;#039;&amp;#039; (1706–1775) und &amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich&amp;#039;&amp;#039; (1710–1736). Einem Enkel &amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich&amp;#039;&amp;#039;s wurde wiederum der Name &amp;#039;&amp;#039;Gottfried&amp;#039;&amp;#039; (1767–1831) gegeben. [[Wilhelm von Jena]] (1797–1879) ist ein Urenkel &amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich&amp;#039;&amp;#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gottfried von Jena studierte [[Rechtswissenschaft]]en an den Universitäten [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Wittenberg]], [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]] und [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]]. Nach einer großen Bildungsreise berief ihn die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] 1649 zum Professor. 1655 trat er in den Dienst des [[Preußen|Kurfürstentums Brandenburg]], übernahm einen Lehrstuhl an der [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Viadrina]] in Frankfurt (Oder) und erhielt drei Jahre später den Titel eines [[Geheimer Rat|geheimen Rats]]. Aufgrund seiner exzellenten Rechtskenntnisse berief ihn Kurbrandenburg 1662 zum Gesandten beim [[Immerwährender Reichstag|Reichstag in Regensburg]]. Hier konnte Jena seine diplomatischen Fähigkeiten erstmals unter Beweis stellen. Am 2. August 1663 wurde ihm die Zugehörigkeit zum [[Adel|Reichsadel]] bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band VI, Band 91 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1987, {{ISSN|0435-2408}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1680 das [[Erzbistum Magdeburg]] mit der Stadt [[Halle (Saale)]] an Brandenburg überging, wurde Jena am 25. Juni zum Kanzler der kurfürstlichen Regierung für das neu erworbene Territorium berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Jahre später nahm er, fast siebzigjährig, auch seinen Wohnsitz in Halle, der damaligen Hauptstadt des [[Herzogtum Magdeburg|Herzogtums Magdeburg]], und erwarb dort das Bürgerrecht. Um seine Arbeit als Kanzler zu unterstützen, wurde ihm 1697 der Geheime Rat &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Bartholomäus von Danckelman&amp;#039;&amp;#039; (1650–1739, siehe [[Danckelmansches Siebengestirn]]) zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hospital zur christlichen Liebe ==&lt;br /&gt;
Gottfried v. Jena war Mitglied sowie freigiebiger Unterstützer der [[Hallescher Dom|Evangelisch–Reformierten Domgemeinde Halle]]. 500 Taler stiftete der „edle Kanzler von Jena“ und „wohlwollende Gönner der Gemeinde“, wie ihn später Domprediger [[Adolf Zahn]] charakterisierte, am 4. Juni 1697 für ein „[[Hospital|Hospital zur christlichen Liebe]]“, in der Geiststraße am früheren Neumarkt gelegen. In diese wohltätige Einrichtung wurden kranke und verwahrloste Kinder aufgenommen. Das Hospital finanzierte sich aus den Zinsen des Kapitals, welches der nachmalige preußische König [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich I.]] der Stiftung geschenkt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zahn, Adolf: &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen über die Geistlichen der evangelisch-reformirten Domgemeinde zu Halle a. d. S. : Zur dreihundertjährigen Gedächtnißfeier des Heidelberger Katechismus dargereicht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Edward Anton, Halle, 1863, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das Hospital 1813 nicht mehr benötigt und baufällig wurde, wurde es zunächst vermietet und dann 1853 an einen Hallenser Tischlermeister&amp;lt;ref&amp;gt; Christian August Baumgart; [https://digital.bibliothek.uni-halle.de/hd/periodical/pageview/648752 Hallesches Adressbuch 1851 ]&amp;lt;/ref&amp;gt; für 1810 Taler verkauft mit Ausnahme des Wappens Gottfried v. Jenas, das seit 1697 am Gebäude angebracht war. Die Bestätigung des Kaufvertrages durch die Regierung erfolgte am 13. August 1851. Das Wappen ging an das [[Freiweltliches adeliges von Jena’sches Fräuleinstift|Jenastift]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;Zahn, Adolph: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen über die Geistlichen der evangelisch-reformierten Domgemeinde zu Halle a. d. S. : zur dreihundertjährigen Gedächtnisfeier des Heidelberger Katechismus.&amp;#039;&amp;#039; Halle, 1863, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor seinem Tode ließ Jena am 1. November 1702 sein Wohnhaus zusammen mit einem Kapital von 60.000 Talern in das nach ihm benannte [[Freiweltliches adeliges von Jena’sches Fräuleinstift|Jenastift]] einfließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Stadt Halle vom 7. Mai 2003 (S. Hildebrand)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph von Dreyhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Pagus Neletizi et Nudzici, oder ausführliche diplomatisch-historische Beschreibung des zum ehemaligen Primat und Ertz-Stifft, nunmehr aber durch den westphälischen Friedens-Schluß secularisirten Herzogthum Magdeburg gehörigen Saal-Kreyses und aller darinnen befindlichen Städte, Schlösser, Aemter, Rittergüter, adelichen Familien, Kirchen, Clöster, Pfarren und Dörffer, insonderheit der Städte Halle, Neumarckt, Glaucha, Wettin, Löbegün, Cönnern und Alsleben; aus Actis publicis und glaubwürdigen … Nachrichten mit Fleiß zusammengetragen, mit vielen ungedruckten Dacumenten bestärcket, mit Kupferstichen und Abrissen gezieret, und mit den nöthigen Registern versehen&amp;#039;&amp;#039;. Emanuel Schneider, Halle 1749/50. S. 642&lt;br /&gt;
* {{ADB|13|762|763|Jena, Gottfried von|Siegfried Isaacsohn|ADB:Jena, Gottfried von}}&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|14|204|374|374|Jena, Gottfried von}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Vereine mit mehreren Historikern, Leipzig 1863, Friedrich Voigt [http://books.google.com/books?id=HtctdetO04AC&amp;amp;pg=PA558&amp;amp;lpg=PA558&amp;amp;dq=gottfried+von+jena&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=KPql5jbRT6&amp;amp;sig=wPdunQR0U249Ai3F_aEmW_mhm3o Online]&lt;br /&gt;
* H. Prutz: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried von Jena als brandenburgischer Reichstagsgesandter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (FBPG), Jg. 18, 1905&lt;br /&gt;
* [[Johann Samuel Ersch|Ersch]]-[[Johann Gottfried Gruber|Gruber]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Section Bd. 15 S. 230 [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/no_cache/dms/load/img/?IDDOC=206103 Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Gesamtkatalog deutschsprachiger Leichenpredigten [http://cgi-host.uni-marburg.de/~omgesa/gs/id1.php?lang=de&amp;amp;ex=&amp;amp;p=0&amp;amp;l=10&amp;amp;id%5B%5D=16189 Verstorbene(r): Jena, Gottfried von; Sterbejahr; 1703; Sterbeort: 	Halle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117614998|VIAF=88989914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jena, Gottfried von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Brandenburgische Universität Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jena (Adelsgeschlecht)|Gottfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1624]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1703]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jena, Gottfried von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Politiker und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1624&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zerbst/Anhalt|Zerbst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 1703&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)|Halle an der Saale]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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